Buch, Deutsch, Band 208.1, 436 Seiten, broschiert, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 1070 g
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte
im Kontext der goncourtschen "Ästhetik der Skizze" und des Symbolismus
Buch, Deutsch, Band 208.1, 436 Seiten, broschiert, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 1070 g
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte
ISBN: 978-3-487-15592-0
Verlag: Georg Olms Verlag
Mit Auguste Rodin schuf einer der bedeutendsten Bildhauer der Moderne ab 1896 ein umfangreiches zeichnerisches Œuvre, in dem er sich ebenfalls als Neuerer bewies. Rodins „Ästhetik der Skizze“, die Überlegungen der Brüder Goncourt weiterführte, eröffnet einen neuen Blick auf seine Zeichnungen im Kontext des Symbolismus und seines eigenen spirituellen Gesinnungswandels: Die formal reduzierte Zeichnung wurde ihm zum geeignetsten Mittel für die Andeutung seiner pantheistischen Vorstellungen der menschlichen Seele oder des Lebenselans.
Die vorliegende Studie beleuchtet erstmals den kunsttheoretischen Hintergrund, vor dem Rodin seine skizzenhaften Zeichnungen als „Werk“ betrachten konnte. Bisher unveröffentlichte Notizen des Franzosen und der Vergleich mit Werken anderer zeitgenössischer Künstler ermöglichen eine umfassende Interpretation wichtiger Zeichnungen, durch die die Besonderheiten von Rodins poetischer „Evokationskunst“ hervortreten.




