Lesch | Christentum und Populismus | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 328 Seiten

Lesch Christentum und Populismus

Klare Fronten?
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-451-84973-2
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Klare Fronten?

E-Book, Deutsch, 328 Seiten

ISBN: 978-3-451-84973-2
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Das Entsetzen ist groß, sobald Populisten nach religiösem Rückhalt suchen und sich dafür christliche Legitimationen zu Nutze machen. Aus guten Gründen werden extremistische politische Programme und die menschenfreundlichen Werte des Christentums als unversöhnliche Gegensätze gesehen. Um aber nicht auf einem Auge blind zu sein, sollten Christen ihre eigene komplizierte Geschichte mit dem Populismus anschauen. Denn ihr Denken ist nicht frei von Tendenzen, die in einer Außenperspektive als „populistisch“ oder fundamentalistisch bezeichnet werden können. Autoritätsfixiertheit, Pluralismusfeindlichkeit, Xenophobie, Kritik an Eliten, usw. sind ständige Begleiter von Volksreligion. Dieses von Walter Lesch herausgegebene Buch verfolgt ein doppeltes Ziel: Die Beiträge haben die Absicht, die klare Positionierung gegenüber dem Populismus mit Argumenten zu untermauern und die Chance zu nutzen, einen selbstkritischen Blick auf „unheilige Allianzen“ zwischen Populismus und Religion zuwerfen. Dies geschieht in der festen Überzeugung, dass nur der glaubwürdig gegen den Populismus auftreten kann, der vor der eigenen Haustür gekehrt und seine Altlasten entsorgt hat. Denn gerade Religionen sind nicht immun gegen populistische Muster der Sicht auf Politik und Gesellschaft. Wer sich dieser irritierenden Berührungspunkte bewusst ist, gewinnt an Glaubwürdigkeit und entdeckt neue Perspektiven der Weiterentwicklung seiner Überzeugungen. Unverzichtbar für alle politisch wachen Christen und aufmerksamen Beobachter der Religion. „Im Rahmen der aktuellen Kontroversen fällt auf, wie die christlichen Kirchen mit oft unmissverständlicher Schärfe gegen populistische Stimmungsmache und für ein Projekt aufgeklärter und toleranter Demokratie Partei ergriffen haben. Dieser Elan ist nachdrücklich zu begrüßen und soll auf keinen Fall gebremst werden.“ (Walter Lesch) Mit Beiträgen von: Regina Ammicht-Quinn, Christoph Baumgartner, Michelle Becka, Daniel Bogner, Hille Haker, Marianne Heimbach-Steins, Michael Hoelzl, Gerhard Kruip, Walter Lesch, Andreas Lob-Hüdepohl, Christof Mandry, Wolfgang Palaver, Hans Schelkshorn und Christian Staffa

