E-Book, Deutsch, 100 Seiten
Meier / Kress Erlösmodelle im E-Publishing
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-8424-0040-5
Verlag: tredition
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Wie sich Medien auf Tablets und Smartphones neu erfinden können
E-Book, Deutsch, 100 Seiten
ISBN: 978-3-8424-0040-5
Verlag: tredition
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Wohl kein anderes Thema hat die Medienwelt im Jahr 2010 derart elektrisiert wie die Entwicklung von Tablet PCs und mobilen Applikationen für diese Geräte. Vor allem Verlage beschäftigen sich mit der Frage, wie sie ihre Inhalte auf neuen Wegen erfolgreich an Nutzerzielgruppen vermarkten können.Das vorliegende Werk bietet eine Zusammenschau der 20 wichtigstenArtikel zum Thema aus dem "kressreport" im Jahr 2010. Die Sammlung skizziert die aktuelle Entwicklung und verleiht der euphorischen Diskussion um Neues, Mögliches und Machbares klarere Konturen.Aus dem Inhalt. Digitale Innovation - ein Anfang. Die Strategien der Verlage. Bezahlinhalte - jetzt oder nie?. Schöne neue Vertriebswelt. Mobile Media in Marketing undWerbung. Der gläserne NutzerDer AutorChristian Meier ist Berlin-Korrespondent und Ressortleiter Digital beim "kressreport". Er studierte Amerikanistik, Geschichte undWirtschaftswissenschaften in Münster, Seattle und Berlin. Christian Meier ist Autor zahlreicher Fachbeiträge zum Thema "Medien und Journalismus".
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;4
2;Auf die Stärken besinnen;6
3;Digitale Innovation – ein Anfang;10
3.1;Die Verlage sind am Zug;11
3.2;„ Viel ausprobieren“;15
3.3;„ Mobile ist das neue Leben“;19
4;Die Strategien der Verlage;26
4.1;Eine Chance, nicht mehr;27
4.2;Im iPad- Fieber;30
4.3;„ Kulturelle Revolution“;36
4.4;„ Versuch und Irrtum“;42
4.5;Die Pad- Men;46
4.6;„ Featuritis widerstehen“;49
4.7;„ Nicht mit Print verheiratet“;53
4.8;iPad- Essentials;57
5;Bezahlinhalte – jetzt oder nie?;60
5.1;„Innovation ist unser Freund“;61
5.2;„ Schnell handeln“;67
5.3;Gegen die Umsonst- Kultur;71
6;Schöne neue Vertriebswelt;74
6.1;Digitale Büdchen;75
6.2;„ Keine Trampelpfade“;79
7;Mobile Media in Marketing und Werbung;82
7.1;Goldbären-Games;83
7.2;„ Wie die Lemminge“;88
7.3;Eintrittskarte in Markenwelt;92
8;Der gläserne Nutzer;96
8.1;Zauberwort Mehrwert;97
8.2;Weiterführende Studien;100
(S. 81-82)
Apps sind eine fantastische Möglichkeit für Unternehmen, bestehende und künftige Kunden an sich zu binden. Das Logo der Firma landet damit direkt auf dem Smartphone oder Tablet. Ist es so einfach?
Goldbären-Games
Smartphone-Anwendungen sind für Markenartikler ein interessantes Mobilmarketing-Tool, aber kein Selbstläufer
Autor: Stephan Meixner
-> Die Deutsche Post ist ein echter Dauerbrenner. Zumindest im Apple AppStore. Denn dort zählt die Smartphone-Anwendung „Post Mobil“ seit der Veröffentlichung im August 2009 zu den beliebtesten kostenlosen iPhone-Apps. Bereits in der allerersten Woche haben Verbraucher die Mini-Anwendung über 50.000mal auf ihr iPhone geladen. Einen Monat später schaffte sie es sogar auf Platz zwei der meistgeladenen kostenlosen iPhone-Apps.
Zwar haben iPhone-Besitzer nach Angaben von Apple weltweit bereits über drei Mrd. Anwendungen aus dem App-Store heruntergeladen. Auf die vorderen Plätze in den Download-Listen schaffen es aber für gewöhnlich nur Spaß- oder Spiele-Apps. Die Anwendung „Post Mobil“ dagegen überzeugt mit konkretem Nutzwert. So können Anwender mittels GPS ihre Position tracken und nach Briefkästen in ihrer Nähe suchen. Und wer keine Marke zur Hand hat, kann seine Post bequem per Handy- Porto versenden.
Anwendungen wie „Post Mobil“ veranschaulichen beispielhaft, wie immer mehr Unternehmen mit eigenen Marken-Apps in die Download- Shops von Apple & Co. drängen. Denn noch vor gut einem Jahr waren Smartphone-Apps fast nur für kleine Entwickler interessant, um Geld mit selbst programmierten Smartphone-Spielen zu verdienen. Nun aber tummeln sich zunehmend Markenartikler in den AppStores, um wie die Deutsche Post ihre Zielgruppe mit kostenlosen Mini-Anwendungen für die eigene Marke zu begeistern.
Was seine Gründe hat. Denn das steigende Interesse an Marken-Apps können Mobilmarketing-Experten leicht erklären. „Das eigene Handy oder Smartphone ist viel mehr Teil der Privatsphäre als ein Notebook oder Desktop-PC“, argumentiert stellvertretend Kurzes Vergnügen: Die Haribo-App bietet nicht viel mehr als einen Überraschungseffekt Steffen Trenkle, Leiter vom Kompetenzteam Mobile bei der Kölner Multimedia- Agentur Denkwerk. „Werbung auf mobilen Endgeräten wird daher immer dann besonders positiv wahrgenommen, wenn Nutzer selbst über Zeitpunkt und Umfang von Werbebotschaften bestimmen können.“




