Jones | Deep Secrets - Hingabe | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 384 Seiten

Reihe: Deep-Secrets-Reihe

Jones Deep Secrets - Hingabe


1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7517-8521-1
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 3, 384 Seiten

Reihe: Deep-Secrets-Reihe

ISBN: 978-3-7517-8521-1
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Denn du bist meine Bestimmung

Endlich hat Sara Gewissheit über das Schicksal, das die geheimnisvolle Rebecca ereilt hat. Zutiefst erschüttert beschließt sie, mit dem attraktiven Künstler Chris ein neues Leben in Paris zu beginnen. Doch ihre Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt, als Saras Freundin Ella spurlos verschwindet. Auf der Suche nach ihr müssen Sara und Chris sich ein für alle Mal ihren eigenen dunklen Geheimnissen stellen ...

Die Bestseller-Reihe geht weiter - sinnlich, spannend und geheimnisvoll.

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Die Deep-Secrets Reihe

1.Berührung (Roman - Sara und Chris)

2.Enthüllung (Roman - Sara und Chris)

3.Hingabe (Roman - Sara und Chris)

4.Sein Geheimnis (Novella, Chris' Sicht)

5.Geheime Sehnsucht (Novella, Marks Sicht)

6.Verbotene Träume (Novella, Marks Sicht)

7.Geheimes Begehren (Sara und Chris)

8.Tiefe Leidenschaft (Novella, Marks und Crystals Sicht)

9.Dunkle Liebe (Roman, Marks und Crystals Sicht)

10.Alles von mir für dich (Novella Chris & Sara)

11.Rebeccas Tagebücher (Gesamtausgabe)

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Mit ihren Liebesromanen hat Lisa Renee Jones eine große Leserschaft gewonnen und wurde mehrfach mit Genrepreisen ausgezeichnet. Die New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin hat bereits diverse Serien veröffentlicht, die ebenfalls bei beHEARTBEAT erschienen sind, darunter »Tall, Dark and Deadly« sowie »Amy's Secret« und »Dirty Money«. Jones lebt mit ihrer Familie in Colorado Springs, USA.

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Weitere Infos & Material


1


Nein. Kein Reden. Kein Zwischendrin. Alles oder nichts, Sara. Ich biete es dir an, und du musst entscheiden, ob du es wirklich willst. Ich habe bei American Airlines einen Platz auf deinen Namen reserviert. Ich werde in dem Flugzeug sein. Ich hoffe, du auch.

Chris hat mir dieses Ultimatum gestellt und mich auf dem Bett meiner verschwundenen besten Freundin sitzen lassen. Von dort aus starre ich die offene Tür an, in der er noch Momente zuvor gestanden hat. Widerstreitende Gefühle kommen hoch und verknäueln sich in mir. Er hat mich aufgesucht, er hat mich hier gefunden. Nach unserem vernichtenden Streit gestern Nacht will er immer noch, dass ich mit ihm nach Paris fliege. Er will »uns« wiederfinden. Aber wie kann er verschwinden und von mir erwarten, von einer Sekunde auf die andere aufzubrechen? Ich kann nicht einfach fortgehen – aber … er geht fort.

Bei dem Gedanken daran, ihn zu verlieren, bekomme ich keine Luft und tief in meinem Innern weiß ich, dass ich ihn, wenn ich ihn fortgehen lasse, verlieren werde. Wir müssen reden. Wir müssen uns darüber klar werden, was in der vergangenen Nacht passiert ist, bevor wir nach Paris aufbrechen.

Mit einer ruckartigen Bewegung greife ich nach meinem Handy und drücke auf die Kurzwahltaste für Chris. Das Herz schlägt mir bis zum Hals, während ich darauf warte, dass er rangeht.

Es klingelt und klingelt.

Dann füllt seine Stimme, tief und rau und sexy, die Leitung. Es ist seine Mailbox. Ich raufe mir mein langes braunes Haar, und eine Welle der Hilflosigkeit schlägt über mir zusammen. Nein. Nein. Nein. Das ist nicht wahr. Das kann nicht wahr sein. Nachdem ich gestern Nacht beinahe von Ava getötet worden wäre, ist das jetzt einfach zu viel. Wie ist es möglich, dass Chris nicht weiß, dass das alles im Moment zu viel für mich ist? Ich will das Handy anschreien.

Ich wähle wieder, höre ein ums andere Mal den unerträglichen Klingelton und werde erneut auf seine Mailbox geleitet. Verdammt! Ich werde versuchen müssen, ihn zu Hause zu erwischen, bevor er zum Flughafen aufbricht.

