E-Book, Deutsch, Band Band 004, 644 Seiten
Reihe: 650 Jahre Universität Wien – Aufbruch ins neue Jahrhundert
Fröschl / Müller / Olechowski Reflexive Innensichten aus der Universität
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-8470-0415-8
Verlag: V&R unipress
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Disziplinengeschichten zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik
E-Book, Deutsch, Band Band 004, 644 Seiten
Reihe: 650 Jahre Universität Wien – Aufbruch ins neue Jahrhundert
ISBN: 978-3-8470-0415-8
Verlag: V&R unipress
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Prof. Dr. Karl F. Fröschl lehrt an der Fakultät für Informatik der Universität Wien.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Regierungspolitik Kultur-, Wissenschafts- & Technologiepolitik
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Europäische Geschichte Europäische Regional- & Stadtgeschichte
- Interdisziplinäres Wissenschaften Wissenschaften Interdisziplinär Universitäten, Wissenschaftliche Akademien, Gelehrtengesellschaften
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Wissenschafts- und Universitätsgeschichte
Weitere Infos & Material
1;Title Page;3
2;Copyright;4
3;Table of Contents;5
4;Body;11
5;Geleitwort des Rektors;11
6;Karl Anton Fröschl, Gerd B. Müller, Thomas Olechowski und Brigitta Schmidt-Lauber: Reflexive Innensichten aus der Universität – eine Einleitung;15
6.1;Literatur;20
7;Christoph Gnant: Der lange Weg zur Autonomie: Die Organisation der Universität Wien und das Universitätsgesetz 2002;21
7.1;Das Verhältnis der Universität Wien zum Staat bis 1975;22
7.2;Das Universitätsorganisationsgesetz 1975 als Aufbruch in die „Antragsdemokratie”;25
7.3;Das Universitätsorganisationsgesetz 1993 – Teilautonomie als Experiment;27
7.4;Die autonome Universität Wien und das Universitätsgesetz 2002;28
7.5;Ausblick;35
7.6;Literaturverzeichnis;36
8;I. Dynamiken der Institutionalisierung;39
9;Margit Berner, Anita Dick, Julia Gohm-Lezuo, Sarah Kwiatkowski, Katarina Matiasek, David Mihola und Harald Wilfing: Wiener Anthropologien;41
9.1;Einleitung;41
9.2;Gründungsgeschichten;42
9.3;Teilungsgeschichten;43
9.4;Ausrichtungsgeschichten;44
9.5;Reflexionsgeschichten;46
9.6;Zukunftsgeschichten;51
9.7;Literaturverzeichnis;51
10;Wolfgang Duchkowitsch und Hannes Haas (†): Die Überwindung vieler schwerer Bürden in langer Zeit – Kennzeichen des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft;55
10.1;Prolog;55
10.2;Vorläufer der Zeitungswissenschaft;56
10.3;Versäumte oder nicht genützte Chancen;56
10.4;Zeitungswissenschaft im Austrofaschismus;58
10.5;Das Institut im „Dritten Reich”;59
10.6;Die lange Nachkriegszeit;61
10.7;Die Entwicklung ab den 1970er Jahren;63
10.8;Diplomstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (1984–2009);65
10.9;Inhaltliche Perspektiven und Orientierung;66
10.10;Literaturverzeichnis;67
11;Tamara Ehs und Thomas König: Von der Staats- zur Politikwissenschaft;71
11.1;Entwicklungslinien: Politiklehre zwischen Rechts- und Staatswissenschaft;71
11.2;Das Doktoratsstudium der Staatswissenschaften (1919–1966);73
11.3;Politikwissenschaft ante portas;75
11.4;Politikwissenschaft am IHS;77
11.5;Wider die Rechtswissenschaften;78
11.6;„Verspätete Institutionalisierung”: 1970 bis heute;80
11.7;Literaturverzeichnis;82
12;Karl A. Fröschl und Günter Haring: Informatik: am Anfang war der Rechner ;85
12.1;Von der Programmierung zu den Curricula;86
