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Hilke Kurzlehrbuch Bilanzpolitik



2. Auflage 1985, 219 Seiten, Kartoniert, Paperback, Format (B × H): 170 mm x 244 mm, Gewicht: 395 g Reihe: Gabler Kurzlehrbücher
ISBN: 978-3-409-26602-4
Verlag: Gabler Verlag


Hilke Kurzlehrbuch Bilanzpolitik

A. Grundbegriffe und Grundtatbestande Gegenstand der "Bilanzierung" ist aIIgemein die Erstellung einer "Bilanz". Das Wort "Bi lanz" IllSt sich herleiten aus dem lateinischen "bis lanx" und bedeutet soviel wie eine "sich im Gleichgewicht befindliche zweischalige Waage". In einer Bilanz werden somit zwei Werte gruppen gleicher GesamthOhe einander gegenubergestellt. Nach dem Inhalt dieser beiden Wertegruppen wird ublicherweise zwischen der sog. "Bestlln debilanz" und der "Erfolgsbilanz" (Gewinn-und Verlustrechnung) unterschieden: In der sog. "Bestiindebilanz" werden die Bestllnde von VermOgen einerseits und KapitaI ande rerseits an einem bestimmten Stich tag in Kont%rm einander gegenubergestellt. Die sog. "Aktivseite" zeigt das VermOgen der Untemehmung. Das VermOgen wird iiblicher weise unterteilt in das "Anlagevermogen" und in das "Urnlaufvermogen". Dabei gehOren zum "Anlagevermligen U solche Gegenstllnde, die am Bilanzstichtag dazu bestimmt sind, dem Betrieb auf Dauer (Rechtsprechung: lllnger aIs 1 Jahr) zu dienen (vgl.
152 Abs. 1 AktG). u Foiglich zllhlen aIle anderen VermOgensteile zum "Umlau/vermligen Die sog. "Passivseite" der Bestllndebilanz zeigt die Herkunft des in der Untemehmung inve stierten KapitaIs. Oblicherweise unterscheidet man hier nach der Rechtsstellung des KapitaIge bers zwischen EigenkapitaI und FremdkapitaI. Sornit zeigen die beiden Seiten der "Bestllndebilanz" die Mittel-Herkunft und die Mittel-Ver wendung. Der obigen Kennzeichnung einer "Bilanz" entsprechend mussen die Aktivseite und die Pas sivseite dieselbe Summe aufweisen. Dies folgt zwingend schon daraus, daB auf der Aktivseite nicht mehr Mittel im VermOgen gebunden sein kOnnen, aIs insgesamt in Form von Eigen-bzw.

