Mehler | Invasion auf Germania | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 136 Seiten

Mehler Invasion auf Germania


1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-96008-648-2
Verlag: Engelsdorfer Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, 136 Seiten

ISBN: 978-3-96008-648-2
Verlag: Engelsdorfer Verlag
Format: EPUB
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Wir Deutschen sind dicke da! Platzhirsch in Europa, Welt-Autoverkäufer, Finanzbestimmer in der Eurozone - man siehe nur Griechenland ... Jedoch bei den Geburtenraten in den eigenen Reihen bestimmen und planen wir offenbar nicht. Das deutsche Fundament ist morsch geworden! Es fehlen die Kinder, unser Nachwuchs im Land. Wir sind de facto eine vergreisende Gesellschaft! Da fragt sich doch, wer verteidigt dann 2040 das Land? Und jetzt kommen auch noch die Neuen zu Millionen. Fast mutet es an wie eine Invasion. Falsch! All die Heerscharen von Menschen kommen wie auf Bestellung ...

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Das ganz große Geschäft!


Wenn Millionen Menschen kommen, brauchen sie natürlich zu essen und zu trinken, Unterkunft und genauso auch Kleidung. Wir müssen berücksichtigen, dass es in Deutschland klimatisch kühler ist als in den Herkunftsländern der meisten Migranten. Dazu kommt, dass viele Menschen auf der Flucht sind und deshalb kaum noch persönliches Hab und Gut besitzen. Man kann zu Recht sagen:

Diese Hilfe muss nun von der deutschen Allgemeinheit getragen werden. Das geht in erster Linie nur über Steuergelder, doch organisieren und leisten auch Wohlfahrtsverbände und private Spender (z. B. von Spielsachen und warmer Kinderbekleidung) entsprechende Beiträge. Sogar einflussreiche Banker, Firmenbosse und andere Millionäre werden sich weltoffen und spendabel zeigen – warme Decken, Essen und Getränke benötigt immer ein Flüchtlingscamp. Zudem macht sich das gut vor der politischen Öffentlichkeit. Guter Wille und Taten zählen mehr denn je! Sicher wird man auch Fahrgelegenheiten und Freifahrkarten für den Nahverkehr zur schnelleren Integration bewilligen. Und doch dürfen wir eines nicht vergessen:

Die schnelle Hilfe und vorläufige Unterbringung von Flüchtlingen in Containerdörfern, ehemaligen Kasernen oder leer stehenden Bürogebäuden ist nur der erste Schritt in einem gesellschaftlichen Prozess. Das geht noch fast ausschließlich staatlich organisiert. Dann jedoch beginnt das eigentlich Schwierige: die Integration in die deutsche Gesellschaft! Und genau hier werden seltsamerweise politische Stimmen laut nach positiven oder negativen Eingliederungsvoraussetzungen. Ohne Heuchelei könnte man auch gleich sagen: Als wenn diese nicht schon genug durchgemacht hätten. Einerseits will man politisch als Retter erscheinen – andererseits macht bereits der Deutsche Wirtschaftsflügel im Hintergrund Druck.

Gewissen Kreisen in Deutschland kann es heute gar nicht schnell genug gehen, dass neue Gesetze zur Migration durch den Bundestag gewunken werden. Demnach soll die Problematik mit den Behördengängen (Meldeämter, Hartz 4 oder ähnlichen sozialen Grundsicherungen zum Lebensunterhalt) schneller und einfacher geregelt werden. Es geht darum, insbesondere die jungen Männer aus den Flüchtlingsströmen schnell und unbürokratisch auf den Arbeitsmarkt zu bekommen. Zweifellos ist es eine natürliche Sache, dass der Mensch für seinen Lebensunterhalt arbeiten muss. Und da überall im Land () extremer Fachkräftemangel herrscht, ist die Wegrichtung zur Integration eindeutig und klar.

Nicht ganz klar ist, ob die multikulturelle Theorie vom bunten Deutschland dann praktisch auch funktioniert, und vor allen Dingen, wenn sehr viele Flüchtlinge 2016 kommen, stellt sich die bescheidene Frage:

Zur Erinnerung: Als aus Osteuropa die Fachkräfte kamen – durch neue Freizügigkeit und Reisefreiheit –, durften im genauso schon Millionen „teure“ deutsche Arbeiter gehen. Nur wo führt uns das am Ende hin?

In der Politik und Wirtschaft weiß man genau, dass auf dem Markt noch etwas Puffer zum Ausreizen ist, bis das Fass der Entrüstung in der Gesellschaft automatisch zum Überschäumen kommt. Jedoch kann die Wirtschaftsspitze ihrem Zwang nach Wachstum und steigenden Renditen nicht entrinnen, anders funktioniert die Marktwirtschaft nicht. Deshalb verlangt es ihr nach den billigen Arbeitskräften – egal woher.

Wettbewerbsfähigkeit legitimiert so ziemlich alles, und Profitstreben ist Wettbewerb.

