Bomsdorf So werden Sie reich wie Norwegen



Genial einfach ein Vermögen aufbauen

2. aktualisierte Auflage 2020, 247 Seiten, Großformatiges Paperback. Klappenbroschur, Format (B × H): 134 mm x 213 mm, Gewicht: 338 g
ISBN: 978-3-593-51261-7
Verlag: Campus Verlag GmbH


Schöne Aussichten für Ihre finanzielle Zukunft

Norwegen ist eines der glücklichsten Länder der Erde. Das mag an der schönen Landschaft liegen, aber sicher auch daran, dass sich die
Norweger keine Sorgen um Geld machen müssen. Denn Norwegen hat Öl. Und aus dessen Verkaufserlös speist sich der größte Staatsfonds
der Welt: der norwegische Ölfonds. Sein Zweck: für die Zukunft aller Einwohner vorzusorgen.
Clemens Bomsdorf hat aus der Strategie des Fonds die norwegische Finanzformel abgeleitet und sie an die Bedürfnisse von Privatanlegern
angepasst. So können gerade sicherheitsorientierte Anleger ein solides Vermögen aufbauen. Und da einer der Anlagegrundsätze das ethische Investieren ist, tun Sie mit Ihrer Geldanlage auch noch Gutes.

Die Erstausgabe dieses Buch stand im Frühjahr 2018 auf den Bestsellerlisten von Handelsblatt und Manager Magazin. Die zweite Auflage wurde vollständig aktualisiert.

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Inhalt

Vermögensaufbau - aber wie? 7

1 Keine Panik, sondern Erfolg trotz Finanzkrise 14
Investieren, nicht bloß sparen 14
Was Sie von diesem Buch erwarten können - und was nicht 16

2 Der norwegische Ölfonds, Ihr Vorbild 23
Ein glücklicher Fund mit weitreichenden Folgen 23
Der weise Umgang mit dem Geldsegen 28
Wie Erfolge berechnet werden 38
Kein Freifahrtschein: An diese Vorgaben muss sich der Ölfonds halten 50
Diese mit dem Nobelpreis geehrte Theorie steht hinter Norwegens Anlagemix 73
Ist es alles Zufall? Theorie und Empirie von Aktienkursen und Renditeerwartungen 81

3 Mal ganz konkret: Welche Papiere der Ölfonds hält und was Sie daraus lernen sollten 88
Diversifikation auf verschiedenen Ebenen -
das Aktieninvestment des Ölfonds 88
Norwegen gibt Mexiko Geld - das Anleiheninvestment des Ölfonds 105
Was Berlin und München haben, Kassel aber nicht - die Immobilieninvestments des Ölfonds 113
Teuer kann teuer zu stehen kommen - Kosten externer Berater 115

4 Die norwegische Finanzformel 118
Wir sind alle ein wenig norwegisch 118
Leitlinien für die Geldanlage à la Norwegen 120

5 Jetzt geht's los - die konkrete Anlageentscheidung 129
Wohin soll die Reise gehen? Und mit welchem Budget? 129
Risiko!?! So wählen Sie den richtigen Anlageklassenmix 140
Geld zu verteilen: die Auswahl der richtigen Papiere 151
Unbedingt dranbleiben 173
Am Ende gewinnt immer die Bank? Bloß nicht. 177
Auf dem Laufenden bleiben 180
Auf die Plätze ... 183

6 Aber bitte mit Ethik 186
Öl und Ethik - (k)ein Widerspruch? 186
Ab auf die schwarze Liste 187
Ethisches Investieren für Privatanleger 193

7 So nicht. Aus Fehlern anderer lernen 202
Verlorene Jahrzehnte 202
Der Weg aus der Misere 204
Erste Entscheidungen 205
Was Sie nicht vom norwegischen Ölfonds übernehmen sollten 206

8 Irren ist menschlich. Darum legen bisher so wenige Privatanleger "norwegisch" an 215
Der Mensch ist vernunftbegabt, aber nicht vernünftig 216

Schlussbemerkung 221
Anmerkungen 223
Glossar 231
Links und Hinweise zu Organisationen, Websites und anderen relevanten Angeboten 236
Literatur 239
Register 240


Vermögensaufbau - aber wie?

