Denison | Lustvolle Fantasien | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 120 Seiten

Reihe: MIRA Taschenbuch

Denison Lustvolle Fantasien

Wo Träume wahr werden
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-86278-967-2
Verlag: MIRA Taschenbuch
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Wo Träume wahr werden

E-Book, Deutsch, 120 Seiten

Reihe: MIRA Taschenbuch

ISBN: 978-3-86278-967-2
Verlag: MIRA Taschenbuch
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Im Inselparadies leben Nicole und Mitch ihre erotischen Fantasien hemmungslos aus. Fast vergessen sie, dass sie hier an einem Wettbewerb teilnehmen. Danach werden sich ihre Wege trennen - oder doch nicht?



Zusammen mit ihrem Mann, einem Ingenieur, lebt Janelle im sonnigen Südkalifornien. Für seine Unterstützung ist sie ihm dankbar und noch dankbarer dafür, dass er nie ein Wort darüber verliert, wenn das Abendbrot verspätet - oder auch gar nicht - auf den Tisch kommt, weil sie über ihre Arbeit am Computer völlig die Zeit und Realität aus den Augen verloren hat.

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1. KAPITEL


Er würde die wilde honigblonde Mähne und den fantastischen Körper überall wiedererkennen.

Mitch Lassiter beobachtete die langbeinige Schönheit, die der Hostess durch den gut besuchten Restaurantbereich des Country Clubs folgte, wo er mit seiner Mutter zum Lunch verabredet war. In ihrem korallenroten Kleid, das ihre Bräune und ihre schlanke, athletische Figur hervorhob, zog sie mühelos die Aufmerksamkeit aller Männer auf sich.

Ihr Gang war selbstbewusst, ihr Hüftschwung von natürlicher Anmut. Sie quittierte die anerkennenden Blicke mit einem freundlichen Lächeln. Doch trotz ihrer Freundlichkeit und Wärme hatte sie etwas Unnahbares an sich, sodass Mitch sich immer wieder fragte, wie ihr wahres Gesicht hinter ihrer gelassenen, selbstbewussten Fassade aussah.

Nicole Britton. Unerschrocken und temperamentvoll, sexy wie die Sünde und mit einem enormen Ehrgeiz gesegnet. Mitch kannte sie, seit sich ihre Mütter vor sieben Jahren miteinander angefreundet hatten. Die Zielstrebigkeit, mit der sie ihre Ziele verfolgte, war ihm vor ein paar Jahren bei einem Familienfest aufgefallen, als sie ihn zu einer Partie Billard aufgefordert hatte. Für sie hatte nur der Sieg gezählt. Sie hatte energisch, aber beherrscht gespielt. Und sie hatte ihn abgelenkt, indem sie mit ihm flirtete. Am Ende hatte sie drei Mal hintereinander gewonnen.

Trotz seiner Niederlage war es einer der schönsten Abende seit Langem gewesen. Sein Autohandel und seine Verpflichtungen gegenüber der Familie hatten ihn seit dem Tod seines Vaters ganz in Anspruch genommen, sodass ihm keine Zeit für Vergnügungen oder gar eine Liebesbeziehung geblieben war. An jenem Abend aber hätte er beinah der unleugbaren Anziehung zwischen ihnen nachgegeben und Nicole um eine Verabredung gebeten. Aber dann war ihm aufgefallen, dass ihre Mütter sie ein wenig zu interessiert beobachteten. Es wäre ein Fehler gewesen, sie glauben zu lassen, die Bekanntschaft zwischen ihm und Nicole könnte zu etwas Ernstem und Dauerhaftem führen.

Damals war Mitch nicht auf der Suche nach einer festen Bindung gewesen. Nicole ebenfalls nicht. Ihre unbekümmerte, unverbindliche Art nach dem Ende ihrer Beziehung mit einem aufstrebenden Mitglied des Stadtrats ein Jahr zuvor deutete zumindest nicht darauf hin. Im Bruchteil einer Sekunde war ihm klar geworden, welche Belastung es für die Freundschaft ihrer Mütter darstellen würde, wenn es zwischen ihm und Nicole nicht klappte. Hinzu kamen die Erwartungen, die man im Fall einer Beziehung in sie setzen würde. Nach diesen Überlegungen war er zu dem Entschluss gekommen, sich mit einem lockeren, freundschaftlichen Verhältnis zu ihr zu begnügen.

