E-Book, Deutsch, 366 Seiten
Streeck-Fischer Trauma und Entwicklung
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-608-26803-4
Verlag: Klett-Cotta Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Adoleszenz - frühe Traumatisierungen und ihre Folgen
E-Book, Deutsch, 366 Seiten
ISBN: 978-3-608-26803-4
Verlag: Klett-Cotta Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Annette Streeck-Fischer, Prof. Dr. med. habil., Kinder- und Jugendpsychiaterin, Psychoanalytikerin, Hochschullehrerin an der International Psychoanalytic University Berlin (IPU). Von 1983 bis 2013 Chefärztin der Abteilung 'Psychiatrie und Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen' des Akademischen Lehrkrankenhauses Tiefenbrunn bei Göttingen. Von 2011 bis 2015 Präsidentin der ISAPP (International Society of Adolescent Psychiatry), derzeit Past-Präsidentin. Mitherausgeberin der Zeitschrift 'Adolescent Psychiatry'; bis 2013 verantwortliche Herausgeberin der Zeitschrift 'Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie'. Ehem. Mitglied in wissenschaftlichen Beiräten verschiedener psychotherapeutischer Zeitschriften, seit 2016 Mitglied des wiss. Beirats der französischen Zeitschrift 'Cliniques'. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. zu Psychotherapie von Jugendlichen, Adoleszenz, Rechtsextremismus, Gewalt, Trauma, Misshandlung, Missbrauch, Borderlinestörungen in der Adoleszenz.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Cover;1
2;Impressum;5
3;Vorwort zur 2. Auflage;6
4;Vorwort zur 1. Auflage;7
5;Danksagung;9
6;Inhalt;12
7;1 Einführung;16
7.1;1.1 Trauma und Entwicklung;17
7.2;1.2 Adoleszenz und Trauma;20
7.3;1.3 Probleme der Diagnostik – Probleme der Behandlung;22
8;2 Adoleszenz – verschiedene Perspektiven;26
8.1;2.1 Adam und Eva – eine Adoleszenzgeschichte;27
8.2;2.2 Unscharfe Grenzen zwischen Normalität und Pathologie;29
8.3;2.3 Neurobiologie der Adoleszenz;30
8.4;2.4 Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz;32
8.4.1;2.4.1 Veränderungen des Körpers;32
8.4.2;2.4.2 Loslösung von den Eltern;33
8.4.3;2.4.3 Neue Beziehungen zu Gleichaltrigen;34
8.4.4;2.4.4 Selbstvertrauen und neue Wertorientierungen;36
8.4.5;2.4.5 Soziale und berufliche Identität;36
8.5;2.5 Selbst- und Identitätsentwicklung in der Adoleszenz aus psychoanalytischer Sicht;37
8.5.1;2.5.1 Das Selbst am Ende der Latenz und vor Beginn der Adoleszenz;39
8.5.2;2.5.2 Von der Einheit zur Differenzierung;40
8.5.3;2.5.3 Frühadoleszenz;42
8.5.4;2.5.4 Mittlere Adoleszenz;49
8.5.5;2.5.5 Spätadoleszenz;60
8.5.6;2.5.6 Die Reinszenierung infantiler Konflikte und ihre Ich-syntone Bewältigung;62
8.5.7;2.5.7 Männlich – weiblich: geschlechtsspezifische Zuordnungen;65
8.5.8;2.5.8 Bedeutung der Gleichaltrigengruppe in der Adoleszenz;66
8.6;2.6 Emerging Adulthood – eine vernachlässigte Lebensphase;68
9;3 Adoleszenz und Struktur – Adoleszenz und Krise;70
9.1;3.1 Krisenhafte Adoleszenzverläufe;70
9.2;3.2 Adoleszenz und Strukturbildung;71
9.3;3.3 Grenzstörungen, die mithilfe der Strukturdiagnostik erfasst werden;75
9.3.1;3.3.1 Mäßig integriertes Strukturniveau emotional-instabil und doch noch Borderline;75
9.3.2;3.3.2 Klassifikation von Störungen mit »falscher« Strukturbildung;78
9.3.3;3.3.3 »Falsche« Strukturbildung in der Strukturachse der OPD-KJ;82
10;4 Pathologische Adoleszenz und das gesellschaftliche Entgegenkommen;84