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Weitere Infos & Material


1;Walter Lesch (Hg.) Christentum und Populismus;1
2;Impessum;5
3;Inhalt;6
4;Vorwort;10
5;Problemanzeigen;12
5.1;Walter Lesch Religion und Populismus:Blinde Flecken der Wahrnehmung;13
5.1.1;1. Eine irritierende Herausforderung;15
5.1.2;2. Definitionsprobleme;16
5.1.3;3. Klare Fronten;19
5.1.4;4. Ererbte Lasten und Berührungspunkte;21
5.1.5;5. Baustellen: Zu den Themenfeldern dieses Buches;24
5.1.6;6. Zivilgesellschaftliche Verantwortung;25
5.2;Hans Schelkshorn Wider die Instrumentalisierung des Christentums;27
5.2.1;1. Zur ideologischen Matrix der Neuen Rechten;28
5.2.2;2. Kritik der ideologischen Synthese zwischen neorechter Ideologie und Christentum;31
5.2.3;3. Schlussbemerkung;37
5.3;Gerhard Kruip „Volk" als kritischer Topos der Theologie;39
5.3.1;1. Papst Franziskus – ein Populist?;39
5.3.2;2. „Volk“ in der lateinamerikanischen Theologie der Befreiung;43
5.3.3;3. Das kritische Potenzial des Begriffs „Volk“ für Theologie und Kirche;47
6;Demokratie;50
6.1;Daniel Bogner Krise der Repräsentation – Ende der Demokratie?;51
6.1.1;1. Das Versprechen der Repräsentation;51
6.1.2;2. Wer spricht für wen? Modelle der Repräsentation;53
6.1.3;3. Anstelle von Repräsentation: reale Leitmarken von Politik;56
6.1.4;4. Was macht Politik legitim?;59
6.2;Wolfgang Palaver Neue Theorien radikaler Demokratie auf dem Prüfstand;63
6.2.1;1. Was ist Linkspopulismus?;63
6.2.2;2. Radikale Demokratie zur Stärkung der Gleichheit;65
6.2.3;3. Alternativen, Konflikte, Leidenschaften;68
6.2.4;4. Der Agonismus verlangt nach einer Kultur der Geschwisterlichkeit;70
6.3;Christof Mandry Europa als populistisches Feindbild – oder: was spricht für die Legitimität der Europäischen Union?;73
6.3.1;1. „Modell Abendland": Europa als Kulturgemeinschaft;75
6.3.2;2. Souveränität mit oder ohne europäische Integration?;79
6.3.3;3. Das Europa der Zwecke oder der wechselseitigen Interessen;83
7;Gemeinschaft;88
7.1;Marianne Heimbach-Steins Christliche Sozialkultur zwischen Kommunitarismus und Individualisierung;89
7.1.1;1. Christliche Sozialkultur;89
7.1.2;2. „Wir können die Dinge ändern";91
7.1.3;3. Empathie und Realitätssinn;92
7.1.4;4. Anerkennung und Verständigung;94
7.1.5;5. Gemeinwohl;96
7.1.6;6. Gemeinschaft, Gesellschaft, Geschichte;98
7.2;Walter Lesch Prekäre Lebensverhältnisse und das Heilsversprechen kollektiver Identitäten;101
7.2.1;1. Abstiegsängste;102
7.2.2;2. Prekäre Verhältnisse;103
7.2.3;3. Krise des modernen Freiheitsideals;105
7.2.4;4. Kollektive Identität als Hoffnungsanker;107
7.2.5;5. Solidarität und Weltoffenheit;111
7.3;Andreas Lob-Hüdepohl Wider den Populismus!;113
7.3.1;1. Das Volk der Populisten und ihre Nichtdazugehörigen;113
7.3.2;2. Populismen – vielfache Herausforderung für menschenrechtsbasierte Soziale Arbeit;115
7.3.3;3. Menschenrechtsschutz – zwischen Abwehr von Übergriffen und Prävention durch Stärkung potentieller Opfer;117
7.3.4;4. ‚Opferschutz‘ durch ‚Tatprophylaxe‘ – Soziale Arbeit mit (potentiellen) Täter*innen;119
7.3.5;5. Akzeptierende ‚Täterarbeit’? Warnung vor einem weitverbreiteten Missverständnis;122
8;Exklusion und Gewalt;126
8.1;Christoph Baumgartner Islamophobie und die Kulturalisierung und quasi-religiöse Färbung von Bürgerschaft in den Niederlanden;127
8.1.1;1. Einleitung;127
8.1.2;2. Von der Versäulung zu säkularem Progressivismus und anti-islamischer Polemik;128
8.1.3;3. Kulturalisierung von Bürgerschaft;130
8.1.4;4. Quasi-religiöse Färbung von Zugehörigkeit;132
8.1.5;5. Schluss;134
8.2;Michelle Becka Kritik des Autoritarismus;137
8.2.1;1. Autoritäre Gesinnung;137
8.2.2;2. AbgrenzungenVolker;139
