Wood | Ein gefährlich erotisches Begehren | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2209, 144 Seiten

Reihe: Baccara

Wood Ein gefährlich erotisches Begehren


1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7515-0390-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2209, 144 Seiten

Reihe: Baccara

ISBN: 978-3-7515-0390-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Der gut aussehende Matt Velez hat Erfolg, Macht und Geld. Er kann jede Frau haben, die er will! Fast jede. Denn ausgerechnet Emily Arnott hat sich mit seinem schmierigen Erzrivalen verlobt. Eigentlich heißt das Finger weg! Aber Matt kann ihren süßen Champagnerkuss damals in der Silvesternacht einfach nicht vergessen. Außerdem ist er überzeugt, dass es mit der Verlobung nicht mit rechten Dingen zugeht. Charmant bietet er Emily seine Freundschaft an - mit einem gefährlich erotischen Hintergedanken ...



Schon mit acht Jahren schrieb Joss Wood ihr erstes Buch und hat danach eigentlich nie mehr damit aufgehört. Der Leidenschaft, die sie verspürt, wenn sie ihre Geschichten schwarz auf weiß entstehen lässt, kommt nur ihre Liebe zum Lesen gleich. Und ihre Freude an Reisen, auf denen sie, mit dem Rucksack auf dem Rücken, abenteuerliche Ziele in Südafrika, Europa und Amerika besucht. Beim Schreiben taucht sie ganz in ihre Geschichte ein, verliebt sich auch heute noch in die Helden ihrer Romane und flirtet beim Schreiben mit ihnen.

Wenn Joss Wood nicht gerade schreibt, oder sich um ihre Kinder kümmert, nutzt sie ihre Erfahrungen in Business und Marketing, um mit Hilfe einer ehrenamtlichen Organisation, die Wirtschaft ihres Heimatstädtchens an der Ostküste Südafrikas anzukurbeln. Umgeben von Farmen und einer atemberaubenden Berglandschaft, gehört die Gesellschaft von wilden Steppentieren vor der Haustür genauso zu ihrem glücklichen und etwas chaotischen Leben, wie ihre Familie, Freunde und natürlich ihre Bücher.

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PROLOG

Sechs Jahre zuvor …

Emily Arnott kippte ein halbes Glas Champagner hinunter und starrte missmutig auf die riesige, glitzernde Discokugel, die unter der Decke des Festsaals im Falling Brook Country Club hing.

Drei, zwei, eins …

Frohes neues Jahr, Emily. Verdammt froh.

Sie stand in einer Ecke des Festsaals und musste die Tränen wegblinzeln, während sie sich wünschte, sie wäre irgendwo anders, bloß nicht hier. Es war Ginas Idee gewesen, die Party in dem exklusiven Country Club am Rande ihrer Heimatstadt Falling Brook zu besuchen, denn hier gaben sich die wohlhabendsten Leute der Gegend ein Stelldichein.

Emilys Vater hatte die Eintrittskarten für den Neujahrsball gekauft, aber da er selbst keine Menschenansammlungen mochte, hatte er die Tickets seiner Tochter gegeben. Soweit Emily das beurteilen konnte, amüsierte sich ihre beste Freundin und Mitbewohnerin gerade köstlich. Gina tanzte mit jemandem, der Emily vage bekannt vorkam – Drew Soundso –, und die beiden küssten sich so heiß und innig, dass es sie nicht wundern würde, wenn die teuren Tapeten im Ballsaal bald Feuer fingen.

Gina würde heute Abend mit einem Mann im Bett landen und Emily … nicht.

Schnell schloss sie die Augen und ließ sich gegen die Wand sinken. Die Hitze stieg ihr ins Gesicht, breitete sich bis über ihren Hals aus. Im Gegensatz zu Gina war sie nicht so erfolgreich. Ihr neues Jahr würde nicht mit einem Feuerwerk im Bett beginnen. Noch nicht einmal mit ein bisschen Fummelei oder einem Kuss.

Nein, sie war einfach abgeblitzt.

Ein Paar Hände legte sich auf ihre Schultern, und Gina zog sie in eine Umarmung. „Frohes neues Jahr, Em! Ist diese Party nicht toll?“

Ehrlich gesagt, nein.

Aber weil sie Gina nicht den Abend verderben wollte, rang Emily sich ein gequältes Lächeln ab und nahm noch einen Schluck Champagner.

