Haibach | Handbuch Fundraising | Buch | sack.de

Haibach Handbuch Fundraising



Spenden, Sponsoring, Stiftungen in der Praxis, plus E-Book inside (ePub, mobi oder pdf)

5. aktualisierte Auflage 2019, 544 Seiten, Medienkombination, Mit Lesebändchen, plus E-Book inside (ePub, mobi oder pdf), Format (B × H): 159 mm x 233 mm, Gewicht: 969 g
ISBN: 978-3-593-51108-5
Verlag: Campus Verlag GmbH


Haibach Handbuch Fundraising

Unerreicht seit über 20 Jahren
Wer für die gute Sache kämpft, weiß, dass die Unterstützung aus öffentlicher Hand nie ausreicht. Wohltätigkeitsorganisationen, Vereine und gemeinnützige Initiativen sind auf Spender und Förderer angewiesen. Doch wie findet man diese? Welche ethischen und juristischen Fallstricke sind zu beachten? Und wie funktioniert Fundraising im digitalen Zeitalter? All diese Fragen beantwortet das ausführlichste Handbuch zum Thema, das erstmals mit E-Book inside ausgestattet ist für noch mehr Lesekomfort.

"Das beste und ausführlichste Handbuch zum Thema Fundraising"
Medienspiegel des Instituts der Deutschen Wirtschaft

