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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 327 Seiten

Reihe: SOKO Steiermark

Pass SOKO Steiermark

Spannende Krimis aus Österreich (1)
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-7427-7838-3
Verlag: neobooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Spannende Krimis aus Österreich (1)

E-Book, Deutsch, Band 1, 327 Seiten

Reihe: SOKO Steiermark

ISBN: 978-3-7427-7838-3
Verlag: neobooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Im ersten Teil dieser Trilogie muss Inspektor Müller eine Mordserie in Voitsberg aufklären. Obwohl ihm und seinen Leuten nach und nach das Motiv immer näher kommt, werden die Polizisten auch durch Erkenntnisse zu anderen Verbrechen in Trab gehalten. Dennoch können die Polizisten den Kreis um den Mörder immer enger werden lassen. Der zweite Teil spielt sich in und um Liezen ab. Das Ausseerland wird zum Schauplatz von Mord und Drogen. Im dritten Teil verbündet sich die Polizei mit den Obdachlosen in Graz um den Mord an einem jungen Mädchen aufzuklären. Dabei lernen sie Kathi kennen, die im Laufe der SOKO eine weitere Rollen spielen wird.

Österreich ist, für mich als Bayer, meine zweite Heimat geworden, ich liebe das Land und die alten Traditionen, die Natur, Berge und Seen. Inspiriert durch meine Erlebnisse war es nur eine Frage der Zeit dem Wunsch nachzukommen diese 'zweite Heimat' zum Schauspiel mehrerer Krimis werden zu lassen. Aber auch alltägliches und zeitkritisches wird in anderen Büchern veröffentlicht, die der geneigte Leser, als kritische Werke ansehen muss.
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Man hatte Janos in ein Zimmer gebracht das vergitterte Fenster hatte. Vor der Türe stand ein Posten. Ein weiterer Kollege des Postens war bereits beim BMW und die Spurensicherung ebenfalls schon unterwegs.


Müller beschloss, Katja ein wenig schmoren zu lassen. Sie gingen in den versperrten Raum zu Janos. Dieser wirkte gelassen, aber Müller wusste, dass ihm das mit Sicherheit noch vergehen würde. „Jetzt erklären Sie uns mal, wie die Kollegen in Ungarn ihr Alibi überprüfen können, wenn Sie nicht dort sind?“ „Nicht mein Problem“ lachte Janos. Begner wollte wissen, für wen die Drogen waren. Wieder lachte Janos: „Sie wissen doch, ab und zu hilft das Zeug, das ist meines.“ „Nichts verkauft?“ Janos schaute Begner an: „Nein, wie kommen Sie darauf ich würde Drogen verkaufen?“ Als Müller sagte, dass die Kollegen in Ungarn darüber Bescheid wüssten, schaute Janos etwas verächtlich, aber er lachte weiter.

Müller bekam eine SMS. Er sah aufs Handy und ging nach draußen, um zu telefonieren. Helga, die Sekretärin, meldete sich aus dem Büro. Es sei alles glattgegangen und keine Sekunde zu spät. Dieser Janos war mit Gepäck weggefahren, und wie es den Anschein machte, sei er laut der ungarischen Kollegen auf dem Weg nach Österreich. Die Kollegen würden sich bei Müller melden, wenn sie über die Grenze fahren. „Toll“, sagte Müller, „wir haben nur jetzt ein kleines Problem.“ „Probleme sind da gelöst zu werden Herr Müller.“ „Na ja, wenn die ungarischen Kollegen dem Janos nach Österreich folgen, wer ist dann unser Janos, den wir hier festgenommen haben?“ Sekunden lang war es still am Telefon. Die Sekretärin stotterte in den Apparat: „Ihr habt den Janos?“ Müller antwortete und beendete mit den Worten „Das werden wir bald wissen und vielen Dank“, das Gespräch.


