Fohrer | Oberitalien Reiseführer Michael Müller Verlag | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 768 Seiten

Reihe: MM-Reiseführer

Fohrer Oberitalien Reiseführer Michael Müller Verlag

Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps
10. Auflage 2024
ISBN: 978-3-96685-045-2
Verlag: Michael Müller Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps

E-Book, Deutsch, 768 Seiten

Reihe: MM-Reiseführer

ISBN: 978-3-96685-045-2
Verlag: Michael Müller Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Anders reisen und dabei das Besondere entdecken Mit den aktuellen Tipps aus den Michael-Müller-Reiseführern gestalten Sie Ihre Reise individuell, nachhaltig und sicher. Wenige Reiseziele bieten so viel Abwechslung wie die vielseitigen Landschaften zwischen den Hochalpen und dem Mittelmeer. Detailliert und unterhaltsam beschreibt Eberhard Fohrer den Weg vom ewigen Eis der Gletscher über das Wanderparadies Südtirol hinab in die riesige Schwemmlandebene des Po und weiter bis zu endlosen Meereslagunen und stillen Pinienwäldern an der Mittelmeerküste. Auf schmalen, verwinkelten Straßen geht es hinauf in die abgelegenen Höhen der Alpen, zu kristallklaren Bergseen und gigantischen Felstürmen der Dolomiten und an die großen Badeseen wie Lago di Garda oder Lago Maggiore. Dazu werden Ihnen natürlich die Kulturstädte Venedig, Verona, Ravenna, Bologna und Mailand, aber auch die kleinen, eher stillen Orte im Podelta vorgestellt. Den Rahmen bieten detaillierte Informationen zur grandiosen Natur sowie zu Kunst und Kultur Oberitaliens. Die Geschichten über Land und Leute sowie eine Fülle reisepraktischer Neuigkeiten - die günstigste Anreiseroute, die besten Unterkünfte, Restaurants und Tavernen - sind im Kompendium von Eberhard Fohrer vertreten.

