Tschernokoshewa | Der tanzende Mensch | Buch | 978-3-8376-6526-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 14, 216 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 224 mm, Gewicht: 356 g

Reihe: Postmigrantische Studien

Tschernokoshewa

Der tanzende Mensch

Anthropologische Konzepte und biographische Betrachtungen
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-8376-6526-0
Verlag: Transcript Verlag

Anthropologische Konzepte und biographische Betrachtungen

Buch, Deutsch, Band 14, 216 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 224 mm, Gewicht: 356 g

Reihe: Postmigrantische Studien

ISBN: 978-3-8376-6526-0
Verlag: Transcript Verlag


1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Viele Publikationen zum Thema Tanz richten sich an Fachleute oder verharren in einer wissenschaftlichen Optik. Es fehlt ein integrativer Blick auf die besondere Kraft des Tanzens durch Zeit und Raum. Das vorliegende Buch füllt diese Lücke, es bietet eine differenzierte, historische Abhandlung des Tanzes in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft, preist aber zugleich die Fähigkeit des Tanzes zur Selbstermächtigung des Individuums. Somit erweitert es das normative Kulturkonzept der europäischen Moderne.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die biografische Komponente dieses Buches ist ungewöhnlich und möchte dem kulturellen Phänomen Tanzen als verändernden Impulsgeber im Alltagsleben des modernen Menschen eine neue Wertschätzung verleihen. So verknüpft sie sich mit der Forschung und setzt Impulse für neue, praxisnahe Konzepte in Bildung, Erziehung und Kulturpolitik. Das Buch vermittelt die Vision, den Menschen als tanzendes Wesen zu erkennen und Rahmenbedingungen für die Erfüllung dieses Grundbedürfnisses zu schaffen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Konzept des Menschen als tanzendem Wesen ›homo saltans‹ eröffnet der Kulturforschung neue Räume. Es versteht sich als affirmativer Beitrag zu den aktuellen Debatten um Freiheit, Gemeinschaft, Migration, Frauen, Körper, Ganzheit, Universum. Damit kann es die gesellschaftliche Relevanz von Kulturforschung steigern. Für die Forschung ebenfalls bedeutsam ist die erstmalige Vorstellung der Begründerin des bulgarischen Ausdruckstanzes Marija Dimowa, die die deutsche Schule weiterentwickelt hat.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die sich durch das Buch angesprochen fühlen: mit Kulturforschenden, um das Verständnis von Tanzen als kulturelle Tätigkeit argumentativ zu stärken; mit Akteuren der Migrationsforschung; mit Entscheidungstragenden in Politik, Bildung, Gesundheit – um sie für die soziale Relevanz des Tanzens zu sensibilisieren und es mit ihrer Hilfe politisch und praktisch aufzuwerten; und immer leidenschaftlich mit all denen, die gerne tanzen oder tanzen würden, egal wo und wie.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch lädt ein zu einer Entdeckungsreise in die Welt und die Magie des Tanzes mit Geist und Körper, Kopf und Herz!

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Tschernokoshewa, Elka
Elka Tschernokoshewa (Dr. phil. habil.), Kulturanthropologin und Philosophin, ist Mitbegründerin von ERICarts (Europäisches Institut für vergleichende Kulturforschung). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Alltagskultur, der Gegensatz Eigen/Fremd, Transkulturalität und Hybridität, Diversität, Minderheiten, nonverbale Kultur und interkultureller Dialog.



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