Rivers | Close to you | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1

Reihe: Grove Hill Boys-Reihe

Rivers Close to you

Fast perfekt
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-98637-538-6
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Fast perfekt

E-Book, Deutsch, Band 1

Reihe: Grove Hill Boys-Reihe

ISBN: 978-3-98637-538-6
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Wenn alles vor deinen Augen zerbricht … bleibt nur die Liebe
Die bewegende Gay Romance für Fans von New-Adult-Romanen

Der achtzehnjährige River hat alles, was man sich wu?nschen kann: Er ist der Sohn des Bu?rgermeisters, Captain des Basketballteams und mit dem beliebtesten Mädchen der Schule zusammen. Niemand ahnt, dass sein Vater ihm das Leben zur Hölle macht, er sich ständig um seine kleine Schwester Sadie ku?mmern muss und er seine Freundin eigentlich nicht liebt. Die meiste Zeit hat die Wut, von der er sich nur schwer lösen kann, ihn fest im Griff. Nur sein bester Freund Jace gibt ihm Halt, denn nur ihm kann er sich anvertrauen. Als er mit Jace nach einer alkoholdurchtränkten Nacht im Bett landet, ist schlagartig nichts mehr, wie zuvor. Auch Rivers Familie droht mehr und mehr auseinanderzubrechen und treibt ihn an den Rand der Verzweiflung. Die so mu?hevoll aufgesetzte Fassade des perfekten Jungen beginnt zu bröckeln …

Erste Leser:innenstimmen
„Eine mitreißende Gay-Romance mit allem drum und dran.“
„Mein Herz hat für River geblutet und ich wollte, dass er endlich frei und er selbst sein kann.“
„Die Liebesgeschichte zwischen Jace und River ist sehr ergreifend.“
„Verliebt in den besten Freund – eine Liebe, die nicht sein darf und troztzdem so richtig ist!“



Jen Rivers wurde 1991 in Braunschweig geboren, zog aber bereits im Kindesalter nach Berlin. Dort lebt sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in einem chaotischen Männerhaushalt. Das Schreiben hat sie schon immer fasziniert und so sprengen die Ideen regelmäßig ihren Kopf und sorgen häufiger dafür, dass sie den Worten ihres Mannes nicht mehr folgen kann. Wenn sie nicht gerade schreibt, liest sie sich in andere Welten und verliert sich zwischen den Tiefen von Buchseiten.
Rivers Close to you jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Das könnte dir auch gefallen


Second Chances
Fabienne Farano
E-Book-ISBN: 978-3-98637-200-2
Hörbuch-ISBN: 978-3-98637-539-3
Taschenbuch-ISBN: 978-3-98637-244-6

Nichts ist stärker als die Liebe …
Der berührende New Adult-Roman zum Dahinschmelzen

Als Beverly an ihrem ersten Collegetag auf den gutaussehenden und geheimnisvollen Liam trifft, weiß sie sofort, dass sie sich in ihn verlieben wird. Doch sie weiß auch, dass sie besser die Finger von ihm lassen sollte. Denn Liam scheint nicht nur unerreichbar, er ist auch vergeben. Fest entschlossen, sich auf ihr Studium zu konzentrieren, bemüht sich Beverly, Liam aus dem Weg zu gehen – was ziemlich schwierig ist. Die beiden kommen sich immer wieder gefährlich nahe. Aber alles scheint gegen ihre Liebe zu sprechen: Was bindet Liam an seine Freundin Madison, obwohl er sie nicht liebt? Und was steckt hinter dem Geheimnis aus Liams Vergangenheit, das sein ganzes Leben bestimmt?

Neugierig geworden?
Wir wünschen dir viel Spaß bei der Leseprobe!

Leseprobe

1. Kapitel


Sorgfältig bürstete ich ein letztes Mal mein langes Haar, bevor ich es zu einem lockeren Pferdeschwanz zurückband. Eigentlich hatte ich es offen tragen wollen, doch es war bereits so schwül, dass mir die ersten Strähnen unangenehm im Nacken klebten. Nervös überprüfte ich mein Spiegelbild, strich zum wiederholten Mal meine kurzärmlige Bluse glatt und atmete tief durch. Dieser Tag lief bis jetzt zwar nicht wie gewünscht, aber er war noch jung genug, um alles wieder in geplante Richtungen zu führen.

Im Geiste ging ich noch einmal durch, was bis jetzt alles schiefgelaufen war: Ich hatte schlecht geschlafen, Kaffee verschüttet, die am Abend zuvor ausgesuchte Bluse saß nicht wie erwartet, die ursprüngliche Frisur passte nicht zum Wetter. Das war verkraftbar. Alles nicht so schlimm.

