Eckermann | Selbstwirksamkeit, Tugend und Reflexion | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 359 Seiten

Eckermann Selbstwirksamkeit, Tugend und Reflexion

Antike Glückstheorien und die moderne Forschung
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-8288-6590-7
Verlag: Tectum
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Antike Glückstheorien und die moderne Forschung

E-Book, Deutsch, 359 Seiten

ISBN: 978-3-8288-6590-7
Verlag: Tectum
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Seit Jahrtausenden suchen die Menschen nach dem Glück. Doch je mehr wir über das Glück nachdenken, desto weniger scheinen wir den Weg vor lauter Wegweisern zu sehen. Den modernen Debatten können die antiken Theorien von Epikur, Aristoteles oder der Stoa neues Leben einhauchen. Durch die Wiederentdeckung ihrer Betrachtungen über Selbstwirksamkeit, Tugend und Reflexion lässt sich eine Brücke zwischen Antike und Moderne schlagen - über die wir womöglich irgendwann zum Glück hinüber schreiten können. Über die antiken Glückstheorien bietet Ines Maria Eckermann einen ebenso detaillierten wie strukturierten Überblick und verbindet diese mit den Erkenntnissen der modernen Glücksforschung. Dabei verliert sie nie die ganz realen, lebensweltlichen Auswirkungen ihres Forschungsgegenstandes aus den Augen.