Ich springe auf die Füße und eile zur Tür, und meine Hand zittert, als ich die Wohnung abschließe. Ich bete, dass Ella sicher von ihrer Europareise zurückkehrt. Ich kann nicht umhin, ihr Schweigen mit dem Rebeccas zu vergleichen. Schaudernd trete ich in den dunklen Flur vor Ellas Apartment und wünschte, ich läge in Chris’ Armen. Wünschte, ich könnte den höllischen Verdacht vergessen, dass Ava Rebecca getötet haben könnte und dann versucht hat, mich umzubringen.

Sobald ich auf dem Parkplatz bin, betrachte ich das Apartmentgebäude, und mein Magen verkrampft sich. »Ella geht es gut«, rede ich mir ein, während ich meinen silbernen Ford Focus aufschließe und hineinschlüpfe. Und mir ist klar, dass ich zwei Gründe habe, nach Paris zu gehen: Chris und Ella. Und es sind beides gute Gründe.

Die Fahrt zu dem Apartment, das ich mir mit Chris teile, dauert weniger als fünfzehn Minuten, aber es kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Als ich in der Einfahrt vor dem eleganten Hochhaus vorfahre, bin ich das reinste Nervenbündel. Ich reiche meine Schlüssel dem Türsteher, einem neuen Mann, den ich nicht kenne. »Lassen Sie meinen Wagen bitte hier.« Ich sage das, damit ich sofort zum Flughafen fahren kann, falls ich mich dafür entscheide.

Selbst wenn ich es tue, rede ich mir ein, bedeutet es nicht, dass ich in das Flugzeug steige. Noch nicht. Nicht so. Ich werde Chris davon überzeugen, die Reise zu verschieben.

Ich sehe die Lobby kaum, während ich hindurcheile und in den Aufzug trete. Die Türen schließen sich, und bei dem Gedanken, ihn zu sehen, bin ich plötzlich lächerlich nervös. Es ist Wahnsinn. Es handelt sich um Chris. Ich habe keinen Grund, bei ihm nervös zu sein. Ich liebe ihn. Ich liebe ihn, wie ich noch nie zuvor ein anderes menschliches Wesen geliebt habe. Doch die Fahrt in den zwanzigsten Stock ist qualvoll, und ich wünschte, ich hätte den Türsteher gefragt, ob Chris zu Hause ist.

»Bitte, sei hier«, flüstere ich, als ich mich meinem Ziel nähere. »Bitte, sei hier.«

Der Aufzug macht pling, und die Türen gleiten auf. Einen Moment lang starre ich nur in den offenen Eingangsbereich unserer Wohnung. Unserer Wohnung. Aber wird es noch unsere sein, wenn ich ihn nicht nach Paris begleite? Erst letzte Woche hat er sich von mir zurückgezogen. Nach Dylans Tod hat er sich abgeschottet, statt mir zu erlauben, ihm durch den Schmerz zu helfen. Er hat mir das Gefühl gegeben, dass mein »Zuhause« bei ihm verschwunden ist. Und er hat geschworen, dass das nie wieder geschehen wird, dass ich in Zukunft nie wieder das Gefühl haben werde, ihn verloren zu haben – aber die Zukunft ist jetzt, und ich habe genau dieses Gefühl.

Verloren zu sein ohne ihn.

»Chris«, rufe ich und trete in den Eingangsbereich, wo mir Schweigen entgegenschlägt. Zwei Schritte in die Wohnung hinein, und ich bin innerlich so leer, wie ich es noch niemals war. Er ist nicht hier. Er ist fort.

Langsam drehe ich mich zu dem tiefer liegenden Wohnzimmer und den deckenhohen Fenstern um, hinter denen sich das erste Morgenlicht über die Stadt ergießt. Erinnerungen kommen mir in den Sinn, so viele Erinnerungen an Chris und mich in diesem Raum, in dieser Wohnung. Ich kann ihn riechen, kann ihn beinahe schmecken. Ihn fühlen. Ich muss ihn fühlen.

Nachdem ich eine kleine Lampe eingeschaltet habe, fällt mein Blick auf etwas, das am Fenster klebt. Ein Brief, und es wird mir eng in der Brust, als mir klar wird, dass es genau die Stelle ist, an der Chris es einmal mit mir getan hat und mich Hitze und Leidenschaft hat fühlen lassen, und ja, die Furcht zu fallen.

Ich gehe die Stufen hinunter, vorbei an den Möbeln, und ziehe den Brief vom Fenster.

Sara –

unser Flug geht um neun. Du musst eine Stunde vorher da sein, um durch die Sicherheitskontrolle zu kommen, und internationales Gepäck hat eine strikte Abgabefrist. Es ist ein langer Flug. Zieh dich bequem an. Jacob wird unten sein, um dich um sieben zu fahren, was Spielraum für den Verkehr lässt. FALLS du beschließt mitzukommen.

