Rimmer | Sinnlich und verboten süß | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 144 Seiten

Reihe: Baccara

Rimmer Sinnlich und verboten süß


1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-7515-3619-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 144 Seiten

Reihe: Baccara

ISBN: 978-3-7515-3619-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Was für ein Po! Lizzie entdeckt neue Seiten an ihrem Boss, seit sie gekündigt hat, um sich den Traum von der eigenen Konditorei zu erfüllen. Der Ölbaron tut alles, um sie zu halten - und flirtet plötzlich heiß mit ihr. Nur sein Singledasein aufgeben, das will er nicht ...



Christine Rimmers Romances sind für ihre liebenswerten, manchmal recht unkonventionellen Hauptfiguren und die spannungsgeladene Atmosphäre bekannt, die dafür sorgen, dass man ihre Bücher nicht aus der Hand legen kann. Ihr erster Liebesroman wurde 1987 veröffentlicht, und seitdem sind 35 weitere zeitgenössische Romances erschienen, die regelmäßig auf den amerikanischen Bestsellerlisten landen. Diese vielfach ausgezeichnete Autorin stammt ursprünglich aus Kalifornien und wollte unbedingt Schauspielerin werden, weshalb sie nach New York ging. Doch nicht als Schauspielerin, sondern als Autorin machte sie sich einen Namen, als sie wieder zurück nach Südkalifornien kam und Kurzgeschichten, Gedichte und Theaterstücke verfasste. 1984 begann sie, ihre erste Romance zu schreiben, und stellte fest, dass es ihr fast so viel Spaß machte wie einen Liebesroman zu lesen. Sie ist fest entschlossen, die nächsten Jahrzehnte dabei zu bleiben! Christine Rimmer lebt mit ihrem Mann und ihrem jüngsten Sohn im amerikanischen Bundesstaat Oklahoma.

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1. KAPITEL


„Tu mir das nicht an. Du weißt, dass ich ohne dich nicht leben kann.“

Wie macht er das nur? fragte sich Lizzie Landry, deren Entschluss sofort ins Wanken geriet. Gleichzeitig dachte sie, dass er ohne sie wirklich verloren wäre. Sie rief sich zur Ordnung. Was war ihr Problem? Nach fünf Jahren, die sie mit Ethan Traub verbracht hatte, sollte sie immun sein gegen seinen überwältigenden Charme und seine schamlosen Schmeicheleien. Und das war sie auch. Meistens. Es war nur so, dass sie es hasste, ihn allein zu lassen, wenn er sie brauchte. Was er ständig tat. Aber sie musste stark sein. Die Trennung war unausweichlich.

Sie hielt dem samtweichen Ausdruck in seinen dunklen Augen stand und sah ihn sehr streng und entschieden an. „Du hältst mich seit Monaten hin. Diesmal funktioniert das nicht. Wir müssen darüber reden.“

Seine Miene verfinsterte sich. „Es gibt nichts zu bereden. Du kommst mit mir nach Montana. Wenn du immer noch unglücklich mit …“

„Ich bin nicht unglücklich“, unterbrach Lizzie ihn. „Es ist nach wie vor wundervoll, für dich zu arbeiten. Wenn ich noch immer für jemanden arbeiten müsste, dann für dich.“

„Großartig. Dann haben wir kein Problem. Du kannst weiterhin für mich arbeiten.“

„Nein. Ich will zukünftig mein eigener Chef sein. Das war schon lange mein Ziel. Und du weißt, dass ich mich selbstständig machen möchte, weil ich es dir immer wieder gesagt habe. Zwei Wochen Kündigungsfrist. Das halte ich für fair.“

„Zwei Wochen!“ Aufgebracht stand Ethan auf und stützte sich mit den Händen auf seinen Schreibtisch. Er war ein eins sechsundachtzig großer und imposanter Texaner, der umwerfend gut aussah. „Das kommt nicht infrage. Du brauchst länger als zwei Wochen, um einen Ersatz für dich zu finden. Und da wir am Donnerstag abreisen, kannst du dich nicht auf die Suche machen.“

„Ich habe dir doch gesagt, dass ich nicht mit nach …“

„Oh, doch“, schnitt er ihr das Wort ab. „Du kommst mit. Aus vielen Gründen.“

Lizzie unterdrückte ein Stöhnen. „Bitte, zähle sie nicht auf. Ich habe sie alle gehört.“