Er öffnete die Bürotür und bat seine Kollegen zu kommen. „Haltet Euch fest, die ungarischen Kollegen verfolgen Janos, der sich anscheinend auf den Weg nach Österreich gemacht hat.“ Alle schauten ihn ungläubig an. „Mir geht es genau so, glaubt mir. Warten wir ab. Wir behalten den Janos hier und schauen, welcher Janos kommt.“

Gerhard, mach die Papiere fertig, den behalten wir auf jeden Fall bis morgen Abend hier.“ Die anderen folgten dem Abteilungsinspektor zu Katja. Sie tat Müller ein wenig leid, aber er musste wissen, was gespielt wurde. „Katja, wir haben nicht nur Drogen, wir haben auch eine Tote Landsfrau und Freundin von Ihnen, Sie sollten mit uns sprechen.“ Katja schaute einen nach dem anderen an. „Ich weiß nichts, verstehen Sie, ich weiß nichts.“ Müller und die Kollegen verstanden, dass sie nichts sagen wollte, sie durfte nichts sagen, vermutlich wurde sie unter Druck gesetzt. „Gehen Sie Katja, aber halten Sie sich zu unserer Verfügung“ entschied Müller. „Wir können jetzt nur gespannt sein, wer dieser Janos ist, der auf dem Weg zu uns ist.“


Die ungarischen Kollegen meldeten sich bei Müller. Sie hatten die Grenzen in Richtung Wien passiert und waren diesem Janos auf den Fersen. Müller bat die Kollegen sich wieder zu melden, wenn der Observierte die Autobahn verlasse. Egal wo und wann, er wollte informiert sein. Die Kollegen sagten zu sich zu, melden. Er schaute wieder auf seine Uhr. Alles in allem etwa noch vier Stunden, wenn sie nach Mitterndorf durchfuhren. Nach einigen Stunden, die Müller und seine Kollegen mit dem Verfassen von Berichten verbracht hatten, meldeten sich die ungarischen Kollegen erneut bei Müller. Sie teilten ihm mit, dass der Verdächtige in Bruck an der Mur die Autobahn verlassen hatte und zu einem kleinen Hotel gefahren war. Er hatte dort eine Frau getroffen und ihr ein Päckchen übergeben. Die Kollegen vermuteten, dass es sich um Rauschgift handeln könne. Er war nach der Übergabe mit dem Mädchen ins Hotel gegangen. Müller überlegte, er teilte den Kollegen mit, dass er in Bruck anrufen würde und österreichische Kollegen die weitere Observation machen sollten. Sollte sich der Verdächtige bis zu deren Ankunft allerdings wieder auf den Weg machen, bat er die Ungarn dran zu bleiben.


Müller rief in Bruck an der Mur an und schilderte die Lage des Falls. Der Postenleiter bestätigte, dass er einen zivilen Wagen zum Hotel schicken werde, der dann die Ungarn ablöst. Müller bat seine Nummer an die Polizisten weiter zu geben, damit diese ihn auf dem Laufenden halten können. Sie sollten sich aber auf jeden Fall bei ihm melden, wenn sie die Kollegen abgelöst hatten. Alles wurde bestätigt.

Schon zehn Minuten später meldeten sich die Brucker Kollegen, die vor dem Hotel Posten bezogen hatten. Müller gab ihnen die Anweisung sich zu melden, wenn der Mann wieder auf der Autobahn war. Er ging im Kopf nochmals alles durch. Dann rief er im Drogendezernat in Graz an. Er bat die Kollegen eine kleine Sammlung der Drogengeschäfte in und um Liezen zusammenzustellen und diese mit einem Fahnder bringen zu lassen. Auch hier hinterließ er seine Telefonnummer und bat, dass der Kollege anrufen möge, um direkt zu ihnen zu stoßen.
Nach fünf meldeten sich die Kollegen aus Bruck wieder. Der Verdächtige hatte das Hotel verlassen und sich wieder auf die Autobahn begeben. Müller bat die beiden sich bei Verlassen der Autobahn wieder zu melden.

Genug geschlafen Gerhard“ weckte er Begner lachend, der missmutig von seinem Bericht aufschaute. Man solle in zwanzig Minuten in seinem Büro sein. Pünktlich kamen die Kollegen ins Büro. Müller, der nachgedacht hatte, wie sie weiter verfahren könnten, teilte seine Leute ein. „Passt auf, Ihr zwei fahrt nach Bad Mitterndorf und beobachtet Katja. Gerhard, wir beide werden zur Autobahn fahren und dort warten. Ich rufe die Kollegen an die dem Mann folgen und teile Ihnen mit, dass wir an dieser Tankstelle beim Kreisverkehr übernehmen werden. Wir halten telefonischen Kontakt.“

Es kam Bewegung in die Männer. Auf dem Weg vom Hotel zur Tankstelle meldete sich der Abteilungsinspektor bei den verfolgenden Kollegen. Sie sollten anrufen, wenn sie die Autobahn verlassen und am Telefon bleiben, bis er und Begner übernommen hatten.