10.1;4.1 Über die Sehnsucht nach Größe, Identität und Kontinuität der Betrogenen;84
10.1.1;4.1.1 Die geliehene Größenfantasie;84
10.1.2;4.1.2 Die Sehnsucht nach der verlorenen Ordnung der Dinge;85
10.2;4.2 Ideologien von Ungleichheit und Gewalt als mächtige Organisatoren;87
11;5 Adoleszenz und Persönlichkeitsstörung;92
11.1;5.1 Definition von Persönlichkeit;93
11.2;5.2 Gene oder Umwelt?;95
11.3;5.3 Konstitution, Temperament versus Entwicklungsperspektive;97
11.4;5.4 Persönlichkeitsstörungen Traumatisierung in der Entwicklung;99
11.5;5.5 Trauma – Borderline – MCDD oder ADHS? Eine kritische Diskussion;101
11.5.1;5.5.1 Komorbiditäten und Modelle zum Verständnis der Folgen früher Traumatisierung;101
11.5.2;5.5.2 Diagnose »Borderline-Störung« bei Kindern und Jugendlichen;101
11.5.3;5.5.3 Entstehungsbedingungen von Borderline-Störungen aus psychoanalytischer Sicht;103
11.5.4;5.5.4 Empirische Befunde;106
11.5.5;5.5.5 Was hat es mit der Diagnose MCDD auf sich?;108
11.5.6;5.5.6 MCDD und/oder ADHS und/oder PTBS;109
11.6;5.6 Gewalt, Dissozialität und Borderline-Störung/PTBS;112
11.6.1;5.6.1 Psychodynamische Erklärungen von Gewaltverhalten;113
11.6.2;5.6.2 Impulsive/aggressive versus verdeckte/instrumentelle Gewalt;114
11.6.3;5.6.3 Verdeckte/instrumentelle Gewalt;116
12;6 Komplexe traumatische Belastungsstörung – Borderline-Störung – MCDD;118
12.1;6.1 Zu den Fakten;118
12.1.1;6.1.1 Definitionen von Vernachlässigung Misshandlung und Missbrauch;119
12.1.2;6.1.2 Häufigkeit;120
12.1.3;6.1.3 Vernachlässigung;120
12.1.4;6.1.4 Misshandlung;121
12.1.5;6.1.5 Missbrauch;122
12.1.6;6.1.6 Gewaltbereitschaft;124
12.2;6.2 Geschichte der Traumakonzepte – was heißt Trauma in der Entwicklung?;125
12.3;6.3 Folgen von Traumata;128
12.4;6.4 Primäre Reaktionen: frühe Formen des Umgangs mit Bedrohung;132
12.5;6.5 Reaktionsmuster bei chronisch traumatischem Stress;134
12.5.1;6.5.1 Flight-/Fight-Antworten – Auswirkungen auf Regulationen;135
12.5.2;6.5.2 Vermeiden, ComplianceVerhalten – Verlust von Fantasie, Konstriktion;137
12.5.3;6.5.3 Dissoziation;138
12.5.4;6.5.4 Erstarrung und der Mangel an sensorischer Integration;139
12.6;6.6 Komplexe Traumafolgestörung oder die Entwicklungstrauma Diagnose – zwei gegenwärtig verwendete Konzepte;139
13;7 Aspekte der Psychopathologie der Folgen von Traumatisierung in der Entwicklung;146
13.1;7.1 Was ist ein psychisches Trauma?;146
13.2;7.2 Verlust von Kohärenz;147
13.3;7.3 Störungen in der Selbst-, Affekt- und Impulsregulierung;152
13.4;7.4 Grenzenstörungen und die verschiedenen Realitäten;154
13.4.1;7.4.1 Zusammenbruch der Dialektik von Realität und Fantasie;157
13.4.2;7.4.2 Zerstörte Dialektiken im Übergangsraum;159
13.5;7.5 Auswirkungen von traumatischen Belastungen auf das Gedächtnis/ Beeinträchtigungen der Fähigkeit des Mentalisierens;160
13.6;7.6 Dissoziation oder Flucht, wenn keine Flucht möglich ist;165
13.6.1;7.6.1 Das Übererregungskontinuum – das Dissoziationskontinuum;169
13.6.2;7.6.2 Dissoziation und Transmission;169
13.7;7.7 Sprachlosigkeit und Acting out;172
13.8;7.8 Verlust von Vertrauen – Traumatisierung in der Bindung – traumatische Reenactments;173
13.9;7.9 Sucht als Selbsthilfemaßnahme;176
13.10;7.10 Stress und kognitive Einschränkungen;177
13.11;7.11 Posttraumatischer Stress und sensomotorische Störungen;182
13.12;7.12 Bewusstsein – Körper – Fühlen: ein Exkurs zu Damasio;188