12.2;Informatik: vom Desiderat zur Fakultät;91
12.3;Literaturverzeichnis;95
12.4;Mündliche Evidenz (Interviews mit Zeitzeugen);96
13;Christa Hämmerle und Gabriella Hauch: „Auch die österreichische Frauenforschung sollte Wege der Beteiligung finden ” Zur Institutionalisierung der Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Wien;97
13.1;Von der Pionierinnenrolle der historischen Disziplinen;98
13.2;Vom „ewigen Klischee” zur „Arbeitsgruppe Frauengeschichte” und darüber hinaus;99
13.3;Internationalität;102
13.4;Vom „Fuß fassen” in der Lehre;104
13.5;Ausblick;106
13.6;Literaturverzeichnis;108
14;Stefan Hulfeld und Birgit Peter: Die Entwicklung der Theaterwissenschaft an der Universität Wien seit ihrer Institutionalisierung 1943;111
14.1;Literaturverzeichnis;118
15;Tanja Jenni und Raphael Rosenberg: Die Analyse der Objekte und das Studium der Quellen – Wiens Beitrag zur Etablierung einer universitären Kunstgeschichte;121
15.1;Der Beginn der kunsthistorischen Lehre im Spiegel der Vorlesungsverzeichnisse;123
15.2;Das Institut für Österreichische Geschichtswissenschaften und die Kunstgeschichte;127
15.3;Die Wiener Ausbildung im internationalen Vergleich;130
15.4;Fazit;131
15.5;Literaturverzeichnis;133
16;Hanna Mayer: Pflegewissenschaft – Über die Etablierung einer neuen Disziplin an der Universität Wien;135
16.1;Die Entwicklung der Pflegewissenschaft – ein kurzer Exkurs in die Anfänge;135
16.2;Vom individuellen Diplomstudium zum Regelstudium – der Weg der Etablierung der Pflegewissenschaft an der Universität Wien;138
16.2.1;Die erste Etappe: Pflegewissenschaft als eine Ausnahmesituation;139
16.2.2;Die zweite Etappe: Normalität kehrt ein – Pflegewissenschaft wird zum Regelstudium;141
16.3;Pflegewissenschaft als Forschungsbereich – inhaltliche Besonderheit und Verortung an der Sozialwissenschaft;143
16.4;Literaturverzeichnis;147
17;Rudolf Müllner und Otmar Weiß: Von der Turnlehrerausbildung zur Sportwissenschaft;149
17.1;Einleitung;149
17.2;Turnen und Turnlehrerausbildung an der Universität Wien bis zum Ersten Weltkrieg;150
17.3;Das Institut für Turnlehrerausbildung in der Zwischenkriegszeit;153
17.4;Das Hochschulinstitut für Leibesübungen 1938–1945;156
17.5;Das Institut für Leibeserziehung;157
17.6;Sportwissenschaft;158
17.7;Professionalisierung;159
17.8;Zusammenfassung;162
17.9;Literaturverzeichnis;162
18;Gilbert Norden, Christoph Reinprecht und Ulrike Froschauer: Frühe Reife, späte Etablierung: Zur diskontinuierlichen Institutionalisierung der Soziologie an der Alma Mater Rudolphina Vindobonensis;165
18.1;Soziologie bis 1945: Entwicklungsstränge und historische Verwerfungen;166
18.2;1945–1999: Etablierung und organisationale Differenzierung;170
18.3;2000 bis heute: Organisationale Konzentration, Enttraditionalisierung und offene Fragen an die Geschichtsschreibung;175
18.4;Literaturverzeichnis;176
19;Oliver Rathkolb: Zeit- und Gegenwartsgeschichte und die Mühen der Institutionalisierung auf Fakultätsebene nach 1945;179
19.1;Conclusio;188
19.2;Literaturverzeichnis;189
20;Wolfgang L. Reiter: Von Erdberg in die Boltzmanngasse – 100 Jahre Physik an der Universität Wien;191
20.1;Die heroische Phase 1850–1875;191
20.2;Konsolidierung als dauerhaftes Provisorium;194
20.3;Exner und seine Schüler;195
20.4;Radioaktivitätsforschung;197
20.5;Die Neuordnung der physikalischen Institute 1920 und der Kleinkrieg der Ordinarien;199
20.6;Der Einbruch der Barbarei;201
20.7;Zukunft mit Altlasten: 1945–1970;202
20.8;Literaturverzeichnis;208