Chris

Kein »Ich liebe dich«. Kein »Bitte komm«.

Aber andererseits würde es das sowieso nicht geben. So ist Chris nun einmal, und obwohl ich nicht all seine Geheimnisse kenne, kenne ich doch ihn. Ich weiß, dies ist einer seiner Tests. Ich weiß, es ist ihm wichtig, dass es meine Entscheidung ist, dass ich nicht von seinen Worten beeinflusst werde. Deshalb ist er nicht hier.

Die Erkenntnis trifft mich mit Macht: Ich weiß das. Ich weiß, was er denkt. Ich kenne ihn. Diese Gedanken sind tröstlich. Ja, ich kenne ihn, und zwar in den Belangen, die wichtig sind.

Ich drehe mich um, sehe auf die Uhr vor der Küche und schlucke heftig. Es ist jetzt fast sechs. Ich habe eine Stunde, um mich zu entscheiden, ob ich mit Chris das Land verlasse – und um zu packen.

Ich lasse mich auf den Boden sinken und lehne mich an das Fenster, an dem ich in jener ersten Nacht gelehnt habe, als er mich hergebracht hat. Ich bin erschöpft und fühle mich genauso nackt und ungeschützt wie damals.

Eine Stunde. Ich habe eine Stunde, bis ich zum Flughafen muss, falls ich beschließe, mit ihm zu gehen. Meine Jeans sind schmutzig, weil ich mich auf dem Boden gewälzt habe, während eine Verrückte versuchte, mich zu töten, und mein Haar fühlt sich an wie ein langer dunkler Vorhang, ebenso schwer wie mein Herz. Ich brauche eine Dusche. Ich brauche Schlaf.

Und ich muss eine Entscheidung treffen, sofort.

Bekleidet mit einem Jogginganzug aus weichem schwarzem Samt und mit einer Tasche über der Schulter starre ich auf das Gate mit der Aufschrift DFW/Dallas und Paris. Das Herz schlägt mir bis zum Hals.

Ich bin hier. Ich habe eine Tasche über der Schulter. Ich habe eine Bordkarte. Ich hole mühsam Luft und stehe kurz davor zu hyperventilieren, etwas, das ich in meinem ganzen Leben nur zweimal getan habe. Einmal, als ich hörte, dass meine Mutter an einem Herzinfarkt gestorben war, und einmal, als ich in Rebeccas Lagerraum war und das Licht ausging. Warum es mir jetzt so geht, weiß ich nicht. Ich habe einfach das Gefühl, so verdammt wenig Kontrolle zu haben.

Mein Name wird über Lautsprecher ausgerufen. Ich muss an Bord gehen.

Irgendwie trete ich vor und hebe die Hand, um die Frau am Schalter wissen zu lassen, dass ich hier bin. Ich reiche ihr mein Ticket, ohne sie wirklich zu sehen, und meine Stimme ist rau, als ich auf Fragen antworte, an die ich mich zwei Sekunden später nicht mehr erinnere. Ich muss dieses komische Atmen unter Kontrolle bekommen, bevor ich noch ohnmächtig werde, denn ja, ich hyperventiliere definitiv. Ich hasse meine eigene Schwäche. Wann hört das endlich auf?

Mit wackeligen Knien hebe ich meine Louis-Vuitton-Reisetasche hoch. Chris hat sie mir gekauft, als wir nach Napa gereist sind, um seine Paten zu besuchen.

Endlich habe ich es in die Gangway geschafft. Ich komme um die Ecke, und mein Herz setzt einen Schlag aus. Chris steht an der Tür des Flugzeugs und wartet auf mich, und er sieht so männlich aus und ist einfach Chris in seinen Jeans, seinem dunkelblauen T-Shirt und den Bikerstiefeln. Mit seinem Eintagebart und dem langen blonden Haar, das wunderbar wild aussieht, als hätte er es gerade mit den Fingern durchgestrubbelt. Alles andere verblasst neben ihm, und alles in meiner Welt ist richtig.

Ich laufe auf ihn zu, und er kommt mir auf halbem Weg entgegen und zieht mich in seine warmen,...


Jones, Lisa Renee
Mit ihren Liebesromanen hat Lisa Renee Jones eine große Leserschaft gewonnen und wurde mehrfach mit Genrepreisen ausgezeichnet. Die New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin hat bereits diverse Serien veröffentlicht, die ebenfalls bei beHEARTBEAT erschienen sind, darunter »Tall, Dark and Deadly« sowie »Amy's Secret« und »Dirty Money«. Jones lebt mit ihrer Familie in Colorado Springs, USA.



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