Da der Markt, die Krise und die Entwicklung heute instabil sind, steckt die deutsche Politik in der Klemme: Nehmen wir an, 1,5 Million junge Flüchtlingsmänner sind in Deutschland auf Asyl und bekommen nun zirka (700 Euro) Stütze in Form von Unterkunftsleistungen und Taschengeld, und sie müssen dafür nicht einmal arbeiten gehen, dann wäre das für viele Menschen aus den Krisengebieten erst recht ein Anreiz, um nur irgendwie nach Deutschland zu gelangen. Genauso würde es schlecht in der Bevölkerung ankommen, wenn Politiker massenhaft zu Wohlfahrtsleistungen für Ankömmlinge laden und dabei die eigenen hilfsbedürftigen Deutschen vergessen. Die Politik ist quasi gezwungen, die Menschen schnell in Arbeit zu bringen. Nur welche Art von wird es dann sein?

Inzwischen wird Skepsis und Unmut in der Bevölkerung laut, und all dies ist berechtigt. Wir haben 6,5 Millionen Hartz-4-Empfänger in Deutschland – allein in Berlin ist fast jeder 6. Bürger davon betroffen. Auch sie wollen logischerweise in halbwegs gut bezahlte Jobs. Das ist schon ein großes Problem für sich. Sicher könnte die Wirtschaft jetzt behaupten, die meisten von denen hätten auf Deutsch gesagt keinen Bock, anzunehmen, und deshalb müssten nun die jungen Flüchtlingsmänner aus dem Süden ran. Allerdings wird an der Volksbasis dies in der Art kaum noch jemand glauben. Längst wissen und fühlen die Menschen in vielen Städten, woher der wahre Wind heute weht und wem es dabei gut oder eher schlecht geht. Aber weiß die Wirtschaftspolitik auch, dass Hartz-4-Empfänger und andere Hungerlöhner ohnehin keine potenziellen Wähler mehr sind. Und am Ende, wie das in einer Demokratie so ist, entscheidet ja der Wähler über die wirtschaftlichen Verhältnisse und auch über die Zuwanderungspolitik im Land, oder womöglich dann doch nicht …?

Es ist schon seltsam. Warum zeigen sich gerade deutsche Unternehmerverbände und ihre politischen Marionetten so zuwanderungsfreundlich?

Zu den Beweggründen: Dass man international als Retter der Flüchtlinge in Erscheinung treten will, ist klar. Dass man sich immer noch für die Politik des 3. Reiches entschuldigt, ist auch klar. Weit über 1 Million Flüchtlinge sind 2015 gekommen. Vielleicht werden es 2016 wieder 1 Million Menschen sein – ohne die Dunkelziffern näher dabei zu beleuchten. Keiner weiß, wie viele 2017 kommen. Wenn wir von 3 bis 4 oder gar 5 Millionen Migranten in den nächsten Jahren ausgehen, dann ist das ein enormes Bevölkerungspotenzial. Die Probleme dabei seien jetzt erst einmal dahingestellt. Fakt ist, solch ein großer Zuwachs an Menschen wäre vergleichbar wie ein neues Bundesland in Deutschland. Da kommt schon mal Goldgräberstimmung auf – gewiss nicht unten in der Gesellschaft bei den . Aber sehr wohl in den Chefetagen von großen Handelsketten, bei Immobilienunternehmen sowie den Energieversorgern. Ganz ähnlich sieht die Stimmung in den Bankvorständen und Versicherungen aus.

Wie bereits erwähnt brauchen Menschen in erster Linie zu essen und zu trinken, Unterkünfte – all die kleinen Dinge des täglichen Bedarfs. Diesen kaufen Flüchtlinge in der Regel zuerst von der staatlichen Stütze aus Steuergeldern, bis dass sie später von den Ämtern in reguläre Arbeit vermittelt werden. Egal jedoch wo das Geld für den Lebensunterhalt herkommen mag, die Supermarktketten freuen sich mit Sicherheit über Millionen neue Kunden. Man wächst sozusagen zusätzlich von innen heraus.

Das Hauptgeschäft mit dem Bevölkerungszuwachs läuft über die Vermietung von Wohnraum ab. Wohngesellschaften können endlich massenhaft leer stehende Plattenbauten (besonders in Ostdeutschland) vermieten. Bisher schrumpfende Städte und vergreisende Dörfer (man siehe Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg) werden nun endlich wieder wachsen. Parallel dazu werden private Vermieter große Geschäfte machen. Immobilienhaie können frei spekulieren und satte Gewinne einfahren. Bei entsprechend hohen Migrationsraten wird das Baugeschäft eine neue Blüte erleben. Schließlich werden nach alten Marktgesetzen und unternehmerischer Planung die Mieten explodieren. Die Nachfrage bestimmt den Preis! Es ist die logische Folge im Demokratie-Kapitalismus. Mietpreisbremse, das war gestern – Goldgräberstimmung, das ist heute. Dabei wird die Politik voll und ganz mitspielen. Letztlich geht es um Steuereinnahmen in Milliardenhöhe, mit denen wiederum Integration finanziert werden kann.

Wenn wir den Energieverbrauch einer Metropole wie Berlin zum Vergleich nehmen, können wir uns vorstellen, wie viel Energie Millionen Menschen mehr verbrauchen. Und ohne Energie läuft heutzutage rein gar nichts. Auch hier wird die Nachfrage steigen. Genau dies ist im Sinne eines jeden Energiekonzerns. Manager dürfen sich jetzt schon die Hände reiben. Vermutlich müssen sogar ein paar ganz neue Kraftwerke gebaut werden. Profitable natürlich! Die subventionierten Windparks und kleinen Solaranlagen sind es...



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