E-Book, Deutsch, 364 Seiten
Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse
Bauriedl-Schmidt / Jänchen-van der Hoofd / Martin Schmerz
1., Originalausgabe 2025
ISBN: 978-3-8379-6348-9
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Perspektiven aus Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie
E-Book, Deutsch, 364 Seiten
Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse
ISBN: 978-3-8379-6348-9
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Leiden und Schmerz sind jedem Menschen vertraut und verbindende Elemente des Menschseins insgesamt. Die psychische Belastung der Schmerzerfahrung kann zu Depressionen und sogar Suizidalität führen. Überhaupt eröffnet das psychosomatische Nachdenken über Schmerzstörungen einen weiten Raum komplexer Gefühle, traumatischer Erfahrungen, bestimmter Sprechweisen oder sehr konkreter Dimensionen therapeutischer Ansätze.
Jenseits des Klinischen kann in soziokultureller Hinsicht nicht nur das Individuum Schmerz empfinden, sondern in einem übertragenen Sinne auch eine Gesellschaft oder Gruppe, die etwa von kollektiven Traumata oder schmerzhaften Verlusten betroffen ist. Gerade das Erleben von Vulnerabilität kann so Ausgangspunkt für individuelle und gesellschaftliche Veränderungen sein.
Mit Beiträgen von C. Busch, M. Fellner, R. Dilg, J. Döser, A. Ebrecht-Laermann, M. Hirsch, A. Ide, E. Imhorst, C. Korischek, S. Kreutzer, W. Krieger, S. Leikert, G. Luks, C. Maier, B. Meerwein, V. Münch, K. Nowidi, D. Orange, R. Plassmann, S. Schulze, S. Sedlacek, B. Sohns, T. Storck, H.-J. Wirth und J. Wolff Bernstein
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Einleitung
I Grundlegendes zum Schmerz
Schmerz und Leiden: Sinnlos und sinnvoll
Donna M. Orange
Facetten des Schmerzes: Leid und Lust vereint
Jeanne Wolff Bernstein
Entleiblichende Verkörperung. Über die Präsentation des Schmerzes
Timo Storck
Die Transformation von Emotion in Schmerz
Reinhard Plassmann
Der Schmerz (in) der Moderne. Vom Übermenschen zum Transhumanismus
Kamyar Nowidi
II Der Schmerz in psychoanalytischen Behandlungen besonders komplex erkrankter Patient:innen
Wortloser Schmerz und die Gefahr des Verstehens
Sylvia Schulze
Der Schmerz als »alter Freund« und treuer Begleiter
Mathias Hirsch
Seelischer Schmerz – körperlicher Schmerz. Psychotische Angst – traumatische Angst
Christian Maier
Attacks on feeling. Zonen von Indolenz im psychosozialen Raum
Angelika Ebrecht-Laermann
Vom körperlichen zum seelischen Schmerz – und dann?
Stefanie Sedlacek
Schmerz, Leere und Lebendigkeit in der Gegenübertragung
Sarit Kreutzer
III Spezielle behandlungstechnische Aspekte
Verkapseltes Körperengramm und somatische Narration. Durcharbeiten körperlicher Traumaspuren und Reduktion der Symbolisierungsstörung
Sebastian Leikert
Bemerkungen zur Behandlungstechnik des Fragenstellens
Wolfgang Krieger
IV Klinik des Schmerzes verbunden mit Phänomenen der Kultur
Zur Bedeutung des Schmerzes im Zeitalter von Social Media und Künstlicher Intelligenz
Johannes Döser
Trans und der Schmerz, nicht im eigenen Körper wohnen zu können
Elisabeth Imhorst
V Schmerz aus kultureller Perspektive
Die Fähigkeit, seelischen Schmerz zu ertragen. Horst-Eberhard Richters psychoanalytisches und sozialphilosophisches Menschenbild
Hans-Jürgen Wirth
Schmerzhafte Impressionen: Paul Parin und seine Erzählungen über die Jagd
Christine Korischek
VI Schmerzvolle Aspekte in gesellschaftlichen Entwicklungen
Nach Corona: Was hat sich in unserer psychoanalytischen Praxis und der Gesellschaft verändert? Die Verarbeitung der Folgen zwischen Abwehr und Krisenbewältigung
Reiner Dilg, Andrea Ide & Beate Sohns
Die Verletzlichkeit des Begehrens. Eine tiefenhermeneutische Betrachtung in pandemischen Zeiten
Charlotte Busch
Konsum fossiler Energie als Identität oder Sucht. Können wir mit Transformationsveränderungen oder müssen wir mit Entzugsschmerzen rechnen?
Barbara Meerwein
Welt-Schmerz. Klimawandel und die Anerkennung von schmerzhaften Verlusten als Voraussetzung für die Entfaltung von Anpassungsfähigkeit und Kreativität in der Weltbeziehung
Volker Münch
»Vom annähernden Verstehen«. Jüdische und nichtjüdische Erfahrungs- und Gefühlshorizonte nach 1945 in Deutschland im Spiegel von drei Generationen
Gregor Luks




