Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, Band 87, 842 Seiten, Format (B × H): 167 mm x 240 mm, Gewicht: 1514 g
Mores im klassischen römischen Recht
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-428-19412-4
Verlag: Duncker & Humblot GmbH
Eine funktionale Betrachtung. Band 1: Methodische, sprachliche und ideengeschichtliche Grundlagen; mores mit Bindungswirkung. Band 2: Contra bonos mores als ausfüllungsbedürftiger Rechtsbegriff
Buch, Deutsch, Band 87, 842 Seiten, Format (B × H): 167 mm x 240 mm, Gewicht: 1514 g
Reihe: Freiburger Rechtsgeschichtliche Abhandlungen. N. F.
ISBN: 978-3-428-19412-4
Verlag: Duncker & Humblot GmbH
Unmittelbare Bindungswirkung entfalten nur wenige als ›mores bezeichnete Rechtsprinzipien, die auf dem Konsens des römischen Volkes beruhen. Andere ›mores‹ binden nur kraft Anerkennung durch den Princeps als Lokalrecht oder durch die Juristen als Auslegungsgrundsatz. ›Contra bonos mores‹ dient im ediktalen Kontext der Abgrenzung erlaubten und verbotenen Verhaltens. Im Übrigen berufen sich v.a. spätklassische Juristen im Wege kreativer ›inventio‹ auf das Verdikt, um die Kohärenz innerhalb der Rechtsordnung oder zwischen Rechts- und Werteordnung zu sichern.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
§ 1 Einleitung
§ 2 Sonderbedeutung
Actio rei uxoriae – Iudicium de moribus – Grenzen der Sonderbedeutung – Ergebnis: Ursprung in der lex Iulia de adulteriis
§ 3 Unmittelbare Bindungswirkung
Theorie – Praxis – Ergebnis
§ 4 Bindungswirkung kraft Anerkennung
Lokalrecht – Auslegung – Hoheitliche Handlungspraxis
§ 5 Ausfüllungsbedürftiger Rechtsbegriff
Methodische Vorbemerkungen: boni mores – gute Sitten – Abgrenzungsfunktion – Kohärenzsicherungsfunktion
§ 6 Schlussbetrachtung und Ausblick
Literatur und Quellenausgaben
Quellen-, Namen- und Sachverzeichnis




