Eilles-Matthiessen | Es muss nicht immer reden sein | Buch | sack.de

Eilles-Matthiessen Es muss nicht immer reden sein



So lösen Sie Konflikte am Arbeitsplatz. Mit Konfliktnavigator.

1. Auflage 2018, 261 Seiten, Gebunden, GB, Format (B × H): 139 mm x 221 mm, Gewicht: 444 g
ISBN: 978-3-593-50922-8
Verlag: Campus Verlag GmbH


Eilles-Matthiessen Es muss nicht immer reden sein

Konflikte am Arbeitsplatz sind kräftezehrend. Sie kosten Zeit, Geld und Nerven. Was aber tun, wenn das direkte Gespräch unmöglich ist? Dann ist es höchste Zeit für den Konfliktnavigator! Die praxiserprobte Selbstcoachingmethode stellt die Selbstregulation der Konfliktparteien in den Vordergrund: Wie sehr belastet sie die Situation? Welche ihrer Bedürfnisse werden durch den Konflikt verletzt? Und was wollen sie erreichen?
Selbstregulation, Beziehungsregulation, Sachklärung und Prävention: Vier Lösungsfelder enthält dieses Buch. Checklisten und Tools aus Psychologie und Coaching zeigen, was die Beteiligten an einem Konflikt für sich selbst tun können. Vor einem Klärungsgespräch - und manchmal auch anstatt eines solchen. Wer Konflikte mit System analysiert, findet den Hebel, mit dem es allen rasch besser geht!

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Vorwort 7Von der Konflikt-Trance zur Lösung 9Teil 1: Neue Wege der Konfliktlösung1. Konflikte am Arbeitsplatz 14Merkmale eines Konflikts 17Fakten über Konflikte 202. Der Konfliktnavigator: Vier Felder der Konfliktlösung 24Selbstregulation 28Beziehungsregulation 29Sachklärung 30Lernen 313. Selbstregulation mit Hirn 33Wahrnehmung 35Gedächtnis 39Aufmerksamkeit 41Das Rationale und das Emotionale System 49Motive und Bedürfnisse 61Emotionen 71Innere Pluralität 794. Die Peaceful Eight: Acht Statements zur Konfliktlösung 86Teil 2: Der Konfliktnavigator in der Praxis5. Der Aufbau des Konfliktnavigators 926. Die Konfliktanalyse 98Das Thema 98Mitwirkende 99Konfliktarena 99Konfliktart 100Konflikttemperatur 107Eskalationsgrad 111Belastung 119Gesundheit 120Mobbing 122Filmtitel 125Die Konfliktskizze 127Die Löungsskizze 1277. Ziele 1298. Vier Felder der Konfliktlösung: Analyse und Lösungswege 132Selbstregulation 132Beziehungsregulation 174Sachklärung 202Lernen 2119. Hilfe vom Profi 213Konflikt-Coaching 213Mediation und Konfliktmoderation 214Abschließende Bemerkungen 217AnhangKonfliktnavigator Analysetools 224Anmerkungen 238Literatur 243Glossar 248Danksagung 254Register 255


Eilles-Matthiessen, Claudia
Claudia Eilles-Matthiessen begleitet seit über 15 Jahren Menschen dabei, Kompetenzen zu entfalten, Ziele zu erreichen, Widersprüche zu jonglieren - und Konflikte zu lösen. Die promovierte Psychologin ist Lehrbeauftragte für Coaching und Konfliktmanagement und berät Organisationen aus Wirtschaft und Wissenschaft.