21;Robert Rosner und Rudolf Werner Soukup: Die chemischen Institute der Universität Wien;211
21.1;Die gemeinsame Lehrkanzel für Botanik und Chemie an der medizinischen Fakultät;211
21.2;Die Gründung und die ersten Jahrzehnte des I. Chemischen Instituts an der philosophischen Fakultät;212
21.3;Die Lehrkanzel für Angewandte Medizinische Chemie an der medizinischen Fakultät;213
21.4;Die Gründung des II. Chemischen Instituts an der philosophischen Fakultät;215
21.5;Entwicklungen am I. Chemischen Institut und die Gründung des Instituts für Pharmazeutische Chemie;216
21.6;Neue Ziele der Forschungen am I. und II. Chemischen Institut in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts;217
21.7;Die kurze Geschichte des III. Chemischen Instituts;218
21.8;Geschehnisse während der NS-Zeit;219
21.9;Die Auffächerung in zahlreiche Institute nach dem Zweiten Weltkrieg;220
21.10;Jüngste Entwicklungen;222
21.11;Literaturverzeichnis;223
22;Birgit Sauer und Eva Flicker: Modernisierung der Universität Wien? – Sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung an der Alma Mater Rudolphina Vindobonensis;225
22.1;Ein neues Forschungs- und Lehrfeld. Einleitung;225
22.2;Beginn und erste Verstetigung. Ein Fuß in der Tür;227
22.3;Gender studieren: Doppelgleisigkeit der Institutionalisierung;228
22.4;Sichtbarkeit und erste Institutionalisierung der Geschlechterforschung an der Peripherie der Universität;230
22.5;Planstellen als Nadelöhr und die Unsichtbarkeit der Frauen- und Geschlechterforschung;231
22.6;Prekäre Verstetigungen oder verstetigtes Prekariat: die Vielfalt der Initiativen für ein Doktoratsstudium Gender Studies;232
22.7;Forschungscluster – innovativ und interdisziplinär;234
22.8;Fazit: Gefangen in der Organisation? Oder: zwei Schritte vor, einer zurück;235
22.9;Literaturverzeichnis;237
23;Mary Snell-Hornby und Gerhard Budin: Translationswissenschaft in Wien – Zur Pionierrolle einer altehrwürdigen Universität;239
23.1;Sprachknaben, Gerichtsdolmetsche und Translatoren;239
23.2;Die Gründung des Instituts für Dolmetschausbildung an der Universität Wien 1943;241
23.3;Die Aufbaujahre des Instituts;243
23.4;Translationswissenschaft als Interdisziplin;247
23.5;Fazit und Ausblick;250
23.6;Literaturverzeichnis;251
24;Maria Wirth: Die molekularen Biowissenschaften der Universitäten am Campus Vienna Biocenter und die Gründung der Max F. Perutz Laboratories;253
24.1;Der Weg zum Wiener Biozentrum;253
24.2;Die beteiligten Universitätsinstitute;254
24.3;Zwei neue Lehrstühle und ein neues Institut;257
24.4;Vom Wiener Biozentrum zum Campus Vienna Biocenter;258
24.5;Die Gründung der Max F. Perutz Laboratories und des Center for Integrative Bioinformatics Vienna (CIBIV);259
24.6;Das Zentrum für Molekulare Biologie;262
24.7;Literaturverzeichnis;263
25;II. Disziplinäre Paradigmen im Wandel;265
26;Gerhard Benetka und Thomas Slunecko: Desorientierung und Reorientierung – Zum Werden des Faches Psychologie in Wien;267
26.1;Epilog;277
26.2;Literaturverzeichnis;279
27;Friedrich Ehrendorfer, Michael Hesse und Michael Kiehn: Botanik und Biodiversitätsforschung am Standort Rennweg der Universität;281
27.1;Tradition und Fortschritt – ein Forschungsprofil des Instituts für Botanik von 1849 bis heute;282
27.2;Der Botanische Garten der Universität Wien als Spiegel botanischer Forschung im Wandel der Zeit;289
27.3;Ausblick;294
27.4;Literaturverzeichnis;295
