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E-Book

E-Book, Deutsch, 647 Seiten

Reihe: Rheinwerk Design

Hahn Webdesign

Das Handbuch zur Webgestaltung
4. Auflage 2024
ISBN: 978-3-367-10032-3
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Das Handbuch zur Webgestaltung

E-Book, Deutsch, 647 Seiten

Reihe: Rheinwerk Design

ISBN: 978-3-367-10032-3
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Alles zum gelungenen Designprozess einer Website!

150 Millisekunden – wenn Sie einen Nutzer in dieser Zeit nicht überzeugt haben, wird er Ihre Webseite verlassen. Die Gestaltung Ihrer Webseite spielt die Hauptrolle, damit sich Ihre Besucher wohlfühlen und Ihre Seiten gar nicht mehr verlassen wollen. Grafik, Animation, Typografie, Farbwahl: Dieses Buch zeigt Ihnen, mit welchen Techniken und Tools Sie Ihre Website-Besucher begeistern .

Martin Hahn kennt die Herausforderungen, denen sich Webdesigner heute stellen müssen. Und noch wichtiger: Er weiß, wie Sie positiv auffallen, sich von den Mitbewerbern abheben und Designs umsetzen, die auf allen Geräten überzeugen. Machen Sie sich mit den Designprinzipien vertraut und erfahren Sie, was wirklich funktioniert .

Dieses Handbuch bietet Ihnen auf über 700 Seiten schnelle Hilfe und Lösungen bei allen Fragen, die sich Ihnen bei der Gestaltung stellen: Zielgruppengenaue Auswahl von Schrift, Farbschema und Layout, gute Konzeption von Anfang an, Barrierefreiheit, individuelle Gestaltung, Responsive Design und mehr. Immer mit dabei: Anschauliche Beispiele mit zahlreichen Aha-Effekten. So geht gute, moderne Gestaltung im Web .

  • Attraktive Websites gestalten: Layouts, Typografie, Farbe, Bilder
  • Website-Konzeption, Usability und Responsive Webdesign
  • Mit vielen inspirierenden Website-Beispielen

Aus dem Inhalt:

  • Konzeption und Planung
  • Ideenfindung
  • Website-Konzeption
  • Projektmanagement, Briefing
  • Moodboards, Wireframes, interaktive Prototypen
  • Prinzipien guter Gestaltung
  • Design-Prinzipien
  • Farbenlehre & Farbwirkung
  • Farbe im Web, Retina-Displays
  • Proportionen, Weißraum
  • Typografie und Webfonts
  • Grafiken, Bilder, Icons
  • Webdesign-Stile, Webtrends
  • Layout und Raster
  • Informationsarchitektur
  • CSS-Layout und Rastersysteme
  • Positionierung und Gewichtung
  • Goldener Schnitt, Above the Fold
  • Navigation und Interaktion
  • Haupt-, Sub-, Metanavigationen
  • Header, Footer, Buttons, Links
  • Mobile Navigation, Off-Canvas
  • Usability, User Experience, Barrierefreiheit
  • Die Technik im Griff
  • Responsive Webdesign
  • Webstandards und Best Practices
  • HTML5 und CSS3
  • Frameworks, CMS
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


