Roth / Bayerstorfer | Die Erfindung des Rußn (Mitlesebuch 145) | Buch | 978-3-946574-07-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 72 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

Roth / Bayerstorfer

Die Erfindung des Rußn (Mitlesebuch 145)

Epyllion
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-946574-07-1
Verlag: Aphaia Verlag

Epyllion

Buch, Deutsch, 72 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

ISBN: 978-3-946574-07-1
Verlag: Aphaia Verlag


„Die Erfindung des Rußn“
Ein Epyllion zur Münchner Räterepublik von Tobias Roth und Daniel Bayerstorfer

Wie können wir mit einer hundert Jahre alten Revolution in Kontakt bleiben, im Alltag, ganz alltäglich? Wir könnten zum Beispiel einen Schluck von einem Rußn nehmen – das Mischgetränk aus Weißbier und Zitronenlimonade wurde für die Soldaten der Münchner Räterepublik erfunden, die in den großen, ja bombastischen Wirtshäusern der Innenstadt stationiert waren. Die Münchner Lyriker Tobias Roth und Daniel Bayerstorfer haben sich zusammen mit dem Münchner Fotografen Mathias R. Zausinger dieses Detail herausgegriffen und ein langes Gedicht bzw. ein kurzes Epos geschrieben und illustriert: ein Strudel aus Bildern, ein feierlicher Enthusiasmus, ein Feuerwerk der Fakten und Fiktionen. Wie wollen wir uns heute zu Risiko, Revolution und Ruß verhalten?

„Die Erfindung des Rußn“ ist mit einem Vorwort von Jan Kuhlbrodt 2018 im Münchner APHAIA Verlag erschienen.

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Weitere Infos & Material


Roth, Tobias
Tobias Roth wurde 1985 in München geboren, wo er nach Studien in Freiburg und Berlin als poligrafo lebt und arbeitet. Er debütierte 2013 mit dem Gedichtband Aus Waben (Verlagshaus Berlin) und legte seither zahlreiche eigene Titel, Herausgaben und Übersetzun­gen aus dem Ita­lie­nischen, Lateinischen und Französischen vor.
2018 erschienen bislang Roths zweiter Gedicht­band Grabungsplan (Verlagshaus Berlin), das Langgedicht Grotesken von Sabbioneta (hirundo press), seine Übersetzung von Voltaires Candide (Officina Ludi), die gemeinsam mit Moritz Rauchhaus geschriebene Menu-Sammlung Wohl bekam’s (Das Kulturelle Gedächtnis) sowie eine gemein­sam mit Wolfgang Hörner ausgewählte und übersetzte Auswahlausgabe Erasmus von Rotterdams (Der sprichwörtliche Weltbürger, Das Kulturelle
Gedächtnis), die sich vehement gegen die Desi­derius-Erasmus-Stiftung richtet. Ebenfalls 2018 gab Roth im Verlag Das Kulturelle Gedächtnis Giovanni Rossis Aufzeichnungen Cecilia. Anarchie und freie Liebe heraus.

Zausinger, Mathias R.
Mathias R. Zausinger wurde 1989 in München
geboren. Er arbeitet multimedial und mit den
Möglichkeiten semantischer Verschränkung, und
Inventarisierung. Nach einem analytischen Tauch-
bad in den performanten Narrativen unserer
Gesellschaft beschäftigt er sich mit der metapho-
rischen Kraft von Bild und Geschichte. Er machte
seinen Studienabschluss in Philosophie (Master,
von 2012 bis 2018 Stipendiat der Studienstiftung
des Deutschen Volkes) an der Ludwig-Maximi­lians-
Universität München und der Freien Uni­­­versität
Berlin mit einer Arbeit zu den proto­m odernen
disziplinarischen Machtdispositiven der jesuitischen
Mission im Südamerika des 17. Jahrhunderts.
In seiner ästhetischen Praxis sucht er nach Alter-
nativen zu logosbasierten Kommunikationsformen,
um Phänomene und Diskurskon­stellationen sicht-
bar zu machen. Eine der Strategien, um dominante
Ideologeme zu destabilisieren, ist die Auflösung
der Grenzen zwischen Dokument und Fiktion.
Er studiert an der Akademie der Bildenden Künste
München bei Olaf Nicolai.

Bayerstorfer, Daniel
Daniel Bayerstorfer wurde 1989 in Gräfelfing
geboren und wuchs in München auf. Dort wirkt
er, nach Aufenthalten in Hangzhou und Padua,
als Dichter, Übersetzer und Literaturvermittler.
Sein Gedichtband Gegenklaviere erschien 2017 im
Hochroth Verlag. Weitere Gedichte, Übersetzungen,
Essays und Kurzgeschichten wurden in diversen
Anthologien und Zeitschriften publiziert (u.a.
Lyrik von Jetzt 3, All dies hier, Majestät, ist deins:
Lyrik im Anthropozän, Jenny, Lob der Mechani-
schen Ente, Wir sind hier: Geschichten über das
Ankommen). Aus dem Chinesischen übertrug er u.a.
Jiang Tao und Han Bo ins Deutsche (Chinabox,
Verlagshaus Berlin). Er ist außerdem als Literatur­
vermittler tätig. So ist er Mitorganisator der
Mün­c hner Lesereihe meine drei lyrischen ichs und
des Festivals Großer Tag der Jungen Münchner
Literatur. Er unterrichtet Kreatives Schreiben
am Literaturhaus München.



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