Ines Maria Eckermann arbeitet als Online-Redakteurin, Journalistin, Autorin und Lektorin für verschiedene Medien. In ihrer Doktorarbeit befasst sie sich mit antiken Glückstheorien und der modernen Glücksforschung.
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1;Cover;1
2;Vorwort;8
3;Inhaltsverzeichnis;10
4;Einleitung;14
4.1;0. Zielsetzung und Begründung;14
4.1.1;0.1. Fragestellung;15
4.1.2;0.2. Methoden und Vorgehen;15
4.1.3;0.3. Zum theoretischen Ansatz;15
4.1.4;0.4. Zu den Daten;17
4.1.5;0.5. Hypothesen und erwartete Resultate;17
4.1.6;0.6. Aufbau;17
4.1.7;0.7. Anmerkung;19
5;Abschnitt A: Terminologische Vorüberlegungen;20
5.1;1. Unbeschreiblich glücklich – Herausforderung einer Begriffsdefinition;20
5.1.1;1.1. Zwischen Mode und Beliebigkeit: Das Glück in den Medien;21
5.1.2;1.2. Die Umrisse des Glücks im Fernsehen;23
5.1.3;1.3. Inszenierung des Glücks;24
5.1.4;1.4. Graustufen des Glücks – Überblicksanalyse der Printmedien;25
5.1.5;1.5. Glück 2.0 – Die Aufbereitung des Themas im Internet;29
5.1.6;1.6. Musikalische Umsetzung des Glücks;30
5.1.7;1.7. Fazit: Differenziert über das Glück sprechen;32
5.2;2. Der Ursprung des Glücks: Etymologische Vorüberlegungen;36
5.2.1;2.1. Vorläufer des Glücks – Das Protogermanische;36
5.2.2;2.2. Mittelhochdeutsch (1050-1350);36
5.2.3;2.3. Frühhochdeutsch (1350-1650);39
5.2.4;2.4. Neuhochdeutsch (ab 1650);41
5.2.5;2.5. Fazit: Die Geschichte eines vielfältigen Begriffs;42
5.3;3. Ein Begriff, viele Worte – Analyse der englischen Glücksbegriffe;44
5.3.1;3.1. Zufallsglück;45
5.3.2;3.2. Glücksgefühl;46
5.3.3;3.3. Wohlergehen;50
5.3.4;3.4. Grobe Kategorisierung der englischen Begriffe;51
5.3.5;3.5. Fazit: Begriffsvielfalt und erste Differenzierungen;54
5.4;Fazit Abschnitt A: Der Fassettenreichtum des Glücks;54
6;Abschnitt B: Antike Etablierung des Glücks;56
6.1;4. Religiöse und vorphilosophische Gedanken zum Glück;56
6.1.1;4.1. Die Suche nach dem ewigen Glück – der Gilgamesch-Epos;57
6.1.2;4.2. Das Glück der Götter;58
6.1.3;4.3. Wer glaubt, wird (glück-)selig – Religiöses und jenseitiges Glück;60
6.1.4;4.4. Die ersten vorphilosophischen Gedanken zum Glück;66
6.1.5;4.5. Fazit: Die religiöse Welterklärungen und die Befreiung vom Schicksal;69
6.2;5. Die Vorsokratiker: Der Beginn der antiken Philosophie;70
6.2.1;5.1. Thales: Erklärung der Natur und Bildung der Seele;71
6.2.2;5.2. Anaximander: Beginn der nicht-theistischen Philosophie;72
6.2.3;5.3. Solon: Der glückliche Tod;73
6.2.4;5.4. Heraklit: Der Grundstein der Tugend;74
6.2.5;5.5. Fazit: Die Loslösung vom göttlichen Schicksal;74
6.3;6. Sophistik und Sokratik: Die Zeit der Lebenskünstler;76
6.3.1;6.1. Gorgias von Leontinoi: Lust und Pleonexia;76
6.3.2;6.2. Demokrit: Die Untersuchung der Seele;78
6.3.3;6.3. Sokrates: Die Geburt der Mäeutik;79
6.3.4;6.4. Antisthenes: Die Tugend und die Selbstgenügsamkeit;81
6.3.5;6.5. Fazit: Die Lust, der Überdruss und der gute Geist in der Sokratik;83
6.4;7. Platon und Aristoteles: Die Suche nach dem geglückten Leben;84
6.4.1;7.1. Platon: Geordnete Seele in geordnetem Kosmos;84
6.4.2;7.2. Die Dreiteilung der Seele;85
6.4.3;7.3. Die platonische Psychologie des Glücks;87
6.4.4;7.4. Aristoteles: Das tugendhafte Glück;87
6.4.5;7.5. Das gierige, das gute und das beste Leben: Aristoteles bioi;89
6.4.6;7.6. Glück als Endziel;92
6.4.7;7.7. Fazit: Gebändigte Affekte und das Glück der Tugend;94
6.5;8. Die Stoa: Zähmung der Affekte und innere Ruhe;96
6.5.1;8.1. Chrysipp: Mittellosigkeit und Zueignung;97
6.5.2;8.2. Epiktet: Die Beruhigung der Seele;103
6.5.3;8.3. Seneca: Bescheidenheit, Unabhängigkeit und die apatheia;107
6.5.4;8.4. Fazit: Unabhängigkeit von äußeren Faktoren;111
6.6;9. Hellenisten, Hedonisten und der Streit von Tugend und Genuss;112
6.6.1;9.1. Diogenes von Sinope: Genügsamkeit und die Übung des Geistes;112
6.6.2;9.2. Eudoxos von Knidos: Glück für alle Lebewesen;116
6.6.3;9.3. Aristipp: Die Festigung des Hedonismus;117
6.6.4;9.4. Die Kernausagen der Kyrenaiker;119
6.6.5;9.5. Epikur: Die strategische Lust;122
6.6.6;9.6. Fazit: Lebenskunst in einer unruhigen Zeit;126
6.6.7;Fazit Abschnitt B: Antike Wege zum Glück;126
7;Abschnitt C: Die empirische Suche nach dem Glück;129
7.1;10. Wie ist Glück erforschbar?;130
