Oehm | Kann Kunst autonom sein? | Buch | 978-3-95832-420-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 448 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 222 mm, Gewicht: 646 g

Reihe: Ästhetisches Denken

Oehm

Kann Kunst autonom sein?

Eine interdisziplinäre Annäherung an eine akute Frage der Ästhetik
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-95832-420-6
Verlag: Velbrueck GmbH

Eine interdisziplinäre Annäherung an eine akute Frage der Ästhetik

Buch, Deutsch, 448 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 222 mm, Gewicht: 646 g

Reihe: Ästhetisches Denken

ISBN: 978-3-95832-420-6
Verlag: Velbrueck GmbH


Die Frage nach der Entwicklung des Kunstbegriffs ist – angesichts der zunehmenden Entgrenzung der Genres Kunst, der prognostizierten radikalen Transformation des Kunstverständnisses und der Kunstproduktion durch die atemberaubenden Potentiale der KI, der anhaltenden Diskussionen um Zweck oder Zweckfreiheit der Kunst wie auch um grundlegende Defizite eurozentrischer Diskurspositionen – virulenter denn je. Angesichts dessen stellt das Buch die provokante Frage: Kann Kunst autonom sein?
Durch alle kritischen Debatten zieht sich dabei wie ein roter Faden ein Aspekt, der seit Beginn des 18. Jahrhunderts im Zentrum der modernen westlichen Kunstkonzeption steht: das Ideal der Autonomie der Kunst. Soll Kunst nur sich selbst verpflichtet sein, nur den Kriterien, die sie sich selbst gegeben hat? Oder hat sie, gerade heute, eine gesellschaftspolitische Verpflichtung zu erfüllen, soll sie – die Diskussionen um die documenta 15 und die Aktionen des Zentrums für politische Schönheit legen davon beredt Zeugnis ab – Stellung beziehen und nicht mehr nur reine Kunst sein? Kann sie heute noch ein autonomes Feld für sich reklamieren oder ist dies nicht mehr zeitgemäß? Konnte sie es jemals? Wie autonom kann Kunst überhaupt sein? Was heißt eigentlich ›Autonomie‹, wenn wir von Kunst sprechen? Und heißt ›Autonomie‹ in der bildenden Kunst das Gleiche wie in der darstellenden Kunst, der Literatur oder den musischen Künsten?
In Anbetracht der derzeitigen Entwicklungen haben das Thema und die sich daran anschließenden Fragen weiter an Dringlichkeit und Aktualität gewonnen. Das vorliegende Buch greift eben diese Dynamik auf. Dabei zeichnen sich die darin versammelten Beiträge durch ihre interdisziplinäre Breite aus: Vertreter:innen aus Philosophie, Soziologie, Medien-, Musik-, Literatur-, Kunst- und Kulturwissenschaft, aus Kunstkritik und Kuratieren greifen die Thematik aus vielfältigen Perspektiven auf und entwickeln fachübergreifend neue Perspektiven auch auf bislang unbeachtete oder marginalisierte Aspekte zur Frage nach der Autonomie der Kunst.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Oehm, Stefan
Stefan Oehm ist Mitherausgeber des philosophischen Online-Periodikums Mythos. Journal für Ästhetik. Er war 10 Jahre Co-Geschäftsführer einer Galerie für aktuelle Kunst in Düsseldorf (Galerie 102) und über 35 Jahre in der Werbung als Texter und Creative Director tätig. Er verfasste mehrere
sprachkritische Monographien zur Kunst.



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