Jackson | Sieben Nächte in seinem Bett | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 128 Seiten

Reihe: Die Westmorelands

Jackson Sieben Nächte in seinem Bett

Digital Edition
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-7337-8698-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Digital Edition

E-Book, Deutsch, Band 3, 128 Seiten

Reihe: Die Westmorelands

ISBN: 978-3-7337-8698-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Nur unter einer Bedingung wird Thorn Westmoreland für Taras Charity-Kalender posieren: Sie muss eine Woche lang das Bett mit ihm teilen. Allerdings ist eine Affäre mit dem überaus attraktiven Rennfahrer nicht nur verlockend, sondern auch gefährlich …



Brenda ist eine eingefleischte Romantikerin, die vor 30 Jahren ihre Sandkastenliebe geheiratet hat und immer noch stolz den Ring trägt, den ihr Freund ihr ansteckte, als sie 15 Jahre alt war. Weil sie sehr früh begann, an die Kraft von Liebe und Romantik zu glauben, verwendet sie ihre ganze Energie darauf, Geschichten mit Happy End zu schreiben. Als Bestsellerautorin von mehr als 10 Liebesromanen wurde sie mit Preisen nur so überschüttet. Zusammen mit ihrem Ehemann lebt sie in Jacksonville, Florida, wo sie auch geboren wurden. Ihre beiden Söhne besuchen bereits das College. Sie hat einen Universitätsabschluss in Betriebswirtschaft und arbeitet derzeit im Management für ein bedeutendes Versicherungsunternehmen. Von der Arbeit nach Hause zu kommen und sich an den Computer zu setzen, um sich Liebesgeschichten auszudenken, ist ihr persönlicher Höhepunkt des Tages. Gemeinsam mit ihrem Ehemann geht sie gern auf Reisen, immer auf der Suche nach romantischen Orten, die sie als Schauplätze in ihren Büchern verwenden kann.

Jackson Sieben Nächte in seinem Bett jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1. KAPITEL

Drei Monate später

Die Formen waren vollkommen, Wirklichkeit gewordene Männerfantasie. Thorn Westmoreland atmete tief durch. Jedes einzelne Detail stimmte, jede einzelne Linie und Rundung saß. Der Anblick ließ seinen Adrenalinpegel steigen. In ihrer ganzen eleganten Anmut war sie ein Kunstwerk, und er musste sie unter sich fühlen, das Vibrieren spüren, sich diesem Rausch hingeben.

Sein Magen rumorte, und er streckte eine Hand aus, um sanft über die schimmernde Wölbung zu streichen. Sie waren füreinander geschaffen, gehörten zusammen.

„Hey, Thorn. Jetzt stehst du schon ganze zehn Minuten da und starrst wie ein liebeskranker Teenager deine neue Maschine an!“

„Die Werkstatt ist geschlossen, Stone“, erwiderte Thorn, ohne sich umzudrehen.

„Du bist doch da.“

Sein Bruder tauchte neben ihm auf. Thorn konnte noch immer nicht den Blick vom Motorrad wenden, das er gerade fertiggestellt hatte. Es war sein neuestes Modell, die Thorn-Byrd RX1860. Schon gab es erste Stimmen, die sagten, dass nicht mal eine Harley es an Stil und Raffinesse damit aufnehmen könne. Daran zweifelte er keinen Augenblick, schließlich handelte es sich um sein jüngstes Baby. Ein Jahr hatte er an der Maschine geschraubt und gebaut, fünf Monate länger als normalerweise. Seine Kunden kamen aus dem ganzen Land, um bei ihm ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Motorrad in Auftrag zu geben. Dafür waren sie bereit, tief in die Tasche zu greifen, denn so viel Klasse bekamen sie nirgends sonst.

„Ich weiß wirklich nicht, was mich geritten hat, als ich euch allen einen Schlüssel gegeben habe.“

Stone lachte. „Vielleicht bist du noch einmal froh, wenn wir dich eines Tages unter einem Haufen Chrom und Metall herausziehen und dir das Leben retten.“

Thorn verdrehte die Augen. „Seid ihr schon mal auf die Idee gekommen, dass ihr mich mit einer Frau im Bett überraschen könntet?“

„Nein.“

„Vielleicht bist du trotzdem so gut und klopfst nächstes Mal an, bevor du einfach hier reinplatzt.“ Da er so viel Zeit in seiner Werkstatt verbrachte, hatte er einen Teil davon als Wohnung eingerichtet, eine Schlafgelegenheit im hinteren Bereich eingeschlossen. Außerdem gehörte ein Fitnessraum dazu, in dem er sich in Form hielt.

