Deschka | Laborwerte von A-Z | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 148 Seiten

Deschka Laborwerte von A-Z


erweiterte und aktualisierte Auflage
ISBN: 978-3-17-046188-8
Verlag: Kohlhammer
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 148 Seiten

ISBN: 978-3-17-046188-8
Verlag: Kohlhammer
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Die fünfte Auflage 'Laborwerte A-Z' bietet eine inhaltlich aktualisierte und um neue Laborwerte ergänzte Übersicht über die wichtigsten medizinischen Laboruntersuchungen. Alphabetisch sortiert und mit einem integrierten Griffregister schnell auffindbar, präsentiert dieses kompakte Taschenlexikon alle praxisrelevanten Informationen zu den gesuchten Laborwerten. Neben einer verständlichen Erläuterung der praktischen Bedeutung der einzelnen Laborwerte werden Angaben zur diagnostischen Bedeutung von Abweichungen aus dem Referenzbereich sowie praktische Tipps über die Probengewinnung, das zu verwendende Probenmaterial und die korrekte Handhabung der gewonnenen Proben bis zur Analyse durch das Labor dargestellt.

Marc Deschka ist freier Medizinjournalist und Autor diverser medizinischer Fachbücher.
Deschka Laborwerte von A-Z jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


A


ABO-Test

? Blutgruppe + Bed-side Test

ACE

? Angotensin-Converting-Enzyme

Aceton

? Keton im Urin

ACTH

? Adrenokortikotropes Hormon

Adrenalin

? Katecholamine

Adrenokortikotropes Hormon (im Blut)
(= ACTH = Corticotropin. Im Hypophysenvorderlappen gebildetes Peptidhormon, das die Synthese und Ausschüttung von Glukokortikoiden in der Nebennierenrinde reguliert und somit übergeordnet für die Regulation von Wasser- und Elektrolythaushalt, Wachstum und diversen Stoffwechselleistungen verantwortlich ist. Die Analyse von ACTH wird u.?a. bei Hypercortisolismus und Nebenniereninsuffizienz durchgeführt. Bei Überproduktion von ? Cortisol wird vom Körper als Gegenmaßnahme die ACTH-Synthese gesenkt, daher wird ACTH meist parallel mit ? Cortisol bestimmt.)

Gruppe: »Hormone«
Probenmaterial: 2 ml EDTA-Plasma
Einheit: pg/ml; alternativ: pmol/l (Faktor: 0.222)
Referenzbereich: ?/? 10?–?48 pg/ml

?: z.?B. Morbus Addison, hypothalamo-hypophysäres Cushing-Syndrom, Cushing-Syndrom bei ektoper ACTH-Produktion, Stress, Menstruation, Alkoholabusus.

?: z.?B. Cushing-Syndrom bei autonomem NNR-Karzinom oder -Adenom, bei sekundärer NNR-Insuffizienz als Folge einer Hypophysen-Vorderlappen-Insuffizienz.

?: Aufgrund starker tageszeitlicher Schwankungen sollte die Blutentnahme nüchtern und morgens zwischen 7 und 9 Uhr stattfinden. Sofortige Analyse des Probenmaterials im Labor erforderlich. Probe bis zur Analyse im Labor kühlen. Bei Versand: kühl zentrifugieren, Plasma einfrieren und tiefgefroren versenden. Blutentnahme möglichst acht Stunden nach der letzten Biotineinnahme, da diese sonst die Laborbestimmung beeinflussen kann.

AFP

? a-[Alpha]-Fetoprotein

ALA

? Aminolävulinsäure

Alanin-Aminotransferase

? GPT

ALAT

? GPT

Albumin (im Blut)
(Das in der Leber zusammengesetzte Albumin macht den größten Anteil der im Blut befindlichen Eiweiße aus. Neben seiner Funktion als wichtigstes Transportprotein ist es für die Aufrechterhaltung des kolloidosmotischen Druckes und somit für die Flüssigkeitsverteilung im Körper verantwortlich. Weiterhin dient Albumin als »Reserve-Eiweiß« im Körper. Die Analyse von Albumin wird u.?a. zur Verlaufskontrolle einer Lebererkrankung und zur Abklärung von Ödemen vorgenommen. Siehe auch ? Eiweiß und ? Eiweißelektrophorese.)

Gruppe: »Proteine«
Probenmaterial: 1 ml Serum
Einheit: g/l
Referenzbereich: ?/? 35,0?–?52,0 g/l (0 Jahre ?/? 30,0?–?52,0 g/l)

?: z.?B. Exsikkose (Cave: Pseudohyperalbuminämie)

?: z.?B. Mangelernährung, Leberzirrhose, Nephrose, postoperativ, Verbrennungen, Infektionen, maligne Erkrankungen, Schwangerschaft, Diarrhoen, Aszites, Ödeme, Sepsis, Schock.

?: Hämolyse bei der Blutentnahme vermeiden.

Albumin (im Urin)
(Der Nachweis von Albumin im Urin, die sogenannte »Albuminurie«, ist ein häufiges Symptom bei Nierenerkrankungen. Die renale Proteinurie ist durch eine gesteigerte Permeabilität der Glomerulumkapillare bedingt. Albumin ist daher ein wichtiger Parameter zur Unterscheidung glomerulärer Proteinurien und dient der Früherkennung und Verlaufskontrolle renaler Parenchymschädigungen durch Hypertonie oder Diabetes mellitus. Siehe auch ? Eiweiß im Urin.)

Gruppe: »Proteine«
Probenmaterial: 10 ml Probe vom 24 h-Sammelurin
Einheit: mg/l
Referenzbereich: ?/? < 20 mg/l

?: z.?B. Nephrose, diabetische Nephropathie, Pyelonephritis, Glomerulonephritis, Herdnephritis.

