Warren / Kirk / Connelly | Bianca Extra Band 83 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 83, 448 Seiten

Reihe: Bianca Extra

Warren / Kirk / Connelly Bianca Extra Band 83


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7337-4809-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 83, 448 Seiten

Reihe: Bianca Extra

ISBN: 978-3-7337-4809-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



DAMALS, HEUTE - UND FÜR IMMER? von LYNNE MARSHALL
Achterbahn der Gefühle für Connor: Seine Ex Shelby ist zurück in Sandpiper Beach! Obwohl sie damals seine Liebe verschmähte, begehrt er die schöne Köchin heute sofort wieder. Nach zärtlichen Küssen hofft er auf eine zweite Chance - ein Fehler, der ihm erneut das Herz bricht?
ICH WEISS BLOSS EINS, ICH LIEBE DICH von CINDY KIRK
Wer ist der Fremde, der sein Gedächtnis verloren hat? Sozialarbeiterin Lexi Brennan weiß bloß eins: Sie muss seiner magischen Anziehungskraft widerstehen! Gerade weil John, wie sie ihn nennt, so unglaublich charmant und attraktiv ist, ist er bestimmt längst vergeben!
KÜSSE, SÜSS WIE WEIN von WENDY WARREN
Eine burschikose Frau wie sie passt auf Dauer nicht in Shane Prestons Nobelwelt, das ist Hufschmiedin Audrey Griffin klar - und mehr als recht! Sie will aus gutem Grund nur eine unverbindliche Affäre mit dem sexy Weingutbesitzer. Der scheint jedoch anderer Meinung ...
HAPPY END FÜR DIE HOCHZEITSPLANERIN von STACY CONNELLY
Zwei wie Feuer und Wasser: Singledad Jamison glaubt weder an die Liebe noch an Happy Ends! Und Hochzeitsplanerin Rory kann sich nichts Schöneres denken. Trotzdem knistert es bald sinnlich zwischen ihnen, und Jamison lässt sich dazu hinreißen, die hübsche Romantikerin zu küssen ...



Wendy lebt mit ihrem Ehemann in der Nähe der Pazifikküste. Ihr Haus liegt nordwestlich des schönen Willamette-Flusses inmitten einer Idylle aus gigantischen Ulmen, alten Buchläden mit einladenden Sesseln und einem großartigen Theater. Ursprünglich gehörte das Haus einer Frau namens Cinderella, die einen wunderbaren Garten mit Tausenden Blumen hinterließ. Wendy und ihr Mann bewirtschaften diesen eifrig, allerdings mit wechselndem Erfolg ... Wendy Warren ist Mitglied bei den 'Romance Writers of America' und war bereits Finalistin für den RITA®-Award. Wenn sie nicht schreibt, unternimmt sie gern lange Spaziergänge mit ihrem Hund, chattet mit guten Freunden und kocht für sich und ihren Ehemann.
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2. KAPITEL

Vor zwei Jahren, sieben Monaten und drei Wochen hatte Conor vor der Rettungsschwimmerstation gestanden und vergeblich auf Shelby gewartet. Je dunkler der Himmel geworden war, desto mehr waren seine Hoffnungen geschwunden, bis er sich wie der letzte Idiot vorkam.

Sie hatte ihn vergessen.

Wütend hatte er den Ring ins Wasser geschleudert, mit dem er sie hatte bitten wollen, seine Frau zu werden.

Der Schmerz hatte ihn mit solcher Wucht überwältigt, dass er sich krümmen und in den Sand übergeben musste. Dann hatte er sich wieder aufgerafft und war verwirrt und mit gebrochenem Herzen nach Hause gegangen.

Am nächsten Tag hatte er versucht, sie anzurufen, aber sie war bei der Arbeit gewesen und hatte keine Zeit für ein Telefonat gehabt. Am Tag darauf war er nur auf ihrer Mailbox gelandet und am darauffolgenden auch. Dann hatte er verstanden: Sie wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben.

Aber warum nur? Was war passiert?

Er hatte wirklich geglaubt, ihr etwas zu bedeuten. Nach der Highschool hatten sie zwar keinen Kontakt mehr gehabt, aber sie war immer in seinen Gedanken gewesen. In ihrem aufregenden gemeinsamen Sommer in Sandpiper Beach vor sechs Jahren hatte er sich dann endgültig in sie verliebt. Vielleicht hatten sie hinterher nicht so oft miteinander telefoniert, wie sie es hätten tun sollen, aber sie hatten sich versprochen, einander wiederzusehen. Hatte er es nicht zumindest verdient zu erfahren, warum sie ihn nicht mehr wollte?

