Mangels / Martin | Star Trek - Enterprise 2 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 508 Seiten

Reihe: Star Trek - Enterprise

Mangels / Martin Star Trek - Enterprise 2

Was Menschen Gutes tun
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-942649-90-2
Verlag: Cross Cult Entertainment
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Was Menschen Gutes tun

E-Book, Deutsch, Band 2, 508 Seiten

Reihe: Star Trek - Enterprise

ISBN: 978-3-942649-90-2
Verlag: Cross Cult Entertainment
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Bei einem unerwarteten Angriff auf die Enterprise findet das Leben eines der ersten Sternenflottenpioniere ein tragisches Ende, und Captain Jonathan Archer, der legendäre Kommandant des ersten Warp-fünf-Schiffes der Erde, verliert einen engen Freund. Über zweihundertfünfzig Jahre später werden Akten freigegeben, die die Wahrheit über diesen schicksalhaften Tag endlich ans Licht bringen könnten. Zwei alte Freunde treffen sich, um den Tatsachen auf den Grund zu gehen und zu erfahren, was wirklich geschah. Was sie schließlich herausfinden, lässt die bisher bekannten historischen Aufzeichnungen in ganz neuem Licht erscheinen und offenbart schockierende Erkenntnisse über die Jahre vor dem Irdisch-Romulanischen Krieg.

Andy Mangels Andy Mangels ist der Co-Autor mehrerer 'Star Trek'-Romane, eBooks, Kurzgeschichten und Comic-Bücher sowie dreier 'Roswell'-Romane, die er alle zusammen mit Michael A. Martin geschrieben hat. Im Alleingang ist er der Autor vieler erfolgreicher Bücher über die Unterhaltungsindustrie, wie 'Animation on DVD: The Ultimate Guide' und 'Star Wars: The Essential Guide to Characters' sowie einer beträchtlichen Anzahl von Einträgen in dem Sachbuch 'The Superhero Book' von Visible Ink Press. Er hat Hunderte von Artikeln für Unterhaltungs- und Lifestylemagazine und Zeitungen in den Vereinigten Staaten, England und Italien geschrieben. Darüber hinaus hat er Begleitbücher zu den Werken verschiedenster Filmstudios verfasst. Seine Comic-Arbeiten wurde von DC Comics, Marvel Comics und vielen anderen veröffentlicht. Für acht Jahre war er Redakteur der preisgekrönten 'Gay Comics'-Anthologie. Andy ist ein landesweit bekannter Aktivist der schwulen Szene und hat über die Jahre Tausende von Dollar für Wohltätigkeitsveranstaltungen gesammelt. Er lebt in Portland, Oregon, zusammen mit seinem langjährigen Lebensgefährten Don Hood, ihrem Hund Bela und ihrem angenommenen Sohn Paul Smalley. Seine Website ist zu erreichen unter www.andymangels.com.
Mangels / Martin Star Trek - Enterprise 2 jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


PROLOG



Obwohl ihn Lichtjahre von seiner Heimatwelt trennten, erinnerte Nog der kühle Regen, der durch die moosbedeckten Bäume fiel, an Ferenginar. Natürlich war der Geruch anders. Die Sümpfe von Louisiana rochen nach Fäulnis und Verwesung, und der lauwarme Regen – der noch nicht ganz so stark fiel wie ein , aber schon annähernd – sorgte dafür, dass der Gestank in der feuchten Luft beinahe zum Schneiden war.

Nog machte einen weiten Schritt, um einer glitschig aussehenden Pfütze auszuweichen. Im nächsten Augenblick bereute er es, als ein scharfes Ziehen durch sein überdehntes linkes Bein ging. Er versicherte sich, dass der Rucksack, der über seiner Schulter hing, nicht abrutschen konnte. Dann ließ er sich aufs rechte Knie sinken und rieb mit den Fingern das schmerzende Bein.

Es überraschte ihn, dass es immer das neue Bein war, das ihm Ärger bereitete. Es war vor ein paar Jahren aus seinem eigenen Gewebe gezüchtet worden, um das künstliche zu ersetzen, auf das er seit einer im Dominion-Krieg erlittenen Verletzung angewiesen gewesen war. Natürlich hatte er auch in einigen anderen Gelenken Schmerzen – das ließ sich mit dem Älterwerden nicht vermeiden. Aber sein neues Bein hätte sich besser anfühlen sollen, nicht schlechter als seine normalen Glieder oder das abgelegte künstliche. Seine Ärzte hatten ihn in den letzten Jahren mehrfach untersucht, aber nie war es ihnen gelungen, irgendein grundsätzliches Problem mit dem Bein zu finden. Und so war es letzten Endes stets darauf hinausgelaufen, dass sie ihm erzählt hatten, er gehe vermutlich einfach anders damit um als mit der Prothese, an die er sich in langen Jahren gewöhnt habe, und belaste daher seine linke Seite in ungewohnter Art.

