Marsh / Hill / Mackenzie | Julia Saison Band 13 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 13, 384 Seiten

Reihe: Julia Saison

Marsh / Hill / Mackenzie Julia Saison Band 13


1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-95446-604-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 13, 384 Seiten

Reihe: Julia Saison

ISBN: 978-3-95446-604-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



LIEBESHEIRAT AUSGESCHLOSSEN? von MARSH, NICOLA
Solo zur Hochzeit der Freundin? Nein, Eve bucht sich lieber einen Mann auf Zeit! Neugierig durchsucht sie das Internet, als sie auf ein Foto ihres Jugendschwarms Bryce Gibson stößt. Umwerfend attraktiv lächelt er sie an, offenbar zu allen Schandtaten bereit ...
SAG JA ZUM PARADIES von MACKENZIE, MYRNA
Als Parker ins Spielerparadies Las Vegas reist, um sein Erbe anzutreten, ist er erst mal ratlos: Was soll ein überzeugter Junggeselle wie er mit einer Hochzeitskapelle? Doch Daisy Lockett, die hübsche Betreiberin, zeigt es ihm: unerwartet und sehr romantisch ...
DIE SCHÖNE MIT DEM BRAUTSCHLEIER von HILL, TERESA
Ash glaubt zu träumen - doch die Frau gibt es wirklich! Nur mit einem langen, wehenden Brautschleier bekleidet, ist sie soeben direkt vor ihm über den Rasen gelaufen! Wer ist die Schöne, die am hellichten Tag so geheimnisvoll seine Aufmerksamkeit erregt?



USA-Today-Bestsellerautorin Nicola Marsh hat weltweit mehr als sieben Millionen Romane verkauft und diverse Preise wie den Romantic Times Reviewer's Choice Award gewonnen. Für Erwachsene schreibt sie aufregende Liebesromane, für Jugendliche spannende Geistergeschichten. In ihrer Freizeit liebt die frühere Physiotherapeutin gutes Essen, sich um ihre kleinen Helden zu kümmern und es sich mit einem guten Buch gemütlich zu machen.

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1. KAPITEL

Traummänner – leicht zu finden sind sie nicht. Eve Pemberton wusste ein Lied davon zu singen. Was hatte sie nicht schon alles versucht …!

Sie seufzte resigniert und versetzte der absurd teuren goldverzierten Hochzeitseinladung auf ihrem Schreibtisch einen kleinen Stoß.

Doch das Ding bewegte sich nicht. Die pastellfarbene Karte thronte vor ihr mit einer Hartnäckigkeit, die sie zu verhöhnen schien.

Eve wusste, was sie zu tun hatte.

Aber sie hatte keine Lust dazu.

Sie atmete tief durch, schob die Einladung beiseite und öffnete ihren Laptop. Ein guter Zeitpunkt, weiter nach ihrem Traum-Date zu suchen.

„Rein geschäftlich“, murmelte sie und überflog eine Reihe von Internet-Suchmaschinen, bis sie fand, wonach sie gesucht hatte.

Na, das kann ja nichts werden.

Sie schaute kurz auf den von kitschigen roten Herzen übersäten Bildschirm und drückte energisch auf die Eingabetaste – in der Hoffnung, das Ganze möglichst schnell hinter sich zu bringen. Ihre heutige To-do-Liste schien endlos: Angefangen mit der Jagd auf störrische Subunternehmer des Tennisturniers Australian Open, musste sie auch noch die Saison-Eröffnungsveranstaltung des Australischen Fußballverbands AFL im Stadion von Melbourne organisieren.

Sie liebte ihre Arbeit – sie managte Veranstaltungen – und hätte sich jetzt viel lieber die Fußballer des Australian Football angeschaut, als im Internet ihr Traum-Rendezvous zu finden. Aber sie musste es tun.

Sie hatte keine Wahl.

Als das erste Profil auf dem Bildschirm erschien, entspannte sie sich etwas. Nicht schlecht. Sympathisches Gesicht, sympathisches Lächeln, einfach … sympathisch. Dumm nur, dass ihr „sympathisch“ nicht genügte. „Gnadenlos gut aussehend“ war das, was sie suchte.

