E-Book, Deutsch, 438 Seiten
Krahl Konstitution und Klassenkampf
5. Auflage 2014
ISBN: 978-3-8015-0516-5
Verlag: Neue Kritik
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Schriften, Reden und Entwürfe aus den Jahren 1966-1970
E-Book, Deutsch, 438 Seiten
ISBN: 978-3-8015-0516-5
Verlag: Neue Kritik
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Hans-Jürgen Krahl wurde am 17. Januar 1943 in Sarstedt (Niedersachsen) geboren. 1963 begann er in Göttingen Philosophie, Germanistik und Geschichte zu studieren; 1965 schrieb er sich an der Universität in Frankfurt ein und besuchte u.a. Vorlesungen von Karl-Heinz Haag und Theodor W. Adorno. Der Ortswechsel war für ihn auch mit einer politischen Wende verbunden: Nachdem er 1961 zu Schulzeiten zunächst noch Mitglied der CDU und Mitbegründer einer Ortsgruppe der Jungen Union war, trat er 1964 dem Sozialistischen Deutschen Stundentenbund (SDS) bei. Bald wurde er in Frankfurt zum Wortführer der »antiautoritären« Gruppierung im SDS. Ab November 1967 war Krahl einer der Herausgeber des SDS-Theorie-Organs »neue kritik«. Ende der 1960er Jahre wurde er mehrfach angeklagt (und verurteilt), u.a. wegen der Blockade von Springer-Zeitungen (Ostern 1968), wegen Beteiligung am go-in im Schauspielhaus (»Theater-Prozess«, Mai 1968) wegen Rädelsführerschaft bei der Demonstration am 22. September 1968 gegen die Verleihung des Friedenspreises an den Präsidenten der Republik Senegal (»Senghor-Prozess«) und wegen Teilnahme an der Besetzung des Instituts für Sozialforschung (Januar 1969). Auf einer Fahrt zu einer Paderborner SDS-Gruppe kam Hans-Jürgen Krahl am 13. Februar 1970 bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Am 21. März 1970 folgte die offizielle Auflösung des SDS. Die Initiative »Krahl-Gedächtnis« sicherte 2005 durch eine Spendensammlung die Erhaltung der Grabstelle Krahls in Hannover und 2007 die Errichtung eines Denksteins von Uwe Spiekermann auf dem Grab. In Frankfurt wurde im Jahr 2007 mit dem Aufbau eines Hans-Jürgen Krahl Archivs begonnen.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Angaben zur Person
Zur Wesenslogik der Marxschen Warenanalyse
Bemerkungen zur Akkumulation und Krisentendenz des Kapitals
Revolutionäre Theorie und existenzielle Radikalität
Ontologie und Eros - zur spekulativen Deduktion der Homosexualität
Zu Henri Lefèbvre / Zu Herbert Marcuse / Zu Karl Korsch
Diskussionsbeitrag auf dem Berliner Vietnam-Kongress
Römerbergrede gegen die Notstandsgesetze 1968
Zu Marx / Zu Lukács / Zu Lenin
Zur Geschichtsphilosophie des autoritären Staates
Antwort auf Jürgen Habermas
Das Elend der kritischen Theorie eines kritischen Theoretikers
Autoritäten und Revolution
Zur historischen Dialektik der nachstalinistischen Reform in der CSSR
Über Reform und Revolution
Zur Ideologiekritik des antiautoritären Bewusstseins
Der politische Widerspruch der kritischen Theorie Adornos
Kritische Theorie und Praxis
Fünf Thesen zu »Herbert Marcuse als kritischer Theoretiker der Emanzipation«
Zur Dialektik des antiautoritären Bewusstseins
Über »Marxismus-Leninismus«
Rede auf einem teach-in zur Wahl im Wintersemester 1969/70
Produktion und Konstitution
Thesen zu allgemeinen Verhältnis von wissenschaftlicher Intelligenz und proletarischem Klassenbewusstsein
Programmentwurf für die Zeitschrift »Hefte für politische Ökonomie«
Projektion und Konstitution
Beiträge aus den Schulungsprotokollen
Produktion und Klassenkampf
Anhang:
Detlev Claussen, Bernd Leineweber, Oskar, Negt, Rede zur Beerdigung des Genossen Hans-Jürgen Krahl (1970)
Detlev Claussen, Ein philosophisch-politisches Profil (Nachwort der Ausgabe von 1985)
Norbert Saßmannshausen, Biographische Skizze (2008)




