Buch, Deutsch, Band 31, 352 Seiten, Kt, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 543 g
Reihe: Medienumbrüche
Konzepte – Relevanz – Geschichte, Band 1
Buch, Deutsch, Band 31, 352 Seiten, Kt, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 543 g
Reihe: Medienumbrüche
ISBN: 978-3-8376-1028-4
Verlag: transcript
. mit Daniel Müller
1. 'Bücher, die die Welt nicht braucht.' Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Der Begriff ›Leitmedien‹ ist seit einigen Jahren – mit nur leichter Übertreibung – überall und nirgends: überall wird er verwendet, nirgends wissenschaftlich erklärt. Der Begriff trifft angesichts des radikalen Umbruchs unseres Mediensystems einen Nerv, gleichzeitig aber wird er meist unreflektiert benutzt. Ausgehend von den wenigen Ausnahmen eröffnen die 'Leitmedien'-Bände die wissenschaftliche Debatte über Begriff und Phänomen der ›Leitmedien‹.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
In den beiden 'Leitmedien'-Bänden wird eine große Zahl von wissenschaftlichen Positionen zu den ›Leitmedien‹ versammelt und zwar sowohl aus sozial-, d. h. kommunikationswissenschaftlicher, auf den Journalismus ausgerichteter Perspektive (z.B. Jürgen Wilke) als auch aus dezidiert medienkulturwissenschaftlicher Perspektive (z.B. Michael Giesecke). Dieser Dialog über Fächergrenzen hinweg ist auch jenseits der ›Leitmedien‹-Diskussion ziemlich selten, erweist sich aber als sehr fruchtbar.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Die gesellschaftliche Debatte über die Zukunft der Leitmedien – respektive die Leitmedien der Zukunft – ist bereits im Gange. Die Medien, die Leitmedien-Status beanspruchen – Presse, Fernsehen – sind nervös, wie ihr Geschäftsmodell den Umbruch übersteht. Die Forschung muss sich damit auseinandersetzen und unsere Bände machen da einen Anfang, auch indem sie historische Entwicklungen untersuchen und den Begriff ›Leitmedien‹, z.T. auch fundamental, in Frage stellen.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Als früherer Journalist und Journalistik-Dozent bin ich da voreingenommen. Ich denke in erster Linie an ein Gespräch mit einem Verantwortlichen eines ›klassischen‹ (darf man altmodischen sagen?) Leitmediums gemäß der journalistischen Vorstellung von Ko-Orientierung, sagen wir mit Werner d'Inka von der FAZ.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Die Bände versammeln fächerübergreifend Beiträge zum aktuell viel – aber meist unreflektiert – diskutierten Begriff und Phänomen der ›Leitmedien‹.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Medien- und Kommunikationswissenschaften Kommunikationswissenschaften
- Sozialwissenschaften Medien- und Kommunikationswissenschaften Medienwissenschaften Mediengeschichte
- Sozialwissenschaften Medien- und Kommunikationswissenschaften Medienwissenschaften Medientheorie, Medienanalyse




