Jones | Deep Secrets - Dunkle Liebe | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 9, 352 Seiten

Reihe: Deep-Secrets-Reihe

Jones Deep Secrets - Dunkle Liebe


1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7517-8523-5
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 9, 352 Seiten

Reihe: Deep-Secrets-Reihe

ISBN: 978-3-7517-8523-5
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ich gehöre dir

Mark Compton ist es gewohnt, die Kontrolle zu besitzen - in allen Bereichen seines Lebens. Doch als seine Kunstgalerie kurz vor dem Bankrott steht und seine Mutter schwer erkrankt, spürt er, dass ihm sein Leben mehr und mehr zu entgleiten droht. Sein einziger Halt ist die junge Crystal Smith, die ihn bei seinen Geschäften und bei der Pflege seiner Mutter unterstützt. Die Anziehungskraft, die zwischen ihm und Crystal herrscht, ist überwältigend - und unwiderstehlich. Und Mark muss sich fragen, ob er bereit ist, für diese Frau seine Prinzipien aufzugeben ...

Das Finale der Romance zwischen Mark und Crystal. Diese Dark Romance dürft ihr nicht verpassen! Sinnlich, emotional, absolut mitreißend.

»Diese Reihe macht süchtig!« ROMANTIC TIMES

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Die Deep-Secrets Reihe

1.Berührung (Roman - Sara und Chris)

2.Enthüllung (Roman - Sara und Chris)

3.Hingabe (Roman - Sara und Chris)

4.Sein Geheimnis (Novella, Chris' Sicht)

5.Geheime Sehnsucht (Novella, Marks Sicht)

6.Verbotene Träume (Novella, Marks Sicht)

7.Geheimes Begehren (Sara und Chris)

8.Tiefe Leidenschaft (Novella, Marks und Crystals Sicht)

9.Dunkle Liebe (Roman, Marks und Crystals Sicht)

10.Alles von mir für dich (Novella Chris & Sara)

11.Rebeccas Tagebücher (Gesamtausgabe)



Mit ihren Liebesromanen hat Lisa Renee Jones eine große Leserschaft gewonnen und wurde mehrfach mit Genrepreisen ausgezeichnet. Die New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin hat bereits diverse Serien veröffentlicht, die ebenfalls bei beHEARTBEAT erschienen sind, darunter »Tall, Dark and Deadly« sowie »Amy's Secret« und »Dirty Money«. Jones lebt mit ihrer Familie in Colorado Springs, USA.

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Weitere Infos & Material


1


Crystal …

Ich stehe mit Dana Compton in deren Badezimmer und betrachte unser Spiegelbild. Wir sind beide blond. Mir reicht das Haar bis über die Schultern; ihres geht bis zum Kinn.

»Wie dumm, dass ich es schneiden lassen musste«, flüstert sie. »Verdammter Krebs und verdammte Chemo. Und dann die Brust amputiert.«

Ja, denke ich. Verdammter Krebs. Aber ich bleibe optimistisch und hoffe, sie kann es ebenfalls – ein Kraftakt, der ihr von Tag zu Tag mehr abverlangt. »So schrecklich das alles auch ist – die Haarlänge steht Ihnen gut. So kommt Ihr Gesicht viel besser zur Geltung. Es ist zauberhaft.«

Sie schenkt mir ein trauriges Lächeln. »Jetzt hören Sie sich an wie Mark. Genau das hat er auch gesagt.«

Es ist schön, dass er so liebevoll mit seiner Mutter umgeht. Die meisten kennen diesen weichen Kern unter seiner harten Schale gar nicht. Mit Ausnahme vielleicht von Rebecca. Natürlich Rebecca. Sie hat er geliebt – nicht dass er sich solche Gefühle eingestanden hätte. Aber der tiefe, durchdringende Schmerz in seinen Augen, seine Verzweiflung, wenn er mich berührt, aber an sie denkt, sagt mir genug. Er hat sie wahrhaft geliebt.

»Ihr Sohn liebt Sie wirklich«, sage ich. »Und er wäre gern hier. Er hat es versucht. Er hat mich nach San Francisco geholt, um seine Galeriegeschäfte abzuwickeln.«

»Ich weiß«, versichert sie mir. »Und es war richtig von ihm, Sie hierher zurückzuschicken, als Ava letzte Woche aus der Haft entkam. Möglicherweise wären Sie in ihr Visier geraten, weil Sie in Marks Galerie arbeiteten? Wir wissen nicht, welche kranke Überlegung sie dazu bewegt hat, Rebecca zu töten.«

Sie weiß es nicht, aber ich weiß es. Es war der gleiche Grund, aus dem ein brillanter, wohlhabender Künstler wie Ricco Alvarez der Galerie Allures und dem Auktionshaus Riptide einen Kunstfälscherskandal angehängt hat. Und dabei hat es ihn nicht gekümmert, dass viele Leute und deren Arbeitsstellen davon betroffen sein würden. Eifersucht wegen Mark und Rebecca.