Diese Entscheidung hatte ihn jedoch nicht davon abgehalten, sie zu begehren. Und es hatte Nicoles Neigung nicht gebremst, mit ihm zu flirten und ihn zu necken, wann immer sie zusammen waren – was die sexuelle Spannung zwischen ihnen noch erhöhte.

Mitch verdrängte gerade diese Gedanken, als Nicole den Kopf in seine Richtung drehte, wodurch ihre schulterlangen, seidig schimmernden Haare in Bewegung gerieten. Mit ihren lebhaften grünen Augen suchte sie den Raum ab und hielt abrupt inne, als sie ihn entdeckte, nur Sekunden, bevor die Hostess vor seinem Tisch stehen blieb.

Ein erstauntes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. „Nanu, du hier, Mitch?“

Er erwiderte das Lächeln und fühlte schon wieder das erotische Knistern zwischen ihnen, das sofort entstand, sobald sie sich trafen. „Schön, dich wieder zu sehen, Nicole.“

Es war wirklich schön. Sie sah nicht nur umwerfend sexy aus, sondern duftete auch betörend nach Aprikosen.

Mitch hatte Mühe, seine Aufmerksamkeit auf die Hostess zu richten. „Ich bin hier mit meiner Mutter zum Lunch verabredet, Heather. Ich fürchte, Sie haben Miss Britton zum falschen Tisch geführt.“

„Oh nein, Mr Lassiter.“ Die junge Frau legte eine weitere Speisekarte auf den Tisch. „Ihre Mutter und Mrs Britton haben einen gemeinsamen Tisch bestellt und mich gebeten, Sie beide schon hinzuführen, falls Sie vor ihnen da sind.“

Mitch schaute Heather nach, die in den vorderen Teil des Restaurants zurückging. „Das ist ja interessant“, murmelte er und richtete den Blick auf seine Tischgenossin.

Nicole wirkte ebenso perplex wie Mitch, nahm jedoch neben ihm Platz. „Das kann man wohl sagen. Eigentlich war ich mit meiner Mutter zum Lunch verabredet.“ Sie hängte ihre Handtasche über die Stuhllehne. „Sie hat mich heute Morgen angerufen und gesagt, sie müsste etwas Wichtiges mit mir besprechen.“

„Das Gleiche hat meine Mutter auch zu mir gesagt“, entgegnete er. „Ich kann mir nicht vorstellen, was die beiden im Schilde führen.“

Ein freches Funkeln trat in ihre Augen, während sie die Stimme zu einem heiseren, Flüstern senkte, das nur für seine Ohren bestimmt war. „Wir beide allein, das wäre es doch viel vergnüglicher, findest du nicht?“

Es durchströmte ihn heiß bei ihren Worten, und obwohl er wusste, dass sie wie üblich nur mit ihm herumflachste, ging er darauf ein. „Oh, ganz sicher. Was hältst du davon, wenn wir uns zur Hintertür hinausschleichen und unseren Hunger irgendwo stillen, wo wir ungestört sind?“

„Hm.“ Sie legte die Hand unters Kinn und tat, als dächte sie ernsthaft über seinen Vorschlag nach. „Das klingt verlockend. Allerdings glaube ich nicht, dass unsere Mütter über den Klatsch erfreut sein würden, den wir damit zweifellos auslösen würden.“

Er lachte. „Dein rebellischer Ruf eilt dir voraus, Nicole. Normalerweise schreckst du doch nicht vor Dingen zurück, die für Klatsch und Spekulationen sorgen.“

„Wer? Ich?“, rief sie unschuldig und befeuchtete sich die Lippen mit der Zunge, sodass Mitch sich unwillkürlich vorstellte, sie zu küssen. „Wie kommst du denn darauf?“

Er lehnte sich zurück und verschränkte die Arme vor der breiten Brust. „Na, mal sehen. Wie war es zum Beispiel vor drei Jahren, als du dich rundheraus geweigert hast, das äußerst großzügige Angebot deines Vaters anzunehmen, dich als Rezeptionistin in seiner Arztpraxis anzustellen?“

Sie verdrehte die Augen. „Du liebe Zeit! Dieses äußerst großzügige Angebot war der Versuch meiner Eltern, ein nettes, normales Mädchen aus mir zu machen, in einem netten, traditionellen Beruf, der für jemanden geeignet ist, der sanftmütiger und liebenswürdiger ist als ich.“ Sie schüttelte sich.