Eberhard Fohrer Jahrgang 1952, geboren in Marburg. Der Müller-Autor der ersten Stunde studierte Germanistik und Geschichte, wandte sich aber gleich nach dem Staatsexamen dem Reisejournalismus zu. In den ersten Jahren nach der Verlagsgründung war er nicht nur Autor, sondern auch Lektor und Layouter. Mittlerweile arbeitet er seit über dreißig Jahren als hauptberuflicher Reisebuchautor. Seine Bücher sind Bestseller und sein Reiseführer zu Kreta (der inzwischen in der 22. Auflage vorliegt) gilt unter Griechenlandkennern als 'Kreta-Bibel'.
Fohrer Oberitalien Reiseführer Michael Müller Verlag jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Anreise / Mobil vor Ort
Pkw Hinter dem Brenner beginnt Südtirol, fast jeder fährt die A 22 oder parallel dazu die SS 12 hinunter. Interessante Alternative zu dieser Haupteinfallschneise ist die Fahrt über den Reschenpass den langen Vinschgau (Val Venosta) hinunter nach Meran.
Bahn Die Brennerlinie über Innsbruck, Bozen, Trento und Verona ist auch für Züge das wichtigste Einfallstor. Nach Bozen und Trento fahren Züge mehrmals tägl. ab Innsbruck und München. Ansonsten ist das Bahnnetz bescheiden ausgebaut: Ab Franzensfeste geht eine Linie das Pustertal entlang, ab Bozen kann man stündlich nach Meran fahren und mit der Vinschgaubahn weiter bis Mals , ab Trento verkehren mehrmals tägl. Züge durch das Valsugana (Brenta-Fluss) bis Bassano del Grappa, Padua und Venedig.
Bus Alle Orte in Südtirol sind durch die Busse der Südtiroler Transportstrukturen AG vernetzt (suedtirolmobil.info), im Trentino verkehren die Busse von Trentino Trasporti (ttesercizio.it).
Übernachten
Südtirol und Trentino haben zahllose Unterkünfte mit meist durchweg hohem Standard. Gepflegte Gasthäuser und komfortable Berghotels gibt es fast überall, ebenso Bed & Breakfast und Ferienwohnungen. Besonders reizvoll sind die Burgen und historischen Ansitze, die zu Pensionen oder Hotels ausgebaut wurden. Informationen für „Urlaub auf dem Bauernhof“ erhält man beim Südtiroler Bauernbund (roterhahn.it).
Berghütten (Rifugi) sind etwa von Juni bis September geöffnet, eine Übernachtung kostet dort 15-30 € pro Pers.
Campingplätze gibt es in Fülle, Jugendherbergen in Bozen, Brixen, Meran, Toblach, Trento und Rovereto.
Essen & Trinken
Interessante alpin-mediterrane Mischkultur: Knödel (canederli) in allen Variationen und vielfältige Pastagerichte, Schlutzkrapfen (gefüllte Teigtaschen) und Gemüserisotto, deftige Tiroler Speckplatte und zarte Antipasti, polenta und Pfannkuchen ...
Der bodenständigen Tiroler Küche hat die italienische Verfeinerung gut getan, die Speisekarte ist abwechslungsreich, neben alpinem Wild und Pilzen gibt es dank der nahen Adria auch häufig mediterranen Fisch, ein besonderer Leckerbissen ist außerdem die Passerforelle aus dem gleichnamigen Fluss, an dem Meran liegt. Weitere Spezialitäten sind Kas- und Topfennocken (gefüllte Grießknödel), Tiroler Gröstl (verschiedene Fleisch- und Wurstarten mit Bratkartoffeln), Terlaner Weinsuppe und zum Dessert Apfelstrudel und Schwarzplententorte (aus Buchweizenmehl mit Nüssen und Preiselbeermarmelade).
Typische Gerichte des Trentino sind minestra di orzo (Gerstensuppe) aus Rollgerste, geräucherten Schinkenknochen bzw. Selchfleisch, Kartoffeln, Karotten und verschiedenen Gewürzen, tonco de pontesel (verschiedene Fleischsorten und Salami zusammen gekocht) und Würstchen mit Polenta. Bekannteste Pasta sind die Spinatgnocchi mit dem schönen Namen strangolapreti (Priesterwürger).
Die Südtiroler Weine stammen weitgehend von den Rebsorten Vernatsch und Lagrein, sind traditionell rot und trocken, besitzen jedoch fast immer überraschend vollmundigen Geschmack. Seit Jahren sind aber auch die Südtiroler Weißweine eine internationale Größe, darunter Silvaner, Weißburgunder, Grauburgunder (Pinot Grigio), Cabernet und Chardonnay. Spitzenreiter in der Beliebtheit sind Kalterer See (rot) und Gewürztraminer (weiß), beide aus dem großen Anbaugebiet um den Kalterer See an der „Südtiroler Weinstraße“.
Im Herbst trifft man sich zum Törggelen - so heißt die Kostprobe des frischen Federweißen mit gebratenen Maronen, frischen Hauswürsten und Speck. Das eigentümliche Wort hat nichts mit „Torkeln“ zu tun, sondern rührt von der Torggel, der Traubenpresse her.