Seit ein paar Jahren kann einem, was die Wirtschaft und die eigene finanzielle Zukunft angeht, angst und bange werden. Erst die Finanzkrise und der Aktiencrash, dann die Griechenlandkrise und auch noch die der Banken - und als ob das nicht schon genug wäre, rutschte die Weltwirtschaft direkt in die Nullzinsphase. Die Schlagzeilen verschiedener Medien sprechen Bände, ein paar Beispiele: "Anlage-Notstand der Versicherer alarmiert Politik" (Wirtschaftswoche, 14. Juni 2012)1; "Nach Zins-Schock und Versicherungs-Kahlschlag: Wo bekomme ich JETZT noch was für mein Geld?" (Bild, 15. Juni 2014)2; "Schlechte Zeiten für Sparer" (Handelsblatt, 12. Oktober 2016)3; "Zehn Jahre nach der Finanzkrise ist die Gefahr noch nicht gebannt." (Handelsblatt, 4. Juli 2017)4; "Folgen der Krise überdauern das Jahrzehnt" (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Juli 2017)5; "Altersvorsorge: Mehr zahlen, weniger bekommen" (Die Zeit, 13. September 2017)6; "CRASH-GEFAHR: Krisen-Barometer steigt über den Wert von 1929" (Die Welt, 9. Januar 2018)7. Anders als früher werfen weder Tages- noch Festgeld und erst recht nicht das Sparbuch eine ordentliche Rendite ab. "Wie soll ich bei solchen Voraussetzungen die paar Euro, die ich monatlich zur Seite legen kann, lohnend investieren?", fragen sich immer mehr Menschen. Zugleich scheint es wichtiger denn je, ein kleines (oder größeres) Finanzpolster anzusparen, nicht zuletzt, weil der Sozialstaat weiter zurückgebaut wird. Am augenscheinlichsten ist das bei der gesetzlichen Rente. Die dürfte bei kaum noch einem Arbeitnehmer ausreichen.
Von Freunden und Bekannten unterschiedlichen Alters höre ich laufend, dass sie frustriert sind, weil ihre Bank sie mit schlechten Angeboten abspeist, während sie gerne mehr aus ihrem Geld machen würden. Dabei handelt es sich um völlig verschiedene Menschen. Sicher können auch Sie sich in einem dieser Typen wiedererkennen: Einige verdienen nicht sonderlich gut, sind aber gerade deshalb darauf angewiesen, das Beste nicht nur aus ihrer Arbeitskraft, sondern auch ihrem Ersparten zu machen. Andere haben am Monatsende meist erheblich mehr übrig, als sie gerade brauchen, und möchten dieses Geld für sich arbeiten lassen. Das brachte mich ins Grübeln - und auf eine Idee.

Gut zu wissen
Weise norwegische Politiker haben den Ölfonds etabliert, um für die Zukunft aller Norweger vorzusorgen. So wie Privatpersonen regelmäßig Geld zur Seite legen, macht es Norwegen mit seinen Überschüssen aus dem Geschäft mit Öl und Gas. Durch kluges Investieren an den internationalen Finanzmärkten ist daraus mittlerweile der größte Staatsfonds der Welt geworden. Pro Einwohner Norwegens sind umgerechnet über 160.000 Euro angelegt (Stand: 1. Januar 2018). Mit einer jährlichen -> Rendite von 6 % hat der Ölfonds sich seit 1998 besser entwickelt als der DAX im selben Zeitraum - und das bei erheblich geringerem Risiko!

Vom norwegischen Ölfonds zur norwegischen Finanzformel

Lange Jahre habe ich für Medien wie Wirtschaftswoche, Die Welt und Focus über den wohl bekanntesten und bedeutendsten Großinvestor aus dem Norden, den norwegischen Ölfonds, berichtet und dessen konsequente und zugleich wenig riskante Strategie gelobt, mit der er es zum größten Staatsfonds der Welt gebracht hat.8 Jetzt möchte ich diese auch Ihnen zur Nachahmung empfehlen. Norwegen fördert seit 1971 Öl und investiert die Gewinne aus dem Rohstoffgeschäft seit 1996 weltweit, seit 1998 auch in Aktien. Die ausgeschütteten Gewinne (-> Dividenden) der staatlichen Anteile am Ölriesen Statoil, Steuern auf das Geschäft mit dem schwarzen Gold und Zahlungen aus staatlichen Direktbeteiligungen an Ölfeldern fließen allesamt in den norwegischen Ölfonds, der offiziell "Statens Pensjonsfonds Utland", also "Staatlicher Pensionsfonds Ausland", heißt. So soll dafür gesorgt werden, dass die heimische Wirtschaft nicht überhitzt und auch zukünftige Generationen etwas vom norwegischen Wohlstand haben.
Der norwegische Ölfonds hat sein Versprechen gehalte


Bomsdorf, Clemens
Clemens Bomsdorf ist Journalist und wurde an der Stockholm School of Economics sowie der Universität zu Köln zum Ökonomen ausgebildet. Über den norwegischen Ölfonds berichtet er seit gut 15 Jahren. Das brachte ihn dazu, die norwegische Finanzformel zu entwickeln, nach der er seither selbst erfolgreich investiert.


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