Nog erhob sich, spähte den Pfad vor sich hinunter und dachte an seinen Freund. Er konnte sich nicht vorstellen, dass Klein-Jennifer viel Spaß daran hatte, im Hof zu spielen – . Schließlich schienen die meisten Menschen eine generelle Abneigung gegenüber Matsch und Nässe zu haben.

Nach ein paar weiteren Dutzend Metern beschrieb der Pfad eine Kurve, und dahinter sah Nog das zweistöckige Haus vor sich liegen. Durch mehrere der Rundbogenfenster fiel weiches Licht, und ein feiner Rauchfaden stieg aus einem Schornstein an der Südwand des Hauses träge in die schwüle Abendluft. Der Umstand, dass jemand Feuer gemacht hatte und die Lichter brannten, gab Nog Hoffnung. Er wollte seinen alten Freund überraschen und hatte ihm, auf das Risiko hin, vor verschlossenen Türen zu stehen, sein Kommen vorher nicht angekündigt.

Der düstere Pfad endete am Rand eines kleinen, gut gepflegten Rasenstücks. Nog schritt über einen gepflasterten Gartenweg, der sich durch das Grün hindurch der Eingangstür des Hauses entgegenschlängelte. Er hätte gerne gewusst, ob Jake beim Anlegen des Wegs seine Finger im Spiel gehabt hatte.

Schließlich stand Nog vor der Tür und hob die Hand, um anzuklopfen. Ihm fiel auf, dass Jake allem Anschein nach keinerlei andere Art von Signalgeber an oder neben der Tür angebracht hatte, und er fragte sich, wann sein alter Freund so ein Technikfeind geworden war. Keine Komm-Einheit, keine Sicherheitsvorkehrungen … Nog war das anders gewöhnt.

Er schlug viermal kräftig gegen die Tür und trat einen Schritt zurück. Etwas – oder jemand – rührte sich im Inneren, anschließend war undeutliches Murmeln zu vernehmen. Bei dem Geräusch machte sein Herz einen Satz. Obwohl er nicht verstehen konnte, was gesagt wurde, hatte er den Sprecher erkannt.

Die Tür öffnete sich um wenige Zentimeter, und Licht fiel aus dem Inneren nach draußen, sodass der große, dunkelhäutige Mann, der hinausspähte, nur als Silhouette zu erkennen war.

»Hallo, alter Mann«, sagte Nog. Genauso hatte Benjamin Sisko Dax immer genannt. Es schien dem Anlass irgendwie angemessen. Er sah, wie sich die Augen seines Freundes in freudiger Überraschung weiteten.

»Nog!« Jake Siskos Stimme überschlug sich leicht, als er den Namen seines Freundes schrie. Dann riss er die Tür weit auf und breitete die Arme aus.

Nog trat vor, breitete seine eigenen Arme aus und schlang sie um Jakes Unterleib. Erst nach einigen Sekunden der Umarmung fiel ihm ein, dass er ja klatschnass war. Er löste sich und blickte zu Jake auf. »Ich war mir nicht sicher, ob du mich würdest sehen wollen«, sagte Nog.

Sofort änderte sich der Ausdruck auf Jakes Gesicht – blickte er tatsächlich verwirrt drein? Dann schlug er dem Ferengi gutmütig mit der Hand auf die Schulter. »Richtig. Wie auch immer. Das ist vorbei, Nog.«

Er drehte sich um und deutete ins Innere. »Komm raus aus dem Regen und rein in meine warme, trockene Hütte. Dann kannst du mir erzählen, was dich mitten in der Hurrikansaison hinaus zu meinem Versteck getrieben hat.«

Nog leistete der Einladung Folge. Äußerlich lächelte er weiterhin, aber innerlich fragte er sich, ob die Neuigkeiten, die er Jake mitgebracht hatte, nicht einen noch stärkeren Sturm auslösen würden als den, der draußen wütete.

Mit so viel Schwung, wie seine gichtgeplagten Finger zustande brachten, zog Jake Sisko den Korken aus der Flasche. Er schenkte ihnen beiden von der dunklen Flüssigkeit ein und stellte dann die Flasche ab, während Nog nach einem der tiefen, bauchigen Weingläser griff.

»Dreiundzwanzigsechsundsiebzig? Das war ein … interessantes Jahr«, sagte Jake mit einem Blick auf das Datum der Flasche. Nog hatte sich für einen italienischen Wein entschieden, einen kräftigen Pinot Nero, der verführerisch fruchtig und nach Eichenfässern roch.

»Nicht so interessant wie dreiundzwanzigsiebenundsiebzig«, sagte Nog grinsend. »Aber ich weiß doch, wie sehr ihr Menschen die älteren Jahrgänge bei Getränken liebt.« Er hob sein Glas Jake entgegen.

