Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
Buch, Deutsch, 594 Seiten, Format (B × H): 162 mm x 233 mm, Gewicht: 980 g
Reihe: ISSN
Buch, Deutsch, 594 Seiten, Format (B × H): 162 mm x 233 mm, Gewicht: 980 g
Reihe: ISSN
ISBN: 978-3-11-914613-5
Verlag: De Gruyter
Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Bedeutung des Lateinischen für die deutsche Sprachgeschichte, konkret die Frage, ob und wie sich der in der Forschung immer wieder betonte sog. Einfluss des Lateinischen im Werk eines Autors manifestiert. Mit den Partizipialphrasen wird ein syntaktisches Phänomen herausgegriffen, systematisch erfasst und in deutschen sowie lateinischen Texten Sebastian Brants analysiert.
Die grammatische Analyse ist in eine größere Auseinandersetzung mit Brants Sprachgebrauch und Umgang mit der Volkssprache und dem Lateinischen eingebettet, die neben sprach- auch literaturgeschichtliche Aspekte enthält. Dafür werden zwei der Textensembles untersucht, die Brant zum selben Gegenstand auf Latein (in elegischen Distichen) und auf Deutsch (in Reimpaaren) verfasste und als Flugblatt oder -schrift publizierte (das -Blatt sowie die - und -Schrift). Verglichen werden sie auf fünf Ebenen: Layout, Intentionsprofil (bes. Äußerungsformen direktiver Sprechakte), Archive, Syntax und Stil.
Mit dem Nachweis u. a. der eigenständigen syntaktischen Gestaltung der deutschen und lateinischen Textfassungen leistet die Arbeit einen weiterführenden Beitrag zur Diskussion des Verhältnisses von Latein und Volkssprache.




