Mack | Star Trek - Vanguard 8 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 8, 360 Seiten

Reihe: Star Trek - Vanguard

Mack Star Trek - Vanguard 8

Sturm auf den Himmel
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-86425-050-7
Verlag: Cross Cult Entertainment
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Sturm auf den Himmel

E-Book, Deutsch, Band 8, 360 Seiten

Reihe: Star Trek - Vanguard

ISBN: 978-3-86425-050-7
Verlag: Cross Cult Entertainment
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Das explosive Finale der Saga. 'Ich war bis zum Ende da, Kumpel. Bis zum bitteren, blutigen Ende.' Vanguard befindet sich im Belagerungszustand. Umgeben von Feinden. Admiral Nogura beauftragt das Spähschiff Sagittarius damit, eine uralte Waffe zu finden, die die einzige Hoffnung der Föderation sein könnte, um die Bedrohung durch die Shedai aufzuhalten ... Qo'noS wird von Skandalen erschüttert. Ratsmitglied Gorkon kämpft darum, eine romulanische Verschwörung aufzudecken, die Mitglieder des Hohen Rates korrumpieren soll. Doch er muss am eigenen Leib erfahren, dass jemand, der einen Kreuzzug führt, wenig Verbündete hat und noch weniger Freunde ⬦ Auch Tholia bewegt sich am Rande des Wahnsinns. Um zu verhindern, dass die Sternenflotte die Macht der Shedai für sich nutzt, entsenden die Tholianer eine Flotte, die nur ein Ziel kennt: Die Shedai zu töten - indem sie Vanguard zerstörten.

David Mack David Mack ist Autor zahlreicher Star Trek-Romane, inklusive der 'USA Today'-Bestseller 'A Time to Heal' und 'A Time to Kill'. Er entwickelte die 'Star Trek - Vanguard'-Serie mit Redakteur Marco Palmieri und schrieb den ersten und dritten Band. Weitere Romane von David Mack sind 'Wolverine: Road of Bones', 'Star Trek - Deep Space Nine: Warpath', 'Star Trek - S.C.E.: Wildfire' und 'The Sorrows of the Empire' in dem Paperback 'Star Trek - Mirror Universe: Vol. 1 - Glass Empires'. Bevor er Bücher schrieb, verfasste Mack zusammen mit John J. Ordover die Episode 'Starship Down' aus der vierten Staffel 'Deep Space Nine', sowie das Story-Gerüst für 'It's only a Paper Moon' aus der siebten Staffel. Mark lebt mit seiner Frau Kara in New York City. Mehr über ihn unter www.infinitydog.com
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Es gab Captain Kutals Meinung nach nur wenige Dinge, die so schmählich unterschätzt wurden wie eine gute Mahlzeit. Er saß allein am Offizierstisch in der Messe der und genoss sein saftiges . Die winzigen Würmer waren jung und frisch und erst vor ein paar Tagen bei einem kurzen Zwischenhalt auf Tythor nahe der Grenze innerhalb des Imperiums in die Speisekammer des Schiffes geladen worden. Er legte großen Wert darauf, solche Köstlichkeiten zu genießen, solange sie zur Verfügung standen. Schon bald würde das wachsen und hart werden, bis nicht einmal mehr der stärkste klingonische Krieger die Würmer kauen konnte. Dann waren sie nutzlos und konnten nur noch dem Abfallaufbereitungssystem des Schiffes als Rohmasse dienen.

, dachte er, während er einen großen Schluck aus seinem Krug nahm, einem stark alkoholischen Getränk, das einen scharfen Nachgeschmack hatte.

Eine Gruppe von Mitarbeitern saß auf der anderen Seite der Messe und beugte sich über ihre Tabletts mit zweitklassigem Blutkuchen. Sie sprachen wenig, aber erfüllten den Raum mit dem nassen Schmatzen ihrer Kauvorgänge. Kutal war klar, dass sie sich seinetwegen zurückhielten und nicht die Unterhaltungen führten, die normalerweise ihr Mittagsmahl begleiteten. Aber eigentlich waren Kutal die Gründe für ihr Schweigen egal. Er genoss einfach die Stille.

Er schaufelte sich eine weitere Portion sich windendes in den Mund. Während er es zerbiss, wurde er mit dem verzweifelten Todeskampf der Würmer und köstlichen Blutspritzern belohnt, die nach Salz und Mineralien schmeckten. Die Freude, die ihm das bereitete, grenzte ans Religiöse, und er schloss die Augen, um den Moment ohne Ablenkung zu genießen. Da hörte er die schweren Schritte seines Ersten Offiziers, BelHoQ, und Kutal wusste, noch bevor der Mann zu sprechen begann, dass sein perfektes Mahl ruiniert war.

