E-Book, Deutsch, Band 0411, 448 Seiten
Reihe: Julia Extra
Williams / Logan / Kendrick Julia Extra Band 411
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7337-0787-3
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, Band 0411, 448 Seiten
Reihe: Julia Extra
ISBN: 978-3-7337-0787-3
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
LIEBESNACHT MIT EINEM PLAYBOYMILLIONÄR von KENDRICK, SHARON
'Ich bin der Falsche für dich', warnt der griechische Playboymillionär Alek Sarantos die hübsche Kellnerin Ellie. Aber warum küsst er sie dann, wie noch keiner sie geküsst hat? Ellie fühlt sich wie berauscht - und lässt sich gegen jede Vernunft zu einer heißen Nacht verführen ...
HEIßE KÜSSE IM TIEFEN SCHNEE von WILLIAMS, CATHY
Die rothaarige Milly ist eigentlich gar nicht Lucas Romeros Typ. Doch dass sie ihn bei ihrer Begegnung in seiner französischen Luxuslodge spontan für einen einfachen Skilehrer hält, übt einen ungeahnt prickelnden Reiz auf den attraktiven Milliardär aus ...
DIE VERBOTENE SEHNSUCHT DER WÜSTENPRINZESSIN von WEST, ANNIE
Einzige Bedingung: kein Sex! Prinzessin Samira vereinbart eine reine Zweckehe mit ihrem guten Freund Prinz Tariq. Denn sie wünscht sich sehnlichst Kinder, er braucht eine Mutter für seine Zwillinge - mehr nicht. Bis unerwartet sinnliches Verlangen in Samira erwacht ...
UNTERWEGS MIT DIR INS GROßE GLÜCK von LOGAN, NIKKI
Keine Bindungen, keine Verpflichtungen: Marshall Sullivan liebt es, allein auf Reisen zu sein. Bis ausgerechnet die widerspenstige Eve sein Begehren weckt. Doch obwohl es immer heißer zwischen ihnen knistert, scheint sie leider fest entschlossen, ihm zu widerstehen ...
Cathy Willams glaubt fest daran, dass man praktisch alles erreichen kann, wenn man nur lang und hart genug dafür arbeitet. Sie selbst ist das beste Beispiel: Bevor sie vor elf Jahren ihre erste Romance schrieb, wusste sie nur wenig über deren Inhalte und fast nichts über die verschiedenen Schreibtechniken. Aber sie hatte es sich nun mal fest vorgenommen, Autorin zu werden, und so lernte, las und schrieb sie, bis ihr erstes Manuskript angenommen wurde. Allen denjenigen, die ebenfalls von einer Karriere als Autorin träumen, kann sie deshalb nur nahe legen, den ersten Schritt zu machen und nicht zu schnell aufzugeben!
Zusammen mit ihrem Ehemann und den drei Töchtern Charlotte, Olivia und Emma lebt sie im englischen Warwickshire. Viele ihrer Romances spielen ebenfalls in einer typisch englischen Umgebung, aber manche auch an dem Ort, wo Cathy Williams geboren wurde: der sonnigen Tropeninsel Trinidad. Ihr großer Freundeskreis sorgt dafür, dass ihr stets eine interessante Handlung einfällt. Das Wichtigstes für ihre Handlung ist jedoch ihre eigener Glaube daran, dass wir alle auf der Suche nach der großen, wahren Liebe sind.
Autoren/Hrsg.
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1. KAPITEL
Er wollte sie. Er wollte sie so sehr, dass es schmerzte.
Alek Sarantos fühlte die Lust heiß in seinem Körper pulsieren, während er ungeduldig mit seinen Fingern auf die blütenweiße Tischdecke trommelte. Die Flammen der hohen Kerzen flackerten in der abendlichen Brise und der Duft der Rosen war geradezu betörend.
Erneut veränderte Alek seine Sitzposition, doch es wollte ihm einfach nicht gelingen, sich zu entspannen.
Rastlos blickte Alek um sich. Vielleicht lag es an der bevorstehenden Rückkehr in sein hektisches Leben in London. Vielleicht hatte sein heftiges Begehren aber auch ganz allein mit … ihr zu tun.
Gerade kam sie durch das hohe Gras der mondbeschienenen Sommerwiese auf ihn zu. Alek blickte gebannt auf die Frau im spätabendlichen Dämmerlicht. Die weiße Bluse war straff in den schwarzen Rock gesteckt, der so eng saß, als wäre er mindestens eine Nummer zu klein. Eine streng gebundene Halbschürze betonte die gerundeten Hüften. Alles an ihr ist weich, dachte er. Das zum dicken Zopf geflochtene Haar reichte ihr fast bis zur Taille und schimmerte seidig.
Noch immer fühlte Alek, wie die Lust seinen Körper durchströmte – dabei war diese Frau überhaupt nicht sein Typ! Normalerweise riskierte er keinen zweiten Blick auf kurvige Kellnerinnen mit freigiebigem Lächeln. Er stand eher auf schlanke, unabhängige Frauen, die schnell zur Sache kamen, keine Fragen stellten und ihm nicht zur Last fielen. Um Frauen, die niedlich und anhänglich waren, machte er einen großen Bogen.