Ihre Finger klapperten über die Tastatur, während sie sich fünfundzwanzig Männer von Nahem betrachtete. Bald jedoch begann ihre Hoffnung zu schwinden. Kein „Wow-Effekt“, nicht ein einziger Kerl, der die Brautjungfern – ihre Freundinnen Linda, Carol und Mattie – nachhaltig beeindrucken würde. Jahrelang war sie auf den Hochzeiten ihrer Freunde allein erschienen, davon hatte sie jetzt endgültig genug. Auf jeder Hochzeit die einzige ungebundene Brautjungfer zu sein, stürzte sie regelmäßig in ein Gefühlschaos, und damit war jetzt Schluss.

Auch wenn ihre Freundinnen nie etwas sagten, ihre mitleidigen Blicke und ihre fieberhafte Suche nach einer für Eve passenden Begleitung unter den Hochzeitsgästen sprachen Bände. Schlimmer noch war das gelegentliche „ganz zufällige“ Vorstellen eines plötzlich aufgetauchten Großcousins …

Ebenso gut könnte sie sich für den ganzen Hochzeitsrummel die Worte „Verzweifelt auf der Suche“ auf die Stirn tätowieren lassen.

Aber dieses Mal war es anders. Mattie, die letzte ihrer Freundinnen, die sich anschickte, in den Hafen der Ehe einzulaufen, war überaus sensibel. Eve würde es sich ewig vorwerfen, wenn sie diesen besonderen Tag ihrer Freundin ruinierte, indem sie, wenn auch ungewollt, allein erschien.

Nur noch eine Hochzeit überstehen, eine letzte Anprobe des Brautkleids … Dieser Gedanke gab ihr neuen Schwung, und frisch gestärkt setzte sie ihre Suche fort. Als dann jedoch das fünfzigste nichtssagende Profil vor ihr auftauchte, war sie kurz davor aufzugeben.

Diese Typen hörten sich alle gleich an mit ihrem Wunsch nach einer „ausbaufähigen“ Freundschaft und ihrer Vorliebe für Strandspaziergänge und gemütliche Abendessen bei dem obligatorischen Glas guten Weins.

Sie suchte weder Freundschaften noch Beziehungen oder Ähnliches, nein danke! Sie war eine viel beschäftigte Geschäftsfrau auf der Suche nach einem Date – nicht mehr und nicht weniger. Da sie bei ihrer Arbeit ständig das Internet nutzte, sollte es doch ein Leichtes sein, hierüber ein Date zu finden, oder etwa nicht?

Ihre fünf vorangegangenen Rendezvous waren allesamt unerträglich langweilig gewesen. Nicht ein einziger Lichtblick am ganzen erbärmlichen Date-Horizont.

Dies war ihr letzter Versuch – mit der einzigen Partnervermittlung im Internet, die sie noch nicht kannte. Und im Moment waren ihre Erfolgsaussichten nicht gerade rosig.

Frustriert stieß sie sich vom Schreibtisch zurück, als plötzlich ein unscharfes Foto auf dem Monitor ihre Aufmerksamkeit erregte.

Sie klickte auf das Symbol. Ihr Atem ging schneller, als die Hälfte des Bildschirms ausgefüllt wurde mit strahlend blauen Augen, einem charismatischen Lächeln und einem kecken Grübchen, das dem ausdrucksvollen Gesicht jungenhaften Charme verlieh.

Sie hatte gnadenlos gut aussehend gesucht.

Und gefunden.

Es gab nur ein Problem: Bryce Gibson wusste genau, wie sexy er war. Schlimmer noch, er wusste, wie er auf Eve wirkte.

Bewusst ignorierte sie das wohlbekannte charmante Grübchen und überflog den Artikel.

„‚Frisch abgeworbener erfolgreicher Werbemanager kommt von Sydney nach Melbourne … möchte sich beweisen … nicht kleckern, sondern klotzen …‘, blablabla …“, murmelte sie vor sich hin, während ihr Blick zu seinem Foto zurückkehrte.

Nein, Bryce Gibson hatte sich kein bisschen verändert. Immer noch zu selbstbewusst, zu charismatisch, einfach zu … alles.

Sie hatte damals vorgetäuscht, gegen seinen umwerfenden Charme immun zu sein. Bis zu Tonys einundzwanzigstem Geburtstag – die Nacht, die alles verändert hatte.

Sie dachte an die Coming of Age Party ihres Bruders zurück – an die Nacht, in der auch sie erwachsen geworden war.

