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E-Book

E-Book, Deutsch, 826 Seiten

Jones Mächte und Throne

Eine neue Geschichte des Mittelalters
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-406-80626-1
Verlag: Verlag C. H. Beck GmbH & Co. KG
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Eine neue Geschichte des Mittelalters

E-Book, Deutsch, 826 Seiten

ISBN: 978-3-406-80626-1
Verlag: Verlag C. H. Beck GmbH & Co. KG
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Als das einst mächtige Römische Reich zerfiel und neue, «barbarische» Herrscher an die Macht kamen, begann im Westen Eurasiens eine tausendjährige Phase der Transformation. Dan Jones schlägt souverän Schneisen durch die ferne Welt der Könige und Königinnen, Päpste, Bauern, Mönche und Kreuzfahrer, Kaufleute, Künstler und Gelehrten. Sein fesselndes Buch verdichtet die Geschichte des Mittelalters in all ihrer Komplexität und auf dem neuesten Forschungsstand zu einer großen epischen Erzählung: ein Meisterwerk. Das Mittelalter ist von Augustin und Attila über den Propheten Mohammed, Dschingis Khan und Eleonore von Aquitanien bis hin zu Kolumbus und Luther mit großen Namen verbunden, aber es wurde mindestens ebenso stark von anonymen Kräften geformt, die uns bis heute beschäftigen: Veränderungen des Klimas, Seuchen, Vertreibungen und Migrationen, technologischen Revolutionen und Entdeckungen. Es war die Zeit, in der die großen Nationen entstanden, Grundsätze des Rechts und der Regierung kodifiziert wurden, die Kirchen als politische und moralische Machtfaktoren auftrumpften und Kunst, Architektur, Philosophie und Wissenschaften neu erfunden wurden. Dan Jones erzählt mit klarem Blick für das Wesentliche und mit Sinn für das vielsagende Detail, wie sich die Veränderungen mal still und leise, mal laut und gewaltsam vollzogen, und wirft so neues Licht auch auf den großen Umbruch, den wir heute erleben.

Dan Jones, Historiker und Journalist, wurde in Großbritannien und den USA durch historische Bestseller, Podcasts und Fernsehdokumentationen zur Geschichte der Frühen Neuzeit und des Mittelalters bekannt.
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Die Plünderung Roms im Jahr 410 n. Chr., dargestellt auf einem Gemälde von Thomas Cole aus dem 19. Jahrhundert. Rom war zwar 410 nicht mehr die Hauptstadt des Römischen Reichs, dennoch symbolisierte die Plünderung der Stadt durch Alarich und die Goten das Ende einer Supermacht.

Kein römischer Kaiser hinterließ dem Mittelalter ein so großes Vermächtnis wie Konstantin der Große (reg. 306–337). Seine Entscheidung, zum Christentum überzutreten, gab dem mittelalterlichen Abendland die dominierende Religion, noch dazu erhielt es mit der Neugründung Konstantinopels eine seiner wichtigsten Städte.

Der im 6. Jahrhundert lebende byzantinische Kaiser Justinian führte eine umfassende Reform des Römischen Rechts durch. Die hier gezeigte Manuskriptseite stammt aus einer Abschrift seiner Digesten, die Ende des 13. Jahrhunderts angefertigt wurde. Der Rechtstext in der Mitte des Blatts ist umgeben von eng geschriebenen Kommentaren, die zeigen, wie intensiv sich Generationen mittelalterlicher Juristen mit dem Römischen Recht auseinandersetzten.

Attila der Hunne (gest. 453) ist einer der berühmtesten Männer in der Geschichte des Abendlandes und kam an die Macht, als das Weströmische Reich zu bröckeln begann. Sein Name wurde zum Synonym für grausame Eroberungen, dabei war er weit mehr als nur ein blutrünstiger Warlord. Dieser Holzschnitt entstand in Deutschland über tausend Jahre nach seinem Tod.

Die beeindruckenden Mosaiken der Basilica di Sant’Apollinare Nuovo in Ravenna stammen aus der Zeit Theoderichs des Großen, der im frühen 6. Jahrhundert als König der Ostgoten in Italien herrschte. Theoderich war in den Augen der Römer vielleicht ein Barbar, dennoch war er ein bedeutender Herrscher mit Weitblick und einer echt römischen Vorliebe für Kunst und Architektur.

Kaiser Justinian übergibt das Prunkstück seiner Wiederaufbau- und Verschönerungskampagne Konstantinopels, die Hagia Sophia, der Jungfrau Maria und dem Kind. Mosaik am Südwestportal der Hagia Sophia.

Die Hagia Sophia, die seit Kurzem wieder als Moschee genutzt wird, wurde ursprünglich als die größte Kirche im byzantinischen Konstantinopel gebaut. Ihre riesige Kuppel wurde von Justinian nach dem Nika-Aufstand von 532 in Auftrag gegeben, bei dem er fast gestürzt worden wäre und ein Großteil des Stadtzentrums zerstört wurde.

