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E-Book

E-Book, Deutsch, 1104 Seiten

Mantel Brüder

Roman
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-8321-8616-6
Verlag: DuMont Buchverlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Roman

E-Book, Deutsch, 1104 Seiten

ISBN: 978-3-8321-8616-6
Verlag: DuMont Buchverlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



>Brüder< folgt drei sehr unterschiedlichen jungen Männern in die Wirren der Französischen Revolution. Da ist Georges Danton: ehrgeizig, energisch, hoch verschuldet. Maximilien Robespierre: klein, gewissenhaft und furchtsam. Und schließlich Camille Desmoulins: ein Rhetorikgenie, charmant und gutaussehend, aber auch wankelmütig und unzuverlässig. Während diese drei Helden in den berauschenden Sog der Macht geraten, macht jeder für sich die Erfahrung, dass Ideale auch eine dunkle Seite haben. Gemeinsam entfesseln sie einen Schrecken, dem sich niemand entziehen kann. >Brüder< ist zu gleichen Teilen packende Erzählung und faszinierend akkurates Panorama eines der erschütterndsten Ereignisse der Weltgeschichte. Mit spitzer Feder zeichnet Hilary Mantel ihre Charaktere, legt ihnen jene scharfzüngigen Dialoge in den Mund, für die sie die Leser von >Wölfe< zu Recht lieben, und lässt Geschichte so auf unnachahmliche Weise lebendig werden.

HILARY MANTEL, geboren 1952 in Glossop, gestorben 2022 in Exeter, England, war nach dem Jurastudium in London als Sozialarbeiterin tätig. Für ihre Romane >Wölfe< (2010) und >Falken< (2013) wurde sie jeweils mit dem Booker-Preis, dem wichtigsten britischen Literaturpreis, ausgezeichnet. Bei DuMont erschien außerdem u. a. die Autobiografie >Von Geist und Geistern< (2015) und zuletzt der dritte Band der Tudor-Trilogie >Spiegel und Licht< (2020).
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Weitere Infos & Material


Personenverzeichnis

Teil I

IN GUISE:

Jean-Nicolas Desmoulins, ein Anwalt

Madeleine, seine Frau

Camille, sein ältester Sohn (*1760)

Elisabeth, seine Tochter

Henriette, seine Tochter († im Alter von neun Jahren)

Armand, sein Sohn

Anne-Clothilde, seine Tochter

Clément, sein jüngster Sohn

Adrien de Viefville; Jean-Louis de Viefville, ihre hochnäsigen Verwandten

Der Prinz von Condé, vornehmster Adeliger des Arrondissements und Klient von Jean-Nicolas Desmoulins

IN ARCIS-SUR-AUBE:

Marie-Madeleine Danton, eine Witwe, die wieder heiratet

Jean Recordain, ein Erfinder

Georges-Jacques, ihr Sohn (*1759)

Anne Madeleine, ihre Tochter

Pierette, ihre Tochter

Marie-Cécile, ihre Tochter, die Nonne wird

IN ARRAS:

François de Robespierre, ein Anwalt

Maximilien, sein Sohn (*1758)

Charlotte, seine Tochter

Henriette, seine Tochter († im Alter von neunzehn Jahren)

Augustin, sein jüngerer Sohn

Jacqueline, geb. Carraut, seine Frau, die bei der Geburt ihres fünften Kindes stirbt

Großvater Carraut, ein Brauer

Tante Eulalie; Tante Henriette, François de Robespierres Schwestern

IN PARIS, AM COLLÈGE LOUIS-LE-GRAND:

Pater Poignard, der Direktor – ein liberal gesinnter Mann

Pater Proyart, der stellvertretende Direktor – ein alles andere als liberal gesinnter Mann

Pater Herivaux, Altphilologe

Louis Suleau, ein Schüler

Stanislas Fréron, ein Schüler mit sehr guten Verbindungen, Spitzname »Karnickel«

IN TROYES:

Fabre d’Églantine, ein arbeitsloses Genie

Teil II

IN PARIS:

Maître Vinot, ein Anwalt, in dessen Kanzlei Georges-Jacques Danton seine Ausbildung erhält

Maître Perrin, ein Anwalt, in dessen Kanzlei Camille Desmoulins seine Ausbildung erhält

Marie-Jean Hérault de Séchelles, ein junger Adliger und ranghoher Jurist

François-Jérôme Charpentier, ein Cafébesitzer und Steuerprüfer

Angélique (Angelica), seine italienische Frau

Gabrielle, seine Tochter

Françoise-Julie Duhauttoir, Georges-Jacques’ Mätresse

IN DER RUE CONDÉ:

Claude Duplessis, ein höherer Beamter

Annette, seine Frau

Adèle; Lucile, seine Töchter

Abbé Laudréville, Annettes Beichtvater, ein Mittler

IN GUISE:

Rose-Fleur Godard, Camille Desmoulins’ Verlobte

IN ARRAS:

Joseph Fouché, ein Lehrer, Charlotte de Robespierres Verehrer

Lazare Carnot, ein Pionier, Freund von Maximilien de Robespierre

Anaïs Deshorties, ein nettes Mädchen, dessen Familie möchte, dass sie Maximilien de Robespierre heiratet

Louise de Kéralio, eine Schriftstellerin, die nach Paris geht, François Robert heiratet und eine Zeitung herausgibt

Hermann, ein Anwalt, Freund von Maximilien de Robespierre

DIE ORLEANISTEN:

