Scheibelhofer | Der fremd-gemachte Mann | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 225 Seiten

Scheibelhofer Der fremd-gemachte Mann

Zur Konstruktion von Männlichkeiten im Migrationskontext
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-658-21690-0
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Zur Konstruktion von Männlichkeiten im Migrationskontext

E-Book, Deutsch, 225 Seiten

ISBN: 978-3-658-21690-0
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Paul Scheibelhofer beschreibt Prozesse der sozialen Herstellung und Aushandlung von Männlichkeiten im Migrationskontext. Anhand der in Österreich durchgeführten Studie präsentiert der Autor einerseits eine differenzierte Analyse der gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen 'fremde Männlichkeit' zu einem Problem gemacht und abgewertet wird. Andererseits wird auf Basis qualitativer Forschung gezeigt, welche Strategien junge migrantische Männer finden, um mit diesem gesellschaftlichen Kontext umzugehen, und welche Männlichkeitskonstruktionen sie dabei entwerfen.

Paul Scheibelhofer ist Universitätsassistent am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck und befasst sich dort mit kritischer Männlichkeitsforschung, Migrations- und Rassismusforschung sowie emanzipatorischer Pädagogik.

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1;Danksagung;5
2;Inhaltsverzeichnis;6
3;1 Einleitung;9
3.1;1.1 „Sehr geehrte Herren Asylanten“: Bilder fremder Männlichkeit;10
3.2;1.2 Von männlichen Antitypen und muslimischen Patriarchen;11
3.3;1.3 Mit den Bildern leben;13
3.4;1.4 Gliederung des Buches;14
4;2 Theoretische Zugänge;18
4.1;2.1 Forschung über Migration und Männlichkeit;18
4.1.1;2.1.1 Über die Situation männlicher Migranten;18
4.1.2;2.1.2 Von problematischen Jungen und anatolischen Dörfern;20
4.1.3;2.1.3 Alternative Zugänge;23
4.2;2.2 Hierarchien von Männlichkeiten;26
4.3;2.3 Nation, Norm und Anti-Typus;29
4.4;2.4 Rassismus und vergeschlechtlichte Fremdkonstruktionen;34
4.4.1;2.4.1 Postkoloniale Zugänge;38
4.4.2;2.4.2 Ethnisierte männliche Andere im neuen Europa;41
4.5;2.5 Abschluss: Eine intersektionelle Perspektive;45
5;3 Zur Methodologie der Untersuchung;48
5.1;3.1 Doing intersectionality: Methodologische Implikationen;51
5.2;3.2 Erfahrung, Diskurs und Institutionen;52
5.3;3.3 Datenerhebung und Analyse;54
6;4 Von richtigen und falschen Fremden: Migrationspolitik und die Konstruktion fremder Männlichkeiten;60
6.1;4.1 Starke Körper, gesunde Zähne;63
6.2;4.2 Migration als Penetration;66
6.3;4.3 Integrationspolitiken und die Herstellung von Fremdheit;70
6.4;4.4 Gefahrenbilder in der „Flüchtlingskrise“;75
6.5;4.5 Fazit;79
7;5 Jugend, Hip-Hop und die kollektive Konstruktion einer „Ghetto-Männlichkeit“;83
7.1;5.1 Die Gruppe;88
7.2;5.2 Das Jugendzentrum, ein männlicher Ort;90
7.3;5.3 Beziehungen aushandeln;94
7.4;5.4 Ein permanenter männlicher Kampf;95
7.5;5.5 Die Gang und das Recht auf das Ghetto;97
7.6;5.6 Rap und die Frage der Gewalt;99
7.7;5.7 Die (fehlenden) Frauen in der Welt von Chain Gang;101
7.8;5.8 Hip-Hop als Medium für Kritik?;102
7.9;5.9 Hybride Positionierungen;106
7.10;5.10 Zwischen Authentizität und Ko-Konstruktion;108
7.10.1;5.10.1 Gewalt ist keine Lösung!;109
7.10.2;5.10.2 Der Songtext;111
7.10.3;5.10.3 Der Video-Dreh;112
7.10.4;5.10.4 Cash for Culture;113
7.11;5.11 Erforscht werden und Chancen nutzen;115
7.12;5.12 Fazit;118
8;6 Männlich, türkisch, schwul: ein unmögliches Verhältnis?;121
8.1;6.1 Liebe verdient Respekt!;121
8.2;6.2 Aktivismus im Feld von Migration und Homosexualität;128
8.3;6.3 Zwischen Stille und Getöse;132
8.4;6.4 MiGaY-Magazin: einen Rahmen definieren;134
8.5;6.5 Von Verbündeten und Vereinnahmungsversuchen;135
8.6;6.6 Vielschichtige Auseinandersetzungen mit Rassismus;136
8.6.1;6.6.1 Kritik am dominanten nationalen Selbstbild;136
8.6.2;6.6.2 Gut genug für das Bett, nicht gut genug um zu bleiben?;137
8.6.3;6.6.3 Divergierende Erklärungen;144
8.7;6.7 Aktivistische Aufklärungsarbeit;146
8.7.1;6.7.1 Konservative Familien;147
8.7.2;6.7.2 Von eingesperrten Männern und komplizierten Outings;149
8.7.3;6.7.3 Schwule Migranten aufklären;154
8.8;6.8 Islam vs. Homosexualität?;158
8.9;6.9 Diversität als Ressource und Imperativ;162
8.10;6.10 Fazit;165
9;7 Jenseits des Spektakels des „Anderen“: Über die Schwierigkeit, Repräsentationsregime zu untergraben;169
9.1;7.1 Nichts als die Wahrheit? Repräsentation und Spektakel der Differenz;170
9.2;7.2 Der Maurer als Filmemacher;173
9.3;7.3 Eine Geschichte der Emanzipation und Kritik;174
9.4;7.4 Eine widersprüchliche Karriere;178
9.5;7.5 Der Freund: ein Film, der „schlecht altert“;181
9.5.1;7.5.1 Der Plot;182
9.5.2;7.5.2 Das Ende einer besonderen Freundschaft;185
9.5.3;7.5.3 Realität, Fiktion und Kollaboration;185
9.5.4;7.5.4 Eine Welt der Männer;186
9.5.5;7.5.5 Osis Vater und die Gewalt der Kultur;187
9.5.6;7.5.6 Murat, der rassistische Angriff und die Unterwanderung von Stereotypen;188
9.5.7;7.5.7 Osi: Gewalt und Sprachlosigkeit;190
9.5.8;7.5.8 Ein Film über „türkische Männer“? Die dominante Lesart;191
9.5.9;7.5.9 Trotz allem ein „ethnischer Film“?;195
9.6;7.6 Können wir miteinander sprechen?;197
9.6.1;7.6.1 Die Dekonstruktion des Soziologen;198
9.7;7.7 Fazit;201
10;8 Schlussbetrachtungen;204
11;Literatur;212



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