"Umfassendes Nachschlagewerk und praxisnahes How-to-Buch."
Socialnet.de

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort 9Teil IGrundlagen und Rahmenbedingungen 151 Was ist Fundraising? 161.1 Marketingprinzip 171.2 Beziehungs- und Freundschaftspflege 201.3 Fundraising und die Freude am Spenden 211.4 Ansehen und Stellenwert des Fundraisings 241.5 Philanthropie, Fundraising und Staatsverständnis 271.6 Zivilgesellschaft, Non-Profit-Sektor und private Förderer 291.7 Fundraising und die Konkurrenz der Förderzwecke 342 Ethik im Fundraising 382.1 Ethikregeln der Fundraising-Verbände 382.2 Persönliche Integrität 432.3 Darstellung von Spendenanliegen 442.4 Verwaltung und Verwendung der Mittel 452.5 Umgang mit Spenderdaten 462.6 Herkunft der Mittel 473 Orientierung für Förderer und geprüfte Transparenz 483.1 Öffentliche Rechenschaftspflicht 493.2 Der Jahresbericht - ein Aushängeschild für Spendenorganisationen 513.3 Spenderwächterorganisationen und Transparenzinitiativen 543.4 Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) 573.5 Mündige Förderer 604 Das rechtliche Umfeld des Fundraisings 644.1 Rechtsformen und steuerliche Sphären 654.2 Spendenabzug 674.3 Unterschiede zwischen Spenden und Sponsoring 694.4 Erbrecht und Erbschaftsteuerrecht 724.5 Datenschutzrecht 724.6 Wettbewerbsrecht 76Teil IIVoraussetzungen für erfolgreiches Fundraising 795 Organisationsaufgabe und vielschichtiger Managementprozess 805.1 Komplexes Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren 805.2 Fundraising-Management 825.3 Einnahmen, Kosten und Controlling im Fundraising 836 Institutional Readiness: die Bereitschaft der Organisation 916.1 Überzeugender Organisationszweck und Positionierung 926.2 Fundraising-Zielbild (Case for Support) 956.3 Bedarf und Förderprojekte 976.4 Die Stakeholder einer Organisation 986.5 Kommunikationsstrategie 1017 Professionalisierung - ein zentraler Erfolgsfaktor im Fundraising 1037.1 Fundraising in den USA: Kulturtechnik und angesehenes Berufsfeld 1037.2 Fundraising in Deutschland: ein zunehmend gefragtes Berufsfeld 1067.3 Aufgabenbereiche und Positionierung in den Organisationen 1107.4 Beruf FundraiserIn: Qualifikationsanforderungen, Zugang, Vergütung 1197.5 Die Zusammenarbeit mit BeraterInnen und Agenturen 1337.6 Fundraising für kleine Non-Profit-Organisationen: Kooperationsmodelle 1358 Datenbankgestütztes Fundraising - digitales Kontaktmanagement 1388.1 Auswahl einer Fundraising-Software 1398.2 Aufbau und Pflege einer Fundraising-Datenbank 1438.3 Database-Fundraising 1468.4 Zahlungsmethoden 150Teil IIIPrivate Finanzquellen für Gemeinwohlanliegen 1579 Philanthropisches Engagement im Aufwind 1589.1 Der Non-Profit-Sektor in Deutschland: Zahlen und Trends 1599.2 Private Förderer für zivilgesellschaftliche Organisationen: Gruppen und Umfang 1619.3 Die spendensammelnden Organisationen 16710 Privatpersonen - das zentrale Segment des Spendenmarktes 16910.1 Spendenzwecke, Spendenzielgruppen 17110.2 Mehr Reichtum - mehr philanthropisches Engagement? 17410.3 Spendenmotive 17810.4 Soziodemografische Faktoren 18111 Stiftungen - engagierte Akteure der Zivilgesellschaft 19011.1 Die deutsche Stiftungswelt im Überblick 19111.2 Rechtsformen - Steuervorteile 19711.3 Stifter und Stifterinnen 20011.4 Kritische Diskussionen über Stiftungen als Veränderungsimpulse 20712 Wirtschaftsunternehmen als Förderer und Partner 21012.1 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship 21112.2 Corporate Citizenship: Zahlen, Ziele, Zwecke 21512.3 Unternehmenskooperationen - Glaubwürdigkeitsfalle oder Einflussmöglichkeit? 222Teil IVFundraising in der Praxis: Privatpersonen 22713 Wege zu Privatpersonen 22813.1 Fundraising-Grundregeln 22913.2 Spenderpyramide und Segmentierung der Förderer 23313.3 Gewinnung von neuen Spen?der?Innen 23713.4 Spenderrecherchen, Befragungen, Marktforschung 24114 Fundraising-Methoden und -Instrumente 24714.1 Kriterien für die Auswahl 24814.2 Persönliche Fundraising-Gespräche 25214.3 Online-Fundraising 25714.4 Spenden-Mailings (persönlich adressierte Spendenbriefe) 28614.5 Face-to-Face-Fundraising (Straßen- und Haustürwerbung) 31614.6 Großspenden-Fundraising 32614.7 Testamentspenden-Fundraising 36014.8 Telefon-Fundraising 37214.9 Fundraising-Events 38114.10 Fundraising in den klassischen Medien 38914.11 Dauerspenden, (Förder-)Mitgliedschaften, Patenschaften 39314.12 Anlass-Fundraising, Online-Spendenaktionen 40514.13 Geldauflagenmarketing (Bußgeld-Fundraising) 40915 Spenderbindung, Spenderbetreuung, Spendendank 41715.1 Spenderloyalität - digitale Donor Journeys 41815.2 Dankstrategien 41915.3 Regelmäßige Informationen 42515.4 Zufriedenheits- und Beschwerdemanagement 42615.5 Frauen als Spenderinnen - geschlechtsspezifische Unterschiede 427Teil VFundraising in der Praxis: Stiftungen und Unternehmen 43116 Wege zu Stiftungen 43216.1 Was Stiftungen fördern 43216.2 Die passende Stiftung 43516.3 Von der Kontaktaufnahme zur Förderung 43816.4 Stiftungen als Fundraising-Instrument 44217 Wege zu Unternehmen 45517.1 Formen von Unternehmenskooperationen 45517.2 Partnerschaften kompetent managen 47217.3 Den passenden Partner finden 47417.4 Konzeption und Kooperationsskizze 47817.5 Kontaktaufnahme 48617.6 Kooperationsvereinbarung, Umsetzung, Reporting 488Teil VIPhilanthropie und Fundraising in Österreich und der Schweiz 49118 Spenden im internationalen Vergleich 49219 Österreich 49620 Schweiz 500Ausblick: Fundraising und eine neue Ära der Philanthropie 503Anhang 508Fachgespräche 508Abkürzungen 509Fachverbände und Netzwerke 512Publikationen und Quellen 517Register 533


Haibach, Marita
Marita Haibach ist Beraterin für Organisationsentwicklung und Fundraising. Sie war am Aufbau des Deutschen Fundraising Verbands beteiligt und ist Mitinitiatorin der Fundraising Akademie sowie der European Fundraising Association (EFA). 2009 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und 2010 den Deutschen Fundraising Preis.