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Weitere Infos & Material


1 Einführung.- A. Grundbegriffe und Grundtatbestände.- B. Zur Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz.- C Bilanzierung als Bewertungsproblem.- D. Begriff und Ziele der Bilanzpolitik.- 2 Allgemeine Grundsätze und Prinzipien für die Aufstellung der Bilanz i.w.S. als Rahmenbedingungen der Bilanzpolitik.- A. Zu den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB).- I. Nicht kodifizierte Grundsätze.- II. Bestimmungen im Handelsrecht.- III. Bestimmungen im Steuerrecht.- B. Das Stichtagsprinzip.- C. Das Prinzip der Vorsicht.- I. Realisationsprinzip.- II. Tageswertprinzip.- III. Niederstwertprinzip.- IV. Höchstwertprinzip.- D. Das Prinzip des Gläubigerschutzes.- E. Ergänzende Bilanzierungsprinzipien.- I. Der Grundsatz der Bilanzklarheit.- II. Der Grundsatz der Bilanzwahrheit.- III. Der Grundsatz der Bilanzverknüpfung.- a) Bilanzidentität.- b) Formelle Bilanzkontinuität.- c) Materielle Bilanzkontinuität.- d) Bilanzkongruenz.- F. Folgen der Verletzung von Buchführungs- und Bilanzierungsbestimmungen.- 3 Die gezielte Gestaltung der Bilanz i.w.S. - Möglichkeiten und Grenzen der Bilanzpolitik nach Handels- und Steuerrecht.- A. Betriebliche Maßnahmen, die unter dem Gesichtspunkt ihrer Auswirkung auf die Bilanz überdacht werden.- B. Betriebliche Maßnahmen, die nur wegen ihrer Auswirkung auf die Bilanz ergriffen werden.- C. Bilanzierungswahlrechte.- I. Kennzeichnung und Übersicht.- II. Immaterielle Anlagewerte.- III. Derivativer Firmenwert.- IV. Verschmelzungsmehrwert.- V. Kosten der Ingangsetzung.- VI. Disagio.- VII. Gewillkürtes Betriebsvermögen.- VIII. Pensionsrückstellungen.- IX. Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung oder Abraumbeseitigung.- X. Rückstellungen für Kulanzleistungen.- XI. Steuerfreie Rücklagen nach
6b EStG.- XII. Steuerfreie Rücklagen für Ersatzbeschaffung.- XIII. Steuerfreie Rücklagen für Investitionen in Entwicklungsländern.- XIV. Steuerfreie Rücklagen für Auslandsinvestitionen.- XV. Preissteigerungsrücklagen.- XVI. Art und Anzahl der in den Konzernabschluß aufgenommenen Gesellschaften.- D. Bewertungswahlrechte.- I. Ansatz der Anschaffungskosten.- a) Anschaffungsnebenkosten.- b) Übertragung stiller Rücklagen nach
6b EStG und nach Abschn. 35 EStR.- c) Behandlung von Zuschüssen und Subventionen.- II. Ansatz der Herstellungskosten.- a) Zum Begriff "Herstellungskosten".- b) Untere und obere Wertgrenze der handelsrechtlichen Herstellungskosten.- c) Herstellungskosten nach Steuerrecht.- d) Abgrenzung zwischen "Erhaltungsaufwand" und "Herstellungsaufwand".- e) Restbuchwert und Abbruchkosten eines Gebäudes.- III. Gruppenbewertung im Anlagevermögen.- IV. Festbewertung im Anlagevermögen.- V. Planmäßige Abschreibungen.- a) Festlegung der Nutzungsdauer.- b) Wahl der Abschreibungsmethode.- c) Wechsel der Abschreibungsmethode.- d) Ansatz eines Restwertes.- e) Vereinfachungsregel.- VI. Außerplanmäßige Abschreibungen bzw. Absetzungen für außergewöhnliche Abnutzung beim Anlagevermögen.- VII. Erhöhte Absetzungen und Sonderabschreibungen beim Anlagevermögen.- a) Kennzeichnung und allgemeine Vorschriften.- b) Erhöhte Absetzungen nach
7b EStG.- c) Erhöhte Absetzungen und Sonderabschreibungen nach

79 ff. EStDV,
14 BerlinFG u.a..- d) Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter.- VIII. Beibehaltungswahlrecht im Anlagevermögen.- IX. Verfahren der "Sammelbewertung" beim Umlaufvermögen.- a) Vorbemerkungen.- b) Die Durchschnittsmethode.- c) Verfahren mit einer Verbrauchsfolge- oder Veräußerungsfolge-Fiktion.- X. Gruppenbewertung im Umlaufvermögen.- XI. Festbewertung im Umlaufvermögen.- XII. Der "sich aus dem Börsen- oder Marktpreis am Abschlußstichtag ergebende Wert" im Umlaufvermögen.- XIII. Der "den Gegenständen des Umlaufvermögens am Abschlußstichtag beizulegende Wert".- XIV. Ansatz des in Zukunft erwarteten niedrigeren Zeitwertes im Umlaufvermögen.- XV. Steuerlich zulässige "Bewertungsabschläge" im Umlaufvermögen, insbes. der "Importwaren


Hilke, Wolfgang
Professor Dr. Wolfgang Hilke ist Professor für Betriebswirtschaft und Direktor des Betriebswirtschaftlichen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i. Br.


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