Buch, Deutsch, Band 55, 642 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 239 mm, Gewicht: 1066 g
Buch, Deutsch, Band 55, 642 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 239 mm, Gewicht: 1066 g
Reihe: Education and Society in the M
ISBN: 978-90-04-38041-7
Verlag: BRILL ACADEMIC PUB
In Kreative Gegensätze Marcel Bubert analyses the debates among medieval scholastics on the social usefulness of learned knowledge in their specific social and cultural contexts. In particular, he shows how the skepticism towards the scholars as well as the tensions between the University of Paris, the French royal court, and the citizens of Paris had profound effects on the scientific community, and led to very different views on the utility of philosophy. Some Masters responded to the expectations of society by emphasizing the autonomy of philosophical cognition. Others departed radically from this notion of science “for its own sake”, and created decidedly “practical” concepts of knowledge. The examination of these contentious relations shows how the dynamics of mutual demarcation within this “constellation” became intellectually prolific by way of generating highly original and innovative responses to the question of the utility of philosophy.
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Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Mentalitäts- und Sozialgeschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Wissenschafts- und Universitätsgeschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Kultur- und Ideengeschichte
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Inhalt
Vorwort
1 Einleitung
1.1 Das Problem
1.2 Gegenstand, Profil und Disposition
1.3 Methodologische Vorbemerkungen: Mittelalterliche Wissenschaftsgeschichte
2 Die Pariser Artistenfakultät im 13. und frühen 14. Jahrhundert: Sozialisation und Identität
2.1 Enthusiasmus und amor sciendi
2.2 Aristoteles-Rezeption? Text und Kontext
2.3 Sozialisationsformen der Artes-Fakultät
2.4 Interaktion und Kohäsion: Lehre als kulturelle Praxis
2.5 Jenseits der Grenze: Das Fremde und das Eigene
2.6 Pariser ‚Philosophen‘ vor und nach 1277
2.7 Der Name der Philosophen – Anmerkungen zum philosophus des Mittelalters
3 Praktisches und unpraktisches Wissen, Wissensträger und Experten: Philosophie im universitären Raum
3.1 Der artistische Wissensbestand im 13. Jahrhundert
3.2 Praktisches Wissen?
3.3 Unpraktisches Wissen?
3.4 Der Kommunikationsraum der Artistenfakultät – Nichts als die Wahrheit
3.5 Philosophisches Auswärtsspiel: Die Kommunikationsräume der ‚oberen‘ Fakultäten
3.6 Das Gleiche nochmal anders: Gelehrte Experten an der Universität Paris
4 Kreative Ambivalenzen: Das offene System und seine Feinde
4.1 Magni litterati inexperti – Buchwissen zwischen Autorität und Kritik
4.2 Der Kaiser und der Fürst der Philosophen
4.3 Zwischenresümee: Zwei kritische Experten
4.4 Urbane Dissonanzen: „Scolares artium“ und praktische Wissenskultur
5 Krisis und Verwandlung: Alternative Entwürfe im 13. Jahrhundert
5.1 Der Grammatiker, die Logiker und die Gesellschaft
5.2 Mediale Praxis, Wissensordnung und Kritik: An Italian in Paris
5.3 Methodologische Zwischenreflexion
5.4 Toter Autor, Modernist, Reaktionär: Roger Bacons philosophische Sonderwege
5.5 Epigonen, Propheten und Revolutionäre: Große Ereignisse werfen ihre Schatten (voraus?)
5.6 Urbane Harmonien: Empirismus und Praxisdiskurs in der Musiktheorie
5.7 Freiheitskämpfe und ästhetische Revolutionen. Deutungsgeschichte Johannes de Grocheios – eine Diskursanalyse
6 Nutzlose, skeptische und alternative Akteure: Zwischenbetrachtung und Überleitung
6.1 Pour un autre Moyen Âge? Was das bisher Gesagte über das Mittelalter sagt
6.2 The End of the Story?
7 Der Geist kehrt in sich zurück, oder: Die Geburt einer modernen Dialogik
7.1 Praktiken der Legitimation – und ihre epistemischen Rückkopplungen
7.2 Die stille Revolution: Eine neue Rolle der experientia
8 Das Mittelalter ist nie modern gewesen – Rückblicke, Reflexionen und Aussichten
Quellenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Register