8.2.3;3. Anti-Liberalismus und Anti-Universalismus;141
8.2.4;4. Identität;144
8.2.5;5. Autoritarismus und Konservativismus;145
8.2.6;6. Schluss;146
8.3;Hille Haker „Make America Great Again“ – Rechtspopulismus in den USA;148
8.3.1;1. Populismus und Moral;149
8.3.2;2. „White Backlash" – „Die Weißen schlagen zurück";151
8.3.3;3. Populismus, Sexismus und Rassismus;154
8.3.4;4. Fremde im eigenen Land?;156
8.3.5;5. Herausforderungen für die christlichen Kirchen und die Theologische Ethik;158
9;Differenzen kommunizieren;162
9.1;Christian Staffa Das Aufbrechen von Stereotypen;163
9.1.1;1. Verantwortungsübernahme;165
9.1.2;2. Wandelbarkeit, oder die Erkenntnis, dass das Eigene sich wandelt im Zugehen und Zuhören auf den/die Anderen;167
9.1.3;3. Damit nicht unverwandt: Wahrheitsfrage oder Die Wahrheit beginnt mit zwei;168
9.1.3.1;3.1 Kindschaft oder narzisstische Kränkung und ihre Gefahren;168
9.1.3.2;3.2 Geschwisterschaft;169
9.1.3.3;3.3 Zweifel am Eigenen produktiv halten;170
9.1.4;4. Konflikte nicht vermeiden – Grenz- und Lernerfahrung;171
9.1.4.1;4.1 Judenmission und Evangeliumszeugnis – der Purim-Streit;172
9.1.4.2;4.2 Das Sch’ma auf einem Deutschen Evangelischen Kirchentag;173
9.2;Regina Ammicht-Quinn Populismus und Genderfragen;175
9.2.1;1. Die Hose am Pult oder: Wir sind nicht Burka;175
9.2.2;2. Worum geht es, wenn es um „Gender“ geht?;178
9.2.3;3. Befremdliche Allianzen: Populismus, Kirche, Feminismus;180
9.2.4;4. Ein notwendiges Ende der Allianzen;182
9.2.5;5. Wie weiter?;185
9.3;Michael Hoelzl Die normative Kraft des Kontrafaktischen;188
9.3.1;1. Popularität und Populismus;189
9.3.2;2. Stärke und performativer Selbstwiderspruch populistischer Positionen;191
9.3.3;3. Die normative Kraft des Kontrafaktischen;193
9.3.4;4. Populistische Formen der Lüge: Vereinfachung, Gerücht und Wortbruch;196
10;Ausblick;200
10.1;Walter Lesch Perspektiven der Auseinandersetzung mit dem Populismus in Religion, Politik und Gesellschaft;201
10.1.1;1. Klare Abgrenzung gegen die Verharmlosung;202
10.1.2;2. Das Kontinuum der Ordnungsmodelle;204
10.1.3;3. Politische Bildung und Aufklärung;207
11;Anmerkungen;210
11.1;Religion und Populismus: Blinde Flecken der Wahrnehmung Walter Lesch;210
11.2;Wider die Instrumentalisierung des Christentums. Zur Unvereinbarkeit von neorechter Ideologie und christlicher Moral Hans Schelkshorn;210
11.3;„Volk“ als kritischer Topos der Theologie Gerhard Kruip;211
11.4;Krise der Repräsentation – Ende der Demokratie? Daniel Bogner;213
11.5;Neue Theorien radikaler Demokratie auf dem Prüfstand Wolfgang Palaver;214
11.6;Christliche Sozialkultur zwischen Kommunitarismus und Individualisierung Marianne Heimbach-Steins;215
11.7;Prekäre Lebensverhältnisse und das Heilsversprechen kollektiver Identitäten Walter Lesch;216
11.8;Wider den Populismus! Zur Verantwortung menschenrechtsbasierter Sozialer Arbeit Andreas Lob-Hüdepohl;217
11.9;Islamophobie und die Kulturalisierung und quasi-religiöse Färbung von Bürgerschaft in den Niederlanden Christoph Baumgartner;218
11.10;Kritik des Autoritarismus Michelle Becka;220
11.11;„Make America Great Again“ – Rechtspopulismus in den USA Hille Haker;221
11.12;Das Aufbrechen von Stereotypen. Lernerfahrungen aus der Geschichte des jüdisch-christlichen Gesprächs Christian Staffa;222
11.13;Populismus und Genderfragen. Die Angst vor der Unordnung der Geschlechter Regina Ammicht-Quinn;223
11.14;Die normative Kraft des Kontrafaktischen. Populistische Positionen zwischen Ideal und Lüge Michael Hoelzl;224
11.15;Perspektiven der Auseinandersetzung mit dem Populismus in Religion, Politik und Gesellschaft Walter Lesch;226
12;Die Autorinnen und Autoren;228


