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E-Book, Deutsch, Band 1688, 64 Seiten

Reihe: John Sinclair

Dark John Sinclair 1688

Der Killer mit den Mandelaugen
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-8387-0370-1
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Der Killer mit den Mandelaugen

E-Book, Deutsch, Band 1688, 64 Seiten

Reihe: John Sinclair

ISBN: 978-3-8387-0370-1
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Shao war froh, dass es nicht regnete. So schaffte sie es, ihre Einkäufe trocken bis zum Wagen zu bringen. Suko hatte ihr den BMW überlassen, der jetzt auf dem Parkplatz des Supermarkts stand. Sie erreichte das Fahrzeug, stellte beide Tüten ab - und hörte hinter sich eine Stimme. Sie klang wie ein Schrei, als sie ihren Namen rief. 'Shao...!'

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" (S. 3-4)

Shao war froh, dass es nicht regnete. So schaffte sie es, ihre Einkäufe trocken bis zum Wagen zu bringen. Suko hatte ihr den BMW überlassen, der jetzt auf dem Parkplatz des Supermarkts stand. Sie erreichte das Fahrzeug, stellte beide Tüten ab – und hörte hinter sich eine Stimme. Sie klang wie ein Schrei, als sie ihren Namen rief. »Shao …!«

Die Chinesin wirbelte herum. Zuerst sah sie nichts, was auf die Stimme hingewiesen hätte. Sie wusste nur, dass es eine Frau gewesen war. Ihre Blicke glitten über die Dächer der abgestellten Autos. Sie sah auch die Menschen, die bepackt aus dem Supermarkt kamen. In der Regel Frauen, aber auch einige Kinder waren dabei. Shao überlegte. Wo steckte die Ruferin? Zugleich fragte sie sich, ob sie sich vielleicht auch geirrt hatte. Sie ließ eine gewisse Zeit verstreichen und sah sich um. Es gab keine Person, die den Eindruck machte, als würde sie Hilfe brauchen. Allmählich glaubte sie nun doch, dass sie zwar einen Schrei gehört hatte, dass aber ihr Name nicht gerufen worden war. Das hatte sie sich wohl nur eingebildet.

Shao ließ die Kofferraumklappe hochfahren, um die Einkäufe dort zu verstauen. Sie hatte auch einige Sachen für John Sinclair eingepackt, der im Apartment nebenan wohnte. Sie schlug den Deckel wieder zu und wäre normalerweise sofort eingestiegen. In diesem Fall allerdings zögerte sie. Der Schrei wollte ihr nicht aus dem Kopf. Neben der Fahrerseite wartete sie. Und wieder suchte sie die Umgebung ab. Dabei fiel sie sogar auf. Parktaschen weiter ein Auto abgestellt wurde und die Fahrerin ausstieg, wurde sie schon forschend angeschaut.

Sie sagte allerdings nichts. Dann eilte die Fahrerin auf den Supermarkt zu. Wenn sie nur den Schrei gehört hätte, wäre alles okay gewesen. Aber sie hatte auch ihren Namen verstanden, und sie war sicher, sich nicht geirrt zu haben. Wer so reagierte, der musste einfach nach Hilfe suchen. Möglicherweise war es eine letzte Reaktion gewesen, bevor man die Person in einen Wagen gezerrt und damit abgefahren war. Da gingen ihr viele Möglichkeiten durch den Kopf."



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