Buch, Deutsch, 355 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 156 mm x 231 mm, Gewicht: 540 g
Zugleich ein Beitrag zu den moralphilosophischen Grundlagen des Notwehrrechts
Buch, Deutsch, 355 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 156 mm x 231 mm, Gewicht: 540 g
Reihe: Studien und Beiträge zum Strafrecht
ISBN: 978-3-16-163847-3
Verlag: Mohr Siebeck
Die Drucklegung des Werkes wurde gefördert von der Johanna und Fritz Buch-Gedächtnisstiftung.
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1. Problemaufriss und methodische Annahmen
A. Notwehrprovokation und Allgemeiner Teil des Strafrechts im 21. Jahrhundert - B. Die drei Lösungsmodelle zum Problem der richtigen Behandlung der Notwehrprovokation - C. Eine unerforschte rechtsvergleichende Perspektive: die angelsächsische moralphilosophische Debatte über Notwehrprovokation - D. Eine Untersuchung de lege ferenda (und de lege lata?) auf der Grundlage einer "rechtsvergleichenden" Analyse - E. Exklusiver Rechtspositivismus und Strafrechtsdogmatik - F. Zusätzliche methodische Erläuterungen - G. Hypothese und Struktur der Untersuchung
2. Lösungsmodell 1: Irrelevanz des provokativen Vorverhaltens
A. Grundlegende Intuitionen - B. Einwände auf Grundlage des Gesetzlichkeitsprinzips - C. Die üblichen Argumente gegen eine Notwehreinschränkung kraft Provokation - D. Objektive Zurechnung und Notwehrprovokation - E. Fazit
3. Lösungsmodell 2: Bestrafung des Vorverhaltens ("actio illicita in causa")
A. Actio illicita in causa und Notwehrprovokation - B. Die Welle der nicht überzeugenden Kritik - C. Überzeugende Kritikpunkte - D. Zwischenfazit
4. Lösungsmodell 3: Provokation als Notwehreinschränkung
A. "Argument by elimination" - B. Ausschluss oder Einschränkung des Notwehrrechts? - C. Uneinigkeit bei den Grundlagen (I): nicht überzeugende Begründungen - D. Uneinigkeit bei den Grundlagen (II): teilweise überzeugende, aber ergänzungsbedürftige Argumente - E. Zwischenbilanz
5. Notwehrbefugnis: zwischen Durchsetzung subjektiver Rechte und Verteilungsgerechtigkeit
A. Schneidiges Notwehrrecht als Ausgangsbasis - B. Ablehnung der dualistischen Grundlage des schneidigen Notwehrrechts - C. Notwehr als Durchsetzung subjektiver Rechte - D. "Moral standing", saubere Hände und Selbstachtung - E. Verteilungsgerechtigkeit von Ex-ante-Schäden als alternative Begründung - F. Vorläufige Schlussfolgerung
6. Dogmatische Ausgestaltung des hiesigen Legitimationsmodells und Schlussbetrachtungen
A. Volle Verantwortung vs. Mitverantwortung - B. Mitverantwortung der Parteien - C. Volle Verantwortung des provozierten Angreifers - D. Volle Verantwortung des Provokateurs - E. Abschließende Erwägungen de lege lata und de lege ferenda