„Und da du kein nettes, normales Mädchen bist, hast du dir stattdessen einen Geschäftspartner gesucht und alle mit der Gründung deines eigenen Unternehmens für Sportbegeisterte geschockt.“ Auch ihren damaligen Freund, das Mitglied des Stadtrates. „All Seasons Outdoor Adventures, heißt es nicht so?“

Nach allem, was er wusste, stellten sie und ihr Partner, Guy Jacobs, nicht nur Abenteuer-Urlaube zusammen, sondern arbeiteten außerdem noch als Führer bei Wanderungen, Klettertouren, Wildwasserfahrten und sonstigen waghalsigen Unternehmungen.

„Ja, das stimmt alles.“ Sie hob das Kinn. „Das Unternehmen ist sehr erfolgreich. Nicht, dass mein Vater diesen Erfolg jemals zur Kenntnis genommen hätte.“

Aus irgendeinem Grund war ihr die Anerkennung ihres Vaters offenbar wichtig, auch wenn sie so tat, als sei das nicht der Fall. Der schmerzliche Unterton war kaum zu merken, aber er war da. Das konnte auch ihr gleichgültiges Schulterzucken nicht überspielen. Offensichtlich verbarg sich hinter ihrer glatten Fassade eine sehr verletzliche Persönlichkeit.

„Ich kann mir dich ebenfalls nicht als Rezeptionistin vorstellen“, sagte Mitch.

„Danke.“ Sie strahlte, als hätte er ihr ein großes Kompliment gemacht. Rasch trank sie einen Schluck Wasser. „Du kennst mich besser, als ich dir zugetraut hätte.“

Und er wollte sie unbedingt noch besser kennenlernen.

Nicole beugte sich überraschend vor und legte ihre Hand auf seine. Sofort beschleunigte sich Mitchs Puls, und ihre weichen Fingerspitzen, kühl vom Wasserglas, das sie gerade berührt hatte, verursachten ein Prickeln auf seiner Haut.

Ihr sinnlicher Mund verzog sich zu einem mutwilligen Lächeln. „Wollen wir jetzt wie Liebende Hand in Hand aus diesem spießigen Country Club verschwinden und unsere Mütter ihre eigenen Schlüsse ziehen lassen?“ Sie zog ihre perfekt geschwungenen Brauen hoch. „Das könnte sehr amüsant sein.“

Mitch zwinkerte ihr zu. „Ich bin überzeugt, du könntest einen Heiligen zur Sünde verleiten. Wenn unsere Mütter nicht in diesem Augenblick in unsere Richtung kämen, würde ich dich beim Wort nehmen und herausfinden, wie weit du dein Spielchen wohl treiben würdest.“

Bei der Erwähnung ihrer Mütter zog sie ihre Hand zurück und seufzte bedauernd. „Ich fürchte, darauf werden wir verzichten müssen.“

Er grinste vielsagend. „Diesmal jedenfalls.“

Nicole studierte ihre Speisekarte, war jedoch unfähig, sich zu konzentrieren. Während ihre Mutter und Joyce Lassiter über den fantastischen Schlussverkauf bei Bloomingdales heute Morgen plauderten, der auch der Grund war, weshalb sie sich verspätet hatten, drehten sich Nicoles Gedanken um aufregendere Dinge. Wie zum Beispiel um den anziehenden Mann neben ihr und die verräterische Reaktion ihres Körpers auf seine Berührung.

Sie atmete tief durch, was jedoch nicht half, ihre Erregung zu dämpfen. Mitch Lassiter gelang es stets, sie aus der Fassung zu bringen und auf eine Art zu beunruhigen, wie es noch keinem Mann vor ihm gelungen war. Er besaß die Fähigkeit, sie mit einem einzigen Blick zu erregen, einem charmanten Lächeln oder einfach nur mit seiner tiefen, klangvollen...


Denison, Janelle
Zusammen mit ihrem Mann, einem Ingenieur, lebt Janelle im sonnigen Südkalifornien. Für seine Unterstützung ist sie ihm dankbar und noch dankbarer dafür, dass er nie ein Wort darüber verliert, wenn das Abendbrot verspätet - oder auch gar nicht - auf den Tisch kommt, weil sie über ihre Arbeit am Computer völlig die Zeit und Realität aus den Augen verloren hat.



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