  Vorwort ... 19

  1.  Der Status quo im Webdesign ... 23


       1.1 ... Die Entwicklung des Webdesigns ... 23

       1.2 ... Aspekte modernen Webdesigns ... 27

       1.3 ... Modernes Webdesign ist flexibel ... 36

       1.4 ... Das Webdesign und sein Umfeld ... 41

       1.5 ... Webdesign ist Coden, und Code ist Design ... 44

       1.6 ... Der Kontext zählt ... 46

  2.  Webdesign-Projektmanagement ... 49


       2.1 ... Das Projekt ... 49

       2.2 ... Projektphasen ... 55

       2.3 ... Projektkommunikation -- wie sag ich es dem Kunden? ... 65

       2.4 ... Erfolg oder Misserfolg ... 70

  3.  Konzeption und Strategie ... 73


       3.1 ... Briefing und Recherche ... 73

       3.2 ... Die Analysephase ... 77

       3.3 ... Eine Strategie fürs Webprojekt entwickeln ... 81

       3.4 ... Ziele der Website ... 86

       3.5 ... Zielgruppenanalyse ... 90

       3.6 ... Anforderungen an das Design ... 97

       3.7 ... Anforderungen an die Inhalte ... 100

       3.8 ... Anforderungen an Technik und Funktionalitäten ... 103

       3.9 ... Fazit zur Konzeption ... 106

  4.  Responsive Webdesign ... 107


       4.1 ... Einleitung -- und sie bewegen sich doch ... 107

       4.2 ... Responsive Strategie -- Mobile first und Content first ... 111

       4.3 ... Ein neuer Workflow ... 115

       4.4 ... Die Arbeit mit Wireframes ... 119

       4.5 ... Das Design -- der Gestaltungsprozess ... 124

       4.6 ... Die Umsetzung ... 135

       4.7 ... Bestandteile einer responsiven Website ... 150

  5.  Informationsarchitektur ... 163


       5.1 ... Einführung ... 163

       5.2 ... Aufgaben einer gelungenen Navigation ... 170

       5.3 ... Content-Strategie ... 172

       5.4 ... Inhaltsstruktur entwickeln ... 179

       5.5 ... Durch Inhalte navigieren ... 187

       5.6 ... Fazit ... 195

  6.  Screendesign und User Interface Design ... 197


       6.1 ... Die Aufgaben eines Screendesigns ... 197

       6.2 ... Webdesign und die Wahrnehmung ... 203

       6.3 ... User-Interface-Gestaltung ... 218

       6.4 ... Die Prinzipien guter Webgestaltung ... 227

  7.  Usability und User Experience ... 239


       7.1 ... Alles beginnt mit Usability ... 239

       7.2 ... User Experience ... 247

  8.  Layout und Raster ... 255


       8.1 ... Anatomie einer Website ... 255

       8.2 ... Layouts gestalten ... 264

       8.3 ... Scrollen ... 278

       8.4 ... Raster ... 283

       8.5 ... Ein eigenes Raster anlegen ... 294

  9.  Farbe im Webdesign ... 317


       9.1 ... Welche Rolle spielt die Farbe? ... 317

       9.2 ... Farbe: eine Wissenschaft für sich ... 319

       9.3 ... Farbsysteme ... 321

       9.4 ... Farbmanagement für das Web ... 336

       9.5 ... Farbwirkung ... 337

       9.6 ... Farbkontraste ... 364

       9.7 ... Gelungener Farbeinsatz im Webdesign ... 372

       9.8 ... Farbe und Usability ... 379

       9.9 ... Ein eigenes Farbschema entwickeln ... 381

       9.10 ... Fazit ... 387

10.  Typografie im Web ... 389


       10.1 ... Grundlagen ... 389

       10.2 ... Leseverhalten im Web ... 392

       10.3 ... Schriftarten ... 395

       10.4 ... Schriftdarstellung im Web ... 403

       10.5 ... Makrotypografie ... 414

       10.6 ... Mikrotypografie ... 436

       10.7 ... Gelungene Webtypografie -- Textformatierungen und Gestaltungstipps ... 443

       10.8 ... Typografische Auszeichnungen und Inspirationen ... 459

11.  Bilder und Grafiken ... 465


       11.1 ... Einführung: Die Macht der Bilder ... 465

       11.2 ... Bildquellen ... 473

       11.3 ... Motive und Bildstimmung ... 484

       11.4 ... Bildgestaltung ... 493

       11.5 ... Icons ... 501

       11.6 ... Illustrationen ... 505

       11.7 ... Dateiformate ... 507

       11.8 ... Bilder in HTML und CSS ... 511

       11.9 ... Fazit ... 521

12.  Navigations- und Interaktionsdesign ... 523


       12.1 ... Die Hauptnavigation ... 523

       12.2 ... Die Subnavigation ... 541

       12.3 ... Die Metanavigation ... 542

       12.4 ... Die Footer-Navigation ... 543

       12.5 ... Navigation auf mobilen Endgeräten -- responsive Navigation ... 545

       12.6 ... Links, Buttons und die Suche ... 558

       12.7 ... Formulare ... 571

13.  Animationen ... 579


       13.1 ... Animationen mit CSS ... 579

       13.2 ... Animationen und Interaktivität mit JavaScript ... 586

       13.3 ... Interaktive Elemente ... 587

       13.4 ... Audiovisuelle Elemente ... 597

       13.5 ... Fazit ... 600

14.  Websitetypen und -stile ... 601


       14.1 ... Websitetypen ... 601

       14.2 ... Webdesign-Stile und -Trends ... 626

  Index ... 637


1.2    Aspekte modernen Webdesigns


Modernes Webdesign ist gar nicht so einfach zu definieren. Viele Aspekte spielen eine Rolle, die je nach Projekt oder eigenen Vorstellungen und Abläufen auch unterschiedlich gewichtet sein können.