Stone lachte. „Ich werde versuchen, daran zu denken.“

Thorn wusste, dass er berüchtigt war für seine ruppige Art. Wenn er wollte, konnte er ein ziemliches Ekel sein. Seine schlimmste Phase hatte er vor ein paar Jahren gehabt, nachdem er sich von Patrice getrennt hatte. Damals war er auf die ganze Welt wütend gewesen. Dazu kam, dass er während des Trainings vor einem Wettkampf grundsätzlich auf Sex verzichtete.

Dieses Jahr hatte er bereits einige Rennen absolviert und war in noch schlechterer Stimmung als sonst. Seiner Überzeugung nach raubte Sex vor einem solchen Ereignis dem Körper zu viel Kraft und Konzentration. Stone sah das anders. Er meinte, in diesen Phasen sollte ein Mann sogar mehr Sex haben als üblich, um seine Laune zu steigern.

„Was willst du hier? Ich dachte, du schreibst an deinem Buch“, fragte Thorn unfreundlich.

Stone hatte sich unter dem Pseudonym Rock Mason als Autor reißerischer Thriller bereits einen Namen gemacht, obwohl er erst dreiunddreißig war. Die Frage schien den Grund für seinen Besuch in sein Gedächtnis zurückzuholen.

„Habe das Manuskript vorhin an meinen Verleger geschickt und bin nur gekommen, um dich an die Kartenrunde heute Abend zu erinnern.“

„Ja, ich weiß.“

„Ausnahmsweise um halb acht, und wir spielen nicht bei Dare. AJs Zeltausflug ist ausgefallen, und wir wollen ja nicht, dass unser Neffe sich ein Beispiel an Storms Ausdrucksweise nimmt und sie in seinen Wortschatz integriert.“

Thorn nickte. „Leuchtet ein. Wo treffen wir uns dann?“

„Bei Tara.“

Er drehte sich mit einem Ruck zu seinem Bruder um und betrachtete ihn aus leicht zusammengekniffenen Augen. „Wieso das denn?“ Ihm schwante, dass sie Taras Einladung hauptsächlich seinetwegen angenommen hatten. Natürlich entging ihnen nicht, dass er sie mied wie der Teufel das Weihwasser, und sie machten sich so ihre Gedanken.

„Weil sie uns als Dank für unsere Hilfe beim Umzug eingeladen hat.“

„Ich habe aber nicht mitgeholfen.“

„An dem Wochenende warst du bei irgendeinem Rennen.“

Thorn lehnte sich an den Tisch. Stone brauchte nicht zu wissen, dass er auch dann nicht geholfen hätte, wenn er in der Stadt gewesen wäre. Tara Matthews’ Gesellschaft war die reinste Tortur für ihn, und er musste nicht noch zusätzlich daran erinnert werden, dass er bei ihrer letzten Begegnung für einen Moment den Kopf verloren und sie geküsst hatte, wie ein Verdurstender, der nach Wasser gierte. Sollten seine Brüder davon erfahren, würden sie ihn bis an sein Lebensende damit aufziehen. Er seufzte. „Und warum spielen wir nicht bei dir?“

„Weil da frisch gestrichen ist.“

„Und was ist mit Chase?“ Chase war Storms Zwillingsbruder und betrieb ein Restaurant in der Innenstadt von Atlanta.

„Zu voll.“

„Und bei Storm?“

„Da rufen ständig irgendwelche Frauen an. Das nervt.“

Wieder seufzte Thorn. Sein Bruder Storm war ein Frauenheld, wie er im Buche stand, dabei arbeitete er ganz seriös als Feuerwehrmann.

„Und warum treffen wir uns nicht bei mir?“

Stone schüttelte den Kopf. „Kommt nicht infrage. Dein Kühlschrank ist notorisch leer, und das Bier reicht auch nie. Also?“

„Ich werde darüber nachdenken.“

Es war nicht zu übersehen, dass Stone sich mühsam ein Lächeln verkniff. Natürlich würde er hingehen, das wusste sein Bruder genau, schließlich war er ein passionierter Kartenspieler.