Ich nickte mir aufmunternd zu und schaffte sogar ein zaghaftes Lächeln. Gleichzeitig fragte ich mich, warum mich diese Kleinigkeiten so durcheinandergebracht hatten. Wären sie mir an irgendeinem anderen Tag passiert, hätte ich nicht einmal darüber nachgedacht. Heute erschien mir alles wie ein Zeichen. Ein Omen dafür, wie mein Leben in Zukunft weitergehen würde. Als würde der Verlauf des heutigen Tages über den Verlauf meines gesamten beruflichen Werdegangs entscheiden. Natürlich war dies einzig und allein meinen aufgeregten und irrationalen Gedankengängen geschuldet, aber ich konnte sie nicht abschalten.

Ich hatte mich immer auf meinen ersten Tag am College gefreut. Jetzt, wo dieser Tag endlich gekommen war, erschien er mir nicht mehr so erfreulich.

Eine leichte Brise wehte durch mein zurückgebundenes Haar. Es war so angenehm, dass ich kurz aufseufzte.

Ich ging zum offenen Fenster und schaute hinaus. Die Sonne schien auf den weitläufigen, etwas trockenen Rasen zwischen unserem Haus und der von Bäumen gesäumten Straße. Wehmütig stützte ich mich auf der Fensterbank ab. Washington D.C. lag nur knapp zwei Stunden Autofahrt von meiner Heimatstadt Richmond entfernt, dennoch fühlte ich mich plötzlich so, als würde ich ans andere Ende der Welt ziehen. Eigentlich machte die Entfernung keinen Unterschied, denn ich hatte nicht vor, jedes Wochenende nach Hause zu fahren. Das lag nicht nur daran, dass ich kein eigenes Auto besaß oder mir mein Vater nicht fehlen würde. Es war nur einfach an der Zeit, mein altes Leben gegen ein neues zu tauschen. Ich wollte mich weiterentwickeln und das ging nicht, wenn ich zwei Tage die Woche in meinem Elternhaus verbrachte.

In der Ferne vernahm ich die mir so vertrauten Geräusche des Straßenverkehrs auf der Interstate. An früheren Sommertagen wie diesen hatte ich nachts häufig am offenen Fenster gesessen und einfach nur dem Verkehr gelauscht. Immer wenn ein sanfter Lufthauch den Geruch nach Sommer in mein Zimmer geweht hatte, schien es, als gäbe es keinen friedlicheren Ort auf dieser Welt.

Ein Vogel flog laut zwitschernd in den Baum vor unserem Haus und riss mich aus meinen Gedanken. Ich sollte endlich nach unten gehen. Behutsam schob ich das Fenster zu und verriegelte es. Auf dem Bett lag mein gesamtes Gepäck. Es bestand lediglich aus einer Handtasche, einem Koffer und einer Sporttasche. Ich schaffte es, alles auf einmal die Treppe nach unten zu schleppen.

„Bevi, was tust du denn da? Ich hätte dir doch geholfen!“ Aufgeregt kam mein Vater aus dem Esszimmer geeilt und entriss mir unnötigerweise den Koffer.

„Schon gut.“ Ich lächelte und legte die Sporttasche auf der untersten Stufe ab.

„Sollen wir los?“, fragte er und rollte den Koffer zur Haustür. Er sah mich nicht an. Ich wusste, dass er vor diesem Augenblick mehr Angst hatte als ich. Ich war sein einziges Kind. Ab heute würde er hier allein leben. Ich schüttelte den Gedanken ab, denn ich spürte bereits einen faustdicken Kloß im Hals.

„Ja. Wir liegen zwar gut in der Zeit, aber ich möchte auf keinen Fall zu spät kommen.“

Mein Vater, offensichtlich froh darüber, eine Aufgabe zu haben, eilte sofort nach draußen, um mein Gepäck im Auto zu verstauen. Ich war ihm noch nicht aus dem Haus gefolgt, da hörte ich schon die Stimme unserer Nachbarin, die meinen Vater aushorchte: „Verreisen Sie, Mr Williams?“

„Nein, nein, Mrs Banes. Meine Tochter. Ich fahre sie nach Washington.“

„Oh, du lieber Himmel! Das ist schon heute?“

Mein Vater antwortete etwas, das ich nicht verstehen konnte. Da Mrs Banes nicht eher von unserem Grundstück weichen würde, bis wir zumindest im Auto saßen und nicht mehr ansprechbar waren, ging ich nun ebenfalls hinaus.

