Buch, Deutsch, Band 109, 421 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 232 mm x 155 mm, Gewicht: 628 g
Reihe: Studien zum Privatrecht
Vertrauensschutz im deutschen Namens-, Ehe- und Abstammungsrecht
Buch, Deutsch, Band 109, 421 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 232 mm x 155 mm, Gewicht: 628 g
Reihe: Studien zum Privatrecht
ISBN: 978-3-16-161842-0
Verlag: Mohr Siebeck
Jan Ole Flindt befasst sich mit Fallkonstellationen, in denen ein rechtlich unzutreffender Name tatsächlich geführt oder eine unwirksame Ehe oder ein rechtlich nicht bestehendes Eltern-Kind-Verhältnis wirklich gelebt wird. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage nach Bestand und Reichweite von Vertrauensschutz im deutschen statusorientierten Recht. Statusrecht und Vertrauensschutzgedanke werden zunächst grundlegend beleuchtet, bevor der Autor das einschlägige Fallmaterial systematisch aufbereitet und punktuell bestehende Lösungsansätze des geltenden Rechts zusammenträgt. Letztere reichen von einer statusrechtlichen Heilung über einen (partiellen) schuldrechtlichen Ausgleich bis hin zu einer Versagung jeglichen Vertrauensschutzes. Die Dekonstruktion der Lösungsansätze offenbart statusübergreifende Gemeinsamkeiten, aber auch methodische Schwächen und unbillige Ergebnisse im Einzelfall. Dies nimmt Jan Ole Flindt zum Anlass, einen statusübergreifenden Heilungsansatz im Sinne einer allgemeinen Statusersitzung zur Diskussion zu stellen.
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Weitere Infos & Material
Erster Teil: Einführung
Einleitung
§ 1 Gegenstand der Untersuchung
§ 2 Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands
§ 3 Gang der Untersuchung
Zweiter Teil: Grundlagen
§ 4 Familienrechtlicher Status und Personenstandsrecht
§ 5 Der Gedanke des Vertrauensschutzes
Dritter Teil: Der Vertrauensschutzgedanke im statusorientierten Recht
Einleitung § 6 Name
§ 7 Ehe
§ 8 Rechtliche Eltern-Kind-Zuordnung
§ 9 Übergreifende Betrachtung
Vierter Teil: Eine Lehre vom faktischen Status
Einleitung
§ 10 Besser Heilung im Status als Ausgleich im Statusverhältnis
§ 11 Konkretisierung des Heilungsansatzes
Fünfter Teil: Schluss
§ 12 Zusammenfassendes Resümee
§ 13 Lösung der einleitenden Beispielsfälle