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E-Book, Deutsch, Band 666, 64 Seiten

Reihe: John Sinclair

Dark John Sinclair 666

Das Lächeln einer Teufelin
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-8387-0271-1
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Das Lächeln einer Teufelin

E-Book, Deutsch, Band 666, 64 Seiten

Reihe: John Sinclair

ISBN: 978-3-8387-0271-1
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Endlich als E-Book: Die Folgen der Kult-Serie John Sinclair aus den Jahren 1980 - 1989!

Das Lächeln einer Teufelin (4. Teil).

Helden - gibt's die?

Waren es die Männer, die sich todesmutig in einen Krieg stürzten? Oder war es diejenige Person, die ein Kind vor dem Ertrinken rettete?

Oder war derjenige schon ein Held, der im Dunkeln einen Keller betrat und nicht wusste, was ihn dort erwartete?

Die Gesellschaft sucht sich die Helden aus, je nachdem ob und wann sie welche benötigt.

War ich ein Held?

Bestimmt nicht. Vor einer Filmkamera hätte ich sicherlich nicht als Held bestehen können, weil man mir meine Angst ansah, als ich durch die dunkle Einfahrt einem neuen Ziel entgegenschritt, das in der Tiefe eines Berliner Hinterhofs lag. Wenn ich es negativ sah, konnte sich in diesem alten Hinterhof womöglich mein Schicksal entscheiden.

Es war eine gefährliche Unruhe in mir, wie ich sie lange nicht mehr gespürt hatte. Eine Hölle hatte ich durchquert, eine weitere lag möglicherweise vor mir ...

John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung. Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Dark John Sinclair 666 jetzt bestellen!

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* * * (S. 7-8)

Ich bewegte mich nicht. Jetzt irgend etwas zu tun, hätte meinen Tod bedeuten können. Deshalb blieb ich möglichst unbeweglich und wagte kaum, Luft zu holen. Daß es nicht nur ein Gegner war, davon ging ich aus. Ich hörte auch die Geräusche mehrerer Tritte, dann erschien ein Schatten vor mir, der sich verkleinerte, als sich der Mann bückte. »Wen haben wir denn da?« flüsterte eine Fistelstimme. »Das ist keiner von uns.« »Sehe ich.«

»Der gehört bestimmt zu dem Weib!« Der letzte Satz hatte mich hellhörig werden lassen, denn mit dem Begriff Weib konnte nur Nadine gemeint sein. »Spione?« »Kann sein.« Ein anderer meinte: »Wenn die Bullen tatsächlich solche Typen einsetzen, kommen sie nie weit.« »Sollen sie das denn?« »Nein, wir werden siegen.«

»Zieh ihn hoch, Ekke.« Ekke mußte der Kerl mit dem Messer sein, der auch meine Haare gepackt hielt. Er nahm die Aufforderung wörtlich. Er zerrte mich auf die Beine, und wieder brandete ein glühender Schmerz durch meinen Kopf, als würden unzählige Nadeln hineinstechen. Ich stand ziemlich wacklig. Jemand drückte mich gegen die Wand. Zwei andere bauten sich links und rechts von mir auf und umklammerten meine Arme.

Dann leuchtete mir der Strahl einer starken Taschenlampe ins Gesicht, so daß ich gezwungen war, die Augen zu schließen. Sie leuchteten mich von oben bis unten an, wahrscheinlich wollten sie sehen, ob ich nicht doch zu ihren Bekannten gehörte. »Nie gesehen.« »Wer bist du?« Ich sagte leise meinen Namen. Das Messer schwebte noch immer vor mir. Es war eine der verdammten Klingen, mit denen Köche auch das Fleisch schnitten, regelrechte Mordinstrumente.

»Das hört sich englisch an.« »Ich komme aus London.« »Toll. Und was machst du hier?« »Ich war zu Besuch in Berlin.« Das glaubten sie mir nicht, denn sie fingen an zu lachen. »Ausgerechnet hier in Berlin, und ausgerechnet noch in einer Gegend, wo man normalerweise nicht hinläuft. Du bist echt stark, Mann, echt stark.«

»Ich wollte alles sehen.« »Wie schön. Jetzt kennst du uns ja.« »Sorry, aber…« Eine andere Stimme flüsterte aus dem Hintergrund. »Wir können ihn nicht laufenlassen. Der Hundesohn verrät uns. Der hat sowieso schon zu viel gesehen.« »Was willst du mit ihm machen?« »Einsperren.« »Zu dem Weib?« »Klar.« Ich hatte alles genau mitbekommen und dachte nach. Sollten diese Typen ihren Plan tatsächlich in die Tat umsetzen, dann würde ich zusammen mit Nadine Berger in einen Raum gesperrt werden. Sie, die Vampirin, und ich, ihr Jäger. »Such ihn nach Waffen ab!« Flinke Hände fuhren über meinen Körper.



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