»Ava muss geschnappt und bestraft werden«, fährt sie fort. »Rebecca war ein liebes Mädchen.«

»Es ist wirklich schrecklich«, stimme ich ihr zu. »Wie in einem Horrorfilm.«

»Ja, das ist es.« Sie schaut wieder in den Spiegel. »Apropos Horror, ich bin in den letzten zwei Wochen sehr dünn geworden. Mark wird erschrecken, wenn er mich sieht. Ich muss mir das Haar nachfärben lassen, damit ich wenigstens wieder blond bin, wenn er kommt. Vielleicht bessert sich meine Stimmung auch, sobald ich wieder mehr wie ich selbst aussehe.«

Am vergangenen Freitag haben die täglichen Bestrahlungen begonnen, und inzwischen ist sie so erschöpft, dass sie sich zu nichts mehr aufraffen kann. Ich lege ihr einen Arm um die Schulter, lehne meinen Kopf an ihren und schaue im Spiegel in ihre blauen Augen. »Ich werde die Stylistin hierher bestellen. Und am nächsten Sonntag könnten wir uns einen Tag im Wellnessbad gönnen.«

»Wir könnten auch für das Haar ins Spa gehen«, schlägt sie vor. Ihre normalerweise starke Stimme ist schwach, und ihre sonst rosigen Wangen sind bleich.

»Der Arzt will, dass Sie sich ausruhen, um Kraft zu tanken. Und bisher ist erst eine Woche rum.«

Ihre Lider heben und senken sich. »Richtig. Ich muss noch fünf weitere hinter mich bringen.«

Zweifel, ob sie das schaffen wird, klingen in ihren Worten mit und verströmen auf eine Weise eine Mutlosigkeit, wie ich sie vorher nie bei ihr wahrgenommen habe. Ich bin überzeugt, dass es geholfen hätte, wenn Mark sie in ihrer ersten Behandlungswoche begleitet hätte. Aber nun ist er nicht da.

»Kommen Sie«, dränge ich und nehme Dana sanft am Arm, um sie zurück ins Schlafzimmer zu führen. »Wir sehen uns Dem Himmel so nah an. Die DVD ist heute mit der Post gekommen, und ich weiß, wie sehr Sie Keanu Reeves lieben.«

»Oh ja«, stimmt sie zu und wankt mit mir an der riesigen, klauenfüßigen Badewanne vorbei. »Er ist meine Jüngerer-Mann-Fantasie.«

»Und meine Älterer-Mann-Fantasie«, necke ich sie, erleichtert, dass ich sie zu einem heiteren Tonfall ermuntern konnte.

»Zwei Seiten einer Medaille«, sagt sie, wie sie es schon viele Male getan hat, seit wir uns vor einem Jahr bei einer Auktion von Riptide kennengelernt haben. Ich war damals als Besucherin dort.

»Ja, das sind wir«, stimme ich ihr mit ganzem Herzen zu und helfe ihr aufs Bett.

»Ich bin für den Film, aber funktionieren das Kabelfernsehen und das Internet eigentlich immer noch nicht?«, fragt sie, während ich ihr helfe, es sich auf einem Stapel Kissen gemütlich zu machen.

»Irgendwas mit dem Strom«, antworte ich und streife mir die Tennisschuhe von den Füßen in der Absicht, zu ihr aufs Bett zu steigen. »Es scheint hier irgendein Problem damit zu geben, aber es soll bald wieder in Ordnung sein.«

»Haben Sie Marianne von nebenan angerufen und gefragt, ob sie die gleichen Probleme hat?«

»Ja, hat sie.«

Glücklicherweise, denn seit Dana wieder bei klarem Verstand ist, hilft uns ihre Freundin Marianne, sie daran zu hindern, die Nachrichten zu sehen, bis Mark zurückkehrt. Ich weiß wirklich nicht, wie sie darauf reagieren würde, wenn sie die Reporter über einen Sexskandal reden hörte, in den Mark involviert ist. Hinzu kommt noch das Thema mit den Kunstfälschungen, die etwas mit Rebeccas Tod zu tun haben sollen.

»Die Kabelfirma kann von Glück sagen, dass ich nicht ganz bei mir bin«, murmelt sie. Sie klingt müde. »Denen hätte ich die Hölle heißgemacht.«

Ich verziehe den Mund. »Ich kann es gar nicht erwarten, bis Sie wieder jemandem die Hölle heißmachen – selbst wenn ich das Ziel bin.«

Dann gehe ich zu dem riesigen TV-Schrank aus Eiche, schiebe die DVD in den Player und greife nach der Fernbedienung. Als ich mich zum Bett umdrehe, hat Dana schon die Augen geschlossen und ist eingeschlafen. Mit einem Ziehen in der Brust betrachte ich die Frau, die meine Arbeitgeberin, Freundin und auch so etwas wie dritte Mutter ist – eine, die wirklich tief in mich hineinblickt und all die richtigen Stellen zu berühren versteht. Normalerweise sieht sie aus, als sei sie eher in den Vierzigern als in den Fünfzigern, aber heute wirkt sie älter denn je. Zerbrechlich.