»Wir haben neue Befehle vom Hohen Rat, Captain.«

Der Captain warf seinem Ersten Offizier einen Blick zu. »Ich esse gerade, verdammt noch mal!«

BelHoQ umrundete den Tisch und nahm gegenüber von Kutal Platz. »Dringliche Befehle.«

Kutal schob sein Tablett beiseite. »Wenn Sie gutes von unterscheiden könnten, hätten Sie gewartet, bis ich wieder auf der Brücke bin.« Er streckte die Hand aus und bog ungeduldig die Finger. »Geben Sie schon her.« Der Erste Offizier griff in eine Tasche seiner Uniform und zog eine Datentafel heraus. Dann legte er sie in Kutals wartende Hand. Wie der Captain erwartet hatte, enthielt sie nichts als schlechte Neuigkeiten. »Wann ist das hereingekommen?«

»Vor ein paar Minuten.«

»Es hätte warten können.« Er erhob sich, warf BelHoQ die Tafel wieder zu und marschierte zur Tür. BelHoQ folgte ihm auf den Gang, der zur Brücke führte. Die beiden Krieger gingen Seite an Seite durch die düsteren, stinkenden Gänge der , deren Deckplatten durch den beständigen Impuls des Warpantriebs vibrierten.

» soll diese vom Hohen Rat holen«, knurrte BelHoQ. »Ich würde lieber nackt an der Pforte von Gre’thor ausgepeitscht werden, als einem Romulaner zu vertrauen.«

»Leider haben wir keine andere Wahl.« Sie wichen zwei Mechanikern aus, die Reparaturen an einem offenen Schott ausführten, dann fuhr Kutal fort. »Ich habe das Gefühl, dass jemand sehr Wichtiges mit den Romulanern unter einer Decke steckt, und nicht nur, um die Föderation zu ärgern.«

Ein leises Grunzen ging BelHoQs Antwort voraus. »Ich denke, die Romulaner haben die Geheimnisse ihrer Tarntechnik gegen freies Geleit durch das Imperium getauscht, um Informationen für eine Invasion zu sammeln.«

»Vielleicht. Aber wenn, liegt das noch in weiter Ferne. Momentan konzentrieren sie sich wohl mehr auf Zersetzung als auf Eroberung.« Die Luke zur Brücke glitt vor ihnen auf. Kutal marschierte zu seinem Kommandosessel und schubste dabei Lieutenant Krom beiseite, den zweiten Offizier des Schiffes. »Bericht!«

Krom hatte gerade sein Gleichgewicht wiedergefunden, als er von BelHoQ ebenfalls weggestoßen wurde und gegen eine deaktivierte Waffenkonsole prallte. Der junge Lieutenant richtete sich schnell wieder auf und versuchte so zu tun, als wäre nichts passiert. »Wir sind weiter auf Kurs in den Gonmog-Sektor, Captain, und erwarten Befehle, um gemäß unseren neuen Anweisungen den Kurs zu ändern.«

Kutal warf BelHoQ einen finsteren Blick zu, um ihn dafür zu verwarnen, dass er die Nachricht vom Hohen Rat bereits bekannt gemacht hatte. »Steuer, setzen Sie Kurs auf das Hujok-System, wo wir den romulanischen Kreuzer treffen werden.«

Steueroffizier Qlar hämmerte auf seiner Tastatur herum. »Eingegeben und bereit.«

»Energie.« Kutal drehte seinen erhöhten Sessel zum Waffenoffizier herum. »Tonar! Lesen Sie den Bericht über die romulanischen Taktikprotokolle. Wir haben bis auf Weiteres den Befehl, mit unseren neuen Verbündeten den Schiffsverkehr der Föderation zu stören.« Ein kurzes Nicken signalisierte, dass Tonal verstanden hatte, und ohne ein weiteres Wort machte er sich an die Arbeit – eine Verhaltensweise, die sich Kutal vom Rest seiner Mannschaft ebenfalls wünschte. Kutal drehte sich wieder nach vorne und schlug mit einer Faust wiederholt in die linke Hand, während er über den derzeitigen Machtwechsel im Imperium nachdachte. Dann warf er einen Blick nach links zu BelHoQ, der auf die nächsten Worte seines Captains wartete. »Es wird nichts bringen, uns beim Hohen Rat zu beschweren. Sie werden nichts Schlechtes auf die Lieferanten der großen und mächtigen Tarntechnik kommen lassen.«

»Eine Erfindung für Feiglinge«, höhnte BelHoQ.

