Jones | Deep Secrets - Enthüllung | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 384 Seiten

Reihe: Deep-Secrets-Reihe

Jones Deep Secrets - Enthüllung


1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7517-8520-4
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2, 384 Seiten

Reihe: Deep-Secrets-Reihe

ISBN: 978-3-7517-8520-4
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ihre Leidenschaft ist verhängnisvoll

Seit Sara McMillan die erotischen Tagebücher der jungen Rebecca gefunden hat, ist nichts in ihrem Leben mehr, wie es einmal war. Von Rebecca fehlt noch immer jede Spur, und Sara ahnt, dass die Suche nach der Unbekannten ihr zum Verhängnis werden könnte. Allein in den Armen des dominanten Künstlers Chris Merit fühlt sie sich geborgen. Doch hinter seiner verführerischen Fassade verbirgt Chris eine Welt voller Schmerz und Dunkelheit, die Sara nicht nur überwältigen, sondern auch zerstören könnte ...

Der zweite Band der Deep-Secrets Reihe der New York Times-Bestsellerautorin Lisa Renee Jones! Neue Geheimnisse kommen zum Vorschein, weitere Rätsel werden enthüllt und es knistert gewaltig.

»Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen!« FICTION VIXEN

»Diese Reihe macht süchtig!« ROMANTIC TIMES

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Die Deep-Secrets Reihe

1.Berührung (Roman - Sara und Chris)

2.Enthüllung (Roman - Sara und Chris)

3.Hingabe (Roman - Sara und Chris)

4.Sein Geheimnis (Novella, Chris' Sicht)

5.Geheime Sehnsucht (Novella, Marks Sicht)

6.Verbotene Träume (Novella, Marks Sicht)

7.Geheimes Begehren (Sara und Chris)

8.Tiefe Leidenschaft (Novella, Marks und Crystals Sicht)

9.Dunkle Liebe (Roman, Marks und Crystals Sicht)

10.Alles von mir für dich (Novella Chris & Sara)

11.Rebeccas Tagebücher (Gesamtausgabe)



Mit ihren Liebesromanen hat Lisa Renee Jones eine große Leserschaft gewonnen und wurde mehrfach mit Genrepreisen ausgezeichnet. Die New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin hat bereits diverse Serien veröffentlicht, die ebenfalls bei beHEARTBEAT erschienen sind, darunter »Tall, Dark and Deadly« sowie »Amy's Secret« und »Dirty Money«. Jones lebt mit ihrer Familie in Colorado Springs, USA.

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1


In der vollkommenen Dunkelheit, die mich einhüllt, bekomme ich kaum Luft. Sie wurde von dem plötzlichen Stromausfall in der Lagerhalle verursacht, in der ich herumgestöbert habe, in der Hoffnung, Hinweise auf Rebeccas Verbleib zu finden. Ich bin mitten in einen gruseligen Horrorfilm hineingeraten, so einen, wie ich sie hasse, und ich stelle mir sofort mich selbst als das Mädchen vor, das immer genau das Falsche tut und am Ende blutverschmiert und leblos daliegt. Ich, Sara McMillan, bin eine vernünftige Person, und ich befehle mir, meine Furcht als irrational zurückzudrängen. Dies ist lediglich einer der Stromausfälle, die in San Francisco während der letzten Monate immer wieder vorkamen, und eine Maus, die über meine Füße huschen könnte, ist meine größte Sorge.

Aber denkt nicht genau das auch das Mädchen, das in den Horrorfilmen immer getötet wird? Es ist nur ein Stromausfall. Es ist nur eine Maus.

Es war dumm von mir, in der Nacht allein hierherzukommen – so ist es nun mal, und ich versuche, nicht dumm zu sein. Ich wusste doch aus einer früheren Begegnung, dass der Angestellte hier unheimlich ist, aber ich habe nichts darauf gegeben. Ich war einfach zu verzweifelt und brauchte das Gefühl, etwas zu tun, um Rebecca zu finden. Außerdem versuchte ich verbissen, mich von Chris’ Schweigen seit unserem SMS-Austausch heute Morgen abzulenken. Ich habe ihm gestanden, dass ich ihn vermisse. Ich fürchte, seine Reise zu der Wohltätigkeitsveranstaltung hat ihm den nötigen Abstand verschafft, um zu erkennen, dass er mich nicht vermisst. Schließlich hatte er mich in der Nacht zuvor herausgefordert, eins seiner dunkelsten Geheimnisse kennenzulernen, und ich habe genau das getan, was er prophezeit hatte – obwohl ich geschworen hatte, es nicht zu tun, ihn nicht wegzustoßen. Nicht wegzurennen, korrigiere ich mich im Geiste und denke an die Worte, die Chris ziemlich oft benutzt hat, um mein Verhalten vorauszusagen.

