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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 4

Reihe: Köbi Krimis

Pörtner Köbi Santiago

Der vierte Köbi Krimi
2. Auflage 2015
ISBN: 978-3-906247-04-5
Verlag: Edition Aisatore
Format: EPUB
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz

Der vierte Köbi Krimi

E-Book, Deutsch, Band 4

Reihe: Köbi Krimis

ISBN: 978-3-906247-04-5
Verlag: Edition Aisatore
Format: EPUB
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz



In seinem vierten Fall trifft Köbi auf der Plaza Quintana in Santiago de Compostela ein Gespenst. Das Gespenst von Mark Haussmann, dem ehemaligen Zürcher Hanfkönig. Gemeinsam kehren sie nach Zürich zurück, um Marks Tochter zu treffen, die nichts von ihrem legendären Vater weiss. Kaum in Zürich wird Mark umgebracht und Köbi hat einen neuen Fall am Hals, der in tief ins Hanfgeschäft und in die Zeit der Zürcher Jugendunruhen in den 1980er-Jahren zieht.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Gespenster
Mark Haussmann
Dinah Stettler
Diego Roberto
Connections
Reisefieber
Räubergeschichten
Sihlfeld
Morgengrauen
Nora Stettler
James
Edy
Dronenhalle
Weinstube
Beat Weber
Biergarten
Kündigung
Pedro
Tanja
Wohnungsübergabe
Albert Kunz
Frank Senn
Aufklärung
Johannes Grossenbacher
Jean-Claude Detruche
Robert Gordon
Luca Wasmeier
Rapport
Shopping
Nancy Manara
Armani und Pitbull
Martin Manara
Lowlife


Er hatte mich einmal gerettet. Ewig her, aber trotzdem. Ich war noch keine siebzehn. Ich wollte mich engagieren. Auf die Straße gehen für das autonome Jugendzentrum, das AJZ. Ich war zu weit hinten in der Demo. Wenn so eine Panik losgeht, Tränengasnebel dir die Sicht und den Atem rauben, aber von allen Seiten gedrückt und gestoßen wird, wenn von links Gummigeschosse geflogen kommen, rechts eine Mauer ist und rund um dich Geschrei, dann weißt du gar nicht, wie du vorwärtskommst, aber irgendwie kommst du weiter und irgendwie siehst du einen Durchgang zwischen zwei Häusern und stürzt hinein. Stehen bleiben. Durchatmen. Feuer in der Lunge. An die Wand gelehnt in diesem Innenhof, vornübergebeugt, die Augen brennen, du kannst sie nicht aufmachen. Stimmen, Schritte. Schwarze Stiefel. Blaue Kampfoveralls. Runde Strohschilder. Weiße Helme mit einem großen schwarzen P darauf. »Da sind sie!« Ein Knall. Eine Tränengaspetarde kommt geflogen. Eine volle Ladung ins Gesicht. Taumeln, umdrehen, die Gummigeschosse prasseln auf den Rücken. Panik, weil du weißt, was mit denen passiert, die sie in einem Hinterhof stellen. Knüppel, Knochenbrüche, Knast. Eine Hand reißt mich fort, eine halbe Zitrone wird mir ins Gesicht gedrückt, unter die Augen, noch im Rennen durch den Nebel. Das tut gut. Ich schaue kurz auf. Sehe ein Paar Augen hinter einer Schwimmbrille, ein vermummtes Gesicht. Eine Wasserflasche wird mir gereicht. Das juckende Gesicht abspritzen, noch immer rennend. Die Gestalt springt auf einen Container, zieht mich hoch, weiter auf ein Vordach, in den nächsten Hinterhof, auf der anderen Seite raus und die Straße hinunter. Wir sind hinter der Linie. Ich stehe auf dem Trottoir, in der Luft noch immer der beißende Geruch von Tränengas, aber mir kommt es wie frische Bergluft vor. Wir finden einen Brunnen. Mein Retter nimmt das Tuch vom Gesicht und klopft mir auf die Schulter.



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