Gina warf einen Blick auf ihre Miene und verzog das Gesicht. „Was ist denn los?“

„Das erzähle ich dir morgen. Du musst wieder zu Drew.“

Gina warf ihre Haarmähne über die Schulter. „Ach, der kann warten“, erklärte sie mit all dem Selbstbewusstsein eines italienischen Starlets mit Traumkörper. „Warum stehst du hier in der Ecke rum und siehst drein, als hättest du gerade einen Eimer voller Ameisen verschluckt?“

Gina war nicht nur wunderschön, sondern auch äußerst hartnäckig. Zögernd gab Emily zu: „Ich habe mein Glück versucht, aber keinen Treffer gelandet.“

„Das passiert“, erwiderte Gina gelassen.

Dabei wusste Emily, dass ihrer wunderschönen Freundin das nur sehr selten geschah, wenn überhaupt.

„Was genau war denn los, Süße?“, fragte Gina sanft.

Seufzend nippte Emily erneut am Champagnerglas. „Ich hab mir ein bisschen Mut angetrunken und gedacht, ein One-Night-Stand wäre keine schlechte Idee.“

„Du wirst in ein paar Tagen einundzwanzig, da kann man schon mal ein Auge zudrücken. Und der Himmel weiß, dass du ein bisschen Spaß verdient hast.“

Gina würde niemals einen Menschen für seine Entscheidungen verurteilen, und dafür liebte Emily ihre Freundin. „Na ja, zugegeben, mit Matt Velez hatte ich mir auch ein ziemlich hohes Ziel gesteckt …“

Stirnrunzelnd blickte Gina sich um. „Mit wem?“

Auch Emily schaute sich um, aber den ehemaligen Bad Boy von Falling Brook und jetzigen CEO bei MJR Investing konnte sie nirgends entdecken. Wenn sie Glück hatte, war er schon nach Hause gegangen, und sie musste sich nicht mehr in einer Ecke verstecken. Nein, er war nirgends zu sehen, und Emily war froh darüber. Denn jedes Mal, wenn sie diesen braungebrannten, glutäugigen, breitschultrigen Mann erblickte, schien ihr IQ um hundert Punkte zu sinken.

Mit seiner markanten Nase war Matt zwar nicht im klassischen Sinne gut aussehend, aber irgendetwas an seinem scharf geschnittenen Gesicht und den tiefgründigen, dunklen Augen ließ Emilys Herz höherschlagen und ihre Knie weich werden. Von den Jungs vom College hatte sie genug, und Matteo Velez war ganz eindeutig ein echter Mann, der von Kopf bis Fuß ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein ausstrahlte, während er sich ganz natürlich in der gut gekleideten, mondänen und betuchten Menge bewegte.

Jede Frau im Saal schaute ihm hinterher. Emily wusste, er bräuchte nur einer von ihnen zuzuwinken, und sie würde ihm bereitwillig folgen. Kein Wunder, dass er gar nicht erst geantwortet hatte, als sie sich neben ihm an der Bar wiederfand und angeboten hatte, ihm einen Drink zu spendieren.

„Die Getränke sind im Eintritt inbegriffen, Liebes“, hatte er gelangweilt angemerkt.

„Ah, ja, richtig. Ähm … Ich bin Em … Emily.“

„Matt.“ Er hatte ihr die Hand geschüttelt und sie so schnell wieder losgelassen, als hätte sie einen ansteckenden Hautausschlag.

Gina riet ihr immer, nicht hinter dem Berg zu halten, und bestand darauf, dass Männer es mochten, wenn Frauen geradeheraus ihre Absichten erklärten. Verzweifelt suchte Emily nach etwas zwischen Himmel, bist du heiß! und Bitte küss mich jetzt sofort.

Er wandte sich zum Gehen, und Emily brauchte dringend eine clevere Anmache. Etwas, das ihr seine Aufmerksamkeit sicherte.

„Küss mich, wenn ich falschliege, aber Dinosaurier gibt es doch noch, oder?“

Am liebsten hätte Emily sich sofort die Hand vor den Mund geschlagen. Hatte sie gerade wirklich etwas so Albernes gesagt? Offensichtlich, denn Matt sah so entgeistert aus, wie sie sich fühlte.

„Willst du mich anmachen?“ In seinen dunkelbraunen Augen blitzte etwas auf, das eindeutig kein Verlangen war. Eher etwas wie Verärgerung.

