Buch, Deutsch, Band 148, 739 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm, Gewicht: 500 g
Reihe: Studia Linguistica Germanica
Buch, Deutsch, Band 148, 739 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm, Gewicht: 500 g
Reihe: Studia Linguistica Germanica
ISBN: 978-3-11-914613-5
Verlag: De Gruyter
Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Bedeutung des Lateinischen für die deutsche Sprachgeschichte, konkret die Frage, ob und wie sich der in der Forschung immer wieder betonte sog. Einfluss des Lateinischen im Werk eines Autors manifestiert. Mit den Partizipialphrasen wird ein syntaktisches Phänomen herausgegriffen, systematisch erfasst und in deutschen sowie lateinischen Texten Sebastian Brants analysiert.
Die grammatische Analyse ist in eine größere Auseinandersetzung mit Brants Sprachgebrauch und Umgang mit der Volkssprache und dem Lateinischen eingebettet, die neben sprach- auch literaturgeschichtliche Aspekte enthält. Dafür werden zwei der Textensembles untersucht, die Brant zum selben Gegenstand auf Latein (in elegischen Distichen) und auf Deutsch (in Reimpaaren) verfasste und als Flugblatt oder -schrift publizierte (das -Blatt sowie die - und -Schrift). Verglichen werden sie auf fünf Ebenen: Layout, Intentionsprofil (bes. Äußerungsformen direktiver Sprechakte), Archive, Syntax und Stil.
Mit dem Nachweis u. a. der eigenständigen syntaktischen Gestaltung der deutschen und lateinischen Textfassungen leistet die Arbeit einen weiterführenden Beitrag zur Diskussion des Verhältnisses von Latein und Volkssprache.
Zielgruppe
Researchers, Postgraduates, Undergraduates / Forschende, Studierende und Doktoranden, Studierende