Er stürzte sich in seine Arbeit und ging mit zahlreichen Frauen aus, um Shelby zu vergessen. Schließlich war er über sie hinweggekommen. Zumindest hatte er versucht, sich das einzureden.

Und jetzt stand er auf dem Parkplatz des Hotels und betrachtete das Foto eines Kleinkinds, während Shelby darauf wartete, dass er etwas sagte. So, als sei zwischen ihnen nichts Besonderes vorgefallen.

„Niedlicher Junge.“

Mehr konnte er ihr unter den Umständen leider nicht bieten. Eine Mischung aus Schmerz, Verwirrung und längst verdrängten Gefühlen für sie stieg in ihm auf. Er hatte damals so gelitten, dass er Monate brauchte, um halbwegs zu verarbeiten, dass sie nicht gekommen war. Und jetzt hatte sie die alte Wunde wieder aufgerissen. Mehr als zwei Jahre später.

Es fiel ihm schwer, sie anzusehen. Sie war immer noch dasselbe Mädchen, das er seit der vierten Klasse kannte, hatte dieselben braunen Augen – Augen, in denen er früher versunken war – und dasselbe braune Haar, wenn auch kürzer als früher. Sie war dieselbe und doch ganz anders. Sie war jetzt eine Karrierefrau. Eine Mutter.

„Danke“, sagte sie leise.

Ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen hatte sie auf eine andere Antwort gehofft, schien die Tatsache jedoch zu akzeptieren, dass eine Versöhnung zwischen ihnen unmöglich war. Resigniert steckte sie ihr Handy wieder ein. Es musste ihr sehr schwergefallen sein, hinter ihm herzulaufen und ihm zu sagen, warum sie ihn damals versetzt hatte. Weil sie mit einem anderen Mann zusammen gewesen war und Conor deshalb vergessen hatte.

Andererseits hatte sie ein Flugticket gehabt. Also musste sie zumindest bis zu einem gewissen Zeitpunkt vorgehabt haben, ihn zu treffen.

„Es tut mir schrecklich leid, glaub mir.“ Ihre Lippen, die ihn bis in den Schlaf verfolgt hatten, zitterten.

Conor hatte keine Ahnung, was sich in den letzten zwei Jahren in ihrem Leben abgespielt hatte. Er wusste nur, dass sich die Dinge nicht mehr ändern ließen. Ihr kleiner Sohn war der beste Beweis. Sie hatte ein neues Leben angefangen und ihr Versprechen nicht gehalten. So etwas konnte passieren, wenn man jemanden, den man liebte, dazu ermunterte, seinen Traum zu verwirklichen.

Sein Mund war plötzlich so trocken, dass er kein Wort herausbrachte. Also nickte er ihr nur hölzern zu, bevor er zu seiner Suite ging und die neue Köchin stocksteif wie eine Statue auf dem Parkplatz stehen ließ.

Ganz egal, wie gut sie kochte – in Zukunft würde er anderswo essen gehen!

Eine Woche später hatte Shelby sich halbwegs in der Küche des Drumcliffe-Hotels eingearbeitet. Conors feindseligen Blick an ihrem ersten Abend in der Küche und seine Kälte hinterher auf dem Parkplatz hatte sie jedoch noch nicht verdaut. Er hasste sie tatsächlich, obwohl sie seit der vierten Klasse beste Freunde gewesen waren.

Na ja, wenigstens hatte sie einen Job.

Samstagmorgen ging sie zum Wochenmarkt in der Main Street und schob den fröhlich vor sich hinplappernden Benjamin im Buggy vor sich her. Sie kaufte frische Kräuter und Gemüse und verstaute die Sachen in den Tragetaschen, die sie an die Griffe gehängt hatte. Später musste sie noch zurück in die Küche, um eine Lieferung Bio-Hähnchenbrüste in Empfang zu nehmen.

Als ein Polizeiauto an ihnen vorbeifuhr, musste sie an einen gewissen süßen und sexy Deputy Sheriff denken – Conor.

„Das war der schönste Sommer meines Lebens“, sagte Conor am Flughafen und umfasste Shelbys Gesicht.

„Ich wünschte, er müsste nicht schon enden.“

Sie hätte weinen können bei der Vorstellung, ihn schon wieder verlassen zu müssen. Beim letzten Mal war sie erst siebzehn gewesen und hatte davon geträumt, in New York zur Kochschule zu gehen. Er schenkte ihr damals einen Claddagh-Ring, und sie hatte sich vorgenommen, ihn nie abzulegen.

Inzwischen war sie dreiundzwanzig, hatte einen neuen Job in New York und war fest entschlossen, sich hochzuarbeiten, bis sie ein eigenes Restaurant eröffnen konnte. Sie stand noch ganz am Anfang und konnte daher nicht in Sandpiper Beach bleiben. Ganz egal, wie sehr Conor Delaney sie in Versuchung führte.

