Geyer / Wertenson Psalmen



Kirchenmusik zwischen Tradition, Dramatik und Experiment

1. Auflage 2014, Band: 9, 420 Seiten, Kartoniert, Großformatiges Paperback. Klappenbroschur, Format (B × H): 169 mm x 241 mm, Gewicht: 792 g Reihe: Schriftenreihe der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
ISBN: 978-3-412-22171-3
Verlag: Böhlau


Geyer / Wertenson Psalmen

Psalmvertonungen entwickelten sich im 17. und 18. Jahrhundert zu einer bedeutenden musikalischen Gattung, die die Gläubigen in den Bann zog. Dennoch sind sie innerhalb der Musikwissenschaft ein weitgehend unbearbeitetes Feld. Die Beiträge diskutieren ihren Stellenwert im Spannungsfeld von Tradition und Innovation, das die katholische Kirchenmusik angesichts der Aufklärung und der Abgrenzung zur evangelischen Liturgie dramatisch erschütterte. Um Psalmenvertonungen erstmals umfassend stilistisch und ästhetisch erörtern zu können, kommen dabei musikwissenschaftliche Perspektiven ebenso zum Tragen wie liturgie- und kunstgeschichtliche Fragestellungen.

Weitere Infos & Material


Visionen - Imaginationen - Illusionen: Erfahrungen im Grenzbereich
Helen Geyer
Vorwort: Visionen - Imaginationen - Illusionen. Erfahrungen im Grenzbereich
Harald Buchinger
Armut oder Reichtum des Thesaurus Musicae Sacrae?
Zur Bedeutung der Psalmen in der Liturgie
Franz Körndle
Musik in Psalmenkommentaren des 17. Jahrhunderts
Guido Reuter
Gianlorenzo Berninis S. Andrea al Quirinale.
Ein Meilenstein des barocken Sakralraumensembles
Saskia Maria Woyke
Die Metapher der Engelsstimmen: Beschreibungen von Frauen- und Kastratenstimmen in Venedig und Rom vor dem kulturellen Hintergrund des späten Seicento
Andrea Gottdang
Aufgeklärte Andacht? Giandomenico Tiepolos Via Crucis
Marta Marullo
The Structure of the Polyphonic Psalm in some Italian Treatises of the Sixteenth and Seventeenth Century
Jeffrey Kurtzman
Polyphonic Psalm Structures in Seventeenth-Century Italian Office Music
Junko Sonoda
Johann Rosenmüllers Nisi Dominus für Solostimme:

Beobachtungen zur dramatischen Musiksprache
Eleanor Selfridge-Field
Marcello’s Orientalism
David Bryant, Elena Quaranta
Compositional Style, Performance and Function in Sixteenth-Century Italian Church Polyphony
Birgit Johanna Wertenson
Von Neapel nach Venedig: Zur Kirchenmusik von Gioacchino Cocchi, maestro am Ospedale degl’Incurabili (1751 – 1757), am Beispiel seiner Psalmvertonungen
Alan Dergal Rautenberg
„…colmando il cuore d’una mestizia dolcissima“.
Überlegungen zu Miserere-Vertonungen des 18. Jahrhunderts im venezianischen Umfeld
Michael Pauser
Betrachtungen zu den Miserere-Vertonungen Niccolò Jommellis
Rainer Heyink
„ma la chiesa non è teatro“.
Aspekte römischer Vespermusik im 17. und frühen 18. Jahrhundert
Gerhard Poppe
Venezianische Psalmkompositionen in der Dresdner Hofkirchenmusik – liturgische Voraussetzungen, Bearbeitungspraxis und Stellung im Repertoire
Thierry Favier
Reflections on the Chronology of the Circulation of the Italian Motet in France (1661 – 1789)
Claudio Bacciagaluppi
Zur Dramaturgie des liturgischen Klenders: Repertoire und Einsatz von Figuralmusik im Beromünster Inventar von 1696
Die Autoren


Quaranta, Elena
Prof. Dr. Harald Buchinger ist Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Universität Regensburg.

Dr. Helen Geyer ist Professorin (em.) für Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena mit den Forschungsschwerpunkten: Musikgeschichte vom 16. bis ins 20. Jahrhunderts, speziell Opern und Oratorien, mitteldeutsche Musikgeschichte und Italien, besonders Venedig und Kirchenmusik. Sie leitet die Cherubini-Werkausgabe und das Projekt Wagner-Sammlung in Eisenach. Seit 2013 ist sie Vizepräsidentin des Deutschen Studienzentrums in Venedig, seit 2006 Mitglied des akademischen Beirats der Humboldt-Gesellschaft. 1998-2008 war sie (Gründungs-)Vorsitzende, seit 2008 ist sie Vorstandsmitglied der »Academia Musicalis Thuringiae«.

