Buch, Deutsch, Band 31, 307 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 157 mm x 231 mm, Gewicht: 467 g
Reihe: Studien und Texte zu Antike und Christentum / Studies and Texts in Antiquity and Christianity
Ein christologisch-ekklesiologischer Kommentar
Buch, Deutsch, Band 31, 307 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 157 mm x 231 mm, Gewicht: 467 g
Reihe: Studien und Texte zu Antike und Christentum / Studies and Texts in Antiquity and Christianity
ISBN: 978-3-16-148618-0
Verlag: Mohr Siebeck
Dem modernen Leser erscheint Papst Gregors des Großen (590-604) umfangreiche Auslegung zum Buch Hiob nicht selten als willkürliche Allegorese ohne Anhalt am Text und an der historischen Situation des ausgehenden 6. Jahrhunderts. Katharina Greschat zeigt jedoch, daß Gregor den biblischen Text ganz aus dem Blickwinkel der Erfordernisse kirchlicher Amtsträger im nachjustinianischen Zeitalter interpretiert. In Fortschreibung augustinischer Theologie und von neuchalkedonensischer Reichstheologie ausgehend versteht er die Gestalt des Hiob als Sinnbild für Christus und seinen Leib, der Kirche. Dessen zwei Naturen erweisen sich für Gregor als Schlüssel für die Verbindung zwischen der vita contemplativa und der vita activa, die die kirchlichen Amtsträger in der Nachahmung Christi leben sollen.
Zielgruppe
Theologen, Historiker, Klassische Philologen, Byzantinisten sowie entsprechende Institute und Bibliotheken.