Die alte Frau stand neben unserem Briefkasten und winkte mir erfreut zu, als sie mich den Weg zur Garage laufen sah. Es gab keinen Tag, an dem sie uns nicht auflauerte. Eigentlich gehörte sie schon beinahe zum Inventar unseres Grundstücks und ich würde mich nicht wundern, wenn sie irgendwann im Haus ein- und ausging, als würde sie dort wohnen. Mein Vater kümmerte sich stets liebevoll um sie, ging für sie einkaufen oder mähte ihr den Rasen, da sie allein lebte.

„Guten Morgen, Mrs Banes.“

„Guten Morgen, Beverly. Viel Erfolg auf dem College, meine Liebe.“

„Vielen Dank.“

Sie wechselte noch einige Worte mit meinem Vater, der ihr versprechen musste, vorsichtig zu fahren und heil wieder zurückzukommen. Als wir losfuhren, winkte sie uns hinterher, bis ich sie im Seitenspiegel nicht mehr erkennen konnte.

„Mrs Banes werde ich sicher sehr vermissen“, sagte ich lachend.

„Nicht so sehr wie sie dich“, gab mein Vater augenzwinkernd zurück und schaltete das Radio ein. Ich sah aus dem Fenster. Obwohl wir gerade erst den James River auf der Interstate 95 überquert hatten, ahnte ich bereits, dass mir diese Fahrt endlos vorkommen würde. Wir waren in der Vergangenheit schon einige Male nach Washington D.C. gefahren, dennoch war mir die Strecke noch nie zuvor so endlos erschienen. Das lag wohl daran, dass mir die fast zwei Stunden Fahrtzeit noch einmal die Möglichkeit gaben, über meine Zukunft und die meines Vaters nachzudenken.

Er war der Grund, wieso ich plötzlich voller Sorgen war. Am meisten kämpfte ich mit meinem schlechten Gewissen ihm gegenüber. Ich ließ ihn allein zurück. Auch wenn dies der natürliche Lauf der Dinge war, wäre es um einiges einfacher für ihn, wenn er meine Mutter an seiner Seite hätte. Ich kurbelte das Fenster runter, um frische Luft in den stickigen, alten Ford zu lassen.

„Wenn du das nächste Mal zu Besuch kommst, werden wir uns nach einem Auto für dich umsehen“, sagte mein Vater und trommelte mit den Fingern leicht im Takt der Musik auf das Lenkrad.

„Vielleicht finde ich eins in D.C.“

„Unsinn. Ich werde dir eins kaufen“, warf er ein.

Ich schüttelte den Kopf. „Ich habe genug Geld gespart. Außerdem möchte ich mir dort einen Job suchen.“

„Du solltest deine Zeit zum Lernen nutzen.“

Mein Dad war der wohl einzige Vater auf der Welt, der nicht wollte, dass sich seine Tochter einen Nebenjob suchte. All die Jahre nach dem Tod meiner Mutter hatte ich versucht, ihn so wenig wie möglich um Hilfe zu bitten. Den ganzen Sommer über nach meinem Highschool-Abschluss hatte ich als Bedienung in einem kleinen Diner gearbeitet. Das Leben in Richmond war zwar nicht sonderlich teuer, aber ich hatte mir Geld für das College ansparen wollen. Es lag daher noch unberührt auf meinem Sparkonto und wartete darauf, dass ich es ausgab. Sinnvoll. Trotzdem reichte es nicht aus, um große Sprünge damit zu machen. Ein Nebenjob wäre auf Dauer unvermeidbar, wenn ich mir ein Auto kaufen und meinen Vater nicht irgendwann um Geld bitten wollte. Er besaß selbst nicht viel und zahlte meinen Studienkredit zum größten Teil mit ab.

„Wann beginnt die Einführung?“, fragte er und wechselte somit das Thema.

„Um 12.“ Ich schloss das Fenster wieder und wischte mir die losen Haarsträhnen aus dem Gesicht. „Du musst aber wirklich nicht so lange bleiben. Ich glaube, das Ganze dauert drei Stunden.“

Er lächelte gutmütig. „Ich habe nichts vor heute.“

Die restliche Fahrt über verbrachten wir schweigend. Erst als wir Washington D.C. erreichten und das schmiedeeiserne Tor zum Campus-Gelände passierten, ergriff Dad wieder das Wort: „Sieht doch recht ordentlich aus.“

Auch mir gefiel es hier. Ich hatte nur wenige Augenblicke, um mir einen genaueren ersten Eindruck zu verschaffen, da parkte er auch schon das Auto und verfiel in Hektik, obwohl immer noch genügend Zeit bis zur Einführungsveranstaltung war.

Wie angekündigt begleitete er...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.