Lob-Hüdepohl, Andreas
Andreas Lob-Hüdepohl, Dr. theol, wurde 1961 geboren und ist Professor für theologische Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin.

Palaver, Wolfgang
Wolfgang Palaver wurde 1958 geboren und ist Präsident von Pax Christi Österreich. Palaver ist seit 2002 Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck. Von 2006 bis 2012 leitete er die Arbeitsgemeinschaft „Religion – Politik – Gewalt“ der Österreichischen Forschungsgemeinschaft und von 2007 bis 2011 war er Präsident des „Colloquium on Violence & Religion“. Forschungsinteressen: Religion und Gewalt, Terrorismus.

Heimbach-Steins, Marianne
Marianne Heimbach-Steins, Dr. theol., geb. 1959, Professorin für Christliche Sozialwissenschaften und Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Lesch, Walter
Walter Lesch, Dr. phil., geb. 1958, Studium der Theologie, Philosophie und Romanistik in Münster, Fribourg, Jerusalem und Tübingen. Von 1988 bis 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Fribourg. Seit 1999 Professor für Moralphilosophie und Sozialethik an der Université catholique de Louvain.

Haker, Hille
Hille Haker, geboren 1962, ist Inhaberin des Richard McCormick S. J. Endowed Chair of Catholic Moral Theology an der Loyola University Chicago. Zuvor lehrte sie an der Goethe-Universität Frankfurt und der Harvard Divinity School, Cambridge [Mass.]. Sie promovierte und habilitierte an der Universität Tübingen mit den Arbeiten: Moralische Identität, 1999, und Ethik der genetischen Frühdiagnostik, 2003, und war danach Heisenberg Stipendiatin der DFG. Sie ist seit 2005 Mitglied der European Group on Ethics in Science and New Technologies und Mitherausgeberin der Zeitschrift Concilium.

Bogner, Daniel
Daniel Bogner wurde 1972 geboren und ist Professor für Allgemeine Moraltheologie und Ethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Fribourg. Er ist Host des Podcasts "OMG" (www.omg-podcast.com). Jüngste Veröffentlichungen: Liebe kann nicht scheitern. Welche Sexualmoral braucht das 21. Jahrhundert? Freiburg 2024. Zusammen mit Heiner Bielefeldt: Menschenrechte nach der Zeitenwende. Gründe für mehr  Selbstbewusstsein, Edition Herder Korrespondenz, Freiburg 2025.

Becka, Michelle
Michelle Becka wurde 1972 geboren und ist Professorin für Christliche Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Politische Ethik, Ethik im Justizvollzug, Ethik und Menschenrechte sowie Interkulturalität. Sie ist Leiterin der Arbeitsgruppe Menschenrechte der Deutschen Kommission Justitia et Pax.

Lesch, Walter
Walter Lesch, Dr. phil., geb. 1958, Studium der Theologie, Philosophie und Romanistik in Münster, Fribourg, Jerusalem und Tübingen. Von 1988 bis 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Fribourg. Seit 1999 Professor für Moralphilosophie und Sozialethik an der Université catholique de Louvain.

Schelkshorn, Hans
Hans Schelkshorn, Dr. theol. und Dr. phil., habilitierte 2007 an der Universität Wien. Dort ist er seit 2019 als Universitätsprofessor für Philosophie am Institut für interkulturelle Religionsphilosophie der Katholisch-theologischen Fakultät angestellt.