1.2.1    Gute Seiten, schlechte Seiten


Es gibt da draußen in den Weiten des World Wide Web jede Menge Websites – gute Websites und schlechte Websites. Die Einteilung fällt vermutlich oft auf den ersten Blick, kann sich aber von Betrachter zu Betrachter unterscheiden.

Wonach trifft man aber eine fundierte Entscheidung, ob eine Website gut oder schlecht (oder irgendwas dazwischen) ist? Gibt es Qualitätsmerkmale, nach denen man eine Website beurteilen kann? Jeder mag die Qualitätsfrage anders beantworten. Für einen Onlineshop-Betreiber ist seine Seite gut, wenn er genügend darüber verkauft. Für den Webdesigner ist sein Portfolio gut, wenn es ihm neue Anfragen/Kunden verschafft. Dabei behilflich ist ein professionelles Design, das den »Wert« der Seite, der angebotenen Produkte oder Leistungen (re)präsentiert. Um zu einem professionellen Design zu kommen, gibt es beispielsweise einige grundlegende Gestaltungsaspekte zu beachten (siehe Kapitel 6) oder auch die Aufgaben und Elemente eines Screendesigns.

Unabhängig von den individuellen Zielen lassen sich einige allgemeingültige Kriterien festlegen, was eine gute Website ausmacht – Kriterien, an denen sich sowohl der Webdesigner als auch der Websitebetreiber/Kunde orientieren kann. Gute Websites …

Kriterien für eine gute Website

Im Laufe des Buches werden viele Aspekte der einzelnen Kriterien näher erläutert, mit praktischen Tipps versehen und hilfreiche Tools vorgestellt. Ab und an überschneiden sich die Punkte dabei. Denn so sorgt beispielsweise Text, der gut lesbar ist, häufig auch für eine gute Übersichtlichkeit der Inhalte.

  • … haben validen und semantischen Code.

  • … haben lesbaren Text.

  • … sind schnell geladen.

  • … sind suchmaschinenoptimiert.

  • … sind ästhetisch ansprechend.

  • … sind auf unterschiedlichen Bildschirmauflösungen und Endgeräten gut bedienbar.

  • … setzen Technik nicht als Selbstzweck ein, sondern um die Funktionalität und die Bedienung zu erleichtern.

  • … haben einen Wiedererkennungswert.

  • … sind einfach zu bedienen.

Die Kriterien klingen alle selbstverständlich? Sind sie aber nicht! Das fängt schon damit an, dass einige Kriterien nicht zwangsläufig eindeutig sind. Wo beginnt Übersichtlichkeit genau, und ab wann ist eine Seite nicht mehr lesbar? Im folgenden Abschnitt werden die einzelnen Kriterien noch näher beleuchtet. Nicht alle müssen zwangsläufig bei jedem Projekt voll erfüllt sein, dies hängt auch von den zu Projektbeginn definierten Bedingungen ab (siehe Kapitel 3). Es mag Projekte geben, da spielt beispielsweise die Suchmaschinenoptimierung keine so große Rolle.

Um die Kriterien weitgehend zu erfüllen, sind viele Aspekte zu beachten. Als Oberbegriffe lassen sich vier Punkte herausstellen, die dafür sorgen, dass eine Website gut, also erfolgreich ist.

Abbildung 1.6     Die Basis ist ein Konzept. Zusammen mit den drei Säulen Inhalte, Design und Technik schafft es die Voraussetzung für eine gute Website.

Eine erfolgreiche Website beruht auf den drei Säulen Inhalte, Design und Technik. Hinzu kommt dann noch die Basis, das Konzept.