Ich kralle mir die Nägel in die Handflächen. Verdammter Krebs. Und plötzlich, obwohl Mark mich völlig aus der Bahn wirft und ich immer wieder mit ihm im Bett lande, obwohl ich es nicht tun sollte, will ich ihn hier haben. Er hat sie begleitet, als sich Komplikationen einstellten, hat dafür gesorgt, dass sie kämpft, und er hat die Angst seines Vaters im Zaum gehalten, obwohl er selbst Angst hat. Ich versuche, in seine Fußstapfen zu treten, aber ich fürchte, dass ich scheitern werde. Ich will jedoch nicht scheitern.

Ich greife nach meiner Aktentasche, um die Berge von Papier darin zu sortieren. Ich setze mich vorsichtig aufs Bett, weil ich in Danas Nähe sein will, falls sie mich braucht. Während mein Laptop hochfährt, vibriert mein Handy – wenn man vom Teufel spricht –, es ist Mark. Ich lasse mich vorsichtig vom Bett gleiten, drücke auf Annehmen und flüstere »Hallo«, während ich in Richtung Flur gehe.

»Warum flüstern Sie, Ms Smith?«, fragt er, und verdammt soll er sein, trotz des Knackens in der Leitung und seiner distanzierten Art, die ich so an ihm hasse, kommen beim Klang seiner Stimme Erinnerungen an meinen Besuch in der vergangenen Woche hoch. Erinnerungen an ihn, wie er vor mir die Fassung verlor, ein gebrochener, verletzter Mann. Dann unsere nackten Leiber und sein Schwur, dass wir fertig miteinander seien – obwohl es mit uns nie wirklich begonnen hatte. Und der Moment, als er mich packte und küsste, bevor er mich in ein Flugzeug setzte, um mich in Sicherheit zu bringen. Ich schmeckte Bedauern, Schmerz, Qual. Er hatte Rebecca geliebt. Er hat sie verloren.

»Ms Smith …«

»Ich bin bei Ihrer Mutter, sie ist eingeschlafen, also bin ich in ein Nebenzimmer gegangen«, antworte ich schnell, trete in ein unbenutztes Schlafzimmer und ziehe die Tür hinter mir zu.

»Wo ist mein Vater?«

»Er ist auf dem Weg zum College, um sich dort mit seinen Trainerassistenten wegen der Baseballsaison zu treffen.«

»Nun, das erleichtert mich. Ich habe ihn unter Druck gesetzt, sein Team heute aufzusuchen, aber er sagte mir, er könne meine Mutter nicht mit der Krankenschwester allein lassen. Wenn sie die falsche Person ist, müssen wir einen Ersatz für sie finden.«

»Nein. Sie ist sehr nett. Ihre Mutter ist einfach im Moment emotional angeschlagen. Sie braucht besonders viel zärtliche und liebevolle Fürsorge, und ich bin froh, dass ich meine Arbeit mit hierher nehmen und Zeit mit ihr verbringen kann.«

»Da ich nicht da sein kann, wie ich gehofft hatte, müssen wir über das Personal und die Presse reden.«

»Sie werden mit dem Druck von den Reportern bemerkenswert gut fertig.«

»Im Moment«, erwidert er. »Aber denken Sie an meine Worte, Geld bringt den wahren Charakter einer Person ans Licht. Wenn Hunderten von Angestellten eine größere Zahlung angeboten wird, nimmt sicher irgendwer sie an. Das sind für gewöhnlich die Leute, die gerne Lügengeschichten erzählen.«

Ich weiß, wie leicht Menschen Gemeinheit hinter einer Fassade der Nettigkeit verbergen. »Ich bin darauf vorbereitet. Ihre Mutter ist jetzt wieder geistig hellwach, und ich bemühe mich, die Nachrichten von ihr fernzuhalten. Sie müssen...


Jones, Lisa Renee
Mit ihren Liebesromanen hat Lisa Renee Jones eine große Leserschaft gewonnen und wurde mehrfach mit Genrepreisen ausgezeichnet. Die New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin hat bereits diverse Serien veröffentlicht, die ebenfalls bei beHEARTBEAT erschienen sind, darunter »Tall, Dark and Deadly« sowie »Amy's Secret« und »Dirty Money«. Jones lebt mit ihrer Familie in Colorado Springs, USA.



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