28;Elisabeth Grabenweger: Germanistik an der Universität Wien – Zur wissenschaftlichen und politischen Geschichte des Faches von 1848 bis in die 1960er Jahre;297
28.1;Literaturverzeichnis;307
29;Gernot Heiss: Zwischen Wissenschaft und Ideologieproduktion – Geschichte an der Universität Wien 1848 bis 1965;311
29.1;Literaturverzeichnis;322
30;Rupert Klieber: Die (Katholisch-)Theologische Fakultät Wien 1848 bis 2014: Von der Theologenschmiede Mitteleuropas zur Wiener Hauslehranstalt und retour;325
30.1;Die „Nachfrage”: Dimensionen und Charakter der Hörerschaft;326
30.2;Das „Angebot”: Zusammensetzung und Profil des Lehrkörpers der Fakultät;335
30.3;Literaturverzeichnis;340
31;Karl Milford: Zur Entwicklung der Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien von 1763 bis 1976;341
31.1;Problemsituationen, Probleme, Lösungsversuche;341
31.2;Erste Phase: Kameralisten bis Österreichische Schule – 1763 bis 1871;345
31.3;Zweite Phase: Die Österreichische Schule der Nationalökonomie – 1871 bis 1947;348
31.4;Dritte Phase: Neuorientierung – 1950 bis 1976;352
31.5;Literaturverzeichnis;353
32;Gerd B. Müller und Hans Nemeschkal: Zoologie im Hauch der Moderne: Vom Typus zum offenen System;355
32.1;Naturgeschichtliche Ursprünge;355
32.2;Abwendung vom Typus;357
32.3;Experimentelle und quantitative Biologie;359
32.4;Biologische Systemtheorie;361
32.5;Gesellschaftliche und ideologische Faktoren;362
32.6;Nachhall und Ausblick;365
32.7;Literaturverzeichnis;367
33;Herbert Nikitsch und Brigitta Schmidt-Lauber: Europäische Ethnologie an der Universität Wien – Zur Entwicklung einer empirischen Kulturwissenschaft im (hochschul-).politischen Kontext;371
33.1;Vorgeschichte und Anfänge volkskundlicher Lehre und Forschung an der Universität Wien;371
33.2;Erste Institutionalisierung des Faches: Institut für germanisch-deutsche Volkskunde;373
33.3;Neugründung eines Volkskunde-Instituts nach dem Zweiten Weltkrieg;374
33.4;Aufbruch in ein neues Fachverständnis am Institut für Europäische Ethnologie;376
33.5;Ausblick;380
33.6;Literaturverzeichnis;381
34;Richard Olechowski: Zwei Forschungsparadigmen in der Pädagogik: der „transzendentalkritische” und der „empirische” Ansatz;385
34.1;Johann Friedrich Herbart – „der Pate des Faches Pädagogik” durch die Universitätsreform 1848?;385
34.2;Schulkonzepte um die Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert und die damalige Pädagogik an der Universität Wien;388
34.3;Die Pädagogik an der Universität Wien während der NS-Zeit;390
34.4;Expansion und Spezialisierung des Faches;391
34.4.1;Die transzendentalkritische Pädagogik;393
34.4.2;Die empirische Pädagogik;395
34.5;Ausblick: Von der Bedeutung der „Reformpädagogik des 20. Jahrhunderts” für die Gegenwart;397
34.6;Literaturverzeichnis;398
35;Thomas Olechowski: Jurisprudenz oder Rechtswissenschaft? – Zur Entwicklung des wissenschaftlichen Leitbildes der juristischen Fakultät der Universität Wien seit 1852;401
35.1;Die Historische Rechtsschule;401
35.2;Juristische Strömungen am Fin de Siècle;405
35.3;Die Reine Rechtslehre;407
35.4;Die Wertungsjurisprudenz;412
35.5;Ausblick;414
35.6;Literaturverzeichnis;415
36;Thomas Posch: Zur Geschichte der Astronomie an der Universität Wien;417
36.1;Literaturverzeichnis;427
37;Fritz Schiemer, Georg Grabherr, Marianne Popp und Jörg Ott: Wege zu einer synoptischen Ökologie;429
37.1;Die „vorökologische Ära” an der Universität Wien;429
37.2;Die vielen Wurzeln einer ökologischen Wissenschaft;430
37.3;Ökologie an der Universität Wien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts;431
