Ganzenmüller / Utz | Orte der Shoah in Polen | Buch | 978-3-412-50316-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 22, 358 Seiten, GB, Format (B × H): 161 mm x 236 mm, Gewicht: 702 g

Reihe: Europäische Diktaturen und ihre Überwindung. Schriften der Stiftung Ettersberg

Ganzenmüller / Utz

Orte der Shoah in Polen

Gedenkstätten zwischen Mahnmal und Museum
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-412-50316-1
Verlag: Böhlau

Gedenkstätten zwischen Mahnmal und Museum

Buch, Deutsch, Band 22, 358 Seiten, GB, Format (B × H): 161 mm x 236 mm, Gewicht: 702 g

Reihe: Europäische Diktaturen und ihre Überwindung. Schriften der Stiftung Ettersberg

ISBN: 978-3-412-50316-1
Verlag: Böhlau


Polen betreut ein schwieriges Erbe. Eine Vielzahl von Gedenkstätten erinnert an die Ermordung der europäischen Juden während der deutschen Besatzung. Ausgewählte Orte werden in diesem Band vorgestellt und diskutiert: Chelmno, Belzec, Sobibór, Treblinka, Majdanek, Plaszów und Auschwitz repräsentieren verschiedene Phasen, Formen und Bedingungen der Shoah. Sie haben zudem eine individuelle Nachgeschichte und unterscheiden sich auch heute durch ein jeweils eigenes Erscheinungsbild. Der Band vermittelt einen Überblick über die Geschichte dieser Orte und fragt nach der Wechselbeziehung zwischen den historischen Ereignissen und der Gestaltung der Orte von 1943 bis heute. Ergänzt wird die Auseinandersetzung mit den Gedenkstätten durch übergreifende Texte, die etwa nach der Rolle der Fotografie in Ausstellungen, der Problematik des sprachlichen Umgangs mit der Shoah und der Würde von Opfern und Besuchern in Gestaltungskonzepten fragen.

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Weitere Infos & Material


Utz, Raphael
Raphael Utz ist Osteuropahistoriker und Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Imre Kertész Kollegs an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Ganzenmüller, Jörg
Jörg Ganzenmüller war von 2014 bis 2025 Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg und ist seit 2025 Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung sowie Inhaber der Professur für Totalitarismusforschung an der TU Dresden. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. die Geschichte des Nationalsozialismus, der SED-Diktatur und des deutschen Vereinigungsprozesses sowie die Erinnerung an Diktatur und Krieg im Europa des 20. Jahrhunderts.

Heiduck, Christina
Christina Heiduck verfasste ihre Dissertation als Mitglied des Graduiertenkollegs ‚Die DDR und die europäischen Diktaturen nach 1945‘ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Heute ist sie als Bildungsreferentin in Berlin und dabei vor allem im Bereich Public History tätig.



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