Ein Knacken durchdringt die unheimliche Stille, und das ist wahrlich beängstigender als Chris’ Schweigen. Ich bemühe mich vergebens, das Geräusch zu identifizieren. Oh ja, in der Tat, es war verdammt dumm, dass ich allein hergekommen bin. Und obwohl ich mir gern einrede, dass ich nur hin und wieder ein bisschen dumm bin, beweist die heutige Nacht, dass ich, wenn ich schon etwas Dämliches anstelle, es in großem Stil tue.

Ich wage nicht, mich zu bewegen, geschweige denn zu atmen. Dennoch kann ich ein leises, raues Keuchen hören und begreife entsetzt, dass es nicht von mir kommt. Ich versuche, mich zu zwingen, keinen Laut von mir zu geben, aber es funktioniert nicht. Mein Hals ist wie zugeschnürt, und es fällt mir immer schwerer, Atem zu holen. Ich brauche Luft. Ich brauche sie verzweifelt. Ich glaube, ich hyperventiliere. Ja. Das ist es.

Ich erinnere mich, das gleiche Gefühl schon einmal gehabt zu haben – als ob mein Körper fremdgesteuert ist. Es war der Moment, in dem mein Arzt vor fünf Jahren das Krankenhauszimmer meiner Mutter verlassen und mir gesagt hat, dass sie tot sei. Obwohl ich weiß, was mit mir passiert, atme ich weiter flach und keuchend. Ich bin überzeugt, dass meine Atemzüge verraten, wo ich mich befinde. Ich verstehe nicht, wie ich wissen kann, was mit mir geschieht, und trotzdem außerstande bin, es zu verhindern.

Irgendwie stehe ich, aber ich erinnere mich nicht daran, mich aufgerichtet zu haben. Papiere, an die ich mich ebenfalls nicht erinnere, rutschen mir aus der Hand. Panik steigt in mir auf und sagt mir, dass ich schreien und wegrennen sollte. So drängend und klar ist dieses Kämpfen-oder-Fliehen-Gefühl, dass ich einen Schritt vorwärts mache, aber ein weiterer Knacklaut lässt mich erstarren. Mein Blick huscht zur Tür, und ich versuche, die Dunkelheit mit den Augen zu durchdringen. Doch da ist nichts als dieses tiefe, schwarze Loch, das mich zu verschlingen droht. Wieder dieses Knacken. Was ist das für ein Geräusch? Noch ein Laut – das Schlurfen eines Fußes, denke ich – dringt von der Tür an mein Ohr. Adrenalin rast durch meine Adern, und ich denke nicht bewusst, ich handle nur.

Ich hechte durch den Raum, in eine Richtung, von der ich annehme, dass sie frei von Hindernissen ist. Tür, Tür, Tür! Ich muss zur Tür. Wo ist die verdammte Tür?

Meine Finger greifen ins Leere und dann noch mal, bis sie endlich auf kalten Stahl treffen und Erleichterung mich durchflutet, während ich die Tür zuknalle. Ich stemme die Hände gegen das Metall. Was jetzt? Was jetzt? Verschließ die Tür!

Aber ich kann nicht. Die Realität trifft mich mit Macht. Das Schloss ist außen, und – oh Gott – wer immer draußen ist, könnte mich einschließen. Oder … wenn nun die Person, die ich auf dem Gang gespürt habe, schon hereingekommen ist?

Bei dem Gedanken wirbele ich herum und presse mich gegen die Tür. Mir fällt ein, dass ich mein Handy in der Jackentasche habe; ich versuche es zu ertasten. Ich kann nichts sehen. Ich kann nicht einmal klar denken. Wie ist es möglich, dass ich bisher nicht an mein Handy gedacht habe? Als ich es endlich habe, rutscht es mir aus der Hand und landet auf dem Boden. Hektisch lasse ich mich auf alle viere hinab, um danach zu tasten, und bin erleichtert, als sich meine Finger um das Plastikgehäuse schließen. Doch ich bin viel zu fahrig, um die Tastensperre aufzuheben.

Ich springe auf, voller Angst, dass ich erstochen werde, während ich zu wählen versuche – und diesmal hindert nichts meine Flucht. Wegrennen mag eine weitere dumme Idee sein, aber in dieser Situation fühlt es sich auch verdammt dumm an, nicht wegzurennen. Ich reiße die Tür auf, noch mehr Dunkelheit begrüßt mich, aber es ist mir egal. Ich renne los und bete, dass ich nicht der Person in die Arme laufe, die mit mir in der Lagerhalle ist, oder über meine eigenen Füße in das schwarze Loch falle, das mich umgibt.