Sie erreichten die Tankstelle. Begner fragte Müller: „Kaffee?“ Müller antwortete mit „Kaffee.“ Begner ging in die Tankstelle hinein, um Kaffee zu holen. Als er wieder im Auto saß, fing er an zu lachen. Müller schaute ihn fragend an. „Weißt Du noch Hubert, als wir in dieser kleinen Ortschaft den Verdächtigen observiert haben? Du hast den Kaffee geholt und dann kam die alte Frau an den Wagen.“ „Oh ja, ich musste meine Marke zeigen, um zwei Gläser zu bekommen und die Dorfzeitung, nein, die ältere Dame hatte wirklich geglaubt, Du verkaufst das Auto, unseren Dienstwagen“ lachte auch er jetzt.


Es dauerte etwas länger, dann meldeten sich die Kollegen aus Bruck. Der Verdächtige hatte bei der Abfahrt Liezen die Autobahn verlassen. Ein schwarzer BMW mit ungarischen Kennzeichen. Müller hielt den Kontakt. Der BMW kam und fuhr zur Tankstelle. Beide duckten sich im Wagen. Müller bedankte sich bei den Kollegen und wünschte eine gute Rückfahrt. Der Mann tankte, ging zahlen und fuhr weiter auf der Bundesstraße. An einer Ampel setzte er den Blinker. Es ging in die Stadt hinein. Er hielt an einem Spielcasino. Aus dem Schatten kam ein Mann auf das Auto zu. Er nahm ein Päckchen in Empfang und verschwand wieder so, wie er gekommen war. „Interessant“, dachte Müller, das wird die Kollegen der Drogenfahndung sicher interessieren, wie das abläuft. Danach setzte sich der BMW wieder in Bewegung. Die beiden folgten dem Fahrzeug in größerem Abstand, aber nachdem er Liezen verlassen hatte, war ihnen klar, wo er hin wollte. Müller informierte Planner, das der Verdächtige auf dem Weg zu ihnen sei. Sie wollten ihm nicht zu dicht folgen, wären aber kurz nach dem Verdächtigen bei ihnen.


Gerade als sie an Untergrimming vorbeifuhren, meldete sich der Kollege vom Drogendezernat. Müller bat ihn, nach Bad Mitterndorf zu kommen. Er sollte auf dem Parkplatz bei der Trafik warten. Der Kollege bestätigte und legte auf. „Ich bin gespannt, was der uns alles zu erzählen hat“ war Müller neugierig. „Hubert, ich habe das Gefühl, wir schlittern von einem in den anderen Schlamassel, aber wir halten durch.“ Müller brach wieder in Lachen aus, „Das Gerhard, hält uns frisch.“ Begner bedankte sich und konzentrierte sich weiter auf die Fahrt. Der Verdächtige verließ die Bundesstraße und fuhr nach Bad Mitterndorf rein. Begner fuhr geradeaus weiter. Er gab Gas und bog eine Abzweigung später ab. Langsam näherten sie sich dem Personalhaus. Sie stellten das Fahrzeug an und gingen langsam in die Richtung in der Begner das Auto der Kollegen entdeckt hatte.

Der Verdächtige war inzwischen ins Personalhaus gegangen. „Strobl Sie passen auf der Rückseite auf, Planner vorne. Gerhard Du gehst zur Trafik und nimmst dort den Mann des Drogendezernats in Empfang. Ich warte hier auf Euch, erst dann werden wir drei ins Haus gehen.“ Seine Leute machten sich auf den Weg.


Begner nahm den Drogenfahnder, der kurz danach eingetroffen war, mit zu Müller. Er war von Begner informiert worden und wusste Bescheid. Müller nahm Blickkontakt mit seinen Leuten auf und nickte ihnen zu. Die hoben die Daumen. Leise öffneten sie die Haustüre. „Gut geschmiert“, dachte Müller. Sie gingen nach oben. Im Zimmer von Katja hörten sie nur leise Stimmen. Aber sie war nicht alleine. Begner stemmte sich gegen die Türe und brach diese auf. Sie stürmten das Zimmer, sahen Katja auf dem Bett sitzen und …. eine andere junge Frau. Jetzt standen sie da und konnten es nicht fassen. „Wo ist Janos?“, fragte Müller. „Den haben doch Sie im Gefängnis“,...



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