Kruip, Gerhard
Gerhard Kruip wurde 1957 geboren und ist Professor im Ruhestand für christliche Anthropologie und Sozialethik an der Universität Mainz. Seine Schwerpunkte sind theoretische und praktische Gerechtigskeitsfragen im Zusammenhang mit der sozialen Sicherung, Globalisierung, Armutsbekämpfung, intergenerationeller Gerechtigkeit, Umwelt und Klimaschutz.

Mandry, Christof
Christof Mandry, geb. 1968, lehrt zurzeit am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Walter Lesch, Dr. phil., geb. 1958, Studium der Theologie, Philosophie und Romanistik in Münster, Fribourg, Jerusalem und Tübingen. Von 1988 bis 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Fribourg. Seit 1999 Professor für Moralphilosophie und Sozialethik an der Université catholique de Louvain.

Hans Schelkshorn, Dr. theol. und Dr. phil., habilitierte 2007 an der Universität Wien. Dort ist er seit 2019 als Universitätsprofessor für Philosophie am Institut für interkulturelle Religionsphilosophie der Katholisch-theologischen Fakultät angestellt.

Gerhard Kruip wurde 1957 geboren und ist Professor im Ruhestand für christliche Anthropologie und Sozialethik an der Universität Mainz. Seine Schwerpunkte sind theoretische und praktische Gerechtigskeitsfragen im Zusammenhang mit der sozialen Sicherung, Globalisierung, Armutsbekämpfung, intergenerationeller Gerechtigkeit, Umwelt und Klimaschutz.

Daniel Bogner wurde 1972 geboren und ist Professor für Allgemeine Moraltheologie und Ethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Fribourg. Er ist Host des Podcasts "OMG" (www.omg-podcast.com). Jüngste Veröffentlichungen: Liebe kann nicht scheitern. Welche Sexualmoral braucht das 21. Jahrhundert? Freiburg 2024. Zusammen mit Heiner Bielefeldt: Menschenrechte nach der Zeitenwende. Gründe für mehr  Selbstbewusstsein, Edition Herder Korrespondenz, Freiburg 2025.

Wolfgang Palaver wurde 1958 geboren und ist Präsident von Pax Christi Österreich. Palaver ist seit 2002 Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck. Von 2006 bis 2012 leitete er die Arbeitsgemeinschaft „Religion – Politik – Gewalt“ der Österreichischen Forschungsgemeinschaft und von 2007 bis 2011 war er Präsident des „Colloquium on Violence & Religion“. Forschungsinteressen: Religion und Gewalt, Terrorismus.

Christof Mandry, geb. 1968, lehrt zurzeit am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Marianne Heimbach-Steins, Dr. theol., geb. 1959, Professorin für Christliche Sozialwissenschaften und Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Andreas Lob-Hüdepohl, Dr. theol, wurde 1961 geboren und ist Professor für theologische Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin. 

Michelle Becka wurde 1972 geboren und ist Professorin für Christliche Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Politische Ethik, Ethik im Justizvollzug, Ethik und Menschenrechte sowie Interkulturalität. Sie ist Leiterin der Arbeitsgruppe Menschenrechte der Deutschen Kommission Justitia et Pax.

Hille Haker, geboren 1962, ist Inhaberin des Richard McCormick S. J. Endowed Chair of Catholic Moral Theology an der Loyola University Chicago. Zuvor lehrte sie an der Goethe-Universität Frankfurt und der Harvard Divinity School, Cambridge [Mass.]. Sie promovierte und habilitierte an der Universität Tübingen mit den Arbeiten: Moralische Identität, 1999, und Ethik der genetischen Frühdiagnostik, 2003, und war danach Heisenberg Stipendiatin der DFG. Sie ist seit 2005 Mitglied der European Group on Ethics in Science and New Technologies und Mitherausgeberin der Zeitschrift Concilium.



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