Immer wieder fragte er sich, was genau ausgerechnet diese Frau so anziehend machte. Die ganze Woche über hatte er sie schon mit Blicken verfolgt, als wäre sie eine reife Frucht, die ihm jeden Moment in den Schoß fallen konnte. Vielleicht regte die bei jedem Schritt erotisch wippende Schürze seine Fantasie an?
„Ihr Kaffee, Sir.“
Selbst ihre Stimme klang weich und melodisch. Als kürzlich ein kleiner Junge auf dem Kiesweg ausgerutscht war und sich das Knie aufgeschlagen hatte, war die Kellnerin ihm sofort zur Hilfe geeilt und hatte beruhigend auf ihn eingeredet, während sie das Blut mit einem Taschentuch stillte. Das Kindermädchen hatte untätig zugesehen – aschfahl im Gesicht.
„Bitte holen Sie den Erste-Hilfe-Kasten vom Hotelempfang!“ Vollkommen gelassen hatte die Kellnerin ihn darum gebeten, als sie seinen Blick aufgefangen hatte. Ohne zu zögern war Alek der Bitte nachgekommen. Obwohl er doch eigentlich derjenige war, der Anweisungen gab. Als er ihr den Kasten reichte, hatte es ihm einen Stich versetzt, wie vertrauensvoll der kleine Junge sie mit seinen verweinten Augen anschaute.
Beim Servieren des Kaffees beugte sie sich nun leicht vor, sodass die üppigen Brüste sich deutlich unter der Bluse abzeichneten. Zu gern hätte er gewusst, wie ihre Knospen aussähen, wenn sie sich nach seinen Lippen reckten …
Als die Kellnerin sich wieder aufrichtete, bewunderte Alek einmal mehr ihre wunderschönen, dicht bewimperten grauen Augen. Um den Hals trug sie eine unscheinbare Goldkette und an ihrer Bluse steckte ein Namensschild mit dem Schriftzug Ellie.
Ellie.
Nichts schien sie aus der Ruhe zu bringen. Das beeindruckte Alek. Außerdem hatte sie ihm die ganze Woche über jeden Wunsch von den Augen abgelesen, ohne dabei in irgendeiner Weise aufdringlich zu wirken. Ganz im Gegenteil. Sie behandelte ihn freundlich und zuvorkommend, wie jeden anderen Gast im diskreten New Forest Hotel. Fast ärgerte ihn das ein wenig, denn einen Alek Sarantos behandelte man nicht wie jeden dahergelaufenen Gast!
Er stellte einen unterschwelligen Ehrgeiz bei ihr fest, ihren Job gut zu machen, und fühlte sich an seine Vergangenheit erinnert. Auch er hatte einmal gekellnert. Damals, als er auf der untersten Sprosse der Leiter angefangen hatte. Fast rund um die Uhr hatte er gearbeitet, um die Schrecken der Vergangenheit zu vergessen. Auf dem Weg zum Erfolg hatte er so manche Lektion gelernt. Zum Beispiel hatte er seine Auffassung korrigieren müssen, dass Erfolg die Lösung all seiner Probleme darstellte …
Diese Erkenntnis war Alek gerade dann gekommen, als er alles erreicht hatte, was er sich vorgenommen hatte. Er hatte die oberste Sprosse der Leiter erklommen und es zu immensem Reichtum gebracht. Manchmal hatte er den Eindruck, je mehr Geld er wohltätigen Zwecken spendete, desto größer wurde sein Vermögen.
Doch etwas beunruhigte ihn. Immer wieder stellte er sich in der letzten Zeit die Frage, ob das alles gewesen war. Oder hielt das Leben noch eine Überraschung für ihn bereit?
„Kann ich noch etwas für Sie tun, Mr Sarantos?“, fragte Ellie.
Die melodische Stimme der Kellnerin wirkte wie Balsam auf seine Seele. „Vielleicht.“ Er hob den Blick hinauf zum Himmel, als suchte er Hilfe bei einer himmlischen Macht. Eine unendliche Zahl von Sternen glitzerte vom nächtlichen Firmament. Morgen muss ich zurück nach London, dachte Alek wehmütig. Eine tiefe Sehnsucht überkam ihn plötzlich. Er sah Ellie in die Augen. „Es ist ja noch früh.“
Ein müdes Lächeln huschte über ihr Gesicht. „Wenn man den ganzen Abend die Gäste bedient hat, fühlt sich halb zwölf nicht früh an.“
„Wahrscheinlich nicht.“ Er versenkte ein Stück Würfelzucker in seinem Kaffee. „Wann machen Sie Feierabend?“
Mit dieser Frage hatte sie offensichtlich nicht gerechnet. „In ungefähr zehn Minuten“, antwortete Ellie leicht verwundert.