14;8 Normale und pathologische Entwicklung;196
14.1;8.1 Normale Entwicklung in der Kindheit;196
14.2;8.2 Bindungsmuster;202
14.3;8.3 Das fantasmatische Kind;206
14.4;8.4 Selbst- und Aufmerksamkeitsregulation;207
14.4.1;8.4.1 Normale Entwicklung;207
14.5;8.5 Spielfähigkeit;213
14.6;8.6 Exkurs zur Entwicklung von mangelnder Selbstregulation bei ADHS;214
14.7;8.7 Mentalisierung und Affektregulation;216
14.8;8.8 Zwei Stressregulationssysteme;217
14.9;8.9 Pathologische Bedingungen in der Entwicklung;219
14.9.1;8.9.1 Annäherung an ein Verlaufsmodell traumaspezifischer Antworten in der Entwicklung;220
14.10;8.10 Gestörte Affektregulation und gestörte Mentalisierung in der Entwicklung;224
14.10.1;8.10.1 Äquivalenzmodus;224
14.10.2;8.10.2 Als-ob-Modus oder Mimikry;225
14.10.3;8.10.3 Zum teleologischen Modus;227
15;9 Hirnentwicklung – Gedächtnis – schnelle Wege – Trauma;228
15.1;9.1 Gehirn und Gedächtnis;229
15.1.1;9.1.1 Kindliche Amnesie;231
15.2;9.2 Schnelle Wege – primäre Antwortmuster;233
15.3;9.3 Hirnentwicklung und frühe Traumatisierung;235
15.3.1;9.3.1 Besonderheiten bei gewaltbereiten Jugendlichen;240
15.4;9.4 Bedeutung der Vagusbremse;240
15.5;9.5 Stressbiologie;242
16;10 Die therapeutische Beziehung: Missverständnisse, Missbrauch und Angriffe;244
16.1;10.1 Dora und die (Wieder-)Herstellung einer missbräuchlichen Beziehung;244
16.1.1;10.1.1 Fallgeschichte;246
16.1.2;10.1.2 Die Beziehung zwischen Freud und Dora;247
16.2;10.2 Innere und äußere Realität;253
16.3;10.3 Angriffe auf die therapeutische Beziehung: traumatische Tänze;257
16.4;10.4 Wiederholungszwang;258
16.5;10.5 Vom Honeymoon zum deadly dance;259
16.6;10.6 Missbrauchstanz;263
16.7;10.7 »Therapeutischer Tanz« oder wie entwicklungsförderliche Laufställe geschaffen werden;264
17;11 Vom Handeln zur Therapie;270
17.1;11.1 Behandlung zwischen Bindung, Trauma und Entwicklung;271
17.2;11.2 Entwicklungspsychotherapie oder »Beziehung first«;273
17.3;11.3 Lernen aus Erfahrung – Lernen von Wissen;276
17.4;11.4 Herstellung einer (therapeutischen) Beziehung – grundsätzliche Probleme im Umgang mit Jugendlichen;277
17.5;11.5 Vom Handeln zur Therapie;280
17.5.1;11.5.1 Kognitive Mentalisierung am Beginn der Behandlung;282
17.5.2;11.5.2 Überwinden der traumatischen Reenactments;285
17.5.3;11.5.3 Arbeit an den Flight-/Fight-/ Freeze-Reaktionen;287
17.5.4;11.5.4 Stabilisierungen;288
17.5.5;11.5.5 Ausbau und Entwicklung von Kompetenzen und Meisterschaft (»mastery«);294
17.5.6;11.5.6 Körpertherapie;297
17.5.7;11.5.7 Arbeit an kognitiven Fähigkeiten;299
17.5.8;11.5.8 Traumaexposition;299
17.5.9;11.5.9 Die Behandlungsphasen – an einem Fallbeispiel;301
17.5.10;11.5.10 EMDR bei Jugendlichen;304
18;12 Stationäre Psychotherapie: Besonderheiten der Behandlung in der Klinik;310
18.1;12.1 Stationäre Psychotherapie in der Behandlungskette stationärer Versorgung;311
18.2;12.2 Der Weg zur stationären Behandlung;313
18.2.1;12.2.1 Vorüberlegungen und Planungen der Behandlung;313
18.2.2;12.2.2 Wartezeitgestaltung;313
18.3;12.3 Grundkonzepte stationärer Psychotherapie;313
18.3.1;12.3.1 Organisation und Gestaltung der Behandlung;315
18.3.2;12.3.2 Verteilung von Rollen und Funktionen;315
18.4;12.4 Beziehungen und Gestaltung der Rahmenbedingungen;318
18.5;12.5 Zusammenarbeit im Team;319
18.6;12.6 Ausblick;321
19;Literatur;322
20;Sachverzeichnis;354