37.4;„Landmarks” der internationalen Ökologie nach 1945;433
37.5;Die Ökologie in Wien nach 1945;433
37.6;Bemühungen um fachliche Integration;435
37.7;Die Gründung eines Institutes für Ökologie;436
37.8;Fakultätszentrum für Ökologie;438
37.9;Rahmenbedingungen für die Zukunft;439
37.10;Literaturverzeichnis;441
38;Karl W. Schwarz: „Zur Erhaltung der universitas litterarum unentbehrlich”: Die Evangelisch-Theologische Fakultät in der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts;443
38.1;Die Inkorporierung der Evangelisch-Theologischen Fakultät;443
38.2;Zur Vorgeschichte der Fakultät;443
38.3;Die Ausstrahlung der Fakultät nach Ost- und Südosteuropa;444
38.4;Der Lehrkörper der Fakultät zwischen 1922 und 1938;445
38.5;Eine ernste Bestandskrise 1932;447
38.6;Die Fakultät unter den Bedingungen des katholischen Ständestaates;448
38.7;Die Fakultät in der NS-Ära und Permanenzdekan Entz;450
38.8;Zur Nachkriegsentwicklung;454
38.9;Bilanz;454
38.10;Literaturverzeichnis;455
39;Karl Sigmund: Mathematik an der Universität Wien;459
39.1;Literaturverzeichnis;468
40;Friedrich Stadler: Philosophie – Konturen eines Faches an der Universität Wien im „langen 20. Jahrhundert”;471
40.1;Zur Entwicklung des Faches Philosophie seit 1365;471
40.2;Neubeginn und Aufbruch in der Ersten Republik;473
40.3;Zur Philosophie im Austrofaschismus und Nationalsozialismus;474
40.4;Die Philosophie in der Zweiten Republik zwischen Provinzialisierung und Internationalisierung;476
40.5;Literaturverzeichnis;484
41;Timothy Taylor und Claudia Theune: Touching the Past – Archäologie und Urgeschichte in Wien seit 1892;489
41.1;Literaturverzeichnis;498
42;III. Wissenschaften zwischen Politik und Gesellschaft;499
43;Clemens Gütl: Das Institut für Ägyptologie und Afrikanistik im Schnittfeld von Wissenschaft und Politik 1923–1953;501
43.1;Die Institutsgründung;502
43.2;Wissenschaftliche und politische Netzwerke;504
43.3;Zur Charakteristik des Instituts im Kontext von Wissenschaft und Politik;507
43.4;Literaturverzeichnis;510
43.4.1;Unveröffentlichte Quellen;510
43.4.2;Veröffentlichte Quellen und Literatur;510
44;Christina Köstner-Pemsel und Markus Stumpf: Ein Spiegelbild machtpolitischer Umbrüche – Die Universitätsbibliothek Wien;513
44.1;Die UB Wien in der jungen Republik Österreich;515
44.2;Vorweggenommener „Anschluß”?;517
44.3;Der tatsächliche „Anschluß” 1938;520
44.4;Der Neubeginn nach dem Ende des Krieges;523
44.5;Große Entwicklungen im Bibliothekswesen;524
44.6;Literaturverzeichnis;526
45;Gerhard Langer: Erinnern – Aufklären – Bilden: Von der Aufgabe einer Erinnerungskultur am Beispiel eines Instituts für Judaistik;529
45.1;Phase 1: Eine Mission gegen den Antisemitismus;529
45.2;Phase 2: Judaistik versus Jüdische Studien;533
45.3;Phase 3: Bewahren und Weiterentwickeln;535
45.4;Literaturverzeichnis;538
46;Ramon Pils: Disziplinierung eines Faches: Zur Englischen Philologie in Wien im frühen 20. Jahrhundert;539
46.1;Literaturverzeichnis;548
47;Claudia Rapp: Die Entstehungsgeschichte der Byzantinistik in Wien – Das Fremde im Eigenen;551
47.1;Literaturverzeichnis;561
48;Franz Römer, Sonja Schreiner und Herbert Bannert: Klassische Philologen im Spannungsfeld von Bildung und Gesellschaft – Vertreter alter Fächer als „Trendsetter” 1849–2015;563
48.1;Hermann Bonitz: Neue Wege in Wissenschaft und Bildung;563
48.2;Wilhelm von Hartel: Vom Shooting-Star der Altertumswissenschaft zum Minister für Cultus und Unterricht;564