„Lass dich durch nichts von deinen Träumen abhalten.“ Ernst sah er sie aus blauen Augen an.

Also schickte er sie schon wieder weg. Wollte er denn nicht, dass sie blieb? „Ich rufe dich jede Woche an“, versprach sie.

„Gern. Sobald ich einen Job habe und Urlaub bekomme, besuche ich dich.“

Ich werde bleiben, wenn du mich darum bittest.

Doch anstatt sie zum Bleiben zu überreden, hob er ihr Kinn und sah ihr tief in die Augen. „Vergiss nicht unser Versprechen. Selbst wenn wir keinen Kontakt mehr haben sollten – in vier Jahren treffen wir uns bei Sonnenuntergang am Strand.“

Shelby wusste nicht, was sie davon halten sollte, dass er ihr erst gestern seine Liebe gestanden hatte und jetzt trotzdem darauf bestand, dass sie nach New York zurückkehrte. Ihr blieb nur die Aussicht auf ihr Wiedersehen in vier Jahren. Ihre Liebe würde die Zeit überdauern, und dann würde sie nichts mehr davon abhalten, zusammen zu sein, davon war sie fest überzeugt.

Als sie mit ihren Besorgungen fertig war, warf sie einen Blick auf ihre Uhr, um zu sehen, wie viel Zeit ihr noch blieb, bevor sie zurück zum Restaurant musste. Sie wünschte, sie hätte mehr Zeit für Benjamin, doch seitdem sie als Köchin im Drumcliffe arbeitete, schaffte sie es abends gerade noch, sich die Zähne zu putzen, bevor sie erschöpft ins Bett fiel.

Sie schnallte Benjamin in seinem Autositz an und setzte sich hinters Steuer. Als sie ihre Heimatstadt durchquerte, fiel ihr auf, wie ruhig es hier war. Kein Verkehrslärm, kein ständiges Hupen, keine wüsten Beschimpfungen in den Straßen. Es war so ganz anders als in New York. Hier konnte sie frei denken, sodass Erinnerungen an die guten alten Zeiten in ihr aufstiegen.

Sie hatte ihr beschauliches Leben hier immer für selbstverständlich gehalten. Inzwischen sehnte sie sich danach, wieder dazuzugehören und ein geregeltes Leben zu führen – etwas, das ihr in New York nie gelungen war.

Ich war früher immer morgens am Strand joggen, dachte sie. Wenn sie es schaffte aufzustehen, bevor ihre Mutter zur Schule aufbrach, an der sie als Lehrerin arbeitete, würde sie das vielleicht ab und zu hinkriegen. So wie in alten Zeiten.

Eigentlich war sie noch zu jung, um ihr Leben in früher und heute einzuteilen, aber als alleinerziehende Mutter war es mit der Sorglosigkeit eben vorbei. So etwas existierte dann nicht mehr.

Genauso wie ihre Träume. Nachdem sie in New York einen Job nach dem anderen verloren hatte, war sie nach Sandpiper Beach zurückgekehrt, um erst mal wieder auf die Beine zu kommen. Nicht gerade der ideale Weg, eine Spitzenköchin zu werden. Das Leben konnte manchmal ganz schön hart sein.

Seufzend beschloss sie, sich auf ihre nächste Aufgabe zu konzentrieren – in der Hotelküche den Geflügellieferanten zu empfangen. Als sie auf den Hotelparkplatz bog, sah sie zu ihrem Schreck Conors Wagen. Was war, wenn er heute frei hatte und sie ihm über den Weg lief? Würde ihre Begegnung genauso schrecklich verlaufen wie letzten Samstag?

Als sie kurze Zeit später die Lieferung der Hähnchenbrüste auf der hinteren Veranda gegenzeichnete, kam Conor in Sportklamotten aus seiner Hotelsuite. Ihr rutschte fast der Kugelschreiber aus der Hand, so umwerfend sah er in Shorts und engem T-Shirt aus. Wenn sie bedachte, dass er früher mal nur Augen für sie gehabt hatte …

Plötzlich stiegen Erinnerungen an ihren gemeinsamen Sommer in ihr auf – an ihre eng ineinander verschlungenen, schweißnassen Körper. Ihr schoss das Blut ins Gesicht. Der Sommer war in mehr als nur einer Hinsicht heiß gewesen …

Träum weiter. Er hasst dich, schon vergessen?

Der Mann wollte nichts mehr mit ihr zu tun haben, schon gar nicht jetzt, wo sie einen Sohn hatte. Warum konnte sie ihn sich nicht einfach aus...



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