„Und jetzt hörst du sie dir noch einmal an.“

Erneut erklärte Ethan ihr, dass er ohne sie nicht zurechtkäme und sie zu diesem Zeitpunkt unmöglich kündigen konnte. „Du weißt, dass ich Zeit brauche. Es wird nicht einfach sein, eine neue Assistentin zu finden, die so gut ist wie du. Jemand, der rundum flexibel, gescheit und tüchtig ist. Jemand, der Ruhe ausstrahlt, mit dem man aber auch Spaß haben kann. Jemand, der in der Lage ist, das Büro zu managen und das Haus …“

Und so weiter. Ja, Lizzie war geschmeichelt gewesen, als er ihr all das zum ersten Mal gesagt hatte. Doch nachdem sie monatelang vergeblich versucht hatte, ihm klarzumachen, dass sie sich neu orientieren wollte, langweilte sie seine Lobeshymne. Dennoch ließ sie ihn ausreden. „Montana ist nichts für mich“, erinnerte sie ihn dann erneut. „Ich bin in Midland geboren, eine waschechte Texanerin. Und ich bleibe hier und eröffne wie geplant meine Patisserie. Du musst dich an diese Vorstellung gewöhnen. Denn du änderst meine Meinung nicht. Diesmal nicht.“

„Traub Oil Industries braucht dich.“

„TOI konnte über dreißig Jahre lang sehr gut auf mich verzichten.“

„In Ordnung.“ Ethan richtete sich zu seiner vollen Größe auf. „Ich brauche dich.“

Sie saß noch immer auf dem Stuhl auf der anderen Seite des Schreibtischs und erwog aufzustehen. Schließlich war sie nur acht Zentimeter kleiner als er. Dann müsste sie nicht länger zu ihm aufschauen. Aber sie konzentrierte sich darauf, ruhig und entschlossen zu wirken. „Du brauchst mich nicht. Nicht wirklich. Du wirst gut zurechtkommen.“

Er schüttelte den Kopf. „Lizzie, Lizzie, Lizzie …“ Mit einem schweren Seufzer setzte er sich wieder. „Wie wäre es mit einer Bonuszahlung? Bleib ein bisschen länger. Dann hast du mehr Geld in der Tasche, wenn du gehst.“

Frage nicht nach der Summe, sagte sie sich streng. Aber sie war schon mal völlig pleite gewesen – eine Erfahrung, die sie unter keinen Umständen wiederholen wollte. „Wie hoch ist der Bonus?“

Ethan nannte ihr einen unglaublich hohen Betrag.

Sie schnappte nach Luft. „Das ist ein Scherz.“

„Nein, mein voller Ernst.“

Jetzt geriet ihr Entschluss tatsächlich ins Wanken. Zudem hatte sie ein schlechtes Gewissen. Er hatte große Pläne, die er in Montana umsetzen wollte. Vielleicht sollte sie zumindest noch so lange bei ihm bleiben. Sie bemerkte das Glitzern in seinen Augen. Offenbar war ihm bewusst, dass er sie geködert hatte.

„Überleg es dir, Lizzie. Du weißt, dass die Anlaufkosten für ein Unternehmen fast unweigerlich höher ausfallen, als man kalkuliert hat. Du könntest ein dickeres Finanzpolster brauchen.“

Da hatte er zweifellos recht. „Wie lange müsste ich bleiben?“

Ethan zuckte die Schultern. „Oh, ein paar Monate länger sollten reichen.“

„Ein paar Monate? Drei Monate, meinst du?“ Jetzt machte sie ein finsteres Gesicht.

„Überleg es dir einfach. Um mehr bitte ich dich nicht. Wir reden später weiter.“

„Aber ich …“

Er sah demonstrativ auf seine Rolex. „Mann, wie die Zeit verfliegt …“

„Ethan …“

„Ich habe in fünf Minuten ein Meeting mit Jamison. Du hättest mich daran erinnern sollen.“

„Nur noch einen Moment“, wandte Lizzie verzweifelt ein. „Lass uns nur das noch klären.“

„Ich kann jetzt nicht. Tut mir leid.“

„Ethan …“

Er stand bereits auf. „Denk über mein Angebot nach.“

„Aber ich habe darüber nachgedacht und …“

„Ich muss jetzt wirklich los.“ Eilig verließ er das Büro.