?: Angabe der Gesamturinmenge zur Analyse erforderlich.

Aldosteron (im Blut)
(In der Nebennierenrinde gebildetes Hormon, das zusammen mit dem Renin-Angiotensin-System den Natrium- und Kaliumhaushalt regelt. Es bewirkt, dass die Nieren weniger ? Natrium ausscheiden und dadurch Wasser im Körper zurückgehalten wird. Die Bildung und Ausschüttung wird durch das Renin-Angiotensin-System, die Hypophyse, das sympathische Nervensystem und den Blutdruck beeinflusst. Aldosteron wird im Rahmen der Abklärung einer Hypertonie, bei Verdacht auf Hyperaldosteronismus und Störungen des Natrium- und Kaliumhaushaltes bestimmt. Gemessene Aldosteronwerte sind von Körperhaltung und Tageszeit abhängig.)

Gruppe: »Hormone«
Probenmaterial: 2 ml Serum
Einheit: ng/dl; alternativ: pmol/l (Faktor: 27.7)
Referenzbereich: 0 Jahre ?/? 5.0?–?132.0 ng/dl; 21 bis 64 Jahre ?/? 2.5?–?39.2 ng/dl

?: z.?B. Conn-Syndrom, Nierenarterienstenose, reninsezernierende Tumore, Maligne Hypertonie, Ödeme, Bartter- und Pseudo-Bartter-Syndrom.

?: z.?B. idiopathischer Hypoaldosteronismus, Morbus Addison, Nierenläsion, Hypophyseninsuffizienz, Hyporeninämie nach beidseitiger Nephrektomie, Therapie mit synthetischen Glukokortikoiden.

?: Aldosteronantagonisten möglichst 4 Wochen vor der Analyse absetzen. Möglichst 8 Tage vor dem Test keine Antihypertensiva, Diuretika, ß-Blocker, Laxantien, Kortikosteroide, Lakritze, Kaliumpräparate und Antidepressiva. Die Referenzbereiche beziehen sich in der Regel auf aufrechte Körperhaltung und normale Salzzufuhr. Nach mindestens 3 Stunden Ruhe in liegender Position halbieren sich die Werte. Bei Stimulation (z.?B. Orthostase, Furosemidgabe) 2 bis 6-facher Anstieg des Basalwertes. Bei Versand: Serum ggf. einfrieren und tiefgefroren versenden, da die Probe nur 3?–?4 Tage bei Raumtemperatur stabil ist.

Alkalische Phosphatase (im Blut)
(= AP. Gesamtsumme verschiedener Isoenzyme, die phosphathaltige Verbindungen in ihre Einzelteile zerlegen. Die Phosphatase kommt in allen Körperzellen vor, von besonderer Bedeutung sind jedoch die Leber- und Knochenphosphatase. AP wird bei Verdacht auf cholestatische Lebererkrankungen, bei Knochenerkrankungen und Verdacht auf Beteiligung des Skelettsystems bei unterschiedlichen Grunderkrankungen bestimmt. Wenn die AP erhöht ist, kann man die Untersuchung weiter spezifizieren. Dieses ist jedoch bei Bestimmung von ?-[Gamma]-GT und ? LAP meist nicht erforderlich.)

Gruppe: »Enzyme«
Probenmaterial: 1 ml Serum
Einheit: U/l; alternativ: µmol/s/l (Faktor: 0.01667)
Referenzbereich: 0 bis 13 Tage ?/? 83?–?248 U/l; 14 Tage bis 0 Jahre ?/? 122?–?469 U/l; 1 Jahr bis 9 Jahre ?/? 142?–?335 U/l; 10 Jahre bis 12 Jahre ?/? 129?–?417 U/l; 13 Jahre bis 14 Jahre ? 57?–?254 U/l; 13 Jahre bis 14 Jahre ? 116?–?468 U/l; 15 Jahre bis 16 Jahre ? 50?–?117 U/l; 15 Jahre bis 16 Jahre ? 82?–?331 U/l; 17 Jahre bis 18 Jahre ? 45?–?87 U/l; 17 Jahre bis 18 Jahre ? 55?–?149 U/l; 19 Jahre bis 120 Jahre ? 35?–?104 U/l; 19 Jahre bis 120 Jahre ? 40?–?129 U/l

?: z.?B. Leber- und Gallenwegserkrankungen, Knochenerkrankungen, -frakturen und -metastasen, Hyperparathyreoidismus, Mononukleose, Rachitis, Medikamente wie Carbamazepin, Cyclosporin, orale Kontrazeptiva, Phenytoin.

?: z.?B. angeborener AP-Mangel, Hypothyreose.

?: 12-stündige Nahrungskarenz vor der Blutentnahme, um eine Verfälschung durch Darm-AP zu vermeiden. Werte durch Kontamination der Probe mit EDTA, Citrat oder Oxalat evtl. falsch erniedrigt. Hämolyse bei der Blutentnahme vermeiden.

a1[Alpha1]- und a2[Alpha2]-Globulin

? Eiweißelektrophorese

a1[Alpha1]-Antitrypsin (im Blut)
(Zur Gruppe der Serinproteaseninhibitoren gehörende Substanz, die Serinproteasen wie Elastase, Chymotrypsin, Trypsin und Thrombin durch Bildung irreversibler Komplexe inaktiviert. Die Analyse erfolgt bei Verdacht auf angeborenen a1-[Alpha1]Antitrypsin-Mangel z.?B. bei verlängertem Neugeborenenikterus, beim Lungenemphysem des Erwachsenen oder auch Hepatitis oder Leberzirrhose unklarer Genese.)

Gruppe: »Proteine«
Probenmaterial: 1 ml...


Marc Deschka ist freier Medizinjournalist und Autor diverser medizinischer Fachbücher.



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