Philippe, Herzog von Orléans, Vetter von König Louis XVI

Félicité de Genlis, eine Schriftstellerin – Philippes ehemalige Mätresse, jetzt Gouvernante seiner Kinder

Charles-Alexis Brulard de Sillery, Graf von Genlis – Félicités Mann, ein ehemaliger Marineoffizier und Spieler

Pierre Choderlos de Laclos, ein Schriftsteller, Sekretär des Herzogs

Agnès de Buffon, Mätresse des Herzogs

Grace Elliot, ehemalige Mätresse des Herzogs, Spionin des britischen Außenministeriums

Axel von Fersen, der Geliebte der Königin

IN DANTONS KANZLEI:

Jules Paré, sein Kanzlist

François Deforgues, sein Kanzlist

Billaud-Varennes, Aushilfskanzlist, ein sauertöpfischer Mensch

IN DER COUR DU COMMERCE:

MmeGély, die im Stockwerk über Georges-Jacques und Gabrielle Danton wohnt

Antoine, ihr Mann

Louise, ihre Tochter

Catherine, Marie, die Dienstmädchen der Dantons

Legendre, ein Metzgermeister, Nachbar der Dantons

François Robert, Rechtsgelehrter

René Hébert, Kartenverkäufer im Theater

Anne Théroigne, eine Sängerin

IN DER NATIONALVERSAMMLUNG:

Antoine Barnave, ein Abgeordneter – zunächst Radikaler, dann Royalist

Jérôme Pétion, ein radikaler Abgeordneter, später als »Brissotist« bezeichnet

Dr. Guillotin, ein Fachmann für das Gesundheitswesen

Jean-Sylvain Bailly, ein Astronom, später Bürgermeister von Paris

Honoré-Gabriel Riquetti, Comte de Mirabeau, ein abtrünniger Aristokrat, der für den Dritten Stand in der Versammlung der Generalstände sitzt

Teutch, Mirabeaus Kammerdiener

Clavière; Dumont; Duroveray, seine »Sklaven«, Genfer Politiker im Exil

Jean-Pierre Brissot, ein Journalist

Momoro, ein Drucker

Réveillon, Besitzer einer Tapetenfabrik

Hanriot, Besitzer eines Salpeterwerks

De Launay, Kommandant der Bastille

Teil III

M. Soulès, zeitweiliger Kommandant der Bastille

Der Marquis de Lafayette, Kommandant der Nationalgarde

Jean-Paul Marat, ein Journalist und Herausgeber von L’ami du peuple

Arthur Dillon, Gouverneur von Tobago und General in der französischen Armee, ein Freund von Camille Desmoulins

Louis-Sébastien Mercier, ein bekannter Schriftsteller

Collot d’Herbois, ein Dramatiker

Pater Pancemont, ein streitbarer Priester

Pater Bérardier, ein gutgläubiger Priester

Caroline Rémy, eine Schauspielerin

Père Duchesne, ein Ofensetzer – fiktives Alter Ego von René Hébert, ehemaliger Kartenverkäufer, jetzt Journalist

Antoine Saint-Just, ein unzufriedener Dichter, mit Camille Desmoulins bekannt oder verwandt

Jean-Marie Roland, ein älterer ehemaliger Beamter

Manon Roland, seine junge Frau, eine Schriftstellerin

François-Léonard Buzot, ein Abgeordneter, Mitglied des Jakobinerklubs und Freund der Rolands

Jean-Baptiste Louvet, ein Romanautor, Jakobiner und Freund der Rolands

Teil IV

IN DER RUE SAINT-HONORÉ:

Maurice Duplay, ein Schreinermeister

Françoise Duplay, seine Frau

Eléonore, seine älteste Tochter, eine Zeichenschülerin

Victoire, seine Tochter

Elisabeth (Babette), seine jüngste Tochter

Charles Dumouriez, ein General und zeitweiliger Außenminister

Antoine Fouquier-Tinville, ein Anwalt; Camille Desmoulins’ Vetter

Jeanette, die Dienerin der Desmoulins

Teil V

ALS GIRONDISTEN ODER BRISSOTISTEN GELTENDE POLITIKER:

Jean-Pierre Brissot, ein Journalist

Jean-Marie und Manon Roland

Pierre Vergniaud, Mitglied des Nationalkonvents, berühmter Redner

Jérôme Pétion

François-Léonard Buzot

Jean-Baptiste Louvet

Charles Barbaroux, ein Anwalt aus...


Roth, Sabine
SABINE ROTH ist seit 1991 als Übersetzerin tätig. Zu den von ihr übersetzten Autor*innen gehören Jane Austen, Henry James, Agatha Christie, John Le Carré, V. S. Naipaul, Elisabeth Strout, Lily King und Barbara Pym.

Razum, Kathrin
Kathrin Razum übersetzte u. a. T. C. Boyle, John le Carré, Agatha Christie, Vikram Chandra, V. S. Naipaul, Edna O'Brien und Susan Sontag. Sie lebt in Heidelberg.

Mantel, Hilary
HILARY MANTEL, geboren 1952 in Glossop, gestorben 2022 in Exeter, England, war nach dem Jurastudium in London als Sozialarbeiterin tätig. Für ihre Romane ›Wölfe‹ (2010) und ›Falken‹ (2013) wurde sie jeweils mit dem Booker-Preis, dem wichtigsten britischen Literaturpreis, ausgezeichnet. Bei DuMont erschien außerdem u. a. die Autobiografie ›Von Geist und Geistern‹ (2015) und zuletzt der dritte Band der Tudor-Trilogie ›Spiegel und Licht‹ (2020).



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