Alek lehnte sich zurück und ließ nachdenklich den Blick über sie gleiten. Ihre anmutigen, leicht sonnengebräunten Beine trösteten mühelos über die billigen Schuhe hinweg, in denen die schlanken Füße steckten.
„Perfekt“, befand er leise. „Die Götter haben ein Einsehen mit uns. Leisten Sie mir doch auf einen Drink Gesellschaft.“
„Das geht nicht.“ Bedauernd zuckte sie die Schultern. „Gäste sind für mich tabu. Ich darf nicht mit ihnen fraternisieren.“
Fraternisieren? dachte Alek irritiert. Was für ein altmodischer Ausdruck!
Doch wenn es um Verbrüderung ging, war Alek sowieso der falsche Ansprechpartner, schließlich hatte er keine Brüder. Und auch sonst hatte er nie jemanden gehabt …
Er hatte sich allein durchs Leben geschlagen, sehr erfolgreich sogar. So sollte es auch bleiben. Nur heute Abend, unter diesem milden Sternenhimmel, sehnte er sich plötzlich nach weiblicher Gesellschaft. „Ich bitte Sie ja nur, ein Glas mit mir zu trinken, poulaki mou“, sagte er leise. „Ganz harmlos. Dagegen kann doch wohl niemand etwas haben. Ich will Sie ja nicht in eine dunkle Ecke zerren und Sie verführen.“
„Trotzdem. Es entspricht nicht den Gepflogenheiten unseres Hauses. Tut mir leid.“
Alek war enttäuscht über die Abfuhr. Gleichzeitig aber auch seltsam erregt. Es war lange her, seit jemand ihn abgewiesen hatte. Sein Ehrgeiz war geweckt. Eigentlich ganz reizvoll, sich mal anzustrengen, dachte Alek und gab daher zu bedenken: „Aber ich reise morgen Abend schon ab.“
Das wusste Ellie bereits. Alle im Hotel wussten Bescheid über Alek Sarantos. Die Ankunft des griechischen Milliardärs eine Woche zuvor im besten Haus in Englands Süden hatte für reichlich Wirbel gesorgt. Einige Tage vor seinem Eintreffen war eine Liste mit Vorlieben und Abneigungen des Griechen eingegangen und das Personal war instruiert worden, die Liste auswendig zu lernen.
Spiegeleier bevorzugte Mr Sarantos auf beiden Seiten leicht gebräunt. Er trank gern Rotwein, gelegentlich auch mal ein Glas Whisky. Seine sorgfältig in Seidenpapier gepackte Kleidung war schon vor ihm eingetroffen, damit alles bereit lag.
Der Hotelmanager hatte seinem Personal eingeschärft, den anspruchsvollen Gast nur anzusprechen, wenn er offensichtlich einen Wunsch hatte. „Ansonsten lasst ihr ihn in Ruhe. Er soll sich bei uns wie zu Hause fühlen. Es ist eine große Ehre, dass er bei uns abgestiegen ist.“
Ellie, die stolz darauf war, einen der begehrten Ausbildungsplätze in diesem angesehenen Hotel ergattert zu haben, wollte ihre Sache besonders gut machen. Nicht zuletzt, um die Karriereleiter Sprosse für Sprosse empor zu klettern. Ellie hatte fest vor, etwas aus sich zu machen. Sie wollte stark sein – und unabhängig.
Daher hatte sie auf jeden Flirtversuch verzichtet – im Gegensatz zu ihren Kolleginnen, die heimlich ihr Glück bei dem gut aussehenden Milliardär versuchten. Ellie machte sich nichts vor: So ein reicher Playboy käme gar nicht auf die Idee, etwas mit einer kleinen Kellnerin anzufangen.
Aber anschauen durfte sie ihn ja wohl. Einem Mann wie Alek Sarantos begegnete man schließlich nur ein einziges Mal im Leben.
Eigentlich wirkte sein Gesicht eher markant als schön. Die sinnlichen Lippen hatten auch etwas Erbarmungsloses. Pechschwarzes Haar, goldbronzefarbener Teint und dichte schwarze Wimpernkränze um unglaublich blaue Augen zogen die Blicke magnetisch an.
Auch Ellies. Wenn sie Aleks Blick begegnete, spürte sie eine seltsame Verbundenheit, die sie sich einfach nicht erklären konnte, denn schließlich lagen doch Welten zwischen ihr und dem griechischen Milliardär.
Das Gefühl beunruhigte sie auch jetzt. Fest umklammerte sie das Tablett. Es wurde Zeit, ihm eine gute Nacht zu wünschen und Feierabend zu machen.
Doch Alek Sarantos schaute sie erwartungsvoll an. Offensichtlich hoffte er, sie würde es sich anders überlegen. Ellie schwankte. Schließlich erhielt sie nicht jeden Tag eine Einladung, ein Glas mit einem Milliardär zu trinken.
„Es ist schon kurz vor...