Jake hob sein Glas ebenfalls und bedachte den Wein mit einem gedankenvollen Blick, während er ihn sanft kreisen ließ. »Du hast dich ohne Frage weiterentwickelt seit unseren alten Root-Beer-Tagen auf der Station.«

Nog kicherte. »Wir leben und wir lernen, Jake.« Er hielt inne, um sein eigenes Glas zu schwenken. »Auf eine alte Freundschaft.«

Klingend stieß Jake mit Nog an. »Nicht alt«, sagte er lächelnd. Er nahm einen Schluck, wobei er den Ferengi über den Rand seines Glases hinweg musterte. Sein Freund sah noch immer so aus, als sei er dem Teenageralter kaum ein paar Wochen entwachsen. »Nun, zumindest in Fall«, fügte er mit einem Grinsen hinzu. »Ich schwöre, ihr Ferengi scheint überhaupt nicht zu altern.«

Nog erwiderte das Grinsen mit glänzenden, spitz zulaufenden Zähnen. »Oh, ich habe in den letzten Jahren die eine oder andere Sache an mir machen lassen, Jake«, erklärte er und fuhr sich mit der rechten Hand über die Ohrmuschel. »Man soll schließlich die Ohren nicht hängen lassen. Ist ziemlich schwierig, eine weitere Frau herumzukriegen, wenn man wie eine geschmolzene Kerze aussieht.«

»Hattest du nicht Frauen?«, fragte Jake. »Ich kann schon gar nicht mehr sagen, mit wie vielen du verheiratet warst. Mit dreien? Mit vieren?« Er hielt inne, bevor ihm ein Vorwurf darüber hinausrutschen konnte, dass er zu mehreren dieser Hochzeiten nicht eingeladen worden war.

Nog dachte einen Moment nach und grinste dann verlegen. »Ich nehme an, das hängt davon ab, ob du Disressa für die beiden Male, die ich mit ihr verheiratet war, als zwei Frauen zählst.« Er deutete auf den Rest des geräumigen Hauses. »Wo wir gerade davon sprechen: Wo ist Korena?«

»Sie ist auf Bajor«, sagte Jake. »Das Wetter ist besser dort, und ich brauchte ein wenig Zeit für mich allein, um zu schreiben. Ich habe ein halbes Dutzend Romane angefangen, aber nichts packt mich und schüttelt sich selbst aus meinem Kopf.« Es war ein wenig gelungenes Wortspiel, und dazu eins, das Jake nie jemandem gegenüber in den Mund genommen hätte, der nicht wusste, was er meinte. Das Problem, mit dem sich Autoren seit den Tagen von Feder und Tinte herumzuschlagen hatten, war nämlich, dass Nicht-Autoren stets dachten, die Kreativität würde einfach so zur Tür hereinschneien wie eine zu Besuch kommende Muse und ein Manuskript auf ihrem Schreibtisch ablegen, als wäre es eine replizierte Tasse .

»Ich habe deinen letzten Roman vor etwa sechs Monaten gelesen«, sagte Nog und lehnte sich gemütlich auf dem replizierten Stuhl im Stil des 19. Jahrhunderts zurück, auf dem er saß. Die hohe,...


Andy Mangels
Andy Mangels ist der Co-Autor mehrerer "Star Trek"-Romane, eBooks, Kurzgeschichten und Comic-Bücher sowie dreier "Roswell"-Romane, die er alle zusammen mit Michael A. Martin geschrieben hat. Im Alleingang ist er der Autor vieler erfolgreicher Bücher über die Unterhaltungsindustrie, wie "Animation on DVD: The Ultimate Guide" und "Star Wars: The Essential Guide to Characters" sowie einer beträchtlichen Anzahl von Einträgen in dem Sachbuch "The Superhero Book" von Visible Ink Press. Er hat Hunderte von Artikeln für Unterhaltungs- und Lifestylemagazine und Zeitungen in den Vereinigten Staaten, England und Italien geschrieben. Darüber hinaus hat er Begleitbücher zu den Werken verschiedenster Filmstudios verfasst. Seine Comic-Arbeiten wurde von DC Comics, Marvel Comics und vielen anderen veröffentlicht. Für acht Jahre war er Redakteur der preisgekrönten "Gay Comics"-Anthologie. Andy ist ein landesweit bekannter Aktivist der schwulen Szene und hat über die Jahre Tausende von Dollar für Wohltätigkeitsveranstaltungen gesammelt. Er lebt in Portland, Oregon, zusammen mit seinem langjährigen Lebensgefährten Don Hood, ihrem Hund Bela und ihrem angenommenen Sohn Paul Smalley. Seine Website ist zu erreichen unter www.andymangels.com.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.