48.3;Theodor Gomperz: Popularisierung antiker Kultur und griechischer Philosophie;567
48.4;Weltenbrand und Neubeginn;568
48.5;Albin Lesky und die Literatur der Griechen;569
48.6;Walther Kraus und die 68er-Bewegung;570
48.7;Rudolf Hanslik und der Weg ins 21. Jahrhundert;572
48.8;Literaturverzeichnis;573
49;Hadwiga Schörner: Äußerer Zwang und innerer Antrieb: Die Dynamik des Faches Klassische Archäologie während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts;575
49.1;Ausgangslage: Organisation der universitären Disziplin um 1900;575
49.2;Grabungen und das ÖAI;576
49.3;Neueinrichtung eines Extraordinariates;578
49.4;Originalsammlung;580
49.5;Zusammenwirken äußerer Kräfte und fachinternen Handelns;582
49.6;Literaturverzeichnis;584
50;Maria A. Stassinopoulou: Wohin mit den neuen Griechen? – Fachareale der Neogräzistik in Wien;587
50.1;Literaturverzeichnis;593
51;Kamila Staudigl-Ciechowicz: Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1933–1945;595
51.1;Die juristische Fakultät und der autoritäre Ständestaat;596
51.2;Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät und der Nationalsozialismus;601
51.3;Ausblick;602
51.4;Literaturverzeichnis;603
52;Abstracts;605
52.1;Christoph Gnant, The long way to autonomy. The organisation of the University of Vienna and the University Act of 2002.;605
52.2;Margit Berner, Anita Dick, Julia Gohm-Lezuo, Sarah Kwiatkowski, Katarina Matiasek, David Mihola and Harald Wilfing, Viennese Anthropologies.;605
52.3;Wolfgang Duchkowitsch and Hannes Haas (†), Having overcome many heavy burdens over a long period of time – a characteristic feature of the Department of Communication.;606
52.4;Tamara Ehs and Thomas König, From state science to political science.;606
52.5;Karl A. Fröschl and Günter Haring, Informatics: It all began with a computer…;607
52.6;Christa Hämmerle and Gabriella Hauch, »Auch die österreichische Frauenforschung sollte Wege der Beteiligung finden…«. On the institutionalisation of women's and gender history at the University of Vienna.;607
52.7;Stefan Hulfeld and Birgit Peter, The development of theatre studies at the University of Vienna following its institutionalisation in 1943.;608
52.8;Tanja Jenni and Raphael Rosenberg, The analysis of objects and the study of sources: Vienna's contribution to establishing art history at universities.;608
52.9;Hanna Mayer, Nursing science. On the establishment of a new discipline at the University of Vienna.;609
52.10;Rudolf Müllner and Otmar Weiß, From PE teacher training to sport science.;609
52.11;Gilbert Norden, Christoph Reinprecht and Ulrike Froschauer, Early maturation, late establishment. On the discontinuous institutionalization of sociology at the Alma Mater Rudolphina Vindobonensis.;610
52.12;Oliver Rathkolb, From contemporary to current history and the efforts of institutionalization at faculty level after 1945.;610
52.13;Wolfgang L . Reiter, From Erdberg to Boltzmanngasse – 100 years of physics at the University of Vienna.;611
52.14;Robert Rosner and Rudolf Werner Soukup, The chemistry departments at the University of Vienna.;612
52.15;Birgit Sauer and Eva Flicker, Modernising the University of Vienna? Gender research in the social sciences at the Alma Mater Rudolphina Vindobonensis.;612
52.16;Mary Snell-Hornby and Gerhard Budin, Translation studies in Vienna. The pioneering role of a time-honoured university.;613