VorwortDas Fundraising hat in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit den 1990er-Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hintergrund ist das Bestreben von gemeinnützigen Organisationen und auch von Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft, ihre Einnahmen aus privaten Förderquellen zu steigern. Gleichzeitig ist die wachsende Bedeutung von privatem Engagement in Gestalt von Spenden (in unterschiedlichsten Formen), Stiften und Corporate-Social-Responsibility-Aktivitäten Ausdruck einer immer aktiver werdenden Zivilgesellschaft.Als 1996 mein erstes Fundraising-Buch im Campus Verlag erschien, betraten wir Neuland. Es gab im deutschsprachigen Raum noch keine Bücher zu dieser Thematik, das neue Berufsfeld des Fundraisings war gerade erst dabei, Fuß zu fassen. Das Thema des Spendensammeln hatte ein etwas anstößiges Image. Fundraiserinnen und Fundraiser wurden gelegentlich sogar als Bettler und Klinkenputzer bezeichnet. Doch bald schon zeichnete es sich ab, dass das Interesse der Non-Profit-Welt an der Fundraising-Thematik groß war und ein neues Berufsfeld Gestalt annahm. Viele langjährige Fundraiserinnen und Fundraiser kommen noch heute auf mich zu, um mir mitzuteilen: »Dein Buch hat mich zum Fundraising gebracht.« 1998 erschien die erste Auflage dieses Handbuchs Fundraising. Inzwischen folgten drei weitere Auflagen (2002, 2006 und 2012).Bei der Erstellung der nun vorliegenden 5. Auflage wurde mir einmal mehr klar, dass es sich beim Fundraising um ein dynamisches und zugleich immer komplexer werdendes Themenfeld handelt. Dies ist etwa auf die rasanten Veränderungen im gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Umfeld zurückzuführen. Wichtige Stichworte sind hier Digitalisierung, die Vielzahl der Möglichkeiten, über das Internet zu kommunizieren, die Globalisierung und das Erstarken des Rechtspopulismus. Bei den privaten Förderern, ihren kommunikativen Gepflogenheiten sowie ihren inhaltlichen Präferenzen zeichnen sich ständig neue Entwicklungen ab, denen Fundraiserinnen und Fundraiser Rechnung tragen müssen. Ein Beispiel, das Veränderungen widerspiegelt, sind postalische Spenden-Mailings. Diese bildeten lange Zeit für viele Organisationen das zentrale Standbein bei der Gewinnung von neuen Spen?der?Innen. Auch wenn dieses Instrument nach wie vor eine wichtige Rolle bei der Spenderbindung spielt und einige Organisationen es weiterhin mit Erfolg bei der Neuspendergewinnung einsetzen, so bauen viele große Spendenorganisationen inzwischen dabei auf Standwerbung oder das Internet.Die aktuellen Entwicklungen, Trends und Techniken von der zunehmenden Digitalisierung auch im Fundraising, die immer größer werdenden Möglichkeiten des Online-Fundraisings über das Face-to-face-Fundraising bis hin zur wachsenden Bedeutung des Großspenden-Fundraisings und des Testamentspenden-Fundraisings haben in die nun vorliegende Neuauflage Eingang gefunden.In den 1990er-Jahren war der Begriff Fundraising lediglich bei Insidern bekannt, doch nun ist seine gewachsene Bedeutung sogar durch die Aufnahme in den Duden belegt. Abgesehen von den Fundraising-Profis in den großen Spendenorganisationen gab es seinerzeit nur da und dort Organisationen und Menschen, die sich dafür interessierten, welche Chancen in der Erschließung privater Finanzquellen für ihre Arbeit liegen. Oft gab es ideologische Einwände und Diskussionen, besonders über den Zusammenhang zwischen Fundraising und dem Abbau des Sozialstaats und über den Einfluss der Wirtschaft auf gemeinnützige Vereine. Das Interesse an der Thematik und die neu gewonnenen Erkenntnisse führten allerdings in vielen Fällen nicht zum Handeln und zu großen Veränderungen in der Alltagsarbeit. Staatliche Geldgeber waren und sind noch immer die »Wunschpartner« vieler Non-Profit-Organisationen.Die »Phase der Neugier« in Sachen Fundraising (so würde ich die 1990er-Jahre charakterisieren) ist nun einer Phase gewichen, in der das Machen mehr und mehr zur Normalität geworden ist (ab den 2000er-Jahren). Die Erkennt


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