VorwortWer einen Konflikt am Arbeitsplatz erlebt, kennt die damit verbundenen unangenehmen Gefühle wie Ärger oder Ohnmacht. Anspannung, Schlafstörungen und das "ungute Gefühl am Montagmorgen" gesellen sich gerne als unangenehme Wegbegleiter dazu.Konflikte am Arbeitsplatz sind störend, nervig und frustrierend. Begleitet werden sie von dem Wunsch, dass sich die Situation verändert oder der Konflikt schlicht verschwindet.Es ist verständlich, dass sich die Aufmerksamkeit bei einem Konflikt zunächst auf den Konfliktpartner und dessen Verhalten richtet. Wer jedoch die Lösung eines Konflikts nur darin sieht, dass der andere sich verändern möge, schränkt seinen Lösungsspielraum erheblich ein. Außerdem gibt er die Kontrolle für die Konfliktlösung aus der Hand und macht sich vom anderen abhängig.Wer bei der Reflexion eines Konflikts dagegen bei sich selbst ansetzt, wer seinen eigenen Reaktionen mit einer selbstwertschätzenden Haltung begegnet und seine > Bedürfnisse und > Emotionen ernst nimmt - ohne sich blind von ihnen lenken zu lassen -, tut sich selbst etwas Gutes und stärkt seine Autonomie.Die Idee, eine Methode zur Analyse und Lösung von Konflikten am Arbeitsplatz zu entwickeln, die jeder selbstständig umsetzen kann, entstand im Zuge vieler Konflikt-Coachings, Workshops und Beratungen. Denn immer wieder konnte ich bei meiner praktischen Arbeit feststellen, wie sehr es Betroffene entlastet, wenn sie einen Konflikt mit Abstand betrachten, systematisch analysieren und im Zuge der Strategieentwicklung einen Weg finden, mit dem Konflikt umzugehen. Dabei geht es oft weniger darum, was am Arbeitsplatz oder im Umgang mit dem Konfliktpartner gesagt werden sollte. Vielmehr ist es wichtiger, belastende Erfahrungen zu verarbeiten, eigene Bedürfnisse ernst zu nehmen, Ziele zu klären und einen Plan zu entwickeln, der das Gefühl beendet, vom Verhalten Dritter abhängig zu sein. Kurz, es geht um innere Klarheit, Selbstwirksamkeit und die Sicherheit, mit sich selbst im Reinen zu sein. Es geht um Selbstregulation.Innere Unabhängigkeit, Souveränität und Selbstwertschätzung wiederum machen stark. Und erhöhen die Wahrscheinlichkeit dafür, Konflikte konstruktiv und kreativ zu lösen.Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, neue Erkenntnisse und Freude beim Lesen und Lösen.Claudia Eilles-MatthiessenFrankfurt am Main, im Oktober 2018Von der Konflikt-Trance zur LösungHaben Sie gerade einen nervenaufreibenden Konflikt mit Kollegen, Vorgesetzten oder Mitarbeitern? Haben Sie Stress im Team? Streit im Büro? Auseinandersetzungen mit Kunden?Ein Konflikt am Arbeitsplatz erscheint meist unübersichtlich, kompliziert und erdrückend. Aber keine Sorge, wir bezwingen dieses Ungeheuer. Zwar können wir kein niedliches Haustier daraus machen, aber wir werden es zähmen, bis es als freundliches Nutztier daherkommt.Mit diesem Buch möchte ich Sie begleiten, wenn Sie gerade mitten in einem Konflikt stecken und nach Lösungen suchen. Dazu habe ich eine Methode entwickelt: den > Konfliktnavigator. Dieser strukturierte Prozess unterstützt Sie dabei, Ihren Konflikt am Arbeitsplatz zu analysieren, Ihre > Ziele zu klären und eine Lösungsstrategie zu entwickeln.Durch die systematische Analyse des Konflikts anhand der Fragen und Checklisten gewinnen Sie Abstand zum Geschehen und stärken Ihren eigenen Einfluss und Gestaltungsspielraum. Sie distanzieren sich und stärken das, was man > Selbststeuerung oder Beobachterposition nennen kann. Das quälende Gefühl der Hilflosigkeit und Abhängigkeit von anderen, das einen Konflikt oft begleitet, weicht der Erfahrung, sich selbstverantwortlich für die eigenen Bedürfnisse, Interessen und eine Verbesserung der Situation einzusetzen.Jeder, der sich gerade durch eine schwierige Beziehung am Arbeitsplatz, durch einen Konflikt oder eine Krise manövriert, kennt das: Alles scheint schiefzugehen, man fühlt sich schlecht, der Körper macht sich unangenehm bemerkbar, und aus irgendeinem Grund scheint es allen anderen Beteiligten besser zu gehen. Die Ged


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