52.17;Maria Wirth, The universities' joint molecular life sciences at the Campus Vienna Biocenter and the establishment of the Max F. Perutz Laboratories.;613
52.18;Gerhard Benetka and Thomas Slunecko, Disorientation and reorientation. Some remarks on the development of psychology as a discipline at the University of Vienna.;614
52.19;Friedrich Ehrendorfer, Michael Hesse and Michael Kiehn, Botany and biodiversity research at the University of Vienna facility on Rennweg.;614
52.20;Elisabeth Grabenweger, German studies at the University of Vienna. On the academic and political history of the discipline from 1848 to the 1960s.;615
52.21;Gernot Heiss, Objective research and/or the production of ideologies. History at the University of Vienna 1848–1965.;615
52.22;Rupert Klieber, The Faculty of (Catholic) Theology at Vienna 1848–2014. First, Central Europe's theological talent forge, then a local educational establishment – and now cosmopolitan again.;616
52.23;Karl Milford, On the development of economics at the University of Vienna, 1763–1976.;616
52.24;Gerd B. Müller and Hans Nemeschkal, Zoology in the breeze of modernity: From typology to open systems.;617
52.25;Herbert Nikitsch and Brigitta Schmidt-Lauber, European Ethnology at the University of Vienna. On the development of empirical cultural studies in the context of (university) politics.;617
52.26;Richard Olechowski, Two research paradigms in education: the ›transcendental critical approach‹ and the ›empirical approach‹.;618
52.27;Thomas Olechowski, Jurisprudence or ›legal science‹? How the scholarly orientation of the Vienna's Law Faculty has developed since 1852.;618
52.28;Thomas Posch, On the history of astronomy at the University of Vienna.;619
52.29;Fritz Schiemer, Georg Grabherr, Marianne Popp and Jörg Ott, Towards a synoptic ecology.;619
52.30;Karl W. Schwarz, »Zur Erhaltung der universitas litterarum unentbehrlich«. The Protestant Theological Faculty in the first half of the twentieth century.;620
52.31;Karl Sigmund, Mathematics at the University of Vienna.;620
52.32;Friedrich Stadler, Philosophy. Outlines of a discipline at the University of Vienna in »the long twentieth century«.;621
52.33;Timothy Taylor and Claudia Theune, Touching the Past. Archaeology and prehistory in Vienna since 1892.;621
52.34;Clemens Gütl, The Institute of Egyptology and African Studies at the crossroads of academia and politics, 1923–1953.;622
52.35;Christina Köstner-Pemsel and Markus Stumpf, The Vienna University Library: reflecting the upheavals of power-politics.;622
52.36;Gerhard Langer, Remember – Explain – Educate. What culture of remembrance means as exemplified by a Jewish Studies Department.;622
52.37;Ramon Pils, English studies in Vienna in the early twentieth century.;623
52.38;Claudia Rapp, The development of Byzantine studies in Vienna: between familiarity and Otherness.;623
52.39;Franz Römer, Sonja Schreiner and Herbert Bannert, Classicists interacting between Culture and Society – Representatives of Greek and Latin Studies as Trendsetters 1849–2015.;624
52.40;Hadwiga Schörner, External constraints and internal impetus. The dynamics of classical archaeology in the first half of the twentieth century.;624
52.41;Maria A. Stassinopoulou, Whither with the New Greeks? Approaches to Modern Greek studies in Vienna.;625
52.42;Kamila Staudigl-Ciechowicz, The Viennese Faculty of Law and State, 1933–1945.;625
53;Personenregister;627
54;650 Jahre Universität Wien – Aufbruch ins neue Jahrhundert;645