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Bahn Bahn, D: Firmenwagen des Unternehmers



1. Auflage 2021, 139 Seiten, Kartoniert, GB, Format (B × H): 142 mm x 190 mm, Gewicht: 179 g
ISBN: 978-3-96276-046-5
Verlag: DATEV eG


Bahn Bahn, D: Firmenwagen des Unternehmers

Die Beschaffung von Firmenwagen gilt für Unternehmen als Investition mit Gestaltungsspielraum. Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt sind daher oft vorprogrammiert.

Bei der einkommens- und umsatzsteuerlichen Behandlung von Firmenwagen ergeben sich einige Schwierigkeiten. Zum einen sind die steuerlichen Fragestellungen recht differenziert, weshalb das Finanzamt häufig einen Schwerpunkt bei Lohnsteueraußenprüfungen und Betriebsprüfungen setzt. Zum anderen weichen Ertrag- und Umsatzsteuerrecht voneinander ab, weshalb die Varianten stetig umfangreicher werden. Eine weitere Herausforderung liegt bei den sich ständig ändernden Regelungen. Beispielsweise enthält das Jahressteuergesetz 2020 neue Maßnahmen zur steuerlichen Förderung der Elektromobilität.

Das Fachbuch liefert zuverlässig alle benötigten Informationen zur Nutzung von Firmenwagen. Der Inhalt umfasst von der Anschaffung bis zur Entnahme oder Veräußerung alle möglichen Szenarien. Gängige Fehler, unzweckmäßige Gestaltungen und damit unnötige Steuerbelastungen werden aufgezeigt. Eine wichtige Rolle zur Fehlervermeidung spielt Ihre Steuerberatungskanzlei.

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Weitere Infos & Material


1 Einführung2 Betriebliche Zuordnung eines Kraftfahrzeugs2.1 Leasing 2.2 Kauf 3 Behandlung der Anschaffungskosten3.1 Begriff der Anschaffungskosten 3.2 Nutzungsdauer3.3 Abschreibungsverfahren 3.4 Sonderabschreibungen und Investitionsabzugsbetrag 4 Behandlung der laufenden Kosten4.1 Leasingzahlungen 4.2 Kosten im Ausland 5 Ermittlung der Privatnutzung5.1 1 %-Methode 5.2 Fahrtenbuch 5.3 Betriebliche Nutzung unter 50 % 5.4 Alternative: Nutzungseinlage 5.5 Elektro- und Hybridfahrzeuge5.6 Fahrräder6 Umsatzsteuer6.1 Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs6.2 Zuordnung zum Unternehmen 6.3 Vorsteuerabzug aus laufenden Kosten 6.4 Vorsteuerabzug bei Auslandsrechnungen 6.5 Vorsteuerberichtigung 6.6 Ermittlung der unentgeltlichen Wertabgabe 7 Umfassende Fallbeispiele und Prüfungspraxis7.1 Einzelfahrzeug: Vergleich im Jahr der Anschaffung 7.2 Mehrere Fahrzeuge: Oldtimer und überwiegende Privatnutzung 7.3 Mehrere Fahrzeuge: Sonderregelungen E-Mobilität 7.4 Fehlerquellen und Betriebsprüfungen 8 Besonderheiten bei Personengesellschaften8.1 Kfz im Eigentum der Gesellschaft 8.2 Kfz im Eigentum des Gesellschafters 9 Besonderheiten bei Kapitalgesellschaften9.1 Behandlung der Aufwendungen und Vorsteuerabzug 9.2 Verdeckte Gewinnausschüttung 9.3 Ermittlung der Privatnutzung 9.4 Umsatzsteuer 9.5 Vermietung durch den Gesellschafter


Bahn, Daniel
Daniel Bahn ist als Leiter des Steuerfachdienstes der Großen Kreisstadt Bad Kissingen sowie als freiberuflicher Autor und Referent tätig. Nach seiner Ausbildung bei der Bayerischen Finanzverwaltung absolvierte er ein Studium mit Schwerpunkt Unternehmens- und Steuerrecht. Durch mehrjährige Tätigkeit im Bereich des Insolvenzsteuerrechts sowie in der Außenprüfung verfügt er über entsprechende praktische Kenntnisse.

Als freiberuflicher Autor und Referent sowie ehemaliger nebenamtlicher Dozent an der Landesfinanzschule Bayern ist er darüber hinaus seit 2015 vielfältig engagiert.


"Die Deutschen lieben ihre Autos immer noch" - Mit einer solchen Headline wie der in der FAZ vom 23.01.2020 könnte man nicht nur das allgemeine Beziehungsverhältnis im Autoland Deutschland beschreiben, sondern vor allem das Auto als Teil des Betriebsvermögens. Denn selbst Kleinstunternehmer gönnen ihrem Betrieb nicht gerade selten ein Fahrzeug und versuchen damit eine steuerlich möglichst günstige Anschaffung zu tätigen.Der Firmenwagen ist seit geraumer Zeit ein zentrales Thema im deutschen Steuerrecht und ein gleichermaßen beliebtes dazu: Der Unternehmer sieht darin häufig zu Recht eine Investition mit Gestaltungsspielraum. Das Finanzamt prüft die steuerliche Berücksichtigung allerdings ebenso häufig - sicherlich nicht selten ebenfalls zu Recht. Vielleicht ist es eine deutsche Eigenart, diesem Thema eine derartige Wertschätzung zu schenken. Die Praxis zeigt, dass in Betriebsprüfungen über viel verhandelt werden kann: So ist der Restaurantbesitzer im Zweifel durchaus bereit, bei der Einnahmenkalkulation größere Unklarheiten hinzunehmen. Bei seinem Betriebsfahrzeug jedoch kämpft er in der Regel um den letzten Cent.Mit diesem Buch sollen Ihnen die verschiedenen Facetten eines Fahrzeugs im Betriebsvermögen aufgezeigt werden. Mit den hier vermittelten Grundlagen und Gestaltungsmöglichkeiten erhalten Sie ein umfassendes Verständnis für die steuerliche Betrachtung eines Kraftfahrzeugs und sind in der Lage, Ihre Gestaltungswünsche in die Tat umzusetzen. Auch im Gespräch mit Ihrem Steuerberater oder dem Betriebsprüfer ist dieses Verständnis hilfreich und zum Teil schlicht notwendig.Zuletzt will ich Ihnen aber auch vermitteln, dass in vielen Fällen die oft verpönte 1 %-Methode eine einfache und rechtssichere Alternative ist, die letztlich in ihrer Auswirkung zum Teil nur eine geringe Mehrsteuer, in manchen Fällen sogar eine Mindersteuer ausmacht. Mit den hier aufgeführten Beispielen können Sie recht deutlich erkennen, welche steuerliche Auswirkung die jeweilige Variante hat.Oberthulba, im Mai 2021 Daniel Bahn


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