Retkowski Familiale Generationensorge

Eine qualitative Studie über Alter(n) zwischen Gestern und Morgen
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-8353-2022-2
Verlag: Wallstein Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Eine qualitative Studie über Alter(n) zwischen Gestern und Morgen

E-Book, Deutsch, Band 8, 261 Seiten

Reihe: Göttinger Studien zur Generationsforschung. Veröffentlichungen des DFG-Graduiertenkollegs "Generationengeschichte"

ISBN: 978-3-8353-2022-2
Verlag: Wallstein Verlag
Format: PDF
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Generationenbeziehungen im hohen Lebensalter: Beziehungsmuster der Sorge und der Wandel von Familie. Wie denken Menschen zu Beginn des 21. Jahrhunderts über das eigene Altern und die Rolle der Generationenbeziehungen? Welche Subjektivitäten bringt die Lebensphase 'Alter' und die Intimität familialer Generationenbeziehungen hervor? Die erziehungswissenschaftliche Studie versteht Generationensorge als individuellen Aushandlungsprozess um die Bedeutung von Familie zwischen Annäherung und Distanzierung, Verpflichtung und Befreiung, Tradierung und Wandel. Anhand von Interviews werden die Sorgegeschichten von Frauen und Männern über das Altern ihrer Eltern und eigene Alter(n)serwartungen erzählt. Dabei werden unterschiedliche Formen der Deutung der Eltern-Kind-Beziehung, die Bedeutungen der Lebensphase Alter und die Positionierungen innerhalb von Familienbeziehungen rekonstruiert und in ihre gesellschaftlichen Bezüge eingebettet.

Alexandra Retkowski, geb. 1975, Studium der Pädagogik, Soziologie und Slavischen Philologie an der Universität Göttingen; seit Oktober 2011 am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte der Sozialen Arbeit an der Universität Kassel.
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1;Titelseite;4
2;Impressum;5
3;Inhalt;6
4;Teil I: Einleitung;8
5;Teil II: Theoretische und methodische Konzeption der Untersuchung ;16
5.1; 1. Gesellschaftlicher Wandel von Familie, Generationenbeziehungen und Alter(n): Von der Nuklearfamilie zur multilokalen Mehrgenerationenfamilie;16
5.1.1; 1.1 Die Phase des letzten Lebensalters: Alter(n), Sterben, Tod;24
5.1.2;1.2Theoretische Perspektiven auf Generationen in Familie und Gesellschaft ;29
5.1.3; 1.3 Zugänge zum Begriff der Generationensorge;37
5.2; 2.Methodischer Ansatz und Forschungsdesign;49
5.2.1; 2.1 Die dokumentarische Methode ;49
5.2.2;2.2Das episodisch-narrative Interview;57
5.3; 3. »Habitus der Sorge« als Zugang zur Analyse familialer Generationensorge ;63
6;Teil III:Ergebnisse der empirischen Untersuchung;68
6.1; 4. »Solidarischer Sorgehabitus«: Kollektive Normierungen familialen Zusammenhalts;68
6.1.1; 4.1 Empathische Solidarität: Die Geschichte von Angela Witte;69
6.1.2; 4.2 Restriktive Solidarität: Die Geschichte von Heinrich Riemann;88
6.1.3; 4.3 Prekäre Solidarität: Die Geschichte von Annette Köhler;101
6.2; 5. »Ambivalenter Sorgehabitus«: Generationale Differenzen und ihre mimetische Bearbeitung ;110
6.2.1; 5.1 Ambivalente Dynamik ›kriegsbedingte Vaterlosigkeit‹;111
6.2.2; 5.2 Ambivalente Dynamik ›psychische Krankheit‹: Die Geschichte von Luise Dohm;151
6.2.3;5.3 Ambivalente Dynamik ›Bildungsdifferenz‹: Die Geschichte von Konrad Schuster ;161
6.3; 6. »Konflikthafter Sorgehabitus«: Familiale Vertragsbrüche und Neuanfänge;173
6.3.1; 6.1 Materiale Enterbung: Die Geschichte von Karl-Günther Schumann;174
6.3.2; 6.2 Genealogische Enterbung: Die Geschichte von Mareike Stark ;197
6.3.3; 6.3 Verweigerung des familialen Generationenvertrags: Die Geschichte von Karin Dietrich;206
7;Teil IV:Schlussfolgerungen;222
7.1;7.Die Habitusformen der Sorge im Überblick ;222
7.2; 8. Systematisierende Überlegungen zur Typologie familialer Generationensorge ;235
7.3; 9. Familiale Generationensorge und gesellschaftliche Perspektiven ;239
8;Danksagung;244
9;Literaturverzeichnis;245


Retkowski, Alexandra
Alexandra Retkowski, geb. 1975, studierte Pädagogik, Soziologie und Slavische Philologie an der Universität Göttingen. Seit Oktober 2011 arbeitet sie am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte der Sozialen Arbeit an der Universität Kassel.



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