Die Trentiner Weine sind großteils weiß, mit hohem Anteil an Chardonnay, wachsende Bedeutung kommt den Schaumweinen zu. Aus der roten Traube Teroldego wird der DOC-Wein Teroldego Rotaliano erzeugt, seit Jahrhunderten berühmt ist der leichte rote Marzemino, von dem bereits Mozarts „Don Giovanni“ schwärmte - Wolferl hatte ihn als 13-Jähriger (!) bei einem Konzert in Rovereto als Kostprobe erhalten.
Nicht zu vergessen sind natürlich die vielfältigen Südtiroler Obstler (Südtirol ist eins der größten Obstanbaugebiete Europas), die man am besten bei den Bauern selber kauft - und auch die Trentiner Grappasorten genießen einen ausgezeichneten Ruf.
Südtirol (Alto Adige)
Südlich vom Alpenhauptmassiv mischt sich die Großartigkeit der Bergwelt mit submediterranen Einflüssen. Die alpine Vegetation geht mit der von Süden heraufdrängenden Flora eine einzigartige Verbindung ein.
Topografisch besteht Südtirol aus drei mächtigen Gebirgsmassiven: dem Hauptkamm der Alpen im Norden, den Dolomiten im Osten und dem Ortler im Westen. Dazwischen verlaufen zahlreiche Täler, in denen alle Städte und wichtigen Fremdenverkehrsorte liegen: Die größten sind das Etschtal, das sich als Vinschgau vom Reschenpass bis Meran zieht und weiter über Bozen bis tief hinunter ins Trentino, das Eisacktal vom Brenner nach Bozen und das Pustertal im Osten. Dazu kommen die zahlreichen Nebentäler wie Grödner Tal, Passeiertal, Gadertal, Ahrntal und viele andere.
In den Tälern zieht der Frühling schon im Februar mit seiner Blütenpracht ein und noch der Oktober zeigt sich mild und warm. Im klimatisch begünstigten Meran, das durch hohe Bergketten nach Norden geschützt ist, gedeihen sogar Palmen und Zypressen, Aleppokiefern und Myrte, Edelkastanien und Libanonzedern. Doch zur gleichen Zeit kann es in der Eisriesenwelt vom oberen Schnalstal kräftig schneien.
Südtirol Guest Pass: im Zimmerpreis der meisten Unterkünfte enthalten, kostenlose Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel inkl. Seilbahnen, freier Eintritt in Museen und manches mehr.
Wipptal (Alta Valle Isarco)
Das gewundene Wipptal vom Brenner entlang dem Eisack hinunter bis Franzensfeste und weiter als Eisacktal nach Bozen ist schon seit Jahrhunderten eine der wichtigsten Alpen-Transversalen. Autobahn, Eisenbahn und Staatsstraße zwängen sich durch das stellenweise sehr enge Tal südlich vom Brenner, auf der Autobahn reihen sich zahlreiche Tunnels aneinander.
Wer es nicht so eilig hat und Geld sparen will: Schöner als die Autobahn ist die parallel dazu verlaufende SS 12, wobei man allerdings diverse Ortsdurchfahrten mit Ampeln einkalkulieren muss. Stopps lohnen vor allem in Sterzing und Brixen. Nördlich von Brixen zweigt das breite Pustertal ab, das sich weit nach Osten bis Österreich zieht. Auf dieser Strecke kann man u. a. bequem den Wintersportort Cortina d’Ampezzo erreichen (? Venetien).
Römerstraße und Europakapelle
Dass der Brenner bereits im Altertum eine wichtige Rolle im alpenüberschreitenden Verkehr spielte, zeigt der Fund, den Archäologen am Brennersee gemacht haben: Sie entdeckten dort Steinplatten der römischen Via Claudia Augusta mit tiefen Fahrrillen aus dem 1. Jh. n. Chr. Zu besichtigen ist das Straßenstück auf dem Gelände der Autobahnraststätte an der Europabrücke und zwar am Beginn des Fußwegs zur Brücke (? Anreise). Daneben kann man zur Europakapelle hinaufsteigen, die zum Bau der Brennerautobahn Anfang der Sechzigerjahre errichtet wurde und einen prächtigen Blick auf die Brücke bietet.
Brenner (Brennero)
Grenzort in 1374 m Höhe, seit 1919 verläuft hier die Staatsgrenze. Wenige Meter nördlich, noch auf österreichischer Seite, liegt der tiefgrüne Brennersee mit Picknickzone und Kinderspielgeräten.
Entlang der Hauptstraße reihen sich Läden mit Souvenirs, Lederwaren, Spielwaren, Alkoholika aus allen Regionen Italiens und Obst. Ebenfalls an der Hauptstraße steht die Pfarrkirche San Valentino aus dem 15. Jh. mit Friedhof und schlicht-dekorativen Fresken im Gewölbe. Daneben, am Haus Nr. 24, ist ein Bildnis von „Giovanni Volfango Goethe“ zu sehen, der...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.