Eine Burlesque-Tänzerin, die Kaiserin von Byzanz wurde: Theodora ist eine der faszinierendsten Personen in der Frühzeit der mittelalterlichen Geschichte. Ihre Ehe mit Justinian war eine Partnerschaft unter Gleichgesinnten, zudem bewahrte ihn Theodora beim Nika-Aufstand vor einer Niederlage. Das Mosaikporträt befindet sich in der Basilica di San Vitale in Ravenna.

Der Felsendom in Jerusalem wurde vom Umayyadenkalifen Abd al-Malik im 7. Jahrhundert erbaut und unter den Osmanen umgestaltet. Er ist einer der ältesten Bauten der Welt mit einem hohen Wiedererkennungswert und ein Symbol für die Pracht- und Machtentfaltung islamischer Herrscher im Mittelalter.

Diese spätmittelalterliche persische Illustration zeigt die Kamelschlacht, die 656 n. Chr. in der Nähe von Basra im heutigen Irak stattfand. Ali, der Cousin des Propheten Mohammed, kämpfte gegen dessen Witwe Aisha, die links oben auf einem Kamel zu sehen ist. Der Ausgang der Schlacht zeigt sich auch heute noch in der Spaltung zwischen Sunniten und Schiiten.

Karl der Große, wie ihn sich Albrecht Dürer lange nach dessen Tod vorstellte. Er gilt zu Recht als «Vater Europas». Seine Eroberungen, die das heutige Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg und Norditalien vereinten, haben die Träume europäischer Politiker von Napoleon bis zu den Architekten der Europäischen Union beflügelt.

Von der Eisernen Krone der Langobarden, die Karl 774 in seinen Besitz brachte, glaubte man, das Eisenband sei aus einem Nagel vom Kreuz Christi gefertigt worden, doch moderne Analysen haben ergeben, dass das ein Mythos ist.

Diese spätmittelalterliche Buchmalerei zeigt die Schlacht von Roncesvaux im Jahr 778 und den Tod Rolands. Das Rolandslied, das auf einem Feldzug Karls des Großen basiert, machte den titelgebenden Roland zum idealen ritterlichen Helden. Die Sage war eine der beliebtesten Erzählungen des Mittelalters.

Das Große Wikingerheer, das im 9. Jahrhundert in England einfiel, ermordete König Edmund von East Anglia, der später als Heiliger verehrt wurde. Die Legende, dass ihn die Wikinger an einen Baum fesselten und mit Pfeilen beschossen, kündet von der Angst, die Generationen von Menschen im Mittelalter vor den wilden skandinavischen Kriegern hatten.

Eleonore von Aquitanien (1124–1204) heiratet den französischen König Ludwig VII., während bereits ein Schiff wartet, um die beiden zum Zweiten Kreuzzug ins Heilige Land zu bringen. Eleonores Besuch dort war nicht sehr erfolgreich, und bei ihrer Rückkehr nach Europa wurde die Ehe geschieden.

Bernhard von Clairvaux – wie ihn sich der im 16. Jahrhundert lebende Maler El Greco vorstellte. Der Abt, der wenige Jahrzehnte nach seinem Tod heiliggesprochen wurde, war die treibende Kraft für den Aufstieg der Zisterzienser und spielte eine entscheidende Rolle bei der Genehmigung des Papstes zur Gründung des Templerordens im 12. Jahrhundert.

Nur noch ein Bruchteil der burgundischen Klosteranlage, die als Cluny III bezeichnet wird, ist heute noch erhalten. Doch im Hochmittelalter war die Abteikirche eines der höchsten Gebäude in Europa und ein Symbol für den immensen Reichtum und Einfluss des cluniazensischen Ordens.

Ein Eindruck vom opulenten Dekor, das einst Cluny III geschmückt haben muss: Diese Fresken, die von Abt Hugo von Cluny in Auftrag gegeben wurden, wurden Ende des 19. Jahrhunderts in der Chapelle des Moines von Berzé-la-Ville entdeckt. Die cluniazensische Reformbewegung inspirierte zu einigen der größten Kunstwerke und Musikstücke vor der Renaissance.

Die Familie Polo erhält von Kublai Khan, dem obersten Herrscher des Mongolenreichs, eine goldene Tafel. Marco Polo war als Kaufmann und Diplomat ein Wegbereiter für Reisen nach Asien. Sein Reisebericht war eines der bekanntesten Bücher des Mittelalters.

Die Mongolen praktizierten einen mittelalterlichen «totalen Krieg». Als Dschingis Khans Nachfahr Hülegü 1258 Bagdad belagerte, töteten seine Truppen den Abbasiden-Kalifen und warfen so viele unvorstellbar kostbare Manuskripte in den Tigris, dass der Fluss schwarz von Tinte war.

Der im 13. Jahrhundert lebende Kriegsherr Temüdschin, besser bekannt als Dschingis Khan, schuf mit seinen Eroberungen ein mittelalterliches Weltreich. Heute wird er als Nationalheld verehrt: Diese riesige Statue dominiert die Landschaft in der Umgebung von Ulaanbaatar.

William Marshal, 1. Earl of...


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