Diese Nacht hatte Eve zu dem gemacht, was sie heute war – mit neuem Aussehen, neuem Selbstbewusstsein und neuer Persönlichkeit.

Eigentlich sollte sie Bryce dankbar sein für sein Flirten und seine Neckereien. Zumindest sollte sie ihn wegen dem, was danach geschehen war, endgültig vergessen.

Wie auch immer, sie würde einiges dafür geben, dass dieser Aufschneider sie jetzt so sehen könnte …

Eve setzte sich aufrecht hin und zog ihre Hand hastig von der Maus weg.

Oh nein.

Keine gute Idee. Sogar eine sehr schlechte Idee.

Du brauchst ein Date. Ein Date mit dem sexiesten Mann der Welt.

Schon klar, aber wir sprechen hier von Bryce „Mr Supercool“ Gibson. Erinnerst du dich? Der Kerl, der seinen legendären Charme spielen ließ, bis mir die Schamesröte ins Gesicht stieg? Der ganz verrückt nach mir war, bis er mich endlich herumgekriegt hatte – und der mich dann eiskalt hat abblitzen lassen?

Das ist Vergangenheit. Heute könntest du ihm zeigen, wie weit du es gebracht hast. Wo ist dein Stolz geblieben?

Aber er wird denken, dass ich ihn sehen möchte, weil ich verzweifelt bin. Oder schlimmer noch, dass er mir noch immer gefällt. Im Übrigen habe ich diese Dating-Agentur nur aus beruflichem Interesse gewählt. Ohne Hintergedanken …

Dann mach Bryce doch einfach zu deinem Geschäftsinteresse …

Eve mahnte ihre innere Stimme zur Ruhe, schüttelte den Kopf und heftete ihren Blick auf Bryces Foto.

Er war genau ihr Typ: attraktiv, charmant, erfolgreich. Ein Mann, nach dem sich Frauen umdrehen. Mit ihm könnte sie ihren Freunden endlich beweisen, dass sie einen solchen Mann bekommen könnte – es aber aus Karrieregründen gar nicht wollte.

Eve trommelte mit den Fingern auf den Schreibtisch. Sie wusste, sie hatte keine Wahl. Die Männer, die sie bis jetzt getroffen hatte, waren indiskutabel – während ihr perfektes Date ihr gerade vom Bildschirm aus in die Augen schaute.

Sie hatte ein flaues Gefühl im Magen, als sie nach dem Telefon griff. Und sofort zog sie ihre Finger wieder zurück.

Sie konnte es einfach nicht.

Wie weit sie es auch gebracht hatte – sie konnte ihn nicht einfach anrufen und um ein Rendezvous bitten.

Es war zum Verrücktwerden.

Und je länger sie in seinen tiefblauen Augen versank und in der Erinnerung an seine sinnlichen Lippen schwelgte, umso mehr glaubte sie an Vorhersehung.

Sie hatten in jener unglaublichen Nacht etwas miteinander geteilt, das Eve in ihren kühnsten Träumen nicht für möglich gehalten hätte. Und auch ohne Happy End gab ihr doch allein die Erinnerung daran einen guten Schuss Selbstbewusstsein.

Zu gerne würde sie ihm zeigen, wie weit sie es gebracht hatte … „Tja, Gibson, sieh nur, was dir entgangen ist.“

Aber es steckte mehr dahinter, und genau das war ihr Dilemma. Es wäre naiv zu glauben, sie sei nach acht Jahren immun gegen seinen Charme. Frauen wie sie kamen nie ganz über Männer wie ihn hinweg.

Sie trug Designerkleider, modische Frisuren und Killer-Highheels, organisierte souverän Veranstaltungen und hatte schon Buchungen für das kommende Jahr. Doch ein Gedanke verunsicherte sie zutiefst: Dass Bryce ihr, wie am Ende jener besagten Nacht, zuerst sehr nahe kommen, sich dann aber aus dem Staub machen könnte.

Regeln – sie brauchte Regeln. Klare Regeln, die deutlich machten: Leg dich bloß nicht mit mir an. Regeln, die ihr immer wieder wie eine schallende Ohrfeige bewusst machten, was er im Grunde genommen war: ein Lückenbüßer bei Hochzeitsfeiern.

Mit ihren sorgfältig manikürten Fingernägeln trommelte sie nachdenklich auf einem Stapel Dokumente herum. Eve fragte sich,...



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