Kutal winkte ab. »Eine Waffe an sich ist weder feige noch tapfer. Es kommt darauf an, wie man sie einsetzt. Und ich denke, dass die Romulaner sie benutzen, um unsere Anführer – die Oberhäupter der Großen Häuser und wer weiß wen noch – zu verführen. Der Punkt ist, dass wir uns unsere Freunde sehr sorgfältig aussuchen sollten.«

»Bei allem Respekt«, protestierte BelHoQ, »wir wissen, wer unsere Freunde sind.«

»Tun wir das? Nur weil wir jemandem in der Vergangenheit vertraut haben, bedeutet das nicht, dass wir ihm immer noch vertrauen können. Forschen Sie ein wenig nach. Finden Sie heraus, welche Geheimnisse unsere guten Freunde auf Qo’noS vergraben haben, und überzeugen Sie sich davon, dass es sich immer noch um unsere Freunde handelt, bevor wir uns neue Feinde schaffen.«

Aus BelHoQs Brust stieg ein frustriertes Knurren auf. »Warum vergeuden wir unsere Zeit, während sich frei durch unseren Raum bewegen? Warum greifen wir nicht direkt an?«

»Weil wir uns nicht auf ein Duell vorbereiten, sondern auf einen Krieg. Was bedeutet, dass unsere erste Handlung darin bestehen sollte, das Schlachtfeld bereit zu machen. Denken Sie an die Lehren des Kahless: Der siegreiche Krieger gewinnt zuerst und zieht dann in die Schlacht, während der besiegte Krieger in die Schlacht zieht und erst dann zu gewinnen versucht.« Er erwiderte den trotzigen Blick seines Ersten Offiziers mit einem Starren, das keinen Widerspruch duldete. »Ich werde diesen Kampf führen, wenn ich bereit bin, ihn zu gewinnen, mein Freund – und keinen Moment früher.«

Der kräftige Geruch des Koitus drängte sich Duras’ empfindlicher Nase auf, während er durch den Flur des Bordells ging und auf dem Weg zu seiner heimlichen Verabredung an den mit Vorhängen abgetrennten Betten vorbeikam.

Es erschien ihm besonders ironisch, dass sein Kontakt von allen möglichen Treffpunkten in der Ersten Stadt diesen gewählt hatte. Normalerweise wäre Duras als Spross eines Großen Hauses einem solchen Etablissement nicht näher als hundert gekommen. Wenn er Begleitung suchte, konnte er sie in die Ungestörtheit seines eigenen Heims kommen lassen. Nur Außenweltler und Ehrlose besuchten solche Einrichtungen.

Doch als er bemerkte, wie hier jeder den Augenkontakt mit dem anderen vermied, verstand er die perverse Logik des Plans. Der wichtigste Teil des sozialen Vertrags in einem Bordell war Diskretion, was es zu einem Ort machte, an dem die Leute absichtlich vermieden, sich an die anderen um sie herum zu erinnern oder ihnen im Gedächtnis zu bleiben. Es war der anonymste Treffpunkt der ganzen Hauptstadt, und viel diskreter als sein Büro in der Großen Halle oder auf seinem Anwesen, das immer von Spionen überwacht wurde, die seine Konkurrenten auf ihn angesetzt hatten.

Er erreichte das Ende des Ganges und blieb vor einem zugezogenen Vorhang zu seiner...


David Mack
David Mack ist Autor zahlreicher Star Trek-Romane, inklusive der "USA Today"-Bestseller "A Time to Heal" und "A Time to Kill". Er entwickelte die "Star Trek - Vanguard"-Serie mit Redakteur Marco Palmieri und schrieb den ersten und dritten Band. Weitere Romane von David Mack sind "Wolverine: Road of Bones", "Star Trek - Deep Space Nine: Warpath", "Star Trek - S.C.E.: Wildfire" und "The Sorrows of the Empire" in dem Paperback "Star Trek - Mirror Universe: Vol. 1 - Glass Empires". Bevor er Bücher schrieb, verfasste Mack zusammen mit John J. Ordover die Episode "Starship Down" aus der vierten Staffel "Deep Space Nine", sowie das Story-Gerüst für "It's only a Paper Moon" aus der siebten Staffel. Mark lebt mit seiner Frau Kara in New York City. Mehr über ihn unter www.infinitydog.com



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