  • Die Inhalte sind der Grund, warum Anwender auf die Website kommen. Sie sollten also sowohl das Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen präsentieren als auch den Erwartungen des Anwenders entsprechen.

  • Das Design präsentiert die Inhalte visuell, sorgt für Übersicht und entfaltet eine emotionale Wirkung.

  • Die technische Umsetzung sorgt dafür, dass die Website von möglichst allen Anwendern auf möglichst allen Endgeräten (technisch) gut bedienbar ist.

  • Und das Konzept (siehe Kapitel 3) sorgt dafür, dass überhaupt klar ist, wer mit dem Projekt erreicht werden soll. Es ist die Basis für die Umsetzung der Punkte Inhalte, Design und Technik.

1.2.2    Mehr als hübsch – das Design


Websites sind zuallererst ein optisches Medium. Das, was der Kunde sieht, ist das Design. Design ist hier aber nicht als rein ästhetische Verschönerung zu verstehen, sondern als Lösung eines Problems. Der Leitsatz »Form follows function« trifft es sehr gut. Das Screendesign richtet sich nach dem Zweck, nach den Inhalten, den Anwendern und den gewünschten Botschaften, die vermittelt werden sollen.

Weiterlesen

Zu den Inhalten siehe Abschnitt 3.7, »Anforderungen an die Inhalte«, mehr zu den Anwendern unter Abschnitt 3.5, »Zielgruppenanalyse«, und zu den Botschaften in Abschnitt 3.4, »Ziele der Website«.

Das Design soll dabei ästhetisch ansprechend sein, aber eben auch eine bestimmte Wirkung erzeugen und vor allem auch die Website bedienbar machen und den Anwender durch die Website führen. Das Design gibt den Elementen eine optische Bedeutung. Ein besonders wichtiger Button wird erst durch die visuelle Kennzeichnung dazu. Während HTML den Elementen eine inhaltliche Bedeutung zuweist, gibt das Design (CSS) ihnen die visuelle Bedeutung, die ihnen zusteht.

Design ist mehr, als alles ein »bisschen hübsch« zu machen. Design bedeutet, Informationen zu strukturieren und zu gestalten. Design heißt, den Anwender durch die Seite zu führen. Design gibt Orientierung. Design macht Bedeutungen sichtbar. Wenn das nicht gelingt, handelt es sich eben doch nur um Dekoration.

Ein Design-Buch

Der Schwerpunkt des Buches liegt eindeutig auf den Designaspekten bei der Umsetzung einer Website. Diese sind aber nie isoliert zu betrachten, sondern immer im Zusammenspiel mit Konzeption, Inhalten und Technik. Daher werden auch diese Aspekte immer wieder vorkommen.

Diese vielfältigen Aufgaben und Aspekte, die ein Design zu erfüllen hat, werden in diesem Buch umfangreich behandelt. Das reicht vom Aufbau eines Rasters (Kapitel 8) bis zur Gestaltung von Icons (Kapitel 11), von der Gestaltung und Platzierung der verschiedenen Navigationsarten (siehe Kapitel 12) bis zur Wahl der Schriftart (Kapitel 10), vom gelungenen Einsatz von Animationseffekten (siehe Kapitel 13) bis zur Auswahl passender Bildmotive (siehe Kapitel 11). Die Aufzählung ließe sich noch lange fortführen. Die Bedeutung eines professionellen Designs ist für eine erfolgreiche Website kaum zu unterschätzen. Daher versteht sich dieses Buch auch als Webdesign-Buch.

Abbildung 1.7     Dark Mode nennt sich der »Designtrend«, Websites vollständig auf dunklen Hintergründen aufzubauen, wie hier bei joincobalt.com.

1.2.3    Übersichtlich und...



Hahn, Martin
Martin Hahn arbeitet als selbständiger Webdesigner für kleine und mittelständische Kunden und kennt daher die Herausforderungen, denen sich ein Webdesigner heute stellen muss, aus jahrelanger eigener Praxiserfahrung. Als freier Art-Director arbeitet er auch für Agenturen und gibt seit vielen Jahren als Dozent unter anderem für Screendesign, Photoshop und HTML/CSS sein Wissen weiter. Mehr von ihm findet sich auf »www.hahnsinn.de« und er bloggt über Webdesign unter »www.webdesign-journal.de«.



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