Lizzie sank in sich zusammen. Aber nur für einen Moment – dann straffte sie die Schultern und strich sich die dunkelblonden Haare glatt, die selbst in der relativ niedrigen Luftfeuchtigkeit im Westen Texas’ dazu neigten, sich zu kräuseln. Nein, sie würde nicht aufgeben. Ethan würde heute ihre Kündigung bekommen, so oder so. Am besten schriftlich. Dann bliebe ihm keine andere Wahl, als das Unvermeidliche zu akzeptieren.

Doch das brachte sie einfach nicht übers Herz. Ethan war nicht nur ihr Chef, sondern auch ein echter Freund. Er war für sie da gewesen, als sie am meisten auf Hilfe und Unterstützung angewiesen gewesen war. Sie würde ihn schon noch zu fassen bekommen. Schließlich wohnte sie bei ihm. Er musste irgendwann nach Hause kommen – ganz egal, wie sehr er versuchte, ihr aus dem Weg zu gehen.

Das Meeting mit Roger Jamison verlief zu Ethans Zufriedenheit. Roger hielte in Midland die Stellung, während er in Montana war. Später, wenn alles wie geplant liefe, würde er ihn offiziell zu seinem Nachfolger als Leiter der Finanzabteilung bei TOI ernennen.

Danach hätte er in sein Büro zurückkehren können. Aber da ihm klar war, dass Lizzie an ihrem Schreibtisch vor seiner Tür auf ihn wartete, um weiter mit ihm über ihre Kündigung zu reden, ging er stattdessen eine Stunde früher zum Golfklub. Dort war er mit seinem Stiefvater Pete Wexler zum Mittagessen verabredet. Er setzte sich auf der Terrasse vor dem Klubhaus in die Sonne und genoss das schöne Wetter Ende Mai.

Pete tauchte einige Minuten früher auf und umarmte Ethan. „Ich freue mich, dass wir einmal ungestört miteinander reden können. Gehen wir nach drinnen?“ Nachdem sie sich etwas zu essen bestellt hatten, meinte er: „Donnerstag fährst du also.“

„Richtig.“

„Deine Mutter und ich versuchen, uns am Freitag auf den Weg zu machen. Es ist uns beiden wichtig, bei der Hochzeit deines Bruders dabei zu sein.“ Corey, der Drittälteste der sechs Geschwister, heiratete am Samstag. Zusammen mit seiner Braut Erin ließ er sich in Thunder Canyon nieder, einer tollen kleinen Stadt in den Bergen nahe Bozeman. Einige Cousins der Brüder lebten bereits in dieser Gegend, und auch Dillon, der Erstgeborene und Arzt in der Familie, war dorthin gezogen. „Deine jüngeren Geschwister Jackson, Jason und Rose kommen auch zur Hochzeit“, fuhr Pete fort. „Die ganze Familie wird da sein.“

Ethan dachte daran, dass er mindestens zwanzig Jahre gebraucht hatte, um diesen Mann als Stiefvater zu akzeptieren. Obwohl Pete ein freundlicher, großherziger Mensch und seiner Mom jetzt seit sechsundzwanzig Jahren ein guter Ehemann war. Doch er hatte es Pete lange verübelt, nicht Charles Traub zu sein. Sein Dad war schon in jungen Jahren Millionär gewesen, ein echter Selfmademan. Vor achtundzwanzig Jahren hatte er auf einer Bohrinsel den Tod gefunden; Ethan war damals neun Jahre alt gewesen.

Als Pete im letzten Jahr einen Herzinfarkt erlitten hatte, war Ethan und seinen Geschwistern noch deutlicher bewusst geworden, wie viel ihnen ihr Stiefvater bedeutete. Glücklicherweise hatte er sich inzwischen wieder völlig erholt und achtete mehr auf seine Gesundheit. Obwohl er und Ethans Mom daran gedacht hatten, sich zur Ruhe zu setzen, ging es ihm wieder so gut, dass er weiterhin gemeinsam mit seiner Frau Claudia TOI leitete: Pete als Vorstandsvorsitzender und Claudia als Geschäftsführerin.

Ethan wusste, dass die beiden auf ihn angewiesen waren. Aber er hatte es satt, darauf zu warten,...



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