„Gut. Wenn du nicht willst, nehme ich Storm eben allein das Geld ab“, meinte Stone prahlerisch.

Thorn schnaubte abfällig. „Das schaffst du nie im Leben.“

„Genauso wenig wie du.“

Alle seine Brüder wussten, dass er einer Herausforderung nur schwer widerstehen konnte. Und ob es ihm passte oder nicht, ihnen war längst klar, dass Tara Matthews die größte Herausforderung für ihn war.

Das Haustelefon auf Taras Schreibtisch klingelte. „Ja, Susan, was gibt es?“, meldete sie sich.

„Mrs Chadwick ist da, Dr. Matthews.“

Bob Chadwick war der Chefarzt für Kinderheilkunde im Emory University Hospital und deshalb Taras Chef. Seine Frau hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Spenden für die Kinderabteilung zu sammeln, und war sehr erfolgreich damit.

„Schicken Sie sie bitte rein.“

Tara stand auf und bot der Frau zur Begrüßung die Hand. „Mrs Chadwick.“

„Schön, Sie wieder einmal zu sehen, meine Liebe.“ Lori Chadwick erwiderte ihr Lächeln. „Ich will Sie gar nicht lange aufhalten, Dr. Matthews. Deshalb komme ich gleich zum Anlass meines Besuchs. Ich möchte Sie für meine neue Spendenaktion einspannen.“

„Gern“, sagte Tara sofort. Sie wusste, dass die Frau ihres Chefs empfindlich reagierte, wenn man von ihren Initiativen nicht genauso begeistert war wie sie selbst. „Woran hatten Sie denn gedacht?“

„An einen Kalender. Ich könnte mir vorstellen, dass so etwas ankommt. Das Geld würde dann in das Projekt Kids’ World fließen.“

Kids’ World war eine Stiftung, die unheilbar kranken Kindern ihren größten Traum erfüllte.

„Ich dachte an einen Männerkalender.“ Mrs Chadwick lachte. „Er würde sich mit Sicherheit gut verkaufen. Ein paar Prachtexemplare haben schon fest zugesagt, aber es sind noch nicht genug. Also habe ich mich umgehört, und da kam vor allem ein Name immer wieder ins Gespräch. Angeblich zählt der Mann zu Ihren Freunden.“

Taras Augenbrauen schossen in die Höhe. „Und wer soll das sein?“

„Thorn Westmoreland, der Motorradrennfahrer. Er würde wunderbar in meine Sammlung passen, glaube ich.“

Bevor sie sich von ihrem Schock erholt hatte und Lori Chadwick aufklären konnte, dass Thorn keineswegs zu ihren Freunden zählte, reichte ihre Besucherin ihr schon strahlend lächelnd die Hand zum Abschied.

„Sie müssen Mr Westmoreland unbedingt dazu überreden, sich zur Verfügung zu stellen. Ich zähle auf Sie, Dr. Matthews, Sie würden ein gutes Werk tun.“

Im nächsten Moment schloss die Tür sich hinter der Frau ihres Chefs.

Als Tara abends in ihrer Küche hantierte, klopfte es an der Haustür. Sie wischte sich den Plätzchenteig von den Händen und sah auf die Küchenuhr. Es war kurz nach sieben, und die Kartenspieler hatten sich erst für neun Uhr angesagt. Ein Blick durch den Spion zeigte ihr, dass Thorn draußen stand.

Hatte Stone nicht gesagt, dass Thorn nicht kommen würde? Auf einmal schlug ihr Herz wie wild, und das Blut schoss ihr in die Wangen. Sie dachte an den Kuss auf Dares Hochzeit vor drei Monaten. Eigentlich hatte sie gehofft, dass die Zeit das Gespenst Thorn endgültig aus ihrem Leben vertreiben würde, doch dieser Wunsch erfüllte sich nicht.

Im Gegenteil. Der Mann geisterte nur umso stärker durch ihre Gedanken und Gefühle, je mehr sie versuchte, ihn zu vergessen.

Nachdem sie einmal tief durchgeatmet hatte, öffnete sie die Tür. Vielleicht hatte er es sich anders überlegt und wollte doch Karten spielen, aber wieso kam er so früh? Wie er da vor ihr stand, den Motorradhelm unter einen Arm geklemmt, hatte sein Anblick verrückte Auswirkungen auf ihren Körper. Mit einem Mal war sie atemlos, und ihr...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.