Birgit Johanna Wertenson, M.A., war 2008-2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin (Weimar-Jena), zudem Rundfunkautorin der ARD. Ihre Forschungen und Veröffentlichungen widmen sich der Musik des 18. und des 20./21. Jahrhunderts mit speziellem Arbeitsschwerpunkt auf dem Gebiet der Musica Sacra, der Oper und dem Werkschaffen Luigi Nonos mit Fokus auf Quellenkritik, Musiksoziologie und Musikästhetik. Derzeit Promotionsprojekt zum Mythos im Neuen Musiktheater.

Guido Reuter ist Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Kunstakademie Düsseldorf.

Dr. Helen Geyer ist Professorin (em.) für Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena mit den Forschungsschwerpunkten: Musikgeschichte vom 16. bis ins 20. Jahrhunderts, speziell Opern und Oratorien, mitteldeutsche Musikgeschichte und Italien, besonders Venedig und Kirchenmusik. Sie leitet die Cherubini-Werkausgabe und das Projekt Wagner-Sammlung in Eisenach. Seit 2013 ist sie Vizepräsidentin des Deutschen Studienzentrums in Venedig, seit 2006 Mitglied des akademischen Beirats der Humboldt-Gesellschaft. 1998-2008 war sie (Gründungs-)Vorsitzende, seit 2008 ist sie Vorstandsmitglied der »Academia Musicalis Thuringiae«.

Birgit Johanna Wertenson, M.A., war 2008-2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin (Weimar-Jena), zudem Rundfunkautorin der ARD. Ihre Forschungen und Veröffentlichungen widmen sich der Musik des 18. und des 20./21. Jahrhunderts mit speziellem Arbeitsschwerpunkt auf dem Gebiet der Musica Sacra, der Oper und dem Werkschaffen Luigi Nonos mit Fokus auf Quellenkritik, Musiksoziologie und Musikästhetik. Derzeit Promotionsprojekt zum Mythos im Neuen Musiktheater.

Reuter, Guido
Guido Reuter ist Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Kunstakademie Düsseldorf.

Buchinger, Harald
Prof. Dr. Harald Buchinger ist Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Universität Regensburg.

Wertenson, Birgit Johanna
Birgit Johanna Wertenson, M.A., war 2008-2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin (Weimar-Jena), zudem Rundfunkautorin der ARD. Ihre Forschungen und Veröffentlichungen widmen sich der Musik des 18. und des 20./21. Jahrhunderts mit speziellem Arbeitsschwerpunkt auf dem Gebiet der Musica Sacra, der Oper und dem Werkschaffen Luigi Nonos mit Fokus auf Quellenkritik, Musiksoziologie und Musikästhetik. Derzeit Promotionsprojekt zum Mythos im Neuen Musiktheater.

Geyer, Helen
Dr. Helen Geyer ist Professorin (em.) für Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena mit den Forschungsschwerpunkten: Musikgeschichte vom 16. bis ins 20. Jahrhunderts, speziell Opern und Oratorien, mitteldeutsche Musikgeschichte und Italien, besonders Venedig und Kirchenmusik. Sie leitet die Cherubini-Werkausgabe und das Projekt Wagner-Sammlung in Eisenach. Seit 2013 ist sie Vizepräsidentin des Deutschen Studienzentrums in Venedig, seit 2006 Mitglied des akademischen Beirats der Humboldt-Gesellschaft. 1998-2008 war sie (Gründungs-)Vorsitzende, seit 2008 ist sie Vorstandsmitglied der 'Academia Musicalis Thuringiae'.

Geyer, Helen
Dr. Helen Geyer ist Professorin (em.) für Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena mit den Forschungsschwerpunkten: Musikgeschichte vom 16. bis ins 20. Jahrhunderts, speziell Opern und Oratorien, mitteldeutsche Musikgeschichte und Italien, besonders Venedig und Kirchenmusik. Sie leitet die Cherubini-Werkausgabe und das Projekt Wagner-Sammlung in Eisenach. Seit 2013 ist sie Vizepräsidentin des Deutschen Studienzentrums in Venedig, seit 2006 Mitglied des akademischen Beirats der Humboldt-Gesellschaft. 1998-2008 war sie (Gründungs-)Vorsitzende, seit 2008 ist sie Vorstandsmitglied der 'Academia Musicalis Thuringiae'.

Wertenson, Birgit Johanna
Birgit Johanna Wertenson, M.A., war 2008-2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin (Weimar-Jena), zudem Rundfunkautorin der ARD. Ihre Forschungen und Veröffentlichungen widmen sich der Musik des 18. und des 20./21. Jahrhunderts mit speziellem Arbeitsschwerpunkt auf dem Gebiet der Musica Sacra, der Oper und dem Werkschaffen Luigi Nonos mit Fokus auf Quellenkritik, Musiksoziologie und Musikästhetik. Derzeit Promotionsprojekt zum Mythos im Neuen Musiktheater.


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