„Ähm … ja?“

„Du bist nicht besonders gut darin.“ Er warf einen Blick auf das Champagnerglas in ihrer Hand. „Bist du betrunken?“

„Vielleicht ein bisschen angetrunken“, gab Emily zu. Das stimmte nicht wirklich, aber es war eine bessere Ausrede, als ihm zu gestehen, wie nervös er sie machte.

Matt winkte den Barkeeper herbei, bestellte ein Glas Wasser und drückte es ihr in die Hand. „Trink das, und dann geh nach Hause. Du bist ein Goldfisch im Haifischbecken, und wenn du nicht aufpasst, werden sie dich verschlingen.“

Normalerweise hätte Emily sich schon längst aus dem Staub gemacht, aber Matt hatte etwas an sich, das sie gefangen hielt. Es war riskant, aber sie musste einfach einen letzten Versuch starten. „Ich will einfach nur das neue Jahr mit etwas Spaß einläuten.“

Matt presste die sinnlichen Lippen aufeinander. „Emily – du heißt doch Emily, richtig?“ Sie nickte, und er seufzte und trat einen Schritt zurück. „Mal abgesehen davon, dass du betrunken bist, bist du viel zu jung für mich.“

„Höchstens angetrunken. Und in ein paar Tagen werde ich einundzwanzig“, platzte es aus Emily heraus. Sie konnte beinahe sehen, wie sie sich immer tiefer ihr eigenes Grab schaufelte.

Nicht einmal für ihre Mutter war sie gut genug – und selbstverständlich auch nicht für Matt Velez. Wann würde sie das endlich lernen? Und warum gehorchten ihre Füße ihr nicht, wenn sie ihnen befahl, sich umzudrehen und wegzulaufen?

Stöhnend presste Matt die Finger an die Schläfen. „Seit wann lassen sie Kinder auf solche Partys?“ Sein durchdringender Blick schien sie förmlich zu durchbohren. „Okay, lass es mich anders ausdrücken: Du bist einfach nicht mein Typ.“

Als sie ihre Geschichte zu Ende erzählt hatte, schaute Gina sie mitleidig an. Emily wusste, dass Gina innerlich vor Schmerz zusammenzuckte. „Meine Güte, Em, du bist wirklich schlecht darin, Männer abzuschleppen.“

Dagegen konnte sie nichts einwenden. „Das kannst du laut sagen. Ich brauche echt Nachhilfe …“ Sie verstummte. Ihr Blick fiel auf Matt Velez, der mit einer schlanken Blondine im Arm über die Tanzfläche schwebte.

Kurz nahm Emily eine ihrer Locken zwischen die Finger. Ja, immer noch blond. Sie blickte an sich hinab. Sie trug ein schwarzes Cocktailkleid, genau wie die andere Frau.

Nicht sein Typ, wie? Warum tanzte er dann mit einer Frau, die ihr so ähnlich sah, die Lippen an ihrer Schläfe, die Hand gefährlich tief auf ihrem Rücken? Halt suchend stützte Emily sich an der kühlen Wand ab. Sie und die Frau in Matts Armen sahen sich unglaublich ähnlich, und trotzdem hatte er sich – wie viele Männer vor ihm – nicht für sie entschieden, aus Gründen, die Emily nicht kannte.

Mitfühlend lächelte ihre Freundin sie an, drückte sie noch einmal und verschwand dann wieder mit Drew auf der Tanzfläche. Emily blieb an der Wand stehen, starrte böse auf Matts Rücken und fuhr sich mit den Fingern durch ihr langes Haar. Ginas besorgter Blick entging ihr nicht, und sie schenkte ihrer Freundin ein beruhigendes Lächeln. Sie kam schon klar, und außerdem konnte Gina ja auch nichts an der Situation ändern.

Im Gegensatz zu ihr war Gina mit liebevollen Eltern aufgewachsen, für die die Sonne erst dann aufging, wenn Gina wach wurde, und die ihr immer versichert hatten, dass sie alles schaffen konnte, was sie sich vornahm. Eine solche Liebe und Unterstützung kannte Emily nicht. Ihr Dad liebte sie zwar auf seine Weise, aber er lebte in seiner eigenen Welt, und ihre Mom hatte sich aus dem Staub gemacht, als Emily vierzehn Jahre alt gewesen war. Nur wenige Leute – darunter Gina – verstanden, was es bedeutete, wenn die Person, die einen am meisten lieben sollte, sich freiwillig dafür entschied zu...



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