Ich will nur raus. Raus. Raus. Raus. Das ist alles, woran ich denken kann. Das ist es, was mich auf direktem Wege auf den Ausgang zutreibt. Ich bin ein Bündel aus Furcht und Adrenalin, und jede Vernunft, die ich noch Sekunden zuvor zusammenraffen konnte, ist ausgelöscht.

Ich suche nach dem Ausgang, nach Licht, aber die Außentür ist jetzt geschlossen, und ich renne mit einer Wucht dagegen, dass meine Zähne aufeinanderschlagen. In meinem Mund schmecke ich Blut, weil ich mir auf die Zunge gebissen habe, aber ich lasse das nicht meine Entschlossenheit erschüttern. Ich taste nach der Klinke und stoße erleichtert den Atem aus, als sie sich niederdrücken lässt und die Tür sich öffnet.

Binnen eines Sekundenbruchteils bin ich aus dem Gebäude heraus, die fahlen Laternen auf dem Parkplatz und die kalte Nachtluft von San Francisco sind nach der erstickenden Dunkelheit des Gebäudes wie eine Erlösung. Ich renne zu meinem Wagen. Meine Muskeln ziehen und brennen, aber ich befürchte, dass jemand hinter mir ist, und wage es nicht, kostbare Sekunden zu verschwenden, um mich umzusehen und diese Vermutung zu bestätigen oder zu verwerfen. Ich habe mir die empfindliche Haut meiner Handfläche eingeklemmt, weil ich meine Schlüssel krampfhaft umklammert halte. Jetzt mühe ich mich, den elektronischen Klicker zu finden, um die Autotür zu entriegeln. Während ich gegen den Drang kämpfe, mich doch noch umzuschauen, und stattdessen die Tür aufreiße, scheint die Zeit stillzustehen.

Davon überzeugt, dass irgendjemand mich von hinten packen wird, werfe ich mich auf meinen Sitz und knalle die Tür zu. Dann schließe ich mich im Wagen ein. Hektisch schaue ich aus dem Fenster und sehe niemanden, erwarte aber, jeden Moment Glas splittern zu hören. Meine Hände zittern so heftig, dass ich die eine mit der anderen festhalten muss, um den Schlüssel ins Zündschloss zu bekommen. Sobald er steckt, lasse ich den Motor an und lege ruckartig den Rückwärtsgang ein. Reifen quietschen, und mein Herz donnert. Ich trete auf die Bremse und werde durch den Ruck an die Lehne gepresst. Mein Atem rasselt, und das Geräusch erfüllt den unheimlich stillen Wagen, während ich auf die offene Tür des Gebäudes starre und nichts Spektakuläres oder Furcht einflößendes sehe. Es steht einfach … da. Und ich bin hier. Niemand sonst scheint in der Nähe zu sein.

Es spielt keine Rolle. Je länger ich hier sitze, desto mehr fühle ich mich wie ausgesetzt, verletzlich und wie eine Zielscheibe. Ich trete aufs Gaspedal. Ich muss weg von diesem Parkplatz, sofort.

Ich bin kaum auf der Nebenstraße, die zum Highway führt, die Hände ums Lenkrad gekrallt, als mir klar wird: Der Lagerraum ist unverschlossen. Ich habe ihn offen gelassen und fahre weg.

Ich biege auf eine Tankstelle ein, parke neben dem Gebäude und sitze einfach nur da, eine Minute oder zwei oder zehn. Ich bin mir nicht sicher. Ich bin nicht in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen. Also lasse ich den Kopf auf das Lenkrad sinken und versuche, mich zu konzentrieren.

Der Lagerraum. Rebeccas Geheimnisse, ihr Leben. Ihr Tod.

Ich reiße den Kopf hoch. Nein. Sie ist nicht tot. Sie ist nicht tot … und doch weiß ich intuitiv, dass dieser Lagerraum ein Geheimnis über sie verbirgt, ein Geheimnis, von dem irgendjemand nicht will, dass ich oder sonst jemand es entdeckt.

»Ich muss zurückfahren und den Raum abschließen«, flüstere ich. Ich könnte die Polizei bitten, sich dort mit mir zu treffen. Sie würden mich nicht dafür verhaften, dass ich mich vor der Dunkelheit fürchte. Sie würden vielleicht lachen, sie wären vielleicht verärgert, aber diesmal werde ich auf Nummer sicher gehen und klug sein.

Mein Handy klingelt auf dem...


Jones, Lisa Renee
Mit ihren Liebesromanen hat Lisa Renee Jones eine große Leserschaft gewonnen und wurde mehrfach mit Genrepreisen ausgezeichnet. Die New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin hat bereits diverse Serien veröffentlicht, die ebenfalls bei beHEARTBEAT erschienen sind, darunter »Tall, Dark and Deadly« sowie »Amy's Secret« und »Dirty Money«. Jones lebt mit ihrer Familie in Colorado Springs, USA.



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