7.1.1;10.1. Befragungen;130
7.1.2;10.2. Wissenschaftliche Glücksbegriffe;137
7.1.3;10.3. Probleme im Umgang mit empirischen Studien;141
7.1.4;10.4. Objektive Forschung und subjektives Glück;146
7.1.5;10.5. Deskription und Normen;152
7.1.6;10.6. Ist Glück erlernbar?;153
7.1.7;10.7. Fazit: Forschung zwischen Determination und Erlernbarkeit;154
7.2;Fazit Abschnitt C: Die Herausforderungen der empirischen Glücksforschung;154
8;Abschnitt D: Antike Gedanken und das moderne Glück;156
8.1;11. Der Zufall und das Glück – Die Auslöser des Glück-Habens;156
8.1.1;11.1. Glück-Haben;156
8.1.2;11.2. Das göttliche Glück;157
8.1.3;11.3. Das glückliche Schicksal;158
8.1.4;11.4. Das losgelöste Zufallsglück;161
8.1.5;11.5. Das Ende des Schicksals;162
8.1.6;11.6. Fazit: Die Loslösung von den Göttern und vom Zufall;163
8.2;12. Glück und die Macht des Individuums;164
8.2.1;12.1. Self-Efficacy: Vom eigenen Wirken in der Welt;164
8.2.2;12.2. Epiktet und Antonovsky im Vergleich;170
8.2.3;12.3. Ein Experiment: Macht Kontrolle glücklich?;177
8.2.4;12.4. Nozicks Maschine und das reale Glück;177
8.2.5;12.5. Zwischen Macht und Hilflosigkeit;181
8.2.6;12.6. Zwei emotionale Dispositionen: Kohärenz und Selbstwirksamkeit;186
8.2.7;12.7. Wirksamkeit und Freiheit;188
8.2.8;12.8. Fazit: Wirksamkeit als Schlüssel zum Glück;190
8.3;13. Glück und das Verhältnis zu den eigenen Gefühlen;192
8.3.1;13.1. Was sind Affekte?;192
8.3.2;13.2. Tugenden und Affektkontrolle;195
8.3.3;13.3. Das rechte Maß für das Glück: Die Mesotes-Lehre;199
8.3.4;13.4. Resistenz, Resilienz und posttraumatisches Wachstum;202
8.3.5;13.5. Das Thermostat der Seele: Selbstregulation und Zielverfolgung;205
8.3.6;13.6. Die stoische Ruhe;210
8.3.7;13.7. Vernunft und apatheia in einer modernen Welt;213
8.3.8;13.8. Fazit: Tugenden als innere Haltung;215
8.4;14. Das Glück der Sinne – Ein empirischer Blick auf die hedone;216
8.4.1;14.1. Lust und Unlust in der Antike;216
8.4.2;14.2. Antiker Hedonismus und die moderne „Spaßgesellschaft“;219
8.4.3;14.3. Die Neurologie der Freude;222
8.4.4;14.4. Von hedonistischer Hyperphagie und Hedonostasis;224
8.4.5;14.5. Im Hamsterrad der Freude: Die hedonistische Tretmühle;227
8.4.6;14.6. Glück und Dauer;232
8.4.7;14.7. Lust und Tugend als zwei Systeme;236
8.4.8;14.8. Fazit: Der Genuss in der Balance;238
8.5;15. Persönlichkeit und äußere Faktoren – Interaktion und Disposition;240
8.5.1;15.1. Glück als mentaler Prozess;240
8.5.2;15.2. Persönlichkeitsmerkmale als Disposition;247
8.5.3;15.3. Die kluge Seele: Emotionale Intelligenz;250
8.5.4;15.4. Selbstwirksamkeit und Kohärenz für eine starke Persönlichkeit;253
8.5.5;15.5. Coping;255
8.5.6;15.6. Positive Psychologie: Die Lehre vom Optimismus;258
8.5.7;15.7. Fazit: Das Glück als Prozess;266
8.6;16. Die materielle Seite des Glücks;268
8.6.1;16.1. Materielle Voraussetzung des Glücks;268
8.6.2;16.2. Glück und Bescheidenheit;270
8.6.3;16.3. Die Sucht nach Mehr: Pleonexia;274
8.6.4;16.4. Glück zwischen Arbeit und Muße;277
8.6.5;16.5. Arbeit und Glück;279
8.6.6;16.6. Freizeit und Muße;287
8.6.7;16.7. Die Konsumgelassenheit;292
8.6.8;16.8. Fazit: Gelassenes Konsumieren;299
8.7;17. Zwischenmenschliche Aspekte des Glücks;302
8.7.1;17.1. Freundschaft;302
8.7.2;17.2. Romantische Liebe;306
8.7.3;17.3. Familie und Elternschaft;309
8.7.4;17.4. Von glücklichen Einsiedlern und einsamen Eremiten;311
8.7.5;17.5. Fazit: Das Glück in guter Gesellschaft;314
8.8;Fazit Abschnitt D: Das Glück zwischen Disposition und Handlungsspielraum;315
9;Abschnitt E: Zum Glücklichsein verdammt;318
9.1;18. Glück und Vergleich: Die Freiheit und die Pflicht zum Glücklich-Sein1;318
9.1.1;18.1. Das Böse-Stiefmutter-Prinzip;320
9.1.2;18.2. Von Freiheit und Verdammnis: Soziale Leitbilder;323
9.1.3;18.3. Die Kultur des Glücks;324
9.1.4;18.4. Meritokratie: Der Lohn der Anstrengung;325
9.1.5;18.5. Unglück als Makel;329
9.1.6;18.6. Fazit: Das Glück zwischen Pflicht und Chance;333
10;Fazit;334
11;Literaturverzeichnis;338


Ines Maria Eckermann arbeitet als Online-Redakteurin, Journalistin, Autorin und Lektorin für verschiedene Medien. In ihrer Doktorarbeit befasst